Frage von siegfriedklein, 63

in einer Zeitschrift gefunden, ist so was möglich?

Ein drastischer Fall, der leider immer häufiger vorkommt. Nach einer Umfrage des xxxxxx -Instituts trägt sich jeder Dritte mit dem Gedanken, ein Kind oder seinen Ehegatten zu enterben. Nahen Angehörigen stehen in Deutschland jedoch Pflichtteile zu, die ihnen nicht genommen werden dürfen. Ausnahme: Sie haben schon mehr als zehn Jahre vor dem Todesfall eine Schenkung erhalten. Geht es dabei jedoch um eine Immobilie, für die sich der Erblasser ein Nießbrauchsrecht hat einräumen lassen, zählt das Haus bei der Berechnung des Pflichtteils wieder mit. Der Fall: Ein Vater schenkt seiner Tochter zu Lebzeiten ein Haus. Stirbt er ein Jahr nach der Schenkung, kann sein Sohn, der nicht berücksichtigt wurde, seine Pflichtteil beanspruchen – und zwar aus dem Gesamtwert der Immobilie. Stirbt der Vater zwei Jahre nach der Schenkung, sind es nur 90 Prozent des Werts, im dritten Jahr 80 Prozent. Nach zehn Jahren besteht gar kein Pflichtteilsanspruch mehr. So wird das Haus am Ende doch dem Kind entzogen.

Antwort
von Ronox, 18

Ich versteh die Frage nicht ganz. Der Artikel ist rechtlich fehlerhaft, da nach 10 Jahren immer noch ein Pflichtteilsanspruch besteht, nur das verschenkte Grundstück nicht mehr in die Berechnung miteinfließt.

Kommentar von siegfriedklein ,

warum nur das Grundstück?

Kommentar von Ronox ,

Weil es um das Grundstück geht?

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