Frage von emiremidemi, 187

In 8 Monaten wäre es so weit, adoption oder abtreiben?

ist es schwerer das Kind zur Adoption freizugeben als abzutreiben?? Ich möchte das Kind ja schon selbst halten doch meine Eltern sind dagegen und wollen dass ich abtreiben. Abtreiben kommt für mich nicht in Frage, aber Adoption? Ich bin mir nicht ganz sicher aber so wird das Kind in besseren Händen aufwachsen und es bekäme eine Chance zu leben?? Bitte helft mir!! Könnte ich das Kind dann auch noch sehen?? Dürfte ich es besuchen?? Kann ich etwas dafür machen, dass das Kind dann später mein Namen weiß, damit es erfahren kann wer wirklich ihre Eltern sind??

Antwort
von isebise50, 29

In einer Schwangerschaftkonfliktsituation ist keine Option leicht und jede Entscheidung schwer zu btreffen.

Wenn dein Frauenarzt die Schwangerschaft bestätigt hat, vereinbarst du am besten einen Termin z.B. bei der

http://www.profamilia.de/fachpersonal/beraterinnen/schwangerschaftsberatung.html

für eine Schwangerschaftskonfliktberatung. Dieses Gespräch kannst und solltest du selbstverständlich auch ohne den erklärten Wunsch um eine Abtreibung nutzen.

Dort erhälst du nützlichen, individuellen und unparteiischen Rat und Hilfe bei deiner Entscheidung, wie es denn nun weiter gehen soll.

Eine Schwangerschaftskonfliktberatung umfasst die Konfliktklärung hinsichtlich der emotionalen, seelischen, partnerschaftlichen und lebensplanerischen Aspekten von Elternschaft bzw. eines Schwangerschaftsabbruchs. Sie gibt Informationen über staatliche und andere Sozialleistungen und Unterstützungen – Elterngeld, Kindergeld, Unterhalt, Wohngeld, existenzielle Leistungen. Du erhälst dort eine
medizinische Aufklärung hinsichtlich eines operativen oder medikamentösen Eingriffs, eine Erläuterung der Rechtsgrundlage und bekommst die Kosten und Finanzierung eines Schwangerschaftsabbruchs erklärt.

Wenn du dich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidest, hast du das Recht auf umfassende Beratung, angemessene ärztliche Versorgung und respektvolle Behandlung. In der Beratung können auch der Vater des
erwarteten Kindes oder auch deine Eltern anwesend sein, wenn du das möchtest.

Wenn du dein Kind zur Adoption freigibst, erlöschen all deine Rechte und Pflichten unwiderruflich. Bevor du eine solch wichtige Entscheidung triffst, solltest du dies sehr sorgfältig überdenken und dich ausführlich über Perspektiven für ein Leben mit Kind und über verschiedene unterstützende Angebote beraten lassen (z.B. bei Arzt, Sozialarbeiter, Jugendamt oder Beratungsstellen in freier und kommunaler Trägerschaft).

Hat sich aus solchen Gesprächen die Adoption als für dich richtige Alternative herausgestellt, solltest du dich anschließend an eine Adoptionsvermittlungsstelle wenden. Du kannst das Verfahren aktiv mitgestalten und zwischen einer offenen, halb offenen oder Inkognitoadoption wählen.

Das Kind kann direkt nach der Geburt zu den Adoptiveltern in Adoptionspflegschaft, frühestens aber erst acht Wochen nach der Geburt, wenn du dich endgültig zur Freigabe entscheidest, unterschreibst du eine entsprechende Einwilligungserklärung bei einem Notar.

Ich wünsche dir die Kraft, deine Entscheidung zu treffen von Herzen alles Gute!

Antwort
von Weisefrau, 76

Hallo, du solltest sofort und alleine zu einer Beratungsstelle gehen. Auch dein Frauen Arzt kann dir weiterhelfen.

Beraten macht zB die Diakonie. Nach einem Gespräch dort kannst du entscheiden ob du das Baby willst oder nicht. Dort werden dir alle Wege aufgezeigt und das ohne Zwang. Da kannst du alle deine Fragen stellen.

Das ist DEINE Entscheidung DU bist Schwanger nicht deine Eltern.

Antwort
von armeskaenguru, 35

Hallo

Du fragst, ob es schwerer ist das Kind zur Adoption freizugeben oder abzutreiben. Nun, ein Kind zur Adoption freizugeben heisst, dass Du also noch 8 Monate schwanger bist, das Kind gebärst und es danach zu einem Paar kommt. Die wenigsten Frauen entscheiden sich dafür, weil kaum jemand 9 Monate schwanger sein will und danach das Kind weggibt.

Es gibt verschiedene Arten von Adoption, z. B. eine offene. Bei dieser gäbe es die Möglichkeit, das Kind zu besuchen. Bitte denke aber auch an das Kind und die Adoptiveltern. Für diese beiden ist das nicht einfach, wenn die leibliche Mutter immer wieder kommt. Das Kind wird hin und her gerissen sein, auch für die Adoptiveltern ist das keine leichte Situation.

Das Kind wird spätestens mit 18 Jahren Deinen Namen erfahren. Die Adoptiveltern können das aber auch schon vorher mitteilen. Heutzutage ist das üblich, dass man offen darüber spricht und nicht erst mit 18.

Die meisten Frauen entscheiden sich wie erwähnt für eine Abtreibung.

Lass mal die Schwangerschaft durch einen Frauenarzt bestätigen und mach einen Beratungstermin z. B. bei Pro Familia ab.

Zu einer Abtreibung kann Dich niemand zwingen, wenn Du es nicht möchtest.

Wünsche Dir alles Gute.

Freundlichen Gruss

tm

Antwort
von Mytrylive, 58

Ich finde das von deinen eltern total nicht okay ubd dir wird es später nicht gut damit gehen. Selbst die Frauen die ihr kind später nicht wollen, oder ein kind sbtreiben, sind nicjt glücklich.

Daher geh zu einer Beratungsstelle und lass dich beraten. Wenn deine eltern meinen, dass du zu jung bist, dass nixht schaffst, und dein kind kein richtiges leben führen kann, liegen sie total falsch. Ich hab es mit 16 auch geschafft und kenne leute, die es trotz Ausbildung geschafft haben und meine Kinder und deren Kinder sind glücklich.

Wenn du mit jemanden reden willst, erfahrungen sammeln willst, kannst du mir gerne eine FA schicken, vielleicht kann ich dir dadurch dann bisschen besser helfen?

Liebe Grüsse und viel Glück. :)

Antwort
von Nordseefan, 60

Bei so was haben dir da deine Eltern gar nicht reinzureden!!

Du musst das Kind dann in 8 Monaten auch keinesfalls zur Adoption freigeben.

Bezüglich der Adoptionsart lass dich bitte vom Jugendamt beraten.

Das kannst du auch nur zur Info machen, das verpflichtet dich zu gar nichts. WEnn du dich jetzt informierst und in 8 Monaten dann sagst ich behalte das Kind doch, hat das keinerlei Nachteile für dich.

Und es gibt auch zahlreiche Hilfsangebote für Mutter und Kind. Aber man muss halt danach fragen, es kommt keiner und sagt willst du.....

Antwort
von chantel, 76

Hallo, ich gehe mal davon aus das du unter 18 bist wenn deine Eltern dagegen sind. Ich möchte dir eins Raten denke darüber genau nach beide wege sind nicht einfach. Rede mit deinen Eltern über die Optionen hilfs angebote. 

Ich werde dir nicht sagen was richtig oder falsch ist, denn das ist eine menschliche sache hier geht es um ein Leben.

Antwort
von Momi2010, 7

Also meine Tochter hat mit (gerade noch 15) ein Baby bekommen und mich damit zu fünft sehr glücklichen und jungen Oma gemacht. Ich denke wenn der erste Schock überwunden ist und Du klar machst, dass Du dieses Baby behalten wirst, wird sich möglicherweise auch die Einstellung Deiner Eltern ändern. Natürlich kenne ich Deine Eltern nicht und weiß nicht wie liebevoll und zuverlässig sie Dich unterstützen würden... Das wäre sehr wichtig. Wenn Du es nach der Geburt nicht behalten möchtest, kannst Du es ja auch in eine Dauerpflegefamilie geben. Das ist bei uns in Österreich ähnlich wie Adoption nur dass die Eltern ihre Kinder 1mal pro Monat besuchen können und die Kinder auch immer wissen wer ihre leiblichen Eltern sind. Ich finde dass sehr gut! 

Antwort
von Kandahar, 34

Bitte gib das Kind nicht zur Adoption frei! Du würdest das ein Leben lang mit dir herumtragen. Es gibt auch für junge Mütter Möglichkeiten, das Kind zu behalten und gut aufzuziehen.

Ich bin selbst mit 16 Jahren Mutter geworden. Das ist schon fast 40 Jahre her und damals gab es nicht die Möglichkeiten, die es heute gibt. Aber ich kann dir sagen, es war nicht immer einfach, dennoch war es die richtige Entscheidung, das Kind selbst groß zu ziehen.

Es ist dein Kind, dein Bauch und niemand - auch nicht deine Eltern - dürfen dich zu einer Abtreibung oder einer Adoption zwingen.

Geh zum Jugendamt und sprich mit den Mitarbeiter, die werden dich unterstützen.

Antwort
von Gwendolyn1995, 38

Hi,
Abtreiben? NEIN!
Studien haben ergeben das dein Kind aber der 4-6 Woche berührungen wahrnehemn kann. Intensiver als wir. das bedeutet dass dein Kind noch intensiver schmerz empfinden kann.
Während dein Baby in dir aufwächst wird es wahrscheinlich so sein (bei mir war es so) das du dein Kind liebst du es behalten willst.
 Ein paar Freunde von mir habe 2 Kleinkinder adoptiert weil die Mutter im Gefängnis ist. sie darf sie regelmäßig sehen.

Ein Baby zerstörrt nicht das Leben.

Letze Woche war eine Demo für das Leben!!!
4 Tausend menschen stehen hinter dir. 
Wenn du fragen hast ich beantworte sie gerne

Ich wünsche dir dass du dich für das Richtige entscheidest.
Bleib stark!

Ganz liebe Grüße

Gwen

Kommentar von isebise50 ,

Deine angesprochene Studie würde ich gerne mal lesen, hast du eine Quelle?

Denn ich habe mal gelernt, dass ab der 8. Woche nach der Befruchtung durch Reizung motorische Reflexbewegungen beim Embryo ausgelöst werden können. Ab der 18. Woche wurden
hormonelle Stressreaktionen beobachtet. Bewusste Reaktionen oder Wahrnehmungen des Fötus (z.B. bewusste Schmerzempfindungen/Schmerzerlebnis) sind aber nicht vor der 24. Woche möglich, da die Grosshirnrinde (Kortex) des Foetus noch nicht funktionsfähig ist. Bis zu diesem Zeitpunkt sind auch noch keine regelmässigen Hirnströme festzustellen.

Antwort
von Sunnycat, 54

Wenn du dich mit deinen Eltern nicht einigen kannst, geh zu einer Beratungsstelle, evtl. könntest du (mit deinem Kind) vorläufig in einem Mutter-Kind-Heim unterkommen und die Schule/Ausbildung zuende machen, allemal besser als Abtreibung - das verfolgt dich dein ganzes Leben lang.... Alles Gute!

Antwort
von rolfzuhause, 79

Du solltest auf jeden Fall das Kind bekommen. Deutschland ist ein so gut organisierter Sozialstaat, dass du das Kind auch ohne deine Eltern groß ziehen kannst. Wenn du damit am Anfang überfordert bist, kannst du dein Kind erstmal in eine Pflegefamilie geben, deine Ausbildung beenden und es dann anschließend wieder zurückholen.

Kommentar von emiremidemi ,

ich wohne in Luxembourg ich bin aber Deutsche

Kommentar von rolfzuhause ,

Das wird in Luxembourg nicht anders sein.

Kommentar von emiremidemi ,

danke für die Antwort ich schaue mal

Antwort
von atzef, 39

Deine Eltern haben doch nicht darüber zu entscheiden!

Wenn du das Kind bekommen möchtest, dann bekommst du es eben. Wenn du das Kind zur Adoption frei gibst, verlierst du jedweden Anspruch auf das Kind und vermutlich auch jede Kontaktchance, wenn die Adoptionseltern das nicht möchten.

Antwort
von Dea2010, 26

Wenn du das Kind zur Adoption freigibst, wird man es dir nach der Entbindung nicht einmal ZEIGEN, damit keine Mutter-Kind-Bindung entsteht, die DICH dann emotional belasten würde. Und auch wohin es kommt, wirst du nie erfahren!

Das KIND hätte mit Volljährigkeit das Recht, deinen Namenund den des Kindsvaters zu erfahren, um euch, so es sich das wünscht, zu besuchen.

DU verlierst JEDES Recht an dem Kind.

Antwort
von luluise2, 30

Auf jeden Fall das Kind bekommen, man kann sich genug Unterstüztung holen und irgendwann werden auch deine Eltern das Kind lieben und schätzen :)

Antwort
von DerDieDasDash, 46

Hab mal gehört, dass es schwer für Mütter wäre.. Wenn Du auf der Straße lang läufst, könnte jedes Kind Deins sein.

Aber Du müsstest Dir keine Sorgen darüber machen, wie das Kind z.B. später behandelt werden würde.

Kommentar von emiremidemi ,

dass kann ich mir vorstellen

Kommentar von DerDieDasDash ,

Bis man ein Kind adoptieren kann, vergehen Monate oder sogar Jahre. Es wird halt wirklich irgendwie geprüft ob die Personen, die ein Kind adoptieren wollen, sich dafür eignen.

Antwort
von Sandra1234566, 26

Hallo :-) deine eltern können dir nicht vorschreiben ob du abtreiben musst oder nicht! Wenn du dein kind behalten willst, dann tu es auch. Du bekommst genug unterstützung, kannst ins frauenhaus ziehen etc. und deine eltern werden dein baby dann ganz bestimmt akzeptieren ☺️!!

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