In den Lebenslauf schreiben oder nicht?

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5 Antworten

Wie kommst du auf die Idee, dass dein neuer Arbeitgeber das machen sollte? Weißt du das zu 100 % oder ist das nur eine ängstliche Vermutung?

Du kannst bzw. solltest es in deinen Lebenslauf reinschreiben. Bei welcher Firma du warst, ist glaube keine "Pflichtangabe". Ein Lebenslauf sollte immer lückenlos sein. Den Ort kannst du aber angeben.

Sollte dich dein neuer Arbeitgeber fragen, warum das so schnell beendet wurde, kannst du ja sowas sagen wie "Es gab einen arbeitsrechtlichen Interessenkonflikt." oder "Arbeitsrechtliche Gründe zu meinen Lasten." Letzterer Satz sagt (finde ich zumindest) zusätzlich aus, dass es dir geschadet hat und nicht dem ehemaligen Arbeitgeber. Wenn er fragt, bei welcher Firma das war, bist du - soweit ich weiß - nicht verpflichtet, Auskunft darüber zu geben.

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Lass diese Info weg, das hat in der Bewerbung absolut gar nichts verloren - weder im Lebenslauf noch im Anschreiben noch sonstwo.

Sowas ist immer ärgerlich, aber du musst das so sehen - Du willst dich deinem zukünftigen Wunsch-Arbeitgeber vorstellen... Und redest schlecht über den alten Arbeitgeber.

Ja, der neue Arbeitgeber wird vorhaben, dir dein Gehalt auszuzahlen... Aber keiner ist perfekt. Jeder hat irgendwelche Leichen im Keller... Und wenn du sowas schon in einer Bewerbung schreibst, dann wird der Arbeitgeber evtl. davon ausgehen, dass du ihm auch irgendwann in den Rücken fällst und Details über ihn verbreitest.

Auch wenns schwer fällt und dir auf der Zunge liegt... Wie gesagt... Bitte NIEMALS schlecht über einen ehemaligen Arbeitgeber reden. Weder in der Bewerbung, noch später im Vorstellungsgespräch.

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Kommentar von Indianer85
10.08.2016, 09:24

Den alten AG will ich ja auch nicht schlecht reden, bin wie gesagt froh dass es ein Ende gefunden hat. Ich Danke dir für deinen Rat. Ist halt nur schwer und die Angst davor das Sie mir meine Zukunft versaut.

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Hast Du denn ein Zeugnis für den Job?

Generell ist es in BRD immer noch relativ unüblich, dass man telefonische Referenzen einholt.

Wenn Du echt die Sorge hast,d a zieht wer völlig vom Leder .. dann würde ich auch überlegen,d as wegzulassen.

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Kommentar von Indianer85
10.08.2016, 09:08

Mit dem Arbeitgeber momentan reden ist eher schlecht, der Rechtsanwalt ist gerade dabei die Sache mit dem Gehalt, es zu klären. Bin sogar froh das es vorbei ist. Also kein Arbeitszeugnis vorhanden.

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wenn das Gehalt nicht pünktlich resp. gar nicht überwiesen wurde, dann wirst Du das bestimmt nachweisen können. 

Du solltest Dich von möglichen Reaktionen eines potentiellen AG ebenso wenig einschüchtern lassen wie von Aussagen Deines alten AG, die dieser auf Nachfragen machen könnte. Wo kämen wir denn dahin?

Daher solltest Du den Grund Deiner Beendigung des letzten Arbeitsverhältnisses nennen, z.B. so:

„Beendigung des Arbeitsverhältnisses wegen Insolvenz des Unternehmens“ 

http://www.monster.de/karriereberatung/artikel/antworten-zum-lebenslauf-31032

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Kommentar von ShinyShadow
10.08.2016, 09:27

Wenn das Gehalt nicht bezahlt wird, muss nicht gleich Insolvenz bedeuten.

Und einem Unternehmen eine Insolvenz anzuhängen, wenn es gar keine gibt... Das wäre fatal.

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Ich würde das schon rein schreiben. Damit hast du Berufserfahrung und kannst bei deinem Arbeitgeber Punkten.

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