In welche Religion seid ihr gewechselt?

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12 Antworten

Erstmal : Man "kann" nicht ins Judentum "wechseln", da das sehr ungerne gesehen ist und man normalerweise nur als Jude akzeptiert wird, wenn man hineingeboren wurde. Das Judentum ist keine missionarische Religion, der man einfach beitreten kann, wie das im Christentum und Islam der Fall ist.

Ich bin in einem atheistischen Haushalt aufgewachsen und meine komplette Familie ist sich darüber gewiss, das es nach dem Tod nichts gibt und meine Mutter ist sogar so ehrlich und sagte mir als Kind immer:

Ich glaube nicht an Gott, bisher stand er noch nicht vor meiner Tür. Ich weiß, es heißt immer man kommt in die Hölle wenn man nicht glaubt, aber weißt du was ? Es ist mir egal. Ein Gott, der seine "Kinder" liebt, sie aber an einen Ort schickt, nur weil diese den Verstand verwenden, den er ihnen selbst gab, ist für mich kein Gott. Mit solch einem Gott, will ich nichts zu tun haben. In diesem Sinne, sollte es diesen Mist wirklich geben, freue ich mich sehr auf meinem Platz neben Satan, mal sehen, was er so zu erzählen hat."

Ich informierte mich schließlich über sämtliche Religionen, hatte mehrere Phasen und Erfahrungen mit dem Christentum, kam aber schließlich auch darauf, das diese Ideologie nichts für mich ist und ich konvertierte zum (Zen) Buddhismus. Die Lehre Buddhas ist in meinen Augen perfekt. Es ist eine Lebensweise die Leid vermeidet, ethisch korrekt ist aber gleichzeitig unabhängig von irrationalen Vorstellungen und Wünschen. Ich muss mich an nichts binden und niemandem folgen, der denkt er müsse mir was erzählen. Alles liegt an mir, alles ist bereits in mir.  Auch an irgendwelche extra Regeln bzw. Dogmen muss ich mich nicht halten, es ist nur wichtig das ich meine Taten vor mir selbst verantworten kann. 

Freier kann man gar nicht sein. Denke ich zumindest. 

In diesem Sinne, hab einen schönen Tag ^^

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Von der evangelischen Kirche zur "Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage". Christlich sind diese nach meinem Verständnis beide, auch wenn einige dies anders sehen, wie hier bei gf schon deutlich gemacht wurde, was aber entweder nur aus Unkenntnis gegenüber letzterer Kirche geschah oder vielleicht auch dem Unwillen oder der Unfähigkeit die Bibel in ihrer Klarheit zu lesen, ohne dabei stets interpretieren zu müssen.

Ich bin als Kind ohne Einfluss meiner Eltern der evangelischen Kirche aktiv geworden. Meine Eltern haben mich zwar taufen lassen, mich aber dahingehend in keiner Weise weiterhin beeinflusst. Als Jugendlicher, als ich die Gelegenheit bekam, vermehrt in der Bibel zu lesen, kamen mir Zweifel auf, wie ich weiter unten aufzeige.

Ich bin deshalb gewechselt, weil ich verschiedene Diskrepanzen zwischen den klaren Aussagen der Bibel und der Lehre der evangelischen Kirche sah, weil mir die Klarheit der Bibel wichtiger ist, als irgendwelche Interpretationen dieser Aussagen und weil mein eigener Glaube das ist, was mich mein Leben lang angetrieben hat und mit dieser Klarheit in der Bibel so nahe kommt, wie ich es mit größter Annäherung nur bei der Kirche bisher erfahren habe, der ich mich durch meinen Wechsel angeschlossen hatte.

Das Einzige, was mich an dieser Kirche, der ich mich angeschlossen habe, stört, ist die inkonsequente Sichtweise in Bezug auf die in der Bibel als geistige Gaben bezeichneten Eigenschaften. Mormonen glauben zwar, dass es diese gibt, aber wenn es darum geht, Hilfe zu bekommen, diese zu verwirklichen, steht man allein da.

Obwohl es dieser Kirchenlehre entspricht, dass es sowohl ein ewiges Vorher, als auch ein ewiges Nachherdasein gibt, was auch meinem persönlichen Glauben entspricht, glaube ich eher, dass aus der Perspektive dieses ewigen Daseins das irdische nur einem kollektiven Traum entspricht und ich nach meinem irdischen Tod wie aus einem solchen kollektiven Traum aufwache und irgendwann wieder an einem solchen teilnehme, wodurch ich in einem irdischen Dasein wiedergeboren werde. Zumindest an eine solche Wiedergeburt glauben Mormonen meines Wissens nach, zumindest entsprechend ihrer Kirchenlehre, nicht. 

Was mich am Anfang dazu brachte, mich für die Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage zu interessieren, war mein Glaube an die wahrhaft ewige Liebe, die nach meinem Verständnis und Empfinden nicht durch den irdischen Tod getrennt werden kann und dass es nur mit einem liebenden Gott vereinbar ist, wenn man das größte Glück, das man auf Erden finden kann, auch in der Ewigkeit weiter erleben kann und nicht mit der Erinnerung daran in der Ewigkeit allein bleiben muss. Manch einer wird hierzu schreiben, dass im Himmel nicht mehr geheiratet wird, aber eben das ist auch nicht notwendig, denn es steht auch in der Bibel, dass entsprechend mit den Schlüsseln des Himmelreiches geschlossene Bündnisse auf Erden wie im Himmel gültig sind und entsprechend gelöste sowohl auf Erden wie im Himmel ungültig geworden sind. Zudem wird behauptet, dass die Menschen im ewigen Dasein später wie die Engel seien, aber wo steht in der Bibel, dass alle Engel Singles seien? (Schriftstellen siehe http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus22,30 und http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus16,19 )

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Kommentar von rubicon66
31.07.2016, 08:20

...wie schaffst du es, die bibel zu lesen, OHNE interpretieren zu müssen?!

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@Aboutme9,

ich habe nicht die Religion gewechselt, ich habe die Religion verlassen.

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Kommentar von Dhalwim
01.08.2016, 21:59

Ich auch.

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Ich habe so mit 30 den Katholizismus zornig ins Eck gefegt und alle frömmlerischen Schriften verbrannt. Nur die Naturwissenschaft ist für einen aufgeklärten Menschen akzeptabel.

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Vom Christentum zum Agnostizismus.

Die Frage nach einem Gott ist nun uninteressant geworden, aber christliche Leitsätze sind geblieben.

Warum ich gewechselt bin? Ich möchte nicht Teil einer Sache sein, die sich als absolut sieht. Daher war auch der Atheismus keine Alternative die für mich in Frage kam. 

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Kommentar von rubicon66
31.07.2016, 08:22

...dann lieber etwas opportunistischer??

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Kommentar von HumanistHeart
05.08.2016, 16:57

An welchen Gott glaubst Du jetzt?

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Lebe die 10 Gebote, das ist Gottes- und Menschenrecht, das geht auch ohne eine Religion. Mahatma Gandhi: "Gott hat keine Religion."

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Der Grund für jede sinnvolle religiöse Konversion kann eigentlich nur die vermeintliche oder tatsächliche bessere Alternative sein.

Von den verschiedenen Religionen - Judentum, Christentum, Islam ausgehend, müssten sich demnach alle Konvertiten dem Christentum zugewandt haben, weil dieser Glaube unzweifelhaft das beste Angebot Gottes auf dem "Markt der Religionen" enthält. - Der Mensch muss sich dabei zu seiner Errettung nicht ein Leben lang mühsam und doch erfolglos im Gesetzesdschungel der jeweiligen Lehre abstrampeln, sondern hat den "Jackpot" bereits mit seiner Glaubensentscheidung an das Evangelium von Jesus Christus unauslöschlich gewonnen. 

Wer aus anderen Gründen die Religion gewechselt hat, muss einen  zentralen Denkfehler begangen haben.

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Kommentar von rubicon66
30.07.2016, 23:24

... könntest nicht auch du einen zentralen denkfehler begangen haben??

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Kommentar von MoseGoldstein
30.07.2016, 23:34

Nein derjenige sagt genau das richtige

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Ich war mal Christ und bin zu den Atheisten gegangen. 

Auch wenn man Atheismus nicht grade eine Religion nennen kann xD

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Kommentar von Ms42Ya
30.07.2016, 22:28

Tatsächlich ist der Atheismus mit den Religionen stark verwandt. Ist er ja auch im Endeffekt nur ein Glauben an ein "Nichts" Zudem neigt er ähnlich wie Religionen zu einem Geltungs- und Alleinstellungsdrang, welcher andere Deutungen radikal ausschließt. 

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Kommentar von Ms42Ya
31.07.2016, 11:12

Jaja genau. Das du dich gerade als Missionar betätigst merkst du nun mal nicht. Das ganze passiert dann wie bereits erwähnt durch ein Alleinstellungsdrang...

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Ich bin in einer religiös toleranten Umgebung ohne besondere Prägung aufgewachsen, weder getauft noch sonst etwas.

Habe dann freiwillig den evangelischen Religionsunterricht besucht und bin schließlich aus eigener Entscheidung Buddhist geworden.

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Ich bin zwar Christ… aber glaube nicht an Gott :D

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Kommentar von comhb3mpqy
30.07.2016, 23:50

falls Sie an Gründen/Argumenten interessiert sind, um an Gott und das Christentum zu glauben, dann kann man mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Argumente.

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Kommentar von AnnisWorld
31.07.2016, 07:15

Nein, ich glaube nicht an Gott, und werde es auch nicht tun, dazu sind Argumente sinnlos

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Kommentar von Zicke52
31.07.2016, 08:48

Wenn du nicht an Gott glaubst, bist du kein Christ.

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Kommentar von AnnisWorld
31.07.2016, 08:51

Ja, ich weis, eigentlich ein Atheist… Aber ich hab ja Firmung etc… und weil ich noch 13 bin, bin ich christ

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Ich bin am Ende meiner  langen Suche nach Gott, in die Römische Katholische Kirche eingetreten .

Da ich Jesus Christus in mir  erkannt und ihn in den Sakramenten der Kirche gefunden habe.

So bekam ich meine Würde als Mensch und Frau wieder welche mir einst die Welt genommen hatte.

So habe ich seit 18 Jahren Frieden im Herzen . Ich bin zuhause angekommen .

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Kommentar von HumanistHeart
03.08.2016, 09:49

So bekam ich meine Würde als Mensch und Frau wieder welche mir einst die Welt genommen hatte.

Ah! Ich sehe das Problem bei Dir. Nun wundert es mich nicht mehr. Flucht in den Fanatismus um die Narben zu überdecken. 

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Ich wanderte von den Christen ab zum Buddhismus.. nun habe ich eine eigene Relligion:   "Bassla"

Der Glaube war nicht da, wir erfanden jeden Glauben, als Schutz und Gefangenschaft...

Gott erschuf man um an den Teufel zu glauben !!

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Kommentar von comhb3mpqy
30.07.2016, 23:41

ich bin Christ und glaube, dass es Gott gibt. Wenn man einige Gründe/Argumente haben möchte, um an Gott und das Christentum zu glauben, dann kann man mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Gründe.

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