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In meinem Umfeld ist ein Alkoholiker. Wenn der Alkohol nicht wäre - ein herzensguter Mensch.

gefragt von fennek am 17.06.2007 um 9:31 Uhr

Wie kann ich Ihm helfen ?


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elkera
beantwortet von elkera am 17. Juni 2007 09:35
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Er kann sich nur selbst helfen, indem er bereit ist, sich in einer Therapie zu begeben. Solange er nicht selber etwas ändern will, ist jede Hilfe vergebens.


Abigail
beantwortet von Abigail am 17. Juni 2007 09:36
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Nicht zum Co-Alkoholiker werden.
Konfrontiere ihn mit seinem Verhalten und beende notfalls den Kontakt.
Alkoholiker müssen meistens tief fallen um eine Entziehung zu machen.


fourseasons
beantwortet von fourseasons am 17. Juni 2007 10:17
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Wenn die Menschen nicht wären, hätten wir eine tolle Welt!

Ich will damit sagen, du wirst nichts ändern können, schon garnicht durch Zuwendung. Er würde sich zu recht sagen, "seitdem ich trinke erfahre ich viel mehr Zuwendung".

Manche Alkoholiker schaffen den Absprung, die meisten nicht. Eine junge Frau aus meinem Bekanntenkreis hat sich zu Tode getrunken. Sie ist irgendwann mitten auf der Straße zusammengebrochen.

Wir hatten uns alle sehr um sie bemüht. Umso größer war unser Schmerz.


Mismid
beantwortet von Mismid am 17. Juni 2007 09:57
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ihm klarmachen, daß man sich von ihm distanzieren wird wenn er sein Verhalten nicht ändert. Jegliche Bemühungen werden in nur darin bestärken, daß er so weitermachen kann


loopwithme
beantwortet von loopwithme am 17. Juni 2007 11:20
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Mokli1
beantwortet von Mokli1 am 17. Juni 2007 11:46
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Helfen kann nur er sich. Solange er nicht einsieht, dass er alkoholabhängig ist, kann man nicht helfen. Manche müssen sehr tief fallen, bevor sie einsehen, dass sie krank sind. Wenn er aber um Hilfe bittet, sollte man da sein


anonym
beantwortet von maxxx am 17. Juni 2007 12:31
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Mit einem alkoholkranken Menschen muss man zuerst allemal umgehen können. Der erste und wichtigste Punkt ist "Gib ihn nicht auf". Das modische Fallenlassen ist unmenschlich und hilft gar nichts. Das Nichtaufgeben erfordert aber auch eine große Kraft: Man muss ihn nämlich aushalten können und darf zugleich nicht von ihm abhängig werden (Co-Abhängig- keit) und wenn er auch noch so fleht und bittet. Der zweitwichtigste Schritt ist: "Bring ihn dazu, dass er sich selbst nicht mehr mag und nicht mehr ertragen kann". Gelegenheiten dazu gibt es gerade bei solchen Menschen genug, auch unter Einbeziehung des Umfeldes. Erst wenn er dann selbst aus eigener Überzeugung und mit eigenem Willen eine Therapie macht, kann er geheilt werden.


dock69
beantwortet von dock69 am 17. Juni 2007 15:17
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Jede noch so kleine Tolerierung des Problems oder gar Verständnis sind absolut kontraproduktiv. Nur harte Konsequenzen helfen Alkoholikern. Einzig und allein eine Unterstützung in Richtung Therapie macht Sinn.


FraeuleinSchmidt
beantwortet von FraeuleinSchmidt am 17. Juni 2007 11:36
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So lange er nicht selbst einsieht, daß er KRANK ist- nämlich alkoholabhängig, kann man gar nichts machen. Das Distanzieren als Lösung finde ich unmöglich, sowas macht kein richtiger Freund! In unserem Bekanntenkreis ist auch ein Alkoholiker, wir haben ihn des öfteren konfrontiert und bieten auch keinen Alkohol an, aber so lange er nicht von allein was macht, kann man gar nichts machen...

Kommentar von 223f052bf4ac1181ea29da12dda6b922smallMokli1 am 17. Juni 2007 11:44

Bevor man sich selbst mit runterziehen läßt, ist ein Distanzieren sehr wohl möglich. Viele Alkoholiker wachen erst auf, wenn keiner mehr da ist, auf den man sich stützen kann.

Kommentar von 9db2aa03ef98b1b1d0fe647a700a253asmallFraeuleinSchmidt am 9. Juli 2007 22:37

...oder rutschen erst recht ab. Kann man halten wie man will, ich denke, es kommt auch ganz auf den Charakter des Alkoholikers an.


kiramarie
beantwortet von kiramarie am 17. Juni 2007 12:25
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Du kannst ihm nicht helfen.Wir haben in der nahen Verwandtschaft eine Alkoholikerin, sie trinkt seit über 30 Jahren u.gibt bis heute nicht zu, dass sie trinkt.Und das, obwohl ihre Ehe daran zerbrach,sie anschliessend von Sozialhilfe leben musste, sehr oft fiel u.sich die Knochen brach u.jetzt mit Anfang 70 schon mehrere Jahre im Pflegeheim lebt mit fortgeschrittener Leberentzündung u.körperlich ein Wrack.Und sie trinkt weiter! Sie hat ihr Leben lang genug Hilfsangebote gehabt u.hat sie alle ausgeschlagen.Hat ihrer Familie das Leben zur Hölle gemacht.Du gehst selber daran kaputt, wenn du versuchst zu helfen.DAs ist ein aussichtsloser Kampf, den nur ganz,ganz wenige gewinnen.


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