neurodoc am 06.06.2007 um 21:21 Uhr

Aber von der seichteren Art - trotzdem mit Daseinsberechtigung.

Unterhaltender Kitsch, der trotzdem unter dem Begriff Literatur fällt...

Heinz G. Konsalik schreibt unterhaltende Romane für eine bestimmte Zielgruppe.
Sie gehören sachlich in die Gruppe Literatur, konkret m.E. in die Gruppe der Trivialliteratur.
Kitsch wäre wohl zu hart, Literatur zu viel des Lobes;-) - also Unterhaltung

Kann mich UlfDunkel nur anschließen...

Ich hab noch nix von ihm gelesen (harhar, darf ich dann abstimmen? ;)), aber ich würde meinen, es ist kitschige Unterhaltungsliteratur.

Unterhaltungsliteratur, ich habe die Bücher immer gerne in der Bahn oder am Strand gelesen und es stehen eine ganze Menge unten links in meiner Bücherwand. wenn Du leichte Ablenkung z.B. in der Bahn suchst, sind sie schon geeignet, damit man a) nicht einschäft und seine Bahnhof verpasst und b) nicht zu sehr abgelenkt bist und auch Deinen Bahnhof verpasst.

ich finde seine bücher haben von allem etwas, je nach titel und thema.
von daher für alle etwas.
Die vorgeschlagenen Kategorien überlappen sich, es handelt sich nicht um voneinander abgegrenzte literarische Gattungen. Die Romane von Heinz Günther Konsalik gehören auf jeden Fall zur Unterhaltungsliteratur. Vermutlich ist bei "Literatur" eher an Werke mit gehobenen Anspruch gedacht, daher ist "Unterhaltung" passend. Denn solche Romane werden zur Trivialliteratur gezählt. Kitschige Stellen gibt es auch, dies trifft aber nicht voll die Gesamtcharakteristik
neurodoc am 6. Juni 2007 22:13 Das ist mir bewußt, wollte allgemeingebräuchliche Begriffe benützen.

Unterhaltung, da für mich in die Literatur Schriftsteller wie Schiller, Frisch oder Mann gehören.

Ich oute mich mal:ich les die gerne!!Aber eigentlich nur die Russlandromane!Da ich aber Vielleser bin und auch schon anspruchsvolleres gelesen habe:

In meiner Jugend habe ich einige Konsaliks gelesen. Am meisten hat mich beeindruckt: das geschenkte Gesicht. Ich glaube, wenn ich mal richtig suchen würde, fände ich tatsächlich noch welche in meiner Bücherwand

Schrott! Ich habe in der Jugend, mit 14, was von ihm gelesen und mich damals schon geärgert. Er schrieb von einer Spinne, der "Schwarzen Witwe" und der Held "hieb der Spinne mit der Faust auf die glotzenden Augen"(nach der Erinnerung zitiert). Diese Spinnen werden 9 bis 15 mm lang (wikipedia), da dürfte es schwer werden, die Augen zu sehen, geschweige denn, mit der Faust darauf zu hauen. Wenn jemand so schlecht recherchiert, dann ist das blöder als Kitsch und auch keine Unterhaltung, sondern Volksverdummung.
Wenn man sonst nichts zu lesen hat.