Frage von AnjaliDaniel, 70

In welchem Land Europas ist der Ehegattennachzug am einfachsten?

Es geht um den Ehegattennachzug eines Drittstaaten-Ehegatten zu einem hier ansässigen, europäischen Ehegatten. Trotz Schengenrecht ist die Rechtspraxis in den Staaten unterschiedlich. Gibt es ein Land, in welchem kein Visum im aussereuropäischen Heimatstaat beantragt werden muss?

Und wenn nein, wo sind die Anforderungen am leichtesten zu erfüllen?

Bitte nur Kommentare von Leuten mit Erfahrung zum Thema, danke. Einwanderungsgegner sollen es unterlassen, hier zu kommentieren und ihre Meinung zu äussern. Ich möchte einen Rat. Ehegattennachzug ist ein Menschenrecht. Innerhalb Europas geht das ohne Schikanen. Bei Ehegatten von ausserhalb leider nicht. Mich interessiert: Wo wird man am wenigsten schikaniert?

Antwort
von YassineB87, 37

Das ist eigentlich vollkommen egal, da es auch europäisches Recht betrifft. Den So genannten Schengenraum! Also eigentlich gleich soweit ich weiß. 

ist aber ganz easy. Das nennt sich dann familien nachzug. meine Frau aus tunesien  - war alles problemlos. hab eine wohnung und eine arbeit von daher gibt es nichts an problemen. 

wir hatten in tunesien geheiratet. dann heiratsurkunde hier eingereicht und damit den familiennachzug beantragt und schon bekommt man so lange der pass gültig ist eine aufenthaltsgenehmigung bzw max 3 Jahre. danach hat sie unbefristet bekommen. allerdings wird mit dir kurz gesprochen und du wirst ein wenig über deine Frau gefragt und dann auch deine Frau in der Deutschen Botschaft in indien etwas ausgefragt nach dir. is aber easy - woher wie und wo kennen gelernt  welche augenfarbe bla bla. 

Und sie braucht noch das a1 Zertifikat und muss entsprechend in Ihrer heimat vor antragstellung das Zertifikat haben, dass sie den sprachkurs absolviert hat . hoffe das hilft - ich kann dir nur deutschland empfehlen, deutschland ist immernoch sozial und korrekt was familie angeht!

Kommentar von AnjaliDaniel ,

Schön und gut. Gibt es Staaten, wo es einfacher ist als in Deutschland? Meine Frage ist klar vormuliert. Kennt jemand einfachere Verfahren als die deutschen?

Kommentar von YassineB87 ,

Hör mal, damit dir einer dazu eine Antwort liefert, müsste er den gesammten prozess sprich in jedem land, einmal nachzug gestellt und geheiratet haben, auflagen sind gleich in europa und fakt ist in deutschland ist das NICHT schwer. also wozu dann??

angenommen du machst es in spanien- wie soll es einfacher sein wenn du nicht mal die sprache sprichst/ antrag ausfüllen kannst. dazu dorthin umziehen müsstest und dir da aloihne sprache arbeit besorgen müsstest!???

Antwort
von Barolo88, 53

kommt meistens auf das Land an, von wo aus eingewandert werden soll

Kommentar von AnjaliDaniel ,

aus einem Drittstaat (Indien)

Kommentar von Barolo88 ,

ein bisschen dürftig die Informationen,   also, wer ist der Ehegatte (nationaliät/Wohnort/ Arbeitsplatz/Beruf)

Kommentar von AnjaliDaniel ,

Nein, diese Parameter sind unwichtig. Wenn du keine Ahnung hast, lass das kommentieren sein.

Kommentar von Barolo88 ,

das ist eben da wichtigste,  wenn der Ehegatte hier in Deutschland, ist und die deutsche Staatsbürgerschaft hat, ist ein Ehegattennachzug aus einem Drittland eine reine Formsache, wenn der Gatte Inder ist und hier offiziell seinen Wohnsitz und Arbeitsplatz hat, ist ein Nachzug auch kein Problem,  wenn der Gatte Flüchtling ist und hier Asylantrag gestellt hat, gibts erstmal keinen nachzug.  Hast du das nun verstanden ?!

Kommentar von AnjaliDaniel ,

Nachzug zu einem Europäer.

Kommentar von Barolo88 ,

dir muss man echt alles aus der Nase ziehen  was?  Auch unter Europäern gibt es wieder Unterschiede,  wenn es ein EU-Bürger ist, ist alles kein Problem.

Kommentar von YassineB87 ,

das ist fast korrekt - also ja aber bei asylanten bin ich mir nicht sicher, ob es schon durch ist mit der gesetzgebung. wenn ja wäre es grausam - du hättest dann die wahl hier in "sicherheit" bleiben und frau und kinder oder mann oder sonst wen im Krieg vermutlich sterben lassen . zumindest quälen lassen. oder in deinen Tod / Qualen zurückkehren um ihnen bei zu stehen und sie zu enttäuschen.. wenig menschlich....

zu mal der nachzug dann auch nur befristet wäre und im gegensatz zum familiennachzug aus der fragestellung keine bleibende absicht besteht sondern nur bis gefahr vorbei ist. asylanten haben diesbzgl auch andere Rechte wegen arbeit etc

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