In welchem Umfang darf ich Kritik am Arbeitgeber üben und wie weit verteilen (Reichweite)?

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3 Antworten

Richte schon mal die eigene Beerdigung aus - bei der Denkweise ratsam.

Die Mailadressen darfst du zu firmen-internen Interessen nutzen - doch nicht um dich über den AG zu beschweren.Wie schon von jemandem geschrieben, schaufelst du dir das eigene Grab - nachdem man dich auf den Kopf gestellt hat, und alles rausgeschüttelt hat - ganz praktisch !.

Außerdem: So ein Verhalten geht ja nun mal gar nicht. Entweder man übt sachliche konstruktive Kritik und bringt Verbesserungsvorschläge, oder man läßt es ganz bleiben.

Den Betrieb in Verruf zu bringen, wird sicherlich einen Schaden mit sich bringen - aber dich vom Hocker hauen - und das völlig zurecht.

Bedenke: Du verkaufst dem AG deine Arbeitskraft, die du in seinem Interesse einzusetzen hast - nicht zum eigenen - das sagt doch schon mal fast alles. Nicht umsonst bist du in normaler Position, und nicht der GF oder ähnliches!

Du solltest dann evtl. lieber deine Verbesserungen testen, und im Erfolgsfalle der GF vorlegen um darüber zu sprechen. Geht´s daneben, wird sich ggf. der Ausstieg früher abspielen.

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Kommentar von DasPlopp
24.06.2016, 15:04

Ich habe es mal um 2 Punkte, zum besseren Verständnis, aktualisiert.

Es ist reine konstruktive Kritik mit ausführlichen Vorschlägen durchsetzt. Die Antwort hilft mir dann allerdings nicht so auch nicht weiter.

Es steht noch offen: In welchen Rahmen und auf welchem alternativen Weg steht es mir nun frei zu handeln?

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Ob Du das darfst oder nicht möchte ich hier nicht diskutieren.

Ich möchte Dir lediglich einen Denkanstoß geben:

Stell Dir vor, Dein Pamphlet )* verläßt die Firma und verbreitet sich in freier Wildbahn. Auch die Mitbewerber Deines jetztigen Arbeitgebers bekommen das mit. Glaubst Du wirkich, Du würdest noch irgendwo einen Job bekommen? Jeder potentielle Arbeitgeber will einen derartigen Querulanten nicht im eigenen Betrieb haben. Deine beruflichen Chancen werden sich gegen Null bewegen.

)* Hast Du mal gegoogelt, was "Pamphlet" tatsächlich bedeutet? Dann müßte Dir klar sein, daß es möglicherweise strafrechtliche Konsequenzen haben wird. Das geht über sachliche Kritik nämlich weit hinaus.

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Kommentar von wurzlsepp668
24.06.2016, 14:34

alleine die Verwendung des Wortes "Pamphlet" deutet auf eine verbitterte/n Mitarbeiterin /Mitarbeiter hin .....

war mir aber logisch, da ja immer der Arbeitgeber Schuld ist ....

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Kommentar von DasPlopp
24.06.2016, 14:39

Mir ist durchaus bewusst, was ein Pamphlet ist. Aber auch hier gibt es einen Rahmen (z.B. Intern unter allen MAs ohne Öffentlichkeit). Das ist allerdings nicht der Punkt der Frage sondern nur ein Anhaltspunkt zur Erörterung des Rahmens.

@wurzlsepp668

In dem Fall? Definitiv. Ich habe mehrfach jede mir genannte zuständige Person mit entsprechenden Punkten konfrontiert. Unter anderem wurde gesagt, es wird weitergeleitet. Die Zustände sind dennoch Schlimmer geworden und die auslößenden und von mir genannten Probleme nie beseitigt.

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man tritt nicht nach, das kommt wie ein Bumerang zu dir zurück.

du arbeitest 4 (!!!!!!!!) Jahre lang für eine Firma und dann, wenn du gehst, beschwerst du dich? Was denkst du wie das rüber kommt? Wenn du was zu sagen hast, dann tut man es solange man dort ist. Und zwar nicht um zu motzen und zu heulen, sondern um was zu VERÄNDERN.

Wenn du das jetzt tust, wird man sich fragen, warum du nicht früher gegangen ist.....

So ein Schreiben verlässt schnell einmal das eigene Intranet und dringt nach außen. Glaubst du wirklich, dass im Zeitalter des Internets und google dein evtl. nächster AG diesen Eintrag nicht sehen wird? Es wird dich nach so einem NEST BESCHMUTZEN kein moderner (Internet erfahrene) Firma mehr einstellen.....

DAS solltest du dir überlegen und nicht, wie weit du gehen kannst, denn darauf ist die Antwort: FINGER WEG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Kommentar von DasPlopp
24.06.2016, 16:06

Dazu kurz angemerkt:

4 Jahre (Ausbildung inbegriffen), da ich durch eine gravierende Umstände mich nicht umorientieren konnte und in dem Fall unwichtig.

Ich habe mehrfach, die mir dafür genannten und zuständigen Personen darauf angesprochen. Keiner war zur Diskussion bereit, ebenso die höhere Ebene nicht. Dabei bin ich nie bis zum CEO und COO gegangen. Den Weg will ich nun gehen, damit zumindest Kollegen noch profitieren können.

Mir ist Bewusst, das es einen gewissen Umfang nicht überschreiten darf. Bei solchen "Antworten" werde ich wohl nie die richtigen Antworten erhalten.

1) Ist klar, konstruktiv und neutral.

2) Ist nun auch klar.

3) Auf welchem Wege soll ich sowas an den Mann bringen, damit auch die an der Spitze mal von den Problemen Wind bekommen, da die "Verantwortlichen" sich darum nicht kümmern. Es muss dort einfach etwas geschehen.

Nun auch gern eine sachliche Antwort ohne das Anliegen gleich niedermähen zu müssen. Einen konformen Weg wird es da sicher geben.

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