Anonymuss am 07.03.2009 um 13:27 Uhr
Hallo Liebe GF User!
Sollte man in das Bewerbungsschreiben hinzufügen das man Vorstand der Moschee (türkisch islamische Gemeine) ist und durch 240 Mitglieder gewählt worden ist? Bewebungen sind vorgsehen für kaufmännische Berufe!
Vielen Dank im Voraus
ANONYMUSS

Wenn Du Dich nicht gerade bei einem muslimischen Chef bewirbst, dann würde ich es lieber nicht reinschreiben. Ich denke mal, daß ein andersgläubiger Chef dann doch zu viele Vorurteile (berechtigt oder unberechtigt) hätte.

Nein, außer du bewirbst dich in muslimischen Einrichtungen als kaufmännische Fachkraft. In anderen Firmen wird die muslimischen Zugehörigkeit vermutlich nicht so gerne gesehen und du wirst "schlechte Karten" haben.
Deine Religion ist Privatsache und gehört von daher nicht in die Bewerbung.

Das gehört in den ganz persönlichen Bereich - hat in einer Bewerbung nicht zu stehen.
Da hinein gehört u.U. lediglich eine kurze (!) Angabe über deine Konfession - so kenne ich das, aus den Punkten innerhalb des Lebenslaufs.

Wenn Du Dich nicht gerade bei der katholischen Kirche bewerben möchtest, versuch es! Interessiert aber kaum jemanden!
In einer Bewerbung braucht man seine Religion nicht anzugeben, besonders bei kaufmännischen Berufen ist das überflüssig. Viel Glück beim Bewerben!

Nicht unbedingt in der Bewerbung, vielleicht evt. im persönlichen Gespräch!

na sicher,du musst doch deine Religion nicht verbergen,oder verheimlichen,es ist doch nicht verboten einer Religion an zu gehören..

wenn Bezug zum Berufsprofil ja, ansonsten ganzzzzz unten und nicht mit allen Einzelheiten
Ja, klar.
Aber 'Vorstand der Moschee' gibt es nicht.
In welchem Verein genau bist du Präsident?
ob der künftige Chef nun Vorurteile hat, ist sein Problem. ich finde es nicht unerheblich in der Bewerbung zu erwähnen, dass man von so vielen Leuten zum Vorstand gewählt worden ist. DAs zeigt doch wirklich, dass du Leader-funktionen hast und Kapazitäten besitzt. Außerdem ist das ein Zeichen von Beliebtheit und das wiederum zeichnet Dein soziales Verhalten aus und ist wirklich nicht unbeachtlich. Viel Erfolg
Unbedingt reinschreiben. Dann wissen die Leute, was sie erwartet, z.B. Einrichtung eines Gebetsraumes, damit du deinen Gebetspflichten nachkommen kannst.
Hallo Anonymuss, hallo ErsterSchnee!
1.
Nach AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) darf eine Religionszugehörigkeit in einer Bewerbung nicht gefordert werden!
2.
Du kannst es dort, wo es von Interesse ist, gern im Lebenslauf unter der Überschrift "Ehrenamt / Ehrenamtliche Tätigkeit" benennen. Ebenfalls kannst Du es dort, wo Du Dir einen Vorteil versprichst, im Bewerbungsanschreiben erwähnen.
Dort, wo Du Dir damit selbst Knüppel zwischen die Beine werfen würdest, lass es weg!
ABER:
Solltest Du Dich tatsächlich dort bewerben, wo Dein Ehrenamt bzw. Dein Glaube nicht gern gesehen wird?
Grüße & Alles Gute!
www.aaArbeit.de