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In der BILD Zeitung ( ja , ich weiss , keiner liest sie , aber millionenauflage ) läuft Serie über arme Frau

gefragt von turbojoergiturbojoergi am 22.08.2007 um 21:07 Uhr

...Frauen . Die haben jahrzehntelang malocht und leben heute an der Armutsgrenze . Sowas finde ich zum k.o.t.z.e.n. Wäre es nicht sinnvoll , den Solidaritätszuschlag für diese Menschen zu verwenden und nicht mehr in die zum größten Teil sanierten neuen Bundesländer?

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Qetan
beantwortet von Qetan am 22. August 2007 21:14
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Es wäre schön, wenn unsere Politiker auch ein so soziales Gewissen hätten wie Du. Aber leider hapert es da. Schöne Frage, die Du gestellt hast, vielleicht bringst Du einige Leute zum Nachdenken.


engelhaar
beantwortet von engelhaar am 22. August 2007 21:13
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Diese Idee finde ich sehr gut, die würde ich an Deiner Stelle mal im Petitionsausschuss vorschlagen.


solf1
beantwortet von solf1 am 22. August 2007 21:10
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Ich lese täglich die BILD an der Tankstelle hier in der Schweiz! Wieso soll ich sie nicht lesen? Das mit den "neuen Bundesländern" kann ich nicht genau beurteilen..! Aber ich spüre, dass du Recht hast! :-)) Gruss Solf

Kommentar von 470ad11dd16fe8f86dc8138decccb0c5smallturbojoergi am 22. August 2007 22:17

Ich danke euch allen für die zustimmenden Antworten . Aber ob sich was ändert...?


elkera
beantwortet von elkera am 22. August 2007 21:18
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Wäre schon eine gute Idee. Aber viele von diesen Frauen würden nichts freiwillig annehmen.

Bei mir im Seniorentreff habe ich auch einige Frauen, die an der Armutsgrenze leben. Es ist schon schwer diejenigen zu überreden Wohngeld zu beantragen oder Zuschüsse zur Rente (Grundsicherung). Oft schämen sich diese Frauen auch für ihre Armut, weil sie früher nicht geklebt haben oder sich ihr Geld aus der Rentenkasse damals auszahlen ließen.

Darum ärgert es mich auch oft, wenn ich die jungen Leute sehe, die wie selbstverständlich alles vom Staat fordern und die "Alten" die es eigentlich verdient hätten, die bekommen nichts oder nur selten eine Unterstützung.

Zudem betrifft das nicht nur Frauen, auch Männer haben manchmal eine niedrige Rente, obwohl sie ihr Leben lang gearbeitet haben.

Kommentar von Simple_avatar5smalldaddbr3 am 23. August 2007 08:45

Und wenn die noch einen Zuschuss bekommen sollten, müssen die oft erst alles aufbrauchen, was sie haben: Ersparnisse, eigenes Häuschen oder Wohnung. Erst wirklich Arm - dann entwürdigende Zuschüsse.

Besser gar nichts haben - das ganze Leben nichts getan - dann bekommt man Mindestrente - soweit ich weiss ca. 800,- Euro: Beste Rendite eigentlich?


daddbr3
beantwortet von daddbr3 am 23. August 2007 08:40
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Dafür hat man die Ostrenten gut berechnet. z.B. hat mir ein Ingenieur erzählt, dass je Monat 4000 DM angesetzt wurden - da habe ich (auch Ing.) mal nachgesehen, wann ich die 4000 DM überhaupt in meinem Arbeitsleben erreicht hatte - hat lange gedauert.

Dann waren alle Ladies "uff Arbeet" - die Kinder hat man ja zur kommunistischen Ausrichtung in den kostenlosen Hort gegeben. Wenn auch in den maroden Kommunistenbetrieben oft keene Arbeit war und man mal dafür gesorgt hat, was man privat so besorgen kann - bekommen die heute so dicke Renten, dass es gerechter wäre für die armen Witwen und Kleinrentner(innen) was zu tun.

Aber das Geld ist schon verspielt.... Jede Generation wird eben auf ihre Art betrogen. Der Euro war auch wieder ein Betrug, wie jede Währungsreform - obwohl wir diesmal keinen Krieg schuldhaft begonnen und verloren haben.

Kommentar von Kaldex am 23. August 2007 22:12

Die Euro-Einführung war KEINE Währungsreform, sondern eine Währungsumstellung. Bitte keine Begriffe verwechseln.

Kommentar von Simple_avatar5smalldaddbr3 am 23. August 2007 23:44

Danke, Herr Oberlehrer!

Was ändert das an den Tatsachen? Es ist doch schön zu sehen, dass man wenigstens die Begriffe ordentlich sauber gehalten werden, während die Moral zum Teufel geht. Sauber ordentlich Listen führen und die Unordentlichen zurechtweisen - da waren wir Deutschen schon immer gut.


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