Frage von tuennes1,

Impfungen gegen alle möglichen Krankheiten, was haltet ihr davon?

Mal abgesehen von der (Schweine-) Grippe und der Impfung, soll man sich impfen lassen? Was haltet ihr generell von Impfungen? Was genau sind die Vor- und Nachteile? Meine kleine Nichte soll nämlich bald geimpft werden und seit dem ist die ganze Familie am dikutieren. Was soll man machen?

Antwort von Moonie1970,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Es gibt Impfungen, bei denen es mich ehrlich gesagt schon aufregt, dass es überhaupt diskutiert wird. Ja, ich weiß, man muss über alles diskutieren können, aber es tut einfach weh, wenn Eltern sich dazu entscheiden, ihr Kind nicht gegen Kinderlähmung impfen zu lassen. Als die Impfung aufkam, haben Leute auf der Straße getanzt vor Erleichterung. Manche Krankheiten hätte man ausgerottet haben können.

Für mich gibt es absolute Muss-Impfungen und zwar Kinderlähmung, Tetanus usw. Nämlich potenziell tödliche Erkrankungen, für die es im Erkrankungsfall keine wirksame Therapie gibt.

Bei Windpocken kann man drüber reden, Schweinegrippe lass ich nicht impfen.

Generell halte ich aber viel von Impfungen, der Nutzen überwiegt bei weitem, vor allem bei Impfungen, die seit langer Zeit durchgeführt werden wie z.B. Kinderlähmung.

Kommentar von schlossgeist,

Sehr gute Antwort, DH!

Antwort von Wolpertinger,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Viele Seuchen und Krankheiten an denen früher viele Menschen gestorben sind oder Behindert wurden, sind aufgrund von Impfungen vollkommen ausgerottet.

Der Nutzen einer Impfung überwiegt immer über ihre Gefahren

Jedes Medikament das wir einnehmen (mal eben eine Aspirin) hat Nebenwirkungen, da macht sich keiner Gedanken drüber.

Kommentar von Quandt,

Veto, Wolpi! Nicht immer, wenn die Impf-Mortalitätsrate höher ist, als die normale, sind Impfungen nicht sinnvoll. In der jetzigen Situation scheint es eher so zu sein! ;-)

Antwort von Reservist,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Impfen ist immer gut. Gegen alles Impfen was die STIKO empfiehlt.

Antwort von schlossgeist,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Impfen finde ich generell sehr gut, so bekommt man keine Krankheiten wie Kinderlähmung, Masern, Röteln oder anderes.

Antwort von Rennsemml2,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Meine Kinderärztin arbeitet viel mit Homöopahtie u. sie ist der Meinung, daß ein Kind nicht unbedingt alle Impfungen braucht. Mein Kleiner ist z.b. gegen Windpocken geimpft, weil man einfach später diese Gürtelrose bekommen kann. Ansonsten sprechen wir immer die Vor-Nachteile durch.

Kommentar von Isartaucher,

Ganz ehrlich gesagt, ist gerade die Windpockenimpfung von allen STIKO-empfohlenen Impfungen die "unsinnigste". Mal abgesehen von der Schweinegrippeimpfung.

Nachteile haben Impfungen generell nicht, solange der Nutzen das Risiko überwiegt. Impfreaktionen sind fast immer harmlos, bleibende Impfschäden eine absolute Rarität.

Kommentar von Tigerkater,

Der Kommentar hätte einen DH verdient !

Antwort von kgunther,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Impfung ist eine der allergrößten Errungenschaften der Medizin. Zum Beispiel wurden die Pocken, eine sehr oft tödliche, in vielen Fällen lebenslang entstellende Seuche dadurch ausgerottet. Natürlich ist nicht abzustreiten, daß es in seltenen Fällen einen Impfzwischenfall gibt. Es geht also immer um eine Abwägung von Nutzen und Risiko. Als zB die Zahl der Pockenerkrankungen in Mitteleuropa gering wurde, Impfzwischenfälle aber wegen der Impfpflicht konstant blieben, wurde die Pflichtimpfung abgeschafft.

Im allgemeinen kann man sich auf das Berufsethos der Ärztegremien verlassen, daß also eine Impfung nur empfohlen wird, wenn sie objektiv sinnvoll ist. Daß die Empfehlungen zur Grippeimpfung nun plötzlich politischen Rücksichten gehorchen anstatt dem ärztlichen Ethos, das ist das Erschreckendste an dieser Entwicklung. Wenn es möglich ist, daß die europäischen Regierungen aus Rücksicht auf die privaten Verdienstmöglichkeiten ausländischer Regierungsmitglieder (hier USA, Rumsfeld) eine Medienhysterie anheizen und offiziell zu einer gefährdenden und unnötigen Impfung auffordern, dann ist alles möglich, vom Kriegseinsatz unserer Soldaten für private Interessen (Erdöl?) über die Praxis der Elektroschocks für Demonstranten und andere Mißliebige bis zu den FEMA-Lagern für Millionen Dissidenten. Es sind ja sogar schon Hunderttauesende von Plastiksärgen für Massengräber in den US-Staaten eingelagert worden.

Antwort von Eomer,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Also größtenteils, wenn du ein einigermaßen guten Immunsystem hast, muss man denk ich nicht unbedingt geimpfte werden, schaden kann es aber nicht.

Ich persönlich lasse mich eigentlich kaum ( fast garnicht ) impfen.

Kommentar von mattendehas,

Hoffentlich waren deine Eltern vernünftiger als du und haben dir die langbewährten offiziell empfohlenen Impfungen geben lassen! Ziehst Du es vor, wegen einer kleinen Pieksverletzung an Tetanus qualvoll zu sterben, statt alle 10 Jahre einen Impfpieks in Kauf zu nehmen? Neben der Antibiotikatherapie gehört die Entwicklung der aktiven Immunisierung zu den lebensrettenden Highlights der Medizin im Bereich der Bekämpfung von früher tödlichen oder zu gravierenden Schädigungen führenden Infektionskrankheiten. Möchtest Du ein Kind haben, das wegen einer vorgeburtlichen Röteninfektion für immer taub, blind und geistig behindert ist?

Antwort von dalia4499,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

masren mumps röteln,tetanus usw. würde ich schon machen lassen

Antwort von chefin57,

Also gegen die gängigen Kinderkrankheiten, wie Windpocken, Röteln, Keuchhusten, Masern,Mumps,auch Kinderlähmung, Wundstarrkrapf und Difterie,Hepatitis(mindestens Hepetitis A) und noch so einige sollte man unbedingt Impfen. Ich hatte alle Kinderkrankheiten und auch Hepatitis A. Das waren keine lustigen Zeiten. An einige kann ich mich noch sehr gut erinnern. Von meiner Hepatitis A habe ich ein Klebepflaster für's Leben behalten. Nichts lebensbedrohliches, aber immer schlechte Leberwerte.Wenn ein Kinderarzt ernsthaft vom Impfen abrät gehört der weg vom Fenster. Die Impfrisiken sind sehr gering. Aber wenn so ein kleines Kind eine der genannten Erkrankungen erwischt, dann sind echt starke Sachen zur Behandlung angesagt. Die Nebenwirkungen sind dann aber ganz gewiss der Hammer. Schon wenn hoch dosiertes Penicilin gegeben werden muss, wo doch heutzutage jeder wissen muß, wie kritisch das sein kann. Auch andere Fiebersenker sind absolut nicht ohne. Und die Kinderkrankheiten gehen alle mit ziemlich hohen Fieberschüben einher. Muß man so etwas seinen Kindern und sich selber antun? Ich habe auch bei meinen Kindern Nächte am Bett verbracht, als sie starkes Fieber hatten.Keine schönen Erfahrungen.

Antwort von Tigerkater,

Also gegen Tetanus,Polio und Diphtherie sollte man sich schon impfen lassen.Ich habe zusätzlich noch Hepatitis A und B (Twinrix)auch wegen meines Berufs im Programm und die saisonale Grippe-Impfung lasse ich nicht aus. Gegen die S-Grippe werde ich mich nicht impfen lassen.

Antwort von gerdblohm,

Im Zusammenhang mit Deiner Frage ist folgendes interessant: Hintergründe der Schweinegrippenimpfung: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/schweinegrippe-hintergruende-ia.html

Antwort von autsch31,

Es gibt einige ziemlich ungefährliche und auch gefährliche Infektionskrankheiten, gegen die man schon vorsorgen soll; z. B. Polio, Keuchhusten, DiTe, Hepatitis B.... Der Körper sollte aber auch ein paar Kinderkrankheiten durchmachen, um sein Immunsystem richtig auszubilden und keine Allergien zu entwickeln. Schau mal: http://wireltern.eu/news/bauernhof-als-schule-fuers-immunsystem.html

Antwort von Alfredi,

heute sieht man einen noch nicht wiisenschaftlich belegten Zusammenhang zwischen Impfungen und den den immer häufiger auftretenden Allergien. Es könnte also Segen ind Fluch sein, vielleicht wird hier in nächster Zeit auch noch mehr erforscht.

Kommentar von autsch31,

Allergien treten nachweislich häufiger auf, wenn die Kinder zu rein aufwachsen. Wenn sie keinen Kontakt zu Erde, altem Holz, Sand, Seewasser, Schlamm und anderen "schmutzigen" Dingen haben, kann der Körper nicht lernen, zwischen Krankheitserregern und ungefährlichen Stoffen zu unterscheiden. Schau mal: http://wireltern.eu/news/bauernhof-als-schule-fuers-immunsystem.html

Kommentar von mattendehas,

Das "Erkennungsproblem" ist: Dank der routinemäßig durchgeführten Schutzimpfungen ist das Horrorszenario der Geißeln der Menschheit aus unserem Gesichtsfeld verschwunden. Wir erleben nur selten Epidemien, bei denen Menschen in Massen sterben ohne die Möglichkeit einer wirksamen Behandlung. Unsere Angst vor dieser wirklichen Bedrohung ist abgestumpft, und wir fürchten uns vor den als Ausnahmefall auftretenden Komplikationen einer Impfung und irgendwelchen vagen Vorstellungen über eine Zunahme von Allergien. Soll die Forschung sich intensiv der Behandlung der Allergien zuwenden, ich jedenfalls wünsche keine Rückkehr von Diphtherie, Kinderlähmung usw.!!!

Antwort von Rennsemml2,

Gegen was soll sie geimpft werden?

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