In Filmen wird das immer so übertrieben dargestellt...wie lange würde man für die Besteigung des Mount Everest in Tagen brauchen. Vom Grund bis zum Gipfel?

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4 Antworten

Ich schlage vor, allgemein vor Fragen auf GuteFrage immer wiki zum betreffenden Thema zu konsultieren:

https://de.wikipedia.org/wiki/Besteigungsgeschichte_des_Mount_Everest

Da ist rechts auch eine Karte, des Verlaufs der Erstbesteigung mit entsprechenden Daten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Besteigungsgeschichte_des_Mount_Everest#/media/File:Karte_Mount_Everest_-_Route_Hillary_und_Norgay.png

Die haben am 13.4 ihr erstes Lager aufgeschlagen und am 29.5 war jemand auf dem Gipfel. Dazu kommt noch eventuell die Zeit der Akklimatisierung. Heute gehts auch etwas schneller, aber das kann man ja auf wiki nachlesen, was für Zeiten da geschafft wurden.

Die englische wiki ist übrigend wie häufig ausführlicher:

https://en.wikipedia.org/wiki/Timeline_of_Mount_Everest_expeditions

da liest man dann auch die aktuellen Rekorde:

"Kazi Sherpa
became the fastest to summit via southeast ridge (South Col), without
supplemental oxygen. Kazi took 20 hours 24 minutes from basecamp to the
summit, alone, unsupported, drug-unaided (Diamox not used); thereby breaking Marc Batard's previous record from 1988 by 2 hours 5 minutes.[67][68][69][70]"

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Guten Abend,

so einfach nebenbei kann man den Mount Everest nicht besteigen. Dies erfordert schon eine erhebliche Vorarbeit und auch Achtsamkeit. Man geht von 67 Tagen aus, von Grund bis zum Gipfel bis man diesen bestiegen hat, dies hängt jedoch auch mit den vielen Wetterschwankungen und auch damit zusammen ob man von der Südroute kommt ( Die Südroute gilt als Standardroute) oder der Nordroute (Die Alternative zur Südroute ist die Nordroute von der chinesischen Seite aus).

Am Everest gibt es bis heute insgesamt ca. 20 Routen. Die beiden Standardrouten sind die Südroute und die Nordroute wie oben beschrieben.. Die weiteren Routen sind technisch deutlich schwieriger und zum größten Teil nur einmalig begangen worden. Endpunkt aller Routen ist ein nur etwa zwei Quadratmeter großes Gipfelplateau.

Der Everest ist hat den Schwierigkeitsgrad 4E, das bedeutet, die Expedition ist nur etwas für erfahrene, selbständige Bergsteiger. Er kann also nicht einfach mal nebenbei von jedem bezwungen werden.

Ich hoffe ich konnte ihnen helfen

KaterKarlo2016

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Kommentar von Much72
04.07.2016, 08:16

@ KaterKarlo: Völliger Quatsch, was Du da schreibst!

Leider alles nur bei einem Reiseanbieter sowie Wickiepedia ergooglet und mit Halbwissen gespickt. Als Antwort aber leider völlig an der Fragestellung vorbei!

Es gibt weder im Expeditionsbergsteigen, noch im Alpinstil einen Schwierigkeitsgrad 4E. Das ist eine interne Qualifizierung der Schwierigkeiten des Reiseanbieters "Geo Trecks". Solche Angebote haben aber wenig mit realem Bergsteigen zu tun und die dortigen Angaben beziehen sich eher auf kommerzielle Touren auf den Everest inklusive Reise-Rahmenprogramm für Leute, die in den meisten Fällen dort gar nichts zu suchen haben, weil sie von eigentlichem Alpinismus gar keine Ahnung haben.

Die Dauer der Besteigung lässt sich nicht genau in einem Zeitrahmen, wie die von Dir angegebenen 67 Tage (auch diese Angabe bezieht sich nur auf eine von Dir gegooglete Reisedauer bei Geo Trecks), festlegen.

Zum einen hängt das ganze Unterfangen wesentlich vom Wetter und den Verhältnissen ab, wie Du ja selbst auch schon erwähnt hast und zum anderen muss man schon deutlich zwischen kommerziellen und meiner Meinung nach sehr verantwortungslosen Expeditionen (hat mit Expedition im eigentlichen Sinn gar nichts mehr zu tun - eher Abernteuerreise) unterscheiden, die versuchen, wirklich jeden Nob da hochzuschleppen, wenn er nur dafür bezahlt, und echten Alpinisten oder Sherpas, die das ganze oft in sehr viel geringerer Zeit ab Basislager bewältigen. Und dann gibt es noch wenige Ausnahmebergsteiger, die den Everest im Alpinstil innerhalb einiger Tage erreichen. Das sind aber nur ein paar Profis wie z.B. Reinhold Messner, Ueli Steck oder Hans Kammerlander, der die Besteigung inklusive Abfahrt mit Skier sogar in weniger als einem Tag schaffte.

Grundsätzlich muss man aber für die Besteigung des höchsten Berges der Erde inklusive Logistik, Errichtung von Höhenlagern, Aklimatisierung, Wartezeit auf das beste Wetterfenster usw. schon mit mindestens einem Monat rechnen. Das sagt aber dann nichts über die reine Besteigungszeit ab Basislager aus. Das schwankt zwischen wenigen Tagen und zwei Wochen.

Generell verstehe ich den Hype um den Everest ohnehin nicht wirklich! Wer schon mal dort war, weiß, dass dort reihenweise viel schönere und auch sehr hohe Berge herumstehen, für die sich nur ein sehr kleiner Teil der "echten" Bergsteigerszene ohne Sensationstourismus interessiert. Aber leider zählen in unserer heutigen Welt nur noch Superlative um das Geltungsbedürfnis Einzelner zu stillen.

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Wenn aber nur wenn du durchlaufen könntest, dann würde es 2 - 3 Tage dauern!
Aber es dauert Wochen! Du musst auch bedenken dass man sich aklimatisieren muss - das dauert.

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Kommentar von Chrissibaer
03.07.2016, 21:15

Die ganze Tour dauert ca 60 Tage und kostet doch ca 40000 Euro.

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Kommentar von Chrissibaer
03.07.2016, 21:34

Leider nur das BasisPaket...

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Schon etwas etwa eine Woche weil man muss erstmal vobereiten für das Klima und die dünne Luft also schon lange davor da sein und gewöhnen und der Aufstieg ist in Etappen jeden Tag ein Stück und in der Nacht lagert man in Zelten und unten ist das Basislager also das braucht viel Zeit

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Kommentar von Chrissibaer
03.07.2016, 21:16

So ein quatsch. dauert ca 60 Tage.

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Kommentar von Much72
04.07.2016, 08:21

Stimmt schon, wenn man die reine Besteigungszeit betrachtet und sich nicht an zweifelhaften Reiseprogrammen für Sensationstouristen inklusive Sightseeingprogramm usw. orientiert...

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