
Homöopathie ist keine Medizin.
Und der Begriff Schulmedizin legt nahe, es ginge um irgendwelche Dinge, die man auf der Schule lernt.
Medizin wird aber auf Universitäten gelehrt. Um Arzt zu werden muss man einen der anspruchsvollsten Studiengänge erfolgreich durchlaufen und die Fähigkeit wissenschaftlich zu denken immer und immer wieder nachweisen.
Wer Homöopathie propagiert, beweist, dass er schon einfachstes rationales Denken ablehnt.

aber auch in Homöopathie. Es sollte eine gute Mischung sein.

Leider kann ich hier aus technischen Gründen nichts ankreuzen, hätte aber "Schulmedizin" gewählt.
Man muss sich bei der Gegenüberstellung von Homöpathie und "Schulmedizin" immer darüber im Klarem sein, dass sich die beiden dahinter stehenden Gedankengebäude total ausschließen.
Wer an die Wirkungsweise der Hahnemannschen Homöopathie glaubt, kann nicht gleichzeitig die Schulmedizin befürworten. Wer als echter studierter Mediziner "Schulmedizin" betreibt kann nicht gleichzeitig das eine oder andere an dem Theorien von Hahnemann befürworten. Die beiden "Theorien" schließen sich aus.
Wer ja zu Homöopathie sagt, stellt alles in Frage was die Wissenschaften Chemie, Physik und Medizin zu bieten haben. Sogar die Mathematik wird in Zweifel gezogen.
Und wer ein studierter Naturwissenschaftler ist, kann in der Homöopathie (die auch noch Verdünnungen in denen nur ein einziges Atom der Ursubstanz ist, weiter verdünnt) nicht noch etwas richtiges, logisches oder besseres erkennen.
Beides geht nicht, man muss sich schon entscheiden: Magie oder Naturgesetze.
Marah am 26. Februar 2009 00:07 Auweia...Man muss ja auch nicht blind die Lehren der beiden Methoden weiterplappern. Ich habe das Organon gelesen und mich köstlich über das Gemecker Hahnemanns amüsiert. Bei einigen Dingen hatte er vernünftige Ansätze, bei anderen lag er halt völlig falsch- in meinen Augen. Es ist sinnvoller die Erfolge, die die jeweilige Methoden mit sich bringen, zu bewerten und sich zu Nutze zu machen.
heureka47 am 27. Februar 2009 03:41 Ich kenne einige Schulmediziner, die auch ausgebildete Homöopathen sind. Die Lehren widersprechen sich nach meiner Auffassung NICHT. Es geht auch nicht um "1 Atom pro Bodensee" oder so, es geht überhaupt nicht um Atome, sondern um Information und Energie. Aber das ist ja der Bereich, den Descartes für die "Wissenschaft" aus dem ganzheitlichen Weltbild exkommuniziert hat...

weder noch,mal hilft das und mal das....ich würde nie eines der beiden total ausschliessen wollen!!

eigentlich beide nur bedingt. die einen reißen nach der einen seite aus, die anderen nach der anderen. aber beide sind dogmatisch. auf ihr eigenes konzept fixiert.
Marah am 25. Februar 2009 23:43 Naja- das kommt halt auf den Behandelnden an, die beiden Seiten sinnvoll zu kombinieren. Zur Verteidigung Hahnemanns, muss man halt mal sehen, wo die Schulmedizin damals war...

Beides und die anderen alternativen Behandlungsmethoden sind teilweise auch verdammt gut- kommt halt auf die Beschwerden an...
Homöopathie nehm ich eher für kleine Wehwehchen und Unpässlichkeiten.
Die Schulmedizin behandelt ja nur den Körper. Die eigentlichen Ursachen werden übersehen.

Alles beide, je nach Einsatzzweck: Alles wozu man einen Chirurgen braucht und was akut ist: Schulmedizin.
Und für Sachen, bei denen die Schulmedizin nur die Symptome, aber nicht die Ursachen kuriert, da oft Homöopathie.

Weil sie aus meiner Sicht ganzheitlicher ist. Sie bezieht den Faktor "Geist/Energie/Bewußtsein" mit ein. Schulmedizin tut das - leider - nicht. Und dennoch hat sich die Schulmedizin den Bereich "Psychiatrie" angeeignet - was sich auch in den großen Zahlen von Fehldiagnosen und unzufriedenen Patienten zeigt! Ein Psychiater, der nicht nur Schulmediziner, sondern gleichzeitig studierter Psychologe und Psychotherapeut mir mehreren Ausbildungen ist hat mir mal gesagt, daß nach seinen Feststellungen ca. 70% seiner Patienten mit einer falschen Vor-Diagnose zu ihm kämen! Ein Skandal - den nicht genügend Menschen (vor allem nicht die "Verantwortlichen") wahrnehmen udn beheben.

Beides; eine gute Mischung aus beidem gefällt mir am Besten. Da wo die Schulmedizin nicht hilft, kann manchmal die Homöopathie Wunder bewirken; und anders kann es aber auch sein, dass die Homöopathie nicht hilft; da muss dann die Schulmedizin greifen.
Homöopathie und Schulmedizin können sich wie bereits bekannt sinnvoll ergänzen. Da wo die Schulmedizin für den betreffenden Patienten keine Besserung bringt, z.B. bei verschiedenen Formen von Hautallergien,kann man mit homöopathischen Mitteln eine sichtbare Besserung erreichen, bzw. eine erfolgreiche Behandlung der Hauterkrankung erzielen. Homöopathische Mittel werden ebenso erfolgreich bei Wetterfühligkeit, Asthma, aber auch bei verschiedenen psychosomatischen Erkrankungen des Menschen eingesetzt. Typische homöopathische Mittel sind Pflanzenextrakte und Mineralien, die man zusammenfassend als Konstitutions- oder Umstimmungsmittel bezeichnet und sie das Hauptziel verfolgen, das gestörte Gleichgewicht des menschlichen Körpers wieder herzustellen. Es gibt aber auch homöopathische Mittel, mit welchen man akute organische Beschwerden behandeln kann. Die Minze, das Ginseng oder bspw. die Hagebutten- und Brennesselextrakte können mit einer entsprechenden Dosierung als homöopathische Mittel eingesetzt werden.

was aber eigentlich Schade ist, denn auch die H. hat viel gutes
Bin aber von Homöopathie nicht abgeneigt
Die Fragestellung ist sehr unscharf.
Die Unterscheidung lautet: Schulmedizin, welche übrigens auch die Naturheilverfahren beinhaltet und Alternativ- bzw. Komplementätverfahren, zu denen auch die Homöopathie gehört.

wenn du wirklich krank bist kann dir der mist vom homöopathen auch net helfen
ich werde schon seit jahren damit behandelt, und ich bin immer wieder vollständig gesund geworden, und das ohne antibiotika oder irgendeine andere medizin. klar bin ich als kleinkind auch immer zum kinderarzt gegangen, aber jetzt mit der homöopathie geht es alles viel besser und einfacher. ausserdem braucht man keine ekelhaften säfte zu schlucken, keine pillen einzunehmen, usw.
Ich entschuldige mich für meine vereinfachten Begriffe und bedanke mich für Deine ausführlich Antwort.
Rationalität ist auf fassbare Dinge beschränkt. Allerdings: Die Wissenschaft konnte bis jetzt jedoch nur einen Bruchteil unserer Welt dokumentieren. Man kann rational denken und trotzdem eine mögliche Wirkung von homöopathischen Mitteln in Erwägung ziehen. Der letzte Satz beweist, dass sich so manch einer durch sein ausschließlich rationales Denken, auf traurige Weise, einschränkt.
DH!
Sehr interessant ist die Entstehung des Begriffes "Schulmedizin". Das war nämlich ursprünglich die Bezeichnung für das, was Nicht-Ärzte (heute spricht man von Heilpraktikern) im vorletzten Jahrhundert, als es noch generelle Therapiefreiheit für Nicht-Ärzte gab, an sog. "Medizinerschulen" (heute : Heilpraktikerschulen) lernten. Der "Schulmediziner" war damals also der Heilpraktiker und der Begriff war eher abwertend gemeint.
Der Begriff "Schulmedizin" ist richtig!!!