Frage von petruschka2, 135

In welchen Glauben sollen wir konvertieren?

Hallo. Ich und meine Familie sind russisch Orthodox. Wir wollen aber in den Christlichen Glauben konvertieren weil wir bald alle neue Kinder bekommen und wir wollen dass sie den 'Deutschen' und nicht 'russischen' glauben erlernen. Hier stellt sich die Frage ob Evangelisch oder Katholisch. Wie konvertieren denn die meisten und welcher glaube ist besser und verständlicher für uns?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Aleqasina, 60

Zunächst mal: Christen seid ihr ja, wenn ihr orthodox seid. ;-)

Die katholische Kirche steht der orthodoxen weit näher als die evangelische.

Wenn ihr den "Mehrheitsglauben" der Deutschen annehmen wollt: das ist der Atheismus (auch wenn statistisch noch über die Hälfte einer Kirche angehören). Aber die Anpassung an die Mehrheit ist keine gute Wahl.

Warum wollt ihr nicht einfach orthodox bleiben? Wenn es in eurer Nähe keine orthodoxe Gemeinde gibt, dann könnt ihr zur Messe in eine katholische Kirche gehen.

Antwort
von Parhalia, 83

Die Religion an sich hat nichts damit zu tun, ob Ihr Euch ansonsten in die deutsche Rechtsstaatlichkeit und die Sitten der Mitbürgerschaft integriert.

Daher sehe ich grundlegend keinen Notwand für Euch, die Religion zu wechseln. Schaut einfach mal nach, ob es in Eurer näheren Umgebung russisch-orthodoxe Kirchen, bzw. dahingehend ähnliche Versammlungsorte für die kirchliche Ausübung dieser Religion gibt. 

Kommentar von PWolff ,

Es gibt auch etliche griechisch-orthodoxe Gemeinden in Deutschland. Der Unterschied im Frömmigkeitsstil soll unbedeutend sein, habe ich gehört. Wenn dem so ist, käme es drauf an, ob sich die Fragesteller in die anderen Sprache und etwas anderen Kultur hineinfinden können.

Kommentar von Parhalia ,

Die fragestellende Person sollte unter Beibehaltung ihrer Religion nur rechtzeitig ihre Kinder darauf hinweisen, dass ihre nach wie vor ausgeübte Religion der reinen Heimatverbundenheit alter Zeiten dient zur ursprünglichen Lebensart und Kultur .

Deswegen setzt man als Elternteil (e) nun bewusst keine religiöse Bindung an eine Konfession, weil man es den Kindern trotz Mitnahme in die diskreten Gemeindehäuser selbst überlassen wollte, ob sie sich auch religiös binden wollten.

Ich sehe für die ( werdenden ) Eltis aber nach wie vor keinerlei bindende Pflicht zur Aufgabe ihrer eigenen Religion "nur" für die erwarteten Kinder.

Die Eltern sollten halt zwischen familiärem / glaubenstechnischem Handeln und den reinen sozialen Gefügen der "neuen Heimat" ab einem gewissen Alter der Kinder hinreichend und in sich tolerant erörternd vermitteln.

Wichtig ist nur die rechtzeitige Vermittlung zwischen familiären Verbindungen elterlicherseits zur alten Heimat und dem Aufwachsen der Kinder in der "neuen Heimat".

Eltern sind dahingehend das wichtigste Bindeglied zwischen Kulturen der Heimat und neuen Gegebenheiten im Lebensumfeld für ihre Kinder.

Warum sollten die Eltis ihren Kindern ( die ja erst erwartet werden ) nicht in geeigneter Zeit mal sagen, dass es in der alten Heimat mal so und so auch religiös lief, aber hier nach unserer Umsiedelung ihr es SO kennenlerntet. 

Deswegen verpflichteten wir Euch Kinder keinerlei religiöser Konfessionen.

Antwort
von anniegirl80, 42

Hallo! Es gibt in Deutschland nicht den "deutschen" Glauben, sondern eine Vielzahl an christlichen Konfessionen, die alle "erlaubt" sind. Das heisst, ihr könntet eure jetzige Kirchenzugehörigkeit behalten wenn ihr möchtet.

Ihr könnt also frei entscheiden, und dort hingehen wo ihr euch gut aufgehoben fühlt.

Vermutlich liegt euch, wenn ihr jetzt orthodox seid, der katholische Glauben mit den Traditionen und Ritualen näher.

Ich rate euch aber, schaut euch beides an. Sprecht mit den Pfarrern. Lasst euch Zeit und schaut euch, je nach dem wo ihr wohnt, auch Freikirchen an.

Bei eurer Suche wünsche ich euch alles Gute und Gottes Segen!

Antwort
von philipp2004, 57

Wir sind Evangelisch und Katholisch. Ich selbst bin evangelisch weil es nur eine Kirche bei uns gab und die war evangelisch reformiert. Aber ihr müsst doch gar nicht konvertieren. Ihr könnt auch einfach so bleiben und entscheiden.

Antwort
von herakles3000, 33

Es gibt keinen deutschenn glauben es gibt nur verschieden Religionen zb wen ihr Christlich seid dan müst ihr zb Entscheiden ob sie Katholisch erzogen werden sollen oder Evangelisch wo es kleiner unterscheide gibt zb bei den evangelischen Christen ist die Kommunion wen die Kinder ca 16 sind bei der anderen ca  mit 10. Jahren.und bei den Evangelischen sind auch fraune Priester und dürfen heiraten und haben da zb keinen Papst..ihr müst auch nicht wechseln soweit ich das versteh ist das beim orthodoxen glauben etwas alles strenger geregelt. In den schulen gib es auch eine andere form von religion und zwar eine für alle selbst messen dazu gibt es  zb Okomenische messen usw.

Antwort
von 1988Ritter, 21
  1. Ihr braucht nicht zu konvertieren, da ihr getaufte Christen seid.

  2. Es gibt sehr viele orthodoxe Gemeinden in Deutschland, die sich zudem sehr deutsch zeigen.
  3. Wenn es aber nicht anders geht, dann könnt Ihr in eine katholische Gemeinde gehen. Die Katholiken erkennen die Orthodoxen zu 100% an.

Es bedarf also keiner "Konvertierung"

Antwort
von kuchenschachtel, 69

Ihr solltet an das glauben, was ihr wollt und nicht irgendwas euren Kindern aufzwingen. Sie können halt dran glauben oder nicht, und früher oder später werden sie eh ihren eigenen Weg gehen (und Glauben finden) :3

Antwort
von TimmyEF, 70

Am besten lasst Ihr das eure Kinder entscheiden wenn sie groß sind.

Kommentar von ErsterSchnee ,

Die Kinder dürfen das doch entscheiden, wenn sie groß sind!

Antwort
von Mignon4, 64

Besser und verständlicher sind beide oder keine. Beide haben ihr Vor- und Nachteile. Man kann euch in der Beziehung nicht wirklich einen Rat geben. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Eigentlich gibt es gar keinen Grund zum Konvertieren. Ihr könnt praktizieren, was ihr möchtet, und beide Kirchen besuchen. Niemand kann euch das verwehren.

Antwort
von SLS197, 43

Das muss jeder für sich entscheiden

Antwort
von priesterlein, 44

Glaube ist eigentlich keine Frage eines Wechsels. Vermutlich glaubt ihr nicht, sondern gehört nur einer Kirche an. Die katholische Kirche bietet sich an, denn sie gehört zum selben "Dachverband" der römisch-katholischen Kirchen und ihren Inhabern ist der Glaube oft mehr als egal, sofern jemand nur seinen Beitrag zahlt.

Antwort
von chrisbyrd, 3

Ich kann euch empfehlen, dass ihr Gott im Gebet bittet, euch die richtige Kirche bzw. Gemeinde zu zeigen. Schaut euch einfach mehrere Kirchen und Gemeinden an und besuche ihre Veranstaltungen. Sehr interessant und empfehlenswert sind auch Freikirchen und freie Gemeinden.

Wenn eine Kirche/Gemeinde eine bibeltreue Lehre hat und die Besucher dort freundlich, warmherzig und nett sind und ihr euch wohlfühlt, könnt ihr eigentlich nichts falsch machen.

Antwort
von Eselspur, 6

Als orthodoxe Christen seid ihr schon christlich. Nur weil ihr in Deutschland lebt, müsst ihr nicht konvertieren. In Deutschland gibt es etwa gleich viele evangelische wie katholische Christen. 

Wenn ihr wirklich konvertieren wollt, seht euch sowohl die katholsiche als auch die evangelische vorher an! Im Ritus und in der Lehre ähnlicher mit der orthodoxen Kirche ist die katholische.

Antwort
von AceTheMaskedMan, 80

Es ist eigentlich relativ egal welchen Glauben eure Kinder haben. Es ist doch wichtiger was ihr für richtig haltet. Die Kinder können wenn sie älter sind ja dann selbst entscheiden.

Antwort
von JustNature, 31

Dein Gedanke ist durchaus richtig, Dich in Deutschland einer Religion anzuschließen, wo man keine schlecht betreute Minderheit ist. Z.B. auf dem Land hier gibt's weit und breit keine orthodoxen Kirchen und keinen orthodoxen Religionsunterricht.

Dem Orthodoxen am verwandtesten ist die katholische Kirche. Ich bin sicher, daß ihr damit nie Probleme haben werdet.

Noch besser wäre, wenn ihr Euch so tief mit dem Glauben befaßt, daß ihr einseht, daß ein aufgeklärter Mensch ohne Religion am besten lebt. Denn alle Religionen sind Menschenwerk und falsch.

Antwort
von Herb3472, 25

Wir wollen aber in den Christlichen Glauben konvertieren

Die russisch-orthodoxe Religion ist eine christliche Religion.

welcher glaube ist besser und verständlicher für uns

Beim Glauben gibt es wohl kein "besser" und kein "schlechter".

Der katholische Glaube  ist dem russisch-orthodoxen Glauben am nächsten. Im evangelischen Glauben gibt es z.B. keine Marienverehrung.

Die Verbreitung von Katholizismus und Protestantismus im deutschen Sprachraum ist unterschiedlich. Im Norden überwiegen die protestantischen Kirchen, im Süden überwiegt der Katholizismus.

https://kristianmitk.wordpress.com/2015/02/14/religion-in-deutschland-nach-bunde...

Antwort
von Abuterfas, 49

Meine Meinung: Wenn man den Glauben abhängig macht von einer Nationalität, hat man den Sinn des Glaubens nicht wirklich verstanden. Die größte kirchliche Institution ist sicher die katholische. Glaubt an das, woran ihr glauben wollt und besucht einfach verschiedene Gottesdienste, sprecht mit den Geistlichen und bildet Euch euer eigenes Urteil. Die Entscheidung sollte Euch keiner abnehmen.

Kommentar von Parhalia ,

Und notfalls halt "konfessionslos", wenn sie weder dem Katholismus noch dem Evangelismus als Angehörige christlicher Kirchen direkt beitreten wollen. 

Religion ist ein Stück von Heimat und alten Wurzeln und sollte niemals "auf Zwang" auferlegt / fremdbestimmt werden.

Antwort
von jurgensnuppy, 13

Bei uns in Deutschland sind der Katholizismus und der Evangelismus die Hauptreligionen und regional unterschiedlich verbreitet. Wenn ihr euch den Menschen in religiöser Hinsicht anpassen wollt, um mehr Kontakt zu haben, solltet ihr feststellen welche der beiden Religionen in eurer Region vorherrscht.

LG

Antwort
von ErsterSchnee, 38

Ich würde beim russischen Glauben bleiben und den Kindern die anderen Religionen auch näherbringen.

Antwort
von fcpeace, 43

Also wir haben in den Evangelischen konvertiert. Im Evangelischen kann man seine 'rekigiösheit' besser auswirken und wenn man sich trennt weiterhin in die kirche gehen. Das geht beim Katholischen nicht.

Kommentar von Mignon4 ,

Doch, selbstverständlich kann man auch als Geschiedener die katholischen Gottesdienste besuchen.

Kommentar von PWolff ,

Nur wird man - soweit ich weiß - exkommuniziert, spätestens sobald man mit einem anderen Partner zusammenzieht.

Antwort
von Schoggi1, 1

 Hier stellt sich die Frage ob Evangelisch oder Katholisch. Wie konvertieren denn die meisten und welcher glaube ist besser und verständlicher für uns?


Wenn ich sowas schon nur lese.... Als wäre ein glaube etwas was man kaufen kann... Denkt erst mal richtig darüber nach bevor ihr zu irgendwas konvertiert. Ausserdem geht es im glauben an Gott nicht um Konfessionen, oder liest du in der Bibel über Katholiken, Orthodoxen, Protestanten? Also ich nicht... 

Das Zentrum im christlichen glauben ist Jesus Christus und der ist nicht an eine Konfession gebunden. 

LG

Kommentar von imehl47 ,

Welchen Glauben trägt man heute - Religion in der Marktwirtschaft - wäre doch mal ein schönes Dissertationsthema....

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