In Ketten tanzen ist höchste Kunst (Nietzsche)?

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4 Antworten

Ich halte nichts davon, Zitate aus dem Zusammenhang zu reißen oder den Zusammenhang von Zitaten nicht beizugeben. Das Zitat stammt aus "Menschlich Allzumenschliches II" in dem großen Abschnitt "Der Wanderer" und es geht um die Selbstbegrenzung in der Kunst durch fromale Strenge. Es geht hier speziell um die Dichtkunst in der Antike und die Schönheit der Sprache z.B. durch Versmaße, mit denen sich der Dichter selbst eine ästhetische Beschränkung auferlegt und erst in dieser selbstgewählten Form zur sprachlicher Schönheit kommt. Es geht also um Ästhetik als Beschränkung und Herausforderung an die künstlerische Entfaltung der Phantasie.

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Trotz allem schlechten auf dieser Welt positiv durch das Leben gehen, sich niemals unterkriegen lassen und sein Leben leben komme was da wolle.

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vielleicht, dass man auch wenn man in Zwängen lebt (und wer tut das nicht), innerhalb der Möglichkeiten das beste daraus machen soll, und zwar so dass es leicht aussieht, dynamisch, lebendig ist.

Dass es ohne Zwang aber vielleicht noch besser geht.

Auf Gedanken bezogen, vielleicht, dass sich innerhalb von Zensur, Repressionen und Tabus gute Künstler sehr elegant ausdrücken können, und vor allem sich selbst ausdrücken können, so dass es andere entzückt.

Dies sind meine Ideen /Assoziationen, ohne dass ich Nietsche-Kenner wäre.

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"life is not about waiting for the storm to past, it's about learning how to dance in the rain"

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