In der Schule über psychische Krankheiten sprechen?

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4 Antworten

In der Ausbildung (Berufsschule) wurde über Selbstverletzung gesprochen. Allerdings war selbst die Lehrerin selbst so befangen (oder auch nicht) in dem Thema, dass sie selbst diese Menschen als negativ "psychisch krank" abgestempelt hat - und dass diese Menschen "normal" behandelt werden sollten, aber doch eher distanziert. Es fielen die Worte wie "Selbstverstümmlung" und andere Ausdrücke, die eher vermuten lassen, dass man keine Ahnung hat, wovon  dort geredet wurde.

Ich bin eher dafür, dass die Gründe thematisiert werden, die zu diesen Problemen führen. Und meist sind es "Umgang mit Gefühlen", Mobbing, Grenzsetzungen, Umgang mit Stress und Druck, Wertschätzung der eigenen Person, der Mitmenschen und des Lebens,..... und andere Gründe. Damit hoffentlich die Zahl der Betroffenen zurückgehen darf. Aber für diese Unterrichtseinheiten fehlt das Wissen, die Zeit, das Geld und oftmals wohl auch das Interesse - unter anderem auch, sich Konzepte auszudenken.

Ich finde, eine Aufklärung über die Erkrankungen bringt recht wenig. Schließlich kann vieles gehört werden - und doch wird nur das verstanden, was verstanden werden will und kann.

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Also Menschen, die sich darüber lustig machen, haben keine Ahnung davon u. sind einfach nur dumm!

Ich finde es gut darüber zu reden, denn es kann jeden treffen, vor allem, wenn es Betroffene im näheren Umfeld gibt!

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Die psychischen Krankheiten bei Jugendlichen sind im Moment eine Zeitgeisterscheinung. Magersucht, Ritzen, Depressionen haben enorm zugenommen. Es wird sich schnell in etwas reingesteigert, normale Probleme, Pubertätskonflikte, schlechte Laune werden schnell zu psychischen Krankheiten hochgespielt.

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Wir haben aktuell eine Referatsreihe über viele verschiedene Psychische Störungen und Krankheiten, vor allem bei den Referaten über Depressionen, Borderline, Suizid, SVV und verschiedenen Essstörungen sind sehr viele Mitschüler aus dem Unterricht gegangen weil sie selbst unter Einzelnen dieser Krankheiten leiden. Wir sind in der 11. Klasse.

Ich selber bin der Meinung man sollte es nicht Thematisieren aber man könnte der Schule vorschlagen das Freiwillige Informationsstunden oder Projekte angeboten werden.

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