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In unserem Miethaus gibt es kein Erdungskabel, schlimm?

gefragt von ollieE am 12.02.2009 um 15:27 Uhr

In dem Miethaus aus den 50ern, in dem ich wohne gibt es kein einziges Erdungskabel. Ist das zulässig? Ist das irgendwie schlimm oder gefährlich? Muss ich da irgendwas beachten z.b. mitdem Rechner oder so?

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anonym
beantwortet von newcomer am 12. Februar 2009 15:28
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Hilfreichste Antwort

ihr habt klassische Nullung. Dabei wird der Nulleiter als Erdung hergenommen. Kann unter umständen Probleme machen

Kommentar von Simple_avatar2smallMilwa am 12. Februar 2009 15:30

was für Probleme? Interessiert mich jetzt auch und ich finde die Frage gut.

Kommentar von H2SO4 am 12. Februar 2009 15:30

welche denn?

Kommentar von 17709ca72d0b6a09b430f6370c7e62c6smallattaatta am 12. Februar 2009 15:31

die Probleme treten auch mit Nulleiter auf ,wenn die leitungen zu stark belastet werden

Kommentar von newcomer am 12. Februar 2009 15:31
Kommentar von 17709ca72d0b6a09b430f6370c7e62c6smallattaatta am 12. Februar 2009 15:34

durch Biertrinken kommen mehr leute um als durch stromschläge, nicht immer alles so tierisch ernst nehmen was Wicki schreibt

Kommentar von newcomer am 12. Februar 2009 15:34

Man unterscheidet die Nullung ohne besonderen Schutzleiter, umgangssprachlich Klassische Nullung, bei der der PEN-Leiter sowohl als Neutralleiter als auch als Schutzleiter dient (TN-C-Netz), und die Nullung mit besonderem Schutzleiter, umgangssprachlich Moderne Nullung, bei der ein separater PE und N Leiter vorhanden sind (TN-S-Netz).

Nullung ohne besonderen Schutzleiter Nullung ohne besonderen Schutzleiter [Bearbeiten] Eine Nullung ohne besonderen Schutzleiter birgt Gefahren. Wenn der PEN unterbrochen und ein Außenleiter weiterhin mit einem Verbrauchsmittel verbunden ist, liegt an Gehäusen nahezu die Spannung des Außenleiters gegen Erde an, also in der Regel 230 V. Auch im normalen Betrieb liegt an den Gehäusen eine gewisse Spannung gegen Erde an, die nach dem Ohmschen Gesetz durch den Widerstand des Nullleiters und dem durchfließenden Strom hervorgerufen wird. Aus diesen Gründen darf eine Nullung ohne besonderen Schutzleiter seit sehr langer Zeit nur bei Leitern mit einem Querschnitt von mindestens 10 mm² Kupfer oder 16 mm² Aluminium durchgeführt werden.

Kommentar von Bffb33e4a869f24d3363c9bd160a1e30smallHusband am 12. Februar 2009 15:34

Klassische Nullung heißt, dass der Neutralleiter als Schutzleiter herhalten muß. Das ist an sich OK, denn bis vor 20-30 Jahren war das absoluter Standard. Dabei wird in der Steckdose eine Brücke zwischen dem Schutzleiter- und dem Neutralleiter geschaltet.

Gefährlich wird es nur, wenn der Schutzleiter überhaupt nicht angeschlossen ist.


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anonym
beantwortet von HoBi06 am 12. Februar 2009 17:51
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Diese Installationsart war bis Anfang der 70er Jahre üblich.Erst danach setzte sich die Installation mit seperatem Schutzleiter durch.Nach VDE handelt es sich bei dir um eine vorhandene Installation und muss nicht geändert werden.Die Nachteile dieser Installation hat Newcomer ausgiebig beschrieben.Ein FI SChutzschalter kann man bei klasischer Nullung nicht einbauen,höchstens als Zwischenstecker an einer Steckdose

Kommentar von clax94 am 3. August 2009 19:52

Hi, bin nicht vom Fach, habe aber das gleiche Problem. Nehme ich jetzt besser neue Steckdosen mit Überspannungsschutz oder doch lieber den Stecker mit dem FI Schutzschalter. Danke für Eure Hilfe


gamasche
beantwortet von gamasche am 12. Februar 2009 15:30
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Ist nicht schlimm. Phase- Null Netz, in Verbindung mit einem FI-Schalter in Feuchträumen besser. Den Rechner würde ich in jedem Fall nur über eine spezielle Steckdose mit Überspannungsschutz betreiben. Gibt's in jedem Baumarkt.


anonym
beantwortet von Cleaner100 am 12. Februar 2009 15:28
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Das geht doch sowieso über die Heizungsrohre oder?


anonym
beantwortet von Regenmacher am 12. Februar 2009 15:28
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Klar, du solltest den Rechner nicht mit Starkstrom betreiben.

Kommentar von 7353b326c479822249e04b1382acd594smallBuergilektriker am 12. Februar 2009 15:36

Ach du scheiße.... dann musst du das Netzteil aus dem Rechner ausbauen und direkt die verschiedenen Spannungen erzeugen... wie auch immer.

die 230V aus der Steckdose sind Starkstrom.

Kommentar von 3d86c15319329a563c2437ef84687002smallFelix820 am 1. April 2009 19:53

starkstrom?

hahaha


Husband
beantwortet von Husband am 12. Februar 2009 15:28
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Meinst Du dass in den Steckdosen der Schutzleiter nicht beschaltet ist?


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