Frage von mbgar, 85

In welchen Fällen kosten Angebote etwas, wenn die nicht angenommen werden?

Wenn jemand einem ein Angebot macht, dieses Angebot wird nicht angenommen, darf dieser Jemand dann Geld dafür verlangen?

Welche Arten von Angebote kosten etwas?

Muss darauf hingewiesen werden, dass das nicht-Annehmen etwas kostet?

Wie ist das zwischen Privat-Privat, Business-Privat, Business-Business?

Frage ist allgemein gehalten, bezieht sich auf alle Sparten.

Antwort
von experience56, 61

Man muss da unterscheiden zwischen Angeboten und Kostenvoranschlägen. Angebote kosten erst etwas, wenn man sie annimmt. Ein Kostenvoranschlag kann etwas kosten, das muss allerdings vorher bekanntgegeben werden. Wenn zum Beispiel ein Maler ins Hauskommt, alles ausmisst und dann einen Kostenvoranschlag macht, kann er dafür etwas verlangen. Was in keinem Fall etwas kostet, ist ein Angebot, dass man gar nicht angefordert hat. Aber egal wie: Kosten müssen vorher angekündigt werden!

Antwort
von BigBen38, 56

Angebote sind Angebote.

Nur Aufträge sind verbindlich.

Es gibt jedoch ne Masche von sonem Wintergarten und Fensterbau der tarnt Aufträge als unverbindliches Angebot - lässt Zeit verstreichen und kassiert dann...

Kommentar von SMann81 ,

Das ist keine Masche, meinst du die kann davon leben den ganzen Tag kostenlos aufzumessen, zu planen und Angebote zu schreiben?

Kommentar von BigBen38 ,

Das war nicht gemeint !

Es gibt offenbar seit Jahren eine Klinkenputztruppe die den zumeist älteren Hausbesitzern erzählen, sie würden ein unverbindliches Angebot unterschreiben...

...und in Wirklichkeit ist es ein Auftrag.

Und natürlich noch die, die das gratis versprechen - als Musterwintergarten für Kataloge zb.

Der dann aber doch den vollen Preis kostet...

Da gibts im Netz hunderte Geschädigte und sogar im TV gabs Berichte.

Scheint mir, als wärst Du in so einer Branche - niemand verlangt dann, das man kostenlos ausmisst ...

Wurde hier ja aber schon erwähnt, das auch hier auf Kosten vorher hingewiesen wird und auch muss.

Antwort
von schwarzwaldkarl, 55

Nun, im Normalfall sind Angebote kostenlos, allerdings gibt es auch Ausnahmen, dass hierfür eine bestimmte Gebühr bezahlt werden muss, wegen zeitlichem Aufwand.

Wenn z.B. eine Küche intensiv geplant wird und hierfür Zeichnungen usw. benötigt werden. In der Regel werden die berechneten Kosten aber im Auftragsfalle erlassen. 

Es empfiehlt sich jedoch immer, dass man ein "kostenloses sowie unverbindliches" Angebot anfordert, dann kann nichts passieren. Allerdings muss vor Angebotserstellung auch erwähnt werden, sofern hierfür Kosten anfallen...

Antwort
von Aktzeptieren, 47

Wenn der kaufvertrag nicht angenommen wird darf man kein geld verlangen

Antwort
von SMann81, 48

Oft wird das vorher erwähnt, dass ein Angebot etwas kostet und bei Auftragserteilung werden die Kosten dann nicht berechtigt.

Ich finde das ist auch völlig in Ordnung so. Größere Angebote (z.B. in der Baubranche) nehmen oft viele Stunden in Anspruch, diese Arbeit muss ja irgendwie auch bezahlt werden.

Kommentar von mbgar ,

Pflichte ich bei, aber:

Was ist mit Angeboten, die abgeleht werden, dann heißt es plötzlich: Kostet was, ohne dass man das vorher gesagt hat?

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