Frage von ncm000, 47

In Jugendhilfseinrichtung mit 16?

Hallo, ich hoffe hier auf Rat. Ich bin 16 Jahre alt und gehe noch zur Schule, ich habe allgemein kein sehr gutes Verhältnis zu meiner Mutter aber es ging, mit meinem Stiefvater ebenso ( Vater gestorben) Nun ist es so dass es mir seit ungefähr 2 Jahren psychisch nicht sehr gut geht, ich bin ziemlich alleine keine einzige Freundin Mobbing usw. Wir sind umgezogen und am Montag gehe ich auf eine neue Schule wo ich hoffe endlich neue Freunde zu finden und aus diesem Loch endlich wieder raus zu kommen.. Da gibt es aber ein Problem meine Mutter.. Wir haben zwei Hunde und sie arbeitet 2 Tage die Woche und brauch deshalb jemanden der sich um die Hunde kümmert und ich habe ihr schon mehrmals gesagt dass ich überall im Haushalt helfe aber mich nicht um die Hunde kümmer weil das meiner Meinung nach einfach nicht meine Aufgabe ist Hundesitter zu spielen.. Jetzt droht meine Mutter mir zum Jugendamt zu gehen und will mich in eine Jugendhilfseinrichtung bringen (mit psychologischer Betreuung) da sie ständig meint ich wäre ein Psycho Kind weil ich nichtmal Freunde habe Jetzt ist die Frage kann sie das überhaupt machen? Was soll ich jetzt machen ich habe niemanden zu dem ich gehen könnte weil ich ehrlich gesagt nicht mehr hier wohnen will. Vorschläge wie rede mit deinem Stiefvater sind ausgeschlossen der hat einen großen Teil zu der Entscheidung meiner Mutter beigetragen^^ Klar geht es mir nicht gut aber ich brauche keine Therapie oder ähnliches ich brauche einfach nur ein paar Freunde damit ich nicht so alleine bin und das meine eigene Mutter mir jetzt auch noch so in den Rücken fällt macht die Sache nur noch schlimmer Reden bringt nichts mehr, meine Mutter will jetzt nur noch alles übers Amt laufen lassen. Hilft mir bitte!

Antwort
von BellAnna89, 22

Das Amt holt dich nicht einfach aus der Familie. Schon gar nicht, wenn du als (fast) Erwachsener das nicht willst. Es ist übrigens keine große Sache, an 2 Tagen in der Woche mittags mit dem Hund zu gehen, morgens und abends kann deine Mutter es ja selbst tun. Eigentlich sollte der Hund es sogar den ganzen Tag schaffen, wenn er nicht gerade ein Welpe ist oder krank.

Kommentar von ncm000 ,

Das ist es ja es ist auch ein kleiner Welpe dabei der eine 24 Stunden Beschäftigung Braucht, ich bin aber in der Woche von morgens 7 bis 18 Uhr in der Schule und an meinen einzigen beiden freien Tagen möchte ich was anderes machen als Babysitter spielen..

Trotzdem danke für die Antwort 

Antwort
von landregen, 24

Für dich kann das eigentlich keine Verschlechterung bedeuten, sondern Verbesserung. Wenn das Jugendamt tatsächlich eine Jugendhilfe-Einrichtung für angemessen hält, dann würde in deinem Alter eigentlich nur eine eigene kleine Wohnung bzw. ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft in Frage kommen, und zusätzlich eine Hilfe für dich, ein freundicher Mensch, der dich zwei- oder drei Mal in der Woche besucht und mit dir bespricht, wie du dein Geld einteilen kannst, dich regelmäßig und sinnvoll mit Essen versorgst, dir mit Papierkram für Ämter hilft und für alle deine Fragen und Probleme als Gesprächspartner zur Verfügung steht.

Was dich vom Jugendamt erwarten kann, ist eigentlich nichts, wovor du Angst haben müsstest. Sie sind dazu da, dich zu unterstützen.

Kommentar von Sanja2 ,

da irrst du sehr, je nachdem welcher Hilfebedarf besteht werden durchaus auch 16 oder 17 jährige in vollstationären Einrichtungen untergebracht.

Kommentar von landregen ,

Und wo liegt da "sehr" der Irrtum? Auch eine Wohngemeinschaft ist oft eine vollstationäre Einrichtung . Und inwiefern besteht deiner Meinnung nach Grund, sich fürchten zu müssen im Gegensatz zu meinem "Irrtum"?

Kommentar von landregen ,

In der Regel sind Wohngemeinschaften und auch einzelne eigene Arpartments in betreuter Wohnform "vollstationäre Einrichtungen" - nichts anderes habe ich oben beschrieben. Dass du meinst, mit einem weiteren Begriff "vollstationär" einem Irrtum auf der Spur zu sein - das ist wohl der einzige Irrtum hier.

Und als dritten Kommentar: Je größer der Hilfebedarf, desto dringender die Hilfe - auch nur eine Verbesserung und kein Grund für Ängste.

Antwort
von Feuerwehrmann2, 26

Das schlimmste was passieren kann ist das du in ein Kinder und Jugendheim kommst dort wird man mit dir sprechen auch wegen psychologischer Behandlung usw. Jedoch können diese dich nicht zwingen zu einen Psychologen zu gehen wenn du nicht willst dann ist es so.

Antwort
von Sanja2, 32

du schreibst doch, dass du nicht mehr zu Hause leben willst. Dann ist es doch das was du willst. Wenn deine Mutter sich ans Jugendamt wendet, dann kann es sein, dass dort entschieden wird dich in einer Wohngruppe unter zu bringen. Wo willst du denn sonst hin, wenn du zu Hause nicht sein willst?

Kommentar von ncm000 ,

Am liebsten alleine wohnen aber das geht nicht da ich kein Geld verdiene, ich möchte in kein Heim oder in eine Psychiatrie

Kommentar von Sanja2 ,

wie kommst du auf die Idee, dass du in eine Psychiatrie kommen könntest?

du wünscht dir doch Freunde, oder? Dann ist es doch durchaus sinnvoll in einer Wohngruppe welche kennen zu lernen. Wahrscheinlich hast du eine völlig falsche Vorstellung davon wie es in einem Heim / Wohngruppe sein könnte.

Kommentar von landregen ,

Deine Mutter kann nicht bestimmen, dass du in eine Psychiatrie kommst. Und das Jugendamt entscheidet so, wie es für dich am hilfreichsten ist. Du hast auch ein kleines Wörtchen mitzureden.

Kommentar von BellAnna89 ,

Dann informiere dich doch selbst, wie das möglich wäre, das gehört nämlich dazu wenn man selbstständig sein will, oder willst du, wenn du tatsächlich alleine wohnst, bei GF fragen, wie man eine Pizza in den Ofen schiebt oder ein Klo putzt?

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