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In Deutschland verhungern Kinder - wie realistisch wird diese Zukunft ?

gefragt von fennek am 23.11.2007 um 9:26 Uhr

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manni1937
beantwortet von manni1937 am 23. November 2007 09:38
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In Deutschland muß kein Kind aus Armut verhungern oder erfrieren. Die Fälle , die in der Presse bekannt gemacht werden sind Ausnahmen, basieren auf Kindesvernachlässigungen und werden wohl immer wieder vorkonmmen zumal wenn wir die Nachbarn und andere Bürger wegschauen.

Kommentar von fennek am 23. November 2007 09:43

Warum sind bis vor ein paar Jahren diese Fälle in Deutschland nicht vor gekommen ?

Kommentar von A5f666d0366668e8b8406393be6fbc36smallEveline am 23. November 2007 09:53

Verbrechen sind, so traurig es ist, schon immer vorgekommen, nur wird bei weitem nicht jedes Verbrechen auch in den Medien erwähnt. Private Straftaten kann man nicht generell auf das politische Sstem abwälzen. Ich bin auch der Meinung, dass in diesem Land kein Kind aus Armut verhungern muss.

Kommentar von anjanni am 23. November 2007 14:27

@Eveline: Das sehe ich ganz genau so.

Kommentar von D5f2cb5c190d63957c9ba557ba253a18smallAndrej am 24. November 2007 19:24

Das ist doch nur, was dir die Medien erzählen wollen. Das ist Progaganda, um Eltern NOCH weniger Freiraum bei der Erziehung ihrer eigenen Kinder zu geben, nach dem Motto "Steckt alle Kinder in unsere roten, lieblosen, wirtschaftlichen und billigen scheiß Kinderkrippen, und lasst die Mütter arbeiten damit die Rate der unfruchtbaren auch schön weiterhin steigt!". Kein wunder, dass keiner mehr Kinder haben will...

Irgendwann haben wir nur noch Amokläufer und Hyperaktive, bis vielleicht mal jemand frägt was es eigentlich mit diesem veralterten Zeugs "Familie" und "Werte" auf sich hat.

Kommentar von fennek am 24. November 2007 14:06

Warum sind in 2006 bereits ca. 26 000 Kinder in DEUTSCHLAND aus ihren Familien geholt worden ?

Ist die Einwohnerzahl z. B. einer ganzen Kleinstadt - sind das Einzelfällr ???

Beui steigender Tendenz ?

Kommentar von fennek am 24. November 2007 14:06

Warum sind in 2006 bereits ca. 26 000 Kinder in DEUTSCHLAND aus ihren Familien geholt worden ?

Ist die vergleichsweise Einwohnerzahl z. B. einer ganzen Kleinstadt - sind das Einzelfälle ???

Bei steigender Tendenz ?


anonym
beantwortet von anjanni am 23. November 2007 09:54
8x
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Deine Reaktionen auf die bisherigen Antworten zeigen mir, daß Du hier in erster Linie schlechte Stimmung machen möchtest: Du verallgemeinerst offenbar Einzelfälle und wirfst den Deutschen vor, sie lassen Kinder verhungern.

Das ist in dieser Form sicherlich unsachlich. Ich möchte mich nicht von Dir beschimpfen lassen.

Daß Kinder in Deutschland mißhandelt werden, daß ihnen nicht alle Fürsorge der Eltern zukommt, ist kein neues Phänomen. Aber es handelt sich um Einzelfälle. Mit Sicherheit gibt es solche Fälle auch in anderen Ländern, auch in anderen europäischen Ländern.

Natürlich sollte es auch diese Einzelfälle nicht geben. Kein Kind sollte auf qualvolle Weise sterben müssen, weil niemand auf es geachtet hat.

Wir alle sollten viel öfter den Mut haben hinzuschauen, wenn es in der Nachbarschaft (oder in der Familie) passiert. Wenn es das ist, was Du sagen willst, kann ich Dir zustimmen. Aber es ist kein deutsches, kein neues, und erst recht kein allgemeingültiges Problem!

Kinder in Deutschland müssen nicht verhungern, weil die Familien arm sind. Das Notwendigste zum Leben hat auch ein HarzIV-Empfänger. Und wenn das Geld am Monatsende nicht reicht, gibt es Suppenküchen und andere Hilfen.

Kommentar von 2dc56293bded079f1517504c274b3034smallengelhaar am 23. November 2007 14:37

Sehr gute Antwort, DH ;-)!

Kommentar von fennek am 24. November 2007 14:02

Ich glaube, Sie verkennen die Situation ?

Mir geht es bestimmt nicht um schlechte Meinnug machen !!!

Sondern um die Realität, um Hinschauen und den Finger drauf zu legen, wie es sich für demokratische Bürger gehört !!!

Wenn, wie in 2006 schon ca. 26 000 Kinder in DEUTSCHLAND nur als die Spitze des Eisbergs aus ihren Familien geholt werden mußten !!!

Dies geht nur in Scheinheiligen und Heuchlerischen Regionen und Stituationen so ab !

Bei Naturvölkern und Analphabeten habe ich derartiges nicht erlebt !

Sollten nicht besser manche DEUTSCHE ihren TAUFSCHEIN wieder zurück geben ?


vollimleben
beantwortet von vollimleben am 23. November 2007 09:48
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das liegt doch nicht anDEUTSCHLAND sondern an den verantwortlichen in der familie und das ist leider nicht nur in deutschland so

Kommentar von 95c4a024bd262f242db42665ed8842dcsmallbommel65 am 23. November 2007 10:38

Richtig, DH.

Kommentar von fennek am 24. November 2007 14:03

Ohne Beispiel schlecht vorgelebt ergibt schlechte Nachahmer - oder nicht ?


tradaix
beantwortet von tradaix am 23. November 2007 10:00
3x
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Diese Zukunft(?) ist meiner Meinung nach sehr realistisch, wenn Eltern nicht mehr in der Lage sind, grundlegende Bedürfnisse erfüllen zu können. Letztendlich trifft es immer die Schwachen.Wer sich der Entwicklung in unserer Gesellschaft verschliesst, betreibt Selbsttäuschung. In dem folgenden Artikel geht es zwar um die private Zukunftsvorsorge, beschreibt aber die Situation treffend:

(...) Geringere Kinderzahl und kleinere bzw. weniger Familien sind die Antwort der Menschen auf eine Realität, die zusehends inhumaner wird. In der Erwerbsarbeit gibt es mehr Druck, mehr Mobilität und Flexibilität werden gefordert, wir werden mehr kontrolliert, gläserner, belasteter und reglementiert. Atypische Beschäftigungen explodieren: Dazu kommt, dass von den 39,6 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland immer mehr in Teilzeit oder prekären Beschäftigungssituationen arbeiten müssen. Abendarbeit, Nachtarbeit, Samstag- und/oder Sonntagsarbeit nehmen rapide zu. 59 % der Deutschen arbeiten in solchen Verhältnissen. Dazu kommt, dass rund ein Viertel der Arbeitnehmer Teilzeit arbeiten (müssen); eine klare Frauendomäne übrigens: 44 % der erwerbstätigen Frauen arbeiten in Teilzeit. Und: Prekäre Arbeitsverhältnisse lassen sich aus erhebungstechnischen Gründen nicht einmal mehr sauber erfassen.

Also keine heile Arbeitswelt, sondern schon längst US-amerikanische Verhältnisse. Ein Preis, der für diese Arbeitsmarktverhältnisse vermutlich auch bezahlt werden muss, sind die hohen Scheidungsraten (rund 50 %), weniger Kinder und weitaus weniger persönliche Zufriedenheit. (...)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25992/1.html

Kommentar von fennek am 23. November 2007 10:19

Danke für diesen Artikel !

Ich muss erkennen, dass immer mehr Deutsche auf einem weit entfernten Mond leben oder hausen !

Ich arbeite u. a. mit an der Realisierung einer einzigartig global hochwertigen Innovation.

Mit Menschen, die nur noch auf ihrem eigenen Mond wohnen, leben oder hausen, kann man das nicht sinnvoll für eine annehmbare Zukunft gestalten.

Welche Vorstellungen haben diese Menschen von einer annehmbaren Zukunft ?

Ist dies ein unabänderliches Ergebnis von seltsamen "News" oder "Mattscheiben" mit vielen Bildern und großen Buschstaben ?

Gibt es in Deutschland künftig kein anderes Denken mehr ?

Der Artikel bestätigt....

Kommentar von anjanni am 23. November 2007 11:14

@fennek: Ich muß erkennen, daß Du jedenfalls immer nur die Sätze liest, die Du lesen möchtest. Das, was Dir nicht in den Kram paßt, überliest Du, blendest Du aus, ignorierst Du.

Kommentar von fennek am 24. November 2007 13:49

...und warum wurden nur als die Spitze des Eisberges in 2006 fast 26 000 Kinder in DEUTSCHLAND aus ihren Familien geholt ???

Kommentar von E61863272918e1e458b9f0a6dd959f8dsmalltradaix am 23. November 2007 22:06

Dieser Kommentar ist wohl irrtümlich bei mir gelandet:

@fennek: Ich muß erkennen, daß Du jedenfalls immer nur die Sätze liest, die Du lesen möchtest. Das, was Dir nicht in den Kram paßt, überliest Du, blendest Du aus, ignorierst Du.


anonym
beantwortet von Auskunft am 23. November 2007 09:30
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Welchen Rat möchtest Du haben ?


Kommentar von fennek am 23. November 2007 09:31

Einen Realistischen !


ratpacker
beantwortet von ratpacker am 23. November 2007 09:55
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das ist ein problem, das wahrscheinlich weiter zunehmen wird, solange verantwortungslose menschen kinder in die welt setzen. diese monstren, die ihre kinder verhungern lassen, misshandeln und töten, haben nur ihr eigenes armseliges vergnügen im sinn. ein kind ist für solch ein gesindel ein störfaktor und muss eben weg. und auch die gesetze sind viel zu lasch - solche kreaturen gehören im grunde auf den e-stuhl!

Kommentar von 683cd8be911c3897e982ad9db4016ba4smallcritter am 23. November 2007 10:15

O mein Gott, ratpacker! Die letzte Zeile hättest Du besser für Dich behalten! Solchen Rabeneltern sollte man anders zu Leibe rücken, und zwar im Vorfeld. Da ist unsere gesamte Gesellschaft gefragt. Also "Augen weit auf"!

Kommentar von C44e62b40c01c004f0b5e471450598fesmallkiramarie am 23. November 2007 10:23

Stimme dir größtenteils zu, bis auf den letzten Teil des letzten Satzes. In Deutschland breitet sich immer mehr Gleichgültigkeit u. Desinteresse aus.Aus wirtschaftlichen Gründen bräuchte nämlich in Deutschland ganz bestimmt kein Kind zu verhungern.

Kommentar von Simple_avatar2smallratpacker am 23. November 2007 10:32

schon klar das mit dem e-stuhl war provokant. aber leider sind die jugendämter so überlastet, dass denen im vorfeld nix auffällt und alle anderen sehen halt weg. armes deutschland...

Kommentar von E13351831a85b89ecf151faf443695fesmallRolfHoegemann am 23. November 2007 15:33

Ausserdem ist es erschreckend, dass diese 8 von 10 dieser Fälle in den neuen Bundesländern passieren!


bommel65
beantwortet von bommel65 am 23. November 2007 10:27
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Mal wieder so eine typische "fennek"-Frage - pauschal und verallgemeinernd. Eine Antwort ist hier m. E. mal wieder gar nicht gewünscht, sondern nur "Aufmischen" angesagt, oder?

Aber zur "Frage" an sich:

Solange Kinder schon in der Grundschule mit Handys und Nintendo DS' rumlaufen können, kann in mainen Augen von Kinderarmut im Allgemeinen nicht gesprochen werden. Von verhungern mal ganz abgesehen...

In Deutschland MUSS keiner verhungern, diese entsetzlichen Einzelfälle werden aber auf Grund der zunehmenden Sensibilität der Bevölkerung gleich in der Presse breitgetreten, was vielleicht gar nicht so verkehrt ist.

Kommentar von fennek am 24. November 2007 13:53

Bitte die Antwort kurz vorher mit einbeziehen ?

Wenn in Deutschland quasi schon eine ganze Kleinstadt, ca. 26 000 - an Kindern in 2006 aus ihren Familien geholt werden muß ???

Kommentar von 95c4a024bd262f242db42665ed8842dcsmallbommel65 am 26. November 2007 10:49

Also wo SIE Ihre Zahlen herhaben würde mich schon mal interessieren - an den Haaren herbei gezogen oder aus dem Ärmel gefallen??? Alles ohne Bezug und Quellenangaben, so macht man es sich einfach!

Bitte in Zukunft eine vernünftige Frage stellen und wenn schon Zahlen, dann bitte korrekte Quellen mit angeben.

Für alles andere hole ich mir die BILD-Zeitung.


anonym
beantwortet von eddy001 am 15. Dezember 2008 23:33
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Das stimmt nicht, was Du sagst, man kann in Deutschland verhungern. Alle Mitmenschen, die aus den Eu-Staaten kommen, haben keinen Anspruch auf Hartz 4.

Habe ein Zimmermädchen mit 2 Kindern, das aus Rumänien gekommen ist, weil ihr Mann sie nicht mehr ernähren kann, sie keine andere Lösung sah, als mit ihren Kindern zu mir zu kommen.

Habe noch einen Sohn und eine Frau, ich kann nicht auf Dauer zusätzlich eine Frau mit 2 Kindern, mit Mietwohnung, am Leben halten. Da stoße ich an meine Grenzen.

Ich finde es ungerecht von unserem Staat, wenn andere Geld von unserem Staat bekommen, die es nicht verdient haben, aber wenn ich einmal, und das wirklich nur einmal in meinem Leben Hilfe brauche, um diese Frau am Leben zu halten, keine Unterstützung bekomme.

Ich finde das schön, daß ich das hier schreiben darf.

Danke an den Webmaster.

Auch, wenn das Arbeitsamt nichts macht oder die Kirche, ich werde für sie da sein und sie unterstützen. Das gebietet die Moral.

Vielleicht haben wir im Religionsunterricht nicht richtig aufgepaßt und nicht verstanden, was Nächstenliebe heißt.

Bisher war das in meinem Leben so, was Nächstenliebe anbelangt, daß ich gedacht habe, ich gebe ein bißchen von dem, was ich habe.

Das ist, so glaube ich, völlig falsch.

Irgendwann, in Deinem Leben, so, wie bei mir, kommt dann der Zeitpunkt, wo Du gefordert wirst.

Warum das so ist, weiß ich nicht.

Habe im Sozialunterricht folgendes gelernt:

1.Satz: Der Unternehmer trägt das Risiko.

2.Satz: Der Unternehmer ist für das Wohl und Wehe verantwortlich für seine Mitarbeiter.

Das heißt: Der Arbeitgeber hat die Aufgabe, sich um seine Mitarbeiter zu kümmern, sie sind sein Ein und Alles, ohne Mitarbeiter läuft sein Betrieb nicht.

Ich liebe meine Angestellte über alles, ich werde niemals zulassen, daß sie zu wenig Geld hat, um ihre Kinder zu versorgen. Niemals!


anonym
beantwortet von Moltobene am 23. November 2007 09:31
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So wie wir sie gestalten.

Kommentar von fennek am 23. November 2007 09:38

Als einstiger Deutscher Gastarbeiter und Demokrat, habe ich nicht für eine verlogenene, heuchlerische Zukunft, oder hier für dieses in der Frage ersichtliche " Made in Germany ", für ein Kinder Verhungern in Deutschland den Kopf hin gehalten !

Das ist beschämend für Deutsche Bürger und deren Gleichgültigkeit !


anonym
beantwortet von maitenie am 24. November 2007 15:14
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Ja, auch in Deutschland hungern Kindern. Leider ist es wenig bekammt. In Düsseldorf, einer nicht gerade armen Stadt, leben 16:00 Kinder an der Armutsgrenze. Insgesamt hat Düsseldorf ca. 570 000 Einwohner.

Schaut mal unter:

www.sterntaler-duesseldorf.de und dann bitte mal als kleines Bsp. Schulsisung anklicken.

Wir werde jedenfalls im Dezember für Sterntaler sammeln.


anonym
beantwortet von MM5467 am 25. November 2007 01:49
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deutschland konzentriert sich halt leider zu sehr auf andere länder was ja teilweise richtig ist. aber es vergisst darüber das eigene land und hier drehen mittlerweile alle durch :(


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