Impuls Zweideutigkeit?

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7 Antworten

Der Impuls von einem Objekt ist genau 1 Zahl, wie z. B. das Volumen 1 Zahl ist.

Das ist falsch - Impuls ist ein Vektor.

über die Länge.

Welche Länge soll das sein?

Megenartig bedeutet, dass sich diese Größen ändern, wenn man das System erweitert bzw. reduziert.

Bsp Megenartige Größe Impuls:

Ein Stein mit m=1kg fliegt mit 1m/s^2 in positive x-Richtung.

Ist das gesamte betrachtete System nur der Stein, so ist der Gesamtimpuls pges=1kgm/s.

Wenn man jetzt das System so erweitert, sodass zu dem ersten Stein noch ein Stein mit m=1kg, der auch mit 1m/s in positive x-Richtung fliegt, hinzukommt, dann ist der Gesamtimpuls pges= 2kgm/s


Anders verhält es sich z.B. mit der Temperatur.

Stell dir ein Becken voll mit Wasser. Dieses Wasser ist z.B. 20°C warm.

Du betrachtest jetzt nur eine Hälfte des Beckens. Das hat keine Auswirkung auf die Temperatur. Es hat jedoch Auswirkungen auf die sog. mengenartige bzw. extensive Größen wie z.B. Energie, Impuls, Volumen etc.


Warum verwendet nicht ein anderes Wort, um diese Zweideutigkeit zu verhindern?

Das ist keine Zweideutigkeit:

p = m*v

F = m*a

dp/dt = d(m*v)/dt = v*dm/dt + m*dv/dt (wir nehmen an, dass dm/dt = 0 ist, also die Masse konstant bleibt)

->

dp/dt = m*dv/dt

!dv/dt = a!

->

dp/dt = m*a = F

->

dp/dt = F

<=> dp = Fdt

Wenn jetzt folgendes zutrifft:

F(t) = const,

t0=0

p(t0)=0

ergibt sich nach dem Integrieren:

p(t) = F*t

Einheitenvergleich:

[p] =kg*m/s

[F] = N = kg*m/s^2

->

[F*t] = N*s = kg*m*s/s^2 =[kg*m/s] = [p]


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Kommentar von Usedefault
06.09.2016, 19:32

Der Impuls im 3D-Vektor erhöht sich auch, wenn der zweite Stein erst in 10 Minuten hinzukommt und den ersten deshalb nicht berührt?

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Der Impuls ist eine mengenartige Größe, das heißt, man kann bei jedem Körper sagen, wie viel Impuls in ihm enthalten ist. Nimmt man zwei Körper derselben Art und setzt sie zu einem zusammen, dann hat dieser Körper den doppelten Impuls. Nun ist die Kraft eine Schnittgröße bezüglich eines ausgesuchten Objekts, und zwar die Stromstärke des Impulses durch die Oberfläche des Objekts (bei Flächenkräften wie Druck, Seilkräfte, etc.) oder die Stromstärke in ein Volumen hinein (Gravitation). Die Kraft ist demnach F = dp/dt oder umgeformt dp = F * dt. Bei konstanter Kraft gilt dann eben p = F * t, also genau das, was du oben schreibst.

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Die über eine Zeit delta t wirkende Kraft nennt man Kraftstoß.

Sie bewirkt eine Impulsänderung.

Bei zeitlich konstanter Kraft würde gelten   F * delta t = delta p

Der Alltagsgebrauch von Wörtern ist in der Physik nicht relevant, schließlich werden ja Begriffe wie Energie oder Feld in der Alltagssprache auch anders gebraucht.




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Eigentlich ist der Impuls ein Vektor P = (px, py, pz) und nur der Vektor hat eine Länge entsprechend der Größe der Komponenten. Der Impuls hat aber keine Länge im Sinne einer Zeitdauer, die er anhält. Ich glaube du vermengst einfach die verschiedenen Synonyme: https://de.wiktionary.org/wiki/Impuls

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Kommentar von Usedefault
06.09.2016, 19:40

Ich glaube auch, dass die Sprache hier mehrdeutig ist und die Definition über den Sinngehalt bestimmt.

Obwohl der Impuls als Größe in der Technik kaum Verwendung findet, denke ich.

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Wo siehst du da eine Zweideutigkeit?

Der Impuls ist ein glasklar definierte physikalische Größe.

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Kommentar von Usedefault
05.09.2016, 22:32

Der Impuls von einem Objekt ist genau 1 Zahl, wie z. B. das Volumen 1 Zahl ist.

Und darum habe ich nicht verstanden, wie es einen langen Impuls geben kann. Denn dazu bräuchte ich 2 Kennzahlen: Zeit und Intensität.

Der Impuls wird im Alltag glaube ich ganz einfach etwas anders verwendet.

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Weil beides richtig ist.

F=dp/dt oder vereinfacht F=p/t, also ist p=F*t.

Andererseits ist auch p=m*v.

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Kommentar von Usedefault
05.09.2016, 22:26

"Wenn eine Kraft mit n Newton über i Sekunden auf ein Objekt einwirkt, so ergibt sich für das Objekt eine Impulserhöhung von dp = n*N(F) * i*s(dt)", stimmt das so?

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Man kann die Geschwindigkeit v als Bruch aus der Strecke s durch die Zeit t umschreiben.

v = s / t

Als Impuls bedeutet die Strecke die Mögliche "Knautschzone" bzw. Nachgiebigkeit. Die Zeit t beschreibt, in welcher Zeitspanne die kinetische Energie abgebaut bzw. umgewandelt wird wird.

Wenn du eind nicht vorhandene Nachgiebigkeit hast, geht die Energie in Wärme über, oder es Verformt den verursachenden Gegenstand (z.B. Bleigeschoss auf Betonwand). Manchmal ist die Energie dann so groß, dass Teile nicht nur verformt werdrn, sondern losreißen und mit geringer kinetische Energie weiterfliegen.

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