In dem Miethaus aus den 50ern, in dem ich wohne gibt es kein einziges Erdungskabel. Ist das zulässig? Ist das irgendwie schlimm oder gefährlich? Muss ich da irgendwas beachten z.b. mitdem Rechner oder so?
ihr habt klassische Nullung. Dabei wird der Nulleiter als Erdung hergenommen. Kann unter umständen Probleme machen
Diese Installationsart war bis Anfang der 70er Jahre üblich.Erst danach setzte sich die Installation mit seperatem Schutzleiter durch.Nach VDE handelt es sich bei dir um eine vorhandene Installation und muss nicht geändert werden.Die Nachteile dieser Installation hat Newcomer ausgiebig beschrieben.Ein FI SChutzschalter kann man bei klasischer Nullung nicht einbauen,höchstens als Zwischenstecker an einer Steckdose
Hi, bin nicht vom Fach, habe aber das gleiche Problem. Nehme ich jetzt besser neue Steckdosen mit Überspannungsschutz oder doch lieber den Stecker mit dem FI Schutzschalter. Danke für Eure Hilfe

Ist nicht schlimm. Phase- Null Netz, in Verbindung mit einem FI-Schalter in Feuchträumen besser. Den Rechner würde ich in jedem Fall nur über eine spezielle Steckdose mit Überspannungsschutz betreiben. Gibt's in jedem Baumarkt.
Das geht doch sowieso über die Heizungsrohre oder?
Klar, du solltest den Rechner nicht mit Starkstrom betreiben.
Buergilektriker am 12. Februar 2009 15:36 Ach du scheiße.... dann musst du das Netzteil aus dem Rechner ausbauen und direkt die verschiedenen Spannungen erzeugen... wie auch immer.
die 230V aus der Steckdose sind Starkstrom.
Felix820 am 1. April 2009 19:53 starkstrom?
hahaha

Meinst Du dass in den Steckdosen der Schutzleiter nicht beschaltet ist?
was für Probleme? Interessiert mich jetzt auch und ich finde die Frage gut.
welche denn?
die Probleme treten auch mit Nulleiter auf ,wenn die leitungen zu stark belastet werden
http://de.wikipedia.org/wiki/Klassische_Nullung
durch Biertrinken kommen mehr leute um als durch stromschläge, nicht immer alles so tierisch ernst nehmen was Wicki schreibt
Man unterscheidet die Nullung ohne besonderen Schutzleiter, umgangssprachlich Klassische Nullung, bei der der PEN-Leiter sowohl als Neutralleiter als auch als Schutzleiter dient (TN-C-Netz), und die Nullung mit besonderem Schutzleiter, umgangssprachlich Moderne Nullung, bei der ein separater PE und N Leiter vorhanden sind (TN-S-Netz).
Nullung ohne besonderen Schutzleiter Nullung ohne besonderen Schutzleiter [Bearbeiten] Eine Nullung ohne besonderen Schutzleiter birgt Gefahren. Wenn der PEN unterbrochen und ein Außenleiter weiterhin mit einem Verbrauchsmittel verbunden ist, liegt an Gehäusen nahezu die Spannung des Außenleiters gegen Erde an, also in der Regel 230 V. Auch im normalen Betrieb liegt an den Gehäusen eine gewisse Spannung gegen Erde an, die nach dem Ohmschen Gesetz durch den Widerstand des Nullleiters und dem durchfließenden Strom hervorgerufen wird. Aus diesen Gründen darf eine Nullung ohne besonderen Schutzleiter seit sehr langer Zeit nur bei Leitern mit einem Querschnitt von mindestens 10 mm² Kupfer oder 16 mm² Aluminium durchgeführt werden.
Klassische Nullung heißt, dass der Neutralleiter als Schutzleiter herhalten muß. Das ist an sich OK, denn bis vor 20-30 Jahren war das absoluter Standard. Dabei wird in der Steckdose eine Brücke zwischen dem Schutzleiter- und dem Neutralleiter geschaltet.
Gefährlich wird es nur, wenn der Schutzleiter überhaupt nicht angeschlossen ist.