Kittymogul am 03.08.2009 um 1:51 Uhr
finde ich es eigentlich unangebracht zu sagen, dass man jetzt weniger Geld ausgibt weil man weniger hat. Sollte man da nicht extra mehr Geld ausgeben um die Wirtschaft wieder anzukurbeln?

hallo kittymogul, die frage finde ich gut. ich denke auch ab und zu mal nach, wie man das mit der krise wieder in den griff kriegen könnte. bin aber kein wiwi, also kein vwler und nicht mal bwler. so gesehen habe ich wenig kompetenz auf dem gebiet (aml abgesehen davon, daß diejenigen, die die kompetenz haben SOLLTEN, uns überhaupt in diese krise reingeritten haben).
aber ich sehe das so, wenn ich von mir selbst ausgehe: ich habe die ganzen jahre immer gearbeitet, aber immer weniger geld dafür bekommen. trotz meiner, denke ich, guten arbeit (teilweise politikberatung mit meiner zuarbeit) bekomme ich seit einigen jahren nur noch so viel, daß es gerade zum leben ausreicht. die honorare sind seit "der krise" sogar noch um einiges zurückgegangen. das geht eigentlich momentan überhaupt nicht mehr. ich würde gerne die arbeit niederlegen, weil ich unter den bedingungen gar nicht richtig arbeiten kann.
d.h. ich gebe wirklich alles aus, was ich im monat bekomme. mehr geht nicht. unter bedingungen wie diesen werde ich einen teufel tun, um eine kredit aufzunehmen. wie sollte ich den rückzahlen? so trete ich selbst mit meinen möglichkeiten auf der stelle, oder falle gar zurck. kann nicht leisten, wozu ich zu leisten imstande wäre. und kann meine leistungsgrenze nicht erreichen (höchstens bei den nerven, wenn es um exostenzsorgen geht).
und ich höre sehr viel davon aus meiner umgebung ähnlich, wenn auch meist nicht GANZ so dramatisch. in dem kleine ort, wo cih gerade war, läuft die ganze kommunale verwaltung fast komplett mittlerweile über sog. 1-euro-jobs. das war arbeit, die es früher mit arbeitsverträgen gab und existenzsichernd bezahlt wurde. heute kann davon kein Schw. mehr wirklich leben. die leute sind unzufrieden, unmotiviert, arbeiten darum schlecht ... und so geht das weiter. der statt hat vordergründig gespart. die leute sind billiger. da sie aber unmotiviert sind und schlecht arbeiten, ist die arbeit auch schlecht getan, der ort sieht entsprechend aus. geld kommt auch nicht in die ortskassen. denn die leute haben keins, was sie ausgeben können. handwerk etc. liegt auch am boden, denn die leute machen die arbeit lieber selbst, weil sie sich keine handwerker leisten können. so dreht sich die spirale immer weiter. am ende spart sich der staat so nur kaputt.
das ist meine recht laienhafte meinung. aus beobachtung gewonnen. aber von wirtschaftlichen zusammenhängen habe ich, wie egsagt, kaum richtig fundierte ahnung. ich ahne aber, daß es so nicht gehen kann. man muß den leuten wieder existenzsichernde beschäftigungen geben, d.h. sie für die arbeit auch angemessen bezahlen. nur so wird ein schuh draus. so denke ich. wo kein geld zum ausgeben ist, da kann man noch so viel werbung betreiben, man kann einen euro nur einmal ausgeben, nicht mehrfach.

Wie soll ich bitte mehr Geld ausgeben, wenn ich nicht mehr habe? Kannst du mir das mal erklären bitte?????????

Wodurch ist denn die Krise entstanden?
Doch nur deswegen, weil man Geld ausgegeben hat, das man nicht hatte, um noch mehr Geld zu bekommen, das die ganze Welt nicht hatte.
JEDE Kreditaufnahme ist letztlich eine Spelulation auf einen erwarteten Erfolg. Ob der Erfolg eintritt, ist etwas ganz anderes.
Wenn du dir jetzt ein Auto auf Kredit kaufst, um dei Wirtschaft anzukurbeln, mag das löblich sein.
Wenn du aber am Tag danach deinen Job verlierst, bist DU der Depp!

Das Konsumverhalten ist weiterrhin ungetrübt!Die Leute sind es satt über jahrzehte nur von Krisen zu hören!
PS Becvor Dich Bontabonita darauf aufmerksam macht,Dir Inkompetenz aufgrund von Rechtschreibfehler vorhält, Krise ohne "e".:-)
Das ist nämlich ein Deutschsprachiges Forum meint sie:-))
Kittymogul am 3. August 2009 01:59 na bei mir ist nur das e bei dir ja schon mehr;-)))) Ich pass auf;-)
einchaot am 3. August 2009 02:02 Jaaahaaa Bonta ist nu stinkig auf mich:-))
Kittymogul am 3. August 2009 02:05 du böser;-))
einchaot am 3. August 2009 02:07 Na ja,solche Dumpfbacken brauchen ab und zu mal einen Tritt in Hintern....und bei dicken Hintern trifft man nie daneben:-)
Kittymogul am 3. August 2009 02:12 gut dass meiner ganz klein ist;-)))
einchaot am 3. August 2009 02:13 Klein aber fein:-)
Du Apfelpopo Du...grrrrrrr
Kittymogul am 3. August 2009 02:16 He höre mal auf zu fummeln;-)
einchaot am 3. August 2009 02:18 Hee Schnute,das sind nicht meine Hände!
Kittymogul am 3. August 2009 02:20 ups Hilfeeeeeeeeeeeee da ist wer, denn kenn ich nicht. Wie war noch mal die Nummer von den grünen?;-))
einchaot am 3. August 2009 02:23 :-))
Kittymogul am 3. August 2009 02:24 He ich brauch die Nummer und nicht deine Schadensfreude;-)))
einchaot am 3. August 2009 02:28 Die Nummer von den Förstern kenne ich nicht.Mit denen hab ich keine Verträge:-) Ich glaub aber 110.
Kittymogul am 3. August 2009 02:31 selbst ist die Frau, ich habe ihm 100 mal gesagt ich lieb ihn, und was denkst du wie schnell er wieder weg war;-)))
einchaot am 3. August 2009 02:38 Das ist genial^^
Dass erträgt kein Mann...Du Grausamme:-))
Kittymogul am 3. August 2009 02:39 lol;-)))))

Ja, ordentlich konsumieren hilft vordergründig und kurzfristig. In der Realität muß man aber beachten, daß alles seine Grenzen hat und das man das Geld zum Ausgeben erst einmal haben muß. Die Abwrackprämie hat z.B. die Autokäufe kurzfristig angekurbelt, aber demnächst kommt der Bumerang-Effekt und die Händler gehen pleite, weil jetzt danach erst einmal niemand mehr ein Auto kauft. Wir könnten ja einfach nächstes Jahr eine Abwrackprämie für Jahreswagen einführen und im Jahr darauf gibt der Staat die Hälfte zu einem Neuwagen dazu und im Jahr darauf...? Nee, nee - man muß den richtigen Mittelweg finden und an den richtigen und wichtigen Stellen sparen bzw. ausgeben. Und nicht die gleichen Fehler immer wiederholen. Und als kleiner Bürger hat man da begrenzten Einfluß. Wer zu viel Kohle hat, sollte sie wenigstens für sinnvolle Dinge ausgeben. Und was sinnvoll ist, ist für jeden unterschiedlich. Es ist zum Beispiel nicht sinnvoll, Ein-Euro-Jobber zu bezahlen, wenn dadurch Jobs verloren gehen.