Frage von Bambiii1992, 109

In Beziehung um Hund alleine kümmern!?

Mein Freund und ich wollen demnächst eine Hündin aus dem Tierheim zu uns holen. Jedoch werde nur ich mich hauptsächlich um sie kümmern. Mein Freund wird sie nicht komplett ignorieren, aber sehr viel mit ihr machen wird er wahrscheinlich nicht. Meine Frage: Wie wird die Hündin auf Dauer damit klar kommen? Hat es eine Auswirkung, zwecks Rudelverhalten? Liebe Grüße

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 48

Zunächst einmal: Ihr seid kein Rudel, sondern Sozialpartner für den Hund. Rudel = gewachsener Familienverband von Hunden verschiedener Altersstufen. Hunde wissen, dass Menschen keine Hunde sind.

Dem Hund ist es gleichgültig, ob er eine oder zwei Bezugspersonen hat. Er bindet sich an den Menschen, der mehr Qualitätszeit mit ihm verbringt (füttern, spielen etc.).

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Antwort
von Weisefrau, 61

Hallo Stop mal! Will dein Freund etwas keinen Hund? 

Das kann sich je nach Rasse, Alter und Charakter des Hundes durchaus auf das Tier auswirken. Von nicht mit deinem Freund Gassi gehen zB im Notfall bis zum Anknurren ist alles möglich.  Wenn du mit deinem Freund zusammenlebst, dann ist die Anschaffung eines Hundes sinnlos, wenn er das Tier nicht genauso will wie du.

Der Grund dafür ist ganz einfach. Ein Tier ist eine Belastung für jede Beziehung. Deshalb müssen beide es wollen.

Antwort
von sukueh, 55

Die Weisefrau hat recht... wenn dein Freund nicht wirklich zu 100 % hinter dem Hund steht, ist der Ärger schon vorprogrammiert. Dann ist nämlich jedes Fehlverhalten, das der Hund an den Tag legt, Anlass für Streit. 

Es sollten sich schon beide Partner gern um das Tier kümmern. Was passiert, wenn du mal verhindert bist (berufliche Abwesenheit, Krankenhausaufenthalt). Würde sich dein Freund in dem Fall gern oder nur gezwungenermaßen um den Hund kümmern ? 

Zwecks der "Rudelbildung" kann es durchaus sein, dass der Hund sich mehr zu deinem Freund hingezogen fühlt, obwohl er nichts mit ihm macht. Wenn DU damit klar kommst...

Wir hatten als Kinder einen Pudel. Mein Vater war den ganzen Tag außer Haus und hat sich nicht groß mit dem Hund beschäftigt. Das haben mein Bruder, meine Mutter und ich übernommen. Aber sobald mein Vater von der Arbeit gekommen ist, war der Rest der Familie sowas von abgeschrieben..... Das haben wir - gerade als Kinder - manchmal als echt ungerecht empfunden ;-)

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 34

Hallo!

Ein Hund ist immer eine Anschaffung, die wohlüberlegt sein muss. Wenn dein Freund mit ihr nicht viel zu tun haben will/wird, würde ich's mir an eurer Stelle echt noch mal durch den Kopf gehen lassen ob das überhaupt Sinn macht...!

Fakt ist aber auch --------> ein Hund richtet sich nach seiner Bezugsperson & das ist idR die Person, die sich am meisten um ihn kümmert.. das könntest du sein. Möglich aber auch dass er sich auf deinen Freund "einschießt" & sich an ihn klammert.

Ein Hund macht allerdings auch viel Arbeit & kostet Geld ------> wenn dein Freund nicht dahinter steht bzw. das nicht unterstützt, sehe ich das als Problem an. Im "worst case" kann dein Freund theorethisch eifersüchtig auf die Hündin werden, wenn er denkt du würdest das Tier ihm bevorzugen, etwa wenn du viel Zeit damit verbringst.

Würde mir das an eurer Stelle echt nochmal überlegen!

Kommentar von Bambiii1992 ,

Mein Freund und ich haben es uns sehr gut überlegt und viel gerechnet. Der finanzielle und zeitliche Aufwand ist geklärt und stellt kein Problem dar. Die Umgebung in der wir wohnen ist perfekt für einen Hund. Wenn ich mal so krank sein sollte, dass ich nicht mit ihr raus kann, will er mit ihr spazieren gehen. Er stellt auch Fragen zum Thema Hund; beim ersten kennenlernen der Hündin wollte er sie auch mal "führen". Interesse an ihr hat er schon. Vielleicht habe ich die Frage etwas zu negativ gestellt ;)

Antwort
von dani123231, 37

Mein Freund und ich haben uns einen Hund aus Ungarn geholt, als wir zusammen gezogen sind.Mein Freund spielt manchmal mit ihr, Aber die Erziehung, füttern, gassi gehen etc. Muss ich machen.
Dein zukünftiger Hund wird deinen Freund sicher auch akzeptieren.

Antwort
von evejin, 31

Es wird bestimmt Streit herrschen .Dein Freund sollte sich auch um den Hund kümmern .Das sollten beide Partner tun .

Antwort
von Maro95, 42

Die meisten Hunde kommen wunderbar damit klar. Rituale, Regeln und Gewohnheiten finden Hunde gut, gerade in der Eingewöhnung gibt ihnen das Sicherheit. Wenn also nur einer zuständig ist, wird der Hund das schnell begreifen.

Schwieriger ist es eher für das Paar - wenn einer die Liebe zum Hund nicht teilt, kann der Hund schnell als Konkurrenz betrachtet werden. 

Antwort
von Gwennydoline, 65

Alles in Ordnung :)
Du bist ihre Bezugsperson - sie wird ihn aber akzeptieren.
Keine Sorge

Antwort
von wotan0000, 22

*Wenn er den Hund nicht ablehnt macht das nichts.*

Mein Mann geht nachmittags mit dem Hund und er schmust und krault ihn.

Ich gehe morgens und abends mit dem Hund, fütter ihn, bespasse ihn, schmuse, kraule und erziehe ihn.

Fällt mein Mann aus mache ich seinen Teil mit und umgekehrt übernimmt er meinen Teil, wenn ich nicht kann.

Samstag und Sonntag ist normal Familienzeit (gemeinsam).

Mein Hund hängt an uns beiden zu gleichen Teilen.

Antwort
von Rothskuckuck, 22

Oben schreibst du, daß du und dein Freund euch einen Hund holen wollt. 

Zwei Sätze später schreibst du, er würde sich sehr wahrscheinlich nicht kümmern.

Also, wenn ich einen Hund möchte, kümmer ich mich auch.

Ich denke eher, er möchte keinen, aber toleriert deinen Wunsch. 

Überleg mal, du holst den Hund und er verhält sich nicht so, wie dein Freund es erwartet. Ich kann mir gut vorstellen, daß dann die Hütte brennt. 😳

Meine Frau und ich haben, bevor wir uns unsere Fellnasen aus dem TH geholt haben, sehr lange und sehr genau alle möglichen Szenarien durchgespielt, um möglichen Überraschungen die Schärfe zu nehmen.

Dazu gehörte auch, daß wir uns sicher waren: "Wir BEIDE wollen die Hunde haben."

Dem Hund ist es relativ egal, wer ihn füttert. Aber dein Freund sollte sich im Klaren darüber sein, daß der Hund ihn nicht so akzeptiert wie er dich akzeptiert, wenn er pech hat.

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