Frage von DBKai, 27

In welchen Bereichen seid ihr Lehrer und in welchen eher Schüler?

Wenn man in einem Bereich viel weiß und kann - dann ist man eher in der Lehrer-Rolle. Wenn jemand viel über Pilzarten weiß, dann kann er den Ton darüber angeben, welche gesammelt werden sollen und welche nicht... Bevor man sich aber da zu Tisch sitzt, sollte man selber prüfen, wie sehr man darauf vertraut, dass sich die Person in dem Gebiet wirklich so gut auskennt... oder ob man die Pilze lieber selber nochmal nachschlagen sollte?

Es gibt Leute, die können einen Handstand und wissen auch gute und ziemlich gefahrenfreie Methoden, um anderen Menschen einen Handstand beizubringen... ev. muss die Person auch vorher abnehmen - ist man zu schwer, kriegt man den wohl nicht so leicht hin... oder man muss sich ein paar Muskeln antrainieren... jedenfalls braucht man einen Plan und sollte es nicht übereilt angehen... Die Person soll es machen, wenn sie sich "sicher" genug dafür fühlt... ev. auch von sich aus ansprechen, dass sie dies und jenes heute üben möchte..

Wenn man jemanden zu einer Tätigkeit drängt, bei der er sich noch unsicher fühlt, kann das unangenehm enden und der Person kann jede Freude daran vergehen, weil sie von nun an unangenehme Gefühle damit verbindet. Man kann mit jemanden ein Spiel spielen und sofort total streng dabei vorgehen - obwohl man selber der erfahrene Spieler ist und der andere es noch kaum kennt... Oder man kann ein guter Lehrer sein und die Person gut in das Spiel einschulen... ihr Zeit lassen und Tipps geben... sie immer wieder herausfordern und ihr neue Handgriffe beibringen... ihr einen VORSPRUNG lassen - immerhin ist man ja ein Profi - und da ist das gegenüber einem Neuling nur fair.. so kann die andere Person nach und nach besser werden und weil sie selbst gut eingeschult worden ist, kann sie auch andere gut einschulen - sie hat diese Erfahrung gemacht und deshalb ist das für sie "normal"... während es für eine andere Person "normal" ist, dass man die eigene Überlegenheit vollständig zu Lasten eines Neulings ausspielt und dieser Person absolut gar keine Chance gibt.. ihr wichtige Informationen vorenthält... etc.

Was ist ein guter Lehrer und was ein schlechter? In welchen Bereichen seht ihr euch selbst als Lehrer - Fortgeschrittener - im Vergleich zum Durchschnitt? Wo kennt ihr euch gut aus? In welchen Bereichen seid ihr noch Anfänger - habt Null Erfahrung - wo seid ihr ohne eine andere Person - die sich in dem Bereich auskennt - völlig aufgeschmissen?

Ich kann z. B. keine Computer reparieren.. ich weiß auch nicht, wie mein Fernseher funktioniert und selbst wenn ich alle nötigen Materialien hätte, könnte ich ihn wohl ohne Anleitung nicht korrekt zusammen bauen! Das ist wie beim LEGO-Spielen - man braucht eine gute Anleitung - dann geht es.

Dafür kenne ich mich gut mit der Software aus - ich kann gut schreiben und ich finde mich im Internet und mit vielen Programmen gut zurecht... besser als der Durchschnitt - würde ich schätzen.. und da kann ich anderen ein paar Handgriffe beibringen, oder nicht?

Antwort
von Gerhardraet, 16

Ich glaube, Du hast da was falsch verstanden. Frageforum heißt, daß Du Fragen stellst, wenn Du Hilfe brauchst. Und nicht, daß Du die User ausfragst über ihre persönlichen Verhältnisse.

Kommentar von DBKai ,

Ja - aber es ist so interessant und so kann ich auch etwas dazu lernen...

Wo könnte ich derlei Fragen sonst stellen?

Kommentar von Gerhardraet ,

Wie ich gerade gesehen habe, hast zu schon jede Menge "Massenabfragen" gestellt.

Sowas ist typisch für einen z.B. Siebtklässer. Der hat noch kaum ein Zeitbewußtsein - tut nicht das, was etwas bringt sondern was die Zeit verplätschern läßt.

Wenn Du die Zeit nutzen und einen Wissenszuwachs haben willst, dann frage nicht irgendwelche Forenquatscher sondern besorge Dir bei Amazon ein kluges Buch.

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