Frage von Vitaly1989, 114

In welchem Land ist Gleichstellung von Frauen und Männern früher und besser etabliert: Österreich oder Deutschland?

Und warum?

Danke für eure Antworten! :)

Antwort
von StevenArmstrong, 47

Hallo,

ich kann nur aus Deutschland, insbesondere aus den Bereichen "Bildung" und "Jugend" berichten. Was Österreich angeht, weiß ich nur, dass Frauen zumindest "auf dem Papier" gleichberechtigt sind. Was die Gesellschaft dort angeht, kann ich nicht sagen.

Nun zu meinem "Bericht":

Mädchen und Frauen werden immer noch benachteiligt.  Bei der Notengebung erhlaten Jungs und Männer v.a. beim verhalten und in der Mitarbeit bessere Noten und dass, obwohl Mädchen genau in diesen Bereichen mehr leisten.

Man wird dazu gezwungen, sich dem Gruppenzwang zu unterwerfen, damit man bei Gruppen- und Präsentationsarbeiten nicht alleine da steht, den man findet nur dann einen Partern/eine Partnerin, wenn man "dazu gehört".

Was die Freizeit von Jugendlichen angeht, da könnte dir dieser Link weiterhelfen: https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2015/07/19/bravo-raet-maedchen-zur-unterwuerfigkeit-lebensziel-den-maennern-gefallen/

Was die Historie in Deutschland angeht:

https://de.wikipedia.org/wiki/Artikel\_3\_des\_Grundgesetzes\_f%C3%BCr\_die\_Bun...

Was Löhne angeht: Laut einer Studie soll der tatsächliche Lohnunterschied bei 2% liegen. Aber 2% sind 2%!

MfG

Steven Armstrong

Kommentar von Deponensvogel ,

Haltlose Behauptungen. Woher nimmst du die Informationen, dass in jeder deutschen Schule männliche Mitglieder bessere Noten in Verhalten und Mitarbeit bekommen, Mädchen aber eigentlich in solchen Belangen immer produktiver sind? Einzig und allein Verallgemeinerungen. 

Also ist deiner Meinung nach der einzige Grund für die Benachteiligung der Frauen in Deutschland die Notenverteilung, was Verhalten und Mitarbeit angeht? Ziemlich dünn.

Mir ist schleierhaft, was das dominante männliche Geschlecht dafür kann, dass einige Individuen dem Gruppenzwang unterliegen. Dafür kann immer nur der Einzelne was. Man muss sich nunmal selber entscheiden, ob man mit oder gegen den Strom schwimmt.

Resümee: Ein Kommentar, den man sich hätte sparen können. Gut außerdem, dass du diese in den Raum gestellten Bemerkungen als "Bericht" gekennzeichnet hast. Da weiß man wenigstens, was folgt.


Kommentar von StevenArmstrong ,

Ich sage es mal so: Ein Kommentar, den man nicht kommenatieren kann, da in diesem zu viel ******** drin steht.

Antwort
von Klaraaha, 56

In etwa gleich. Wenn du z.B. zu beiden Kaiserreichen zurückgehst. Willi und der Franzl waren befreundet, so wurde das allgemeine Wahlrecht für Frauen nach dem Absetzen der beiden etwa zeitgleich nach dem Ende des 1. Weltkrieges eingeführt. Die Rechte der Männer waren aber unter beiden Herrschern auch nicht so prall. Das waren eben alle Untertanen ob Männer oder Frauen.

Antwort
von Inmetsu, 62

Es nimmt sich wirklich nicht viel, allerdings wenn du vor über 30 Jahren meinst, dann Deutschland, da in der DDR die Emanzipation der Frau sehr schnell erfolgte

Kommentar von Vitaly1989 ,

Aber wenn der Westen Deutschlands zu Österreich zu vergleichen?

Kommentar von Inmetsu ,

Dann sind beide auf dem gleichen Stand

Kommentar von Vitaly1989 ,

War Österreich auch konservativ, was Geschlechterrollen angeht?

Kommentar von Inmetsu ,

Damals war so gut wie jedes westliche Land konservativ bei der Gleichstellung, Österreich mit eingebunden

Antwort
von Nirakeni, 30
Deutschland

Deutschland ist da vorrangig. In Österreich hält man noch heute an hergebrachten Vorstellungen wie Titel und Rangordnung fest. Die frühere Zofe oder Dienstmagd wird heute mit anderen Begriffen noch so verstanden.

Kommentar von Vitaly1989 ,

Danke! :) In welcher Zeit sind patriarchalische Vorstellungen in Deutschland verschwunden und eine egalitäre Familie ist eine Norm geworden?

Kommentar von Nirakeni ,

Nach dem 1. Weltkrieg hatte Deutschland keinen Kaiser mehr, die Gesellschaftsordnung formte sich neu. In der Familie meine ich, viel später. noch Anfang der 70iger Jahre gab es den "Familienpass" wo Frau und Kinder mit eingetragen waren. Frau konnte nicht allein verreisen.Bei Scheidungen gab es die "Schuldfrage". Frau durfte nur mit Einverständnis des Ehemannes berufstätig sein. Vergewaltigung in der Ehe gab es nicht. Vergewaltigung wurde in den meisten Fällen der Frau eine "Mitschuld" gegeben, so dass es selten zur Anzeige kam. Es gab auch den "Verkupplungsparagraphen", d.h. Eltern machten sich strafbar wenn der Freund der Tochter dort übernachtete. Usw. usw.

Kommentar von prohaska2 ,

Ist noch nicht so weit.

Kommentar von Nirakeni ,

Was meinst du damit? Dass in diesem Bereich heute noch die gleichen Gesetze wie damals gelten? Da muss ich dir widersprechen. Dem ist Gott sei Dank nicht so. - Oder meist du, dass es damals nicht so schlimm war? Auch da muss ich dir widersprechen. Es war so! Man könnte noch mehr aufzählen, z. B. "Gleiche Arbeit, gleicher Lohn". Oder in den Betrieben die Personalakten, da stand in der Rubrik "verheiratet oder ledig" manchmal tatsächlich "in wilder Ehe lebend". Oder Kinder, die vorehelich geboren wurden bekamen den Makel aufgedrückt: "Unehelich geboren". Das musste sogar im Lebenslauf stehen. Erst in den 80igern wurden vor der Ehe geborene Kinder gleichgestellt und auch erbberichtigt. Und so gibt es sicher noch mehr Beispiele.

Antwort
von voayager, 32

Dürfte sich die Waage halten.

Antwort
von Ruenbezahl, 34

Österreich und Deutschland waren immerhin die ersten Länder in Europa, die nach dem Ersten Weltkrieg das Frauenwahlrecht einführten. Selbst England folgte erst 1926, Italien 1946 usw.

Kommentar von StevenArmstrong ,

"...die ersten Länder in Europa..."

Wenn ich den nächsten Teil ("...nach dem Ersten Weltkrieg...") außen vor lasse, dann kann ich dir nur folgednes sagen:

Finnland: 1906

Norwegen: 1913

Dänemark und zugehöriges Island: 1915

Russland/Sowjetunion: 1917

Irland: 1918

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