Mich hat der Schlag getroffen, als der Markler 2000 Euro haben wollte! Ist das normal? Darf der das überhaupt?
darf er und es ist normal. Ist eigentlich auch der Standard. Bei einem Hauskauf geht es meist gar um 4% der Kaufsumme + MwSt, mithin also mal eben schlappe 4,76%
Mit Masse velangen die das 2,38 - fache. (mit Steuer 2,5) Das sieht mein Arbeitgeber, der bei Umzug die Maklergebühr erstattet als normal an

Er darf. Allerdings halte ich es für Abzocke, das von den zukünftigen Mietern zu fordern, und daher war Maklerprovision bei der letzten Wohnungssuche K.O.-Kriterium.
Ayabakan am 15. Januar 2009 14:22 dann erklär mir mal, warum.
Trilobit am 15. Januar 2009 14:39 Bitte sehr:
Der Vermieter will seine Wohnung vermieten und wird dadurch über die Zeit viel Geld von mir bekommen. Ich als potenzieller Mieter habe für die Zeit des Umzugs nicht nur die doppelte Miete aufzubringen, sondern auch die Umzugskosten selbst, und außerdem muss ich die Kaution vorstrecken (da der Vorvermieter sie noch eine Weile einbehalten kann). Ich sehe nicht ein, warum ich noch zusätzliche Ausgaben in Kauf nehmen sollte, wenn ich davon nicht einmal etwas habe; der neue Vermieter hat den Makler schließlich nicht als Service für mich eingestellt, sondern in erster Linie für sich selbst, weil die Wohnung sonst länger unvermietet geblieben wäre und er in der Zeit keine Einnahmen gehabt hätte. Er bürdet also mir die Kosten dafür auf, dass er neue Mieter suchen lässt, er lässt mich also dafür zahlen, dass er Gewinn (oder weniger Verlust, einerlei) macht. Das sehe ich nicht ein.
Ayabakan am 15. Januar 2009 14:49 Ganz einfach: was suchst Du Dir dann eine Wohnung über einen Makler? Es gibt auch provisionsfreie Wohnungen, aber da hast dann die Sammelaufläufe mit anderen Mitbewerbern...
Ich würde mal sagen, da hast Du die Aufgabe oder eine der Aufgaben eines Maklers und vor allem auch den Nutzen eines solchen nicht verstanden !!! Aber solche Antworten habe ich schon öfter gehört und gelesen. SEHR WOHL ist der Makler nicht nur für den Eigentümer/Vermieter da - sondern auch für den Mieter. Ein Makler sondiert eventuelle potentielle Mieter aus, er schaut sich die Gehälter an und überprüft, ob ein Mieter sich die Miete überhaupt leisten kann. Viel zu oft kommen Leute und schauen sich ne Bude an ohne dabei eventuelle Kosten mit einzuplanen, die ihren Rahmen übersteigen. Auch hier weist der Makler freundlich darauf hin, schützt praktisch den Mieter. Alle denken immer, der Makler hockt faul in der Ecke und macht nix, geht mal eben durch die Butze, zeigt wie tooooolllll sich in der Ecke ein Fernseher machen würde, verweist auf die Supersicht nach Nordostsüdwest und haut dann wieder ab. Dass da viel mehr hinter steckt, merken und wissen die wenigsten. Und wer es weiß, ist entweder Eigentümer oder Makler selbst... :o))) LG
Trilobit am 15. Januar 2009 15:13 Wir hatten im Internet und in der Zeitung eine neue Wohnung gesucht und Angebote mit Vermittlungsgebühren gleich aussortiert. Gezielt über einen Makler hatten wir nicht gesucht, aber gelegentlich tauchte eben eine zu zahlende Provision auf. Mitbewerber gabe es zwar, aber ich gehe davon aus, dass das auch bei maklervermittelten Wohnungen passiert (die suchen sicher auch die besten Mieter für ihre Auftraggeber raus und nehmen nicht die erstbesten).
Gut, dann habe ich den Nutzen eines Maklers für den Mieter nicht verstanden. Welchen Nutzen hat ein Makler denn für mich, wenn ich ohnehin selbst Angebote aus Internet und Zeitung heraussuche?
Dass wir uns die Miete mit Nebenkosten und Versorgern würden leisten können, wussten wir schon vorher, da mehrfach penibel durchgerechnet. Dieser Service hätte uns also nichts genützt. Selbst wenn, wäre er uns niemals 2000 Euro wert gewesen.
Selbstverständlich kennt der Makler seine Leistungen und weiß, dass mehr hinter seiner Arbeit steckt als das bloße Herumführen von Interessenten; und ebenso klar ist, dass der Eigentümer einer Wohnung weiß, wie nützlich der Makler für ihn ist. Den Service für den zukünftigen Mieter kann ich da trotzdem nicht erkennen - ich sehe den Nutzen des Maklers deutlich auf der Seite des Vermieters bei der Suche nach neuen Mietern und dem Aussortieren der Problemfälle, und deshalb hat der Vermieter aus meiner Sicht die moralische Pflicht, die Maklergebühren selbst zu bezahlen. (Das gilt natürlich nicht, wenn ich selbst einen Makler beauftrage, mir eine Wohnung mit bestimmten Eckdaten zu suchen, dann wird er ja für mich tätig, weil ich z.B. zu wenig Zeit habe, mich selbst darum zu kümmern.)
Du bist also anscheinend Eigentümer oder Makler? :-)

Laut http://de.wikipedia.org/wiki/Makler#Vermittlungsmakler
darf er maximal 2 Monatskaltmieten verlangen.
Ayabakan am 15. Januar 2009 15:11 dann schau nur mal bei immoscout o.ä. Seiten die Anzeigen an und da wirst Du sehen, dass mehr als 2 MM durchaus üblich sind. Bei Gewerbeflächen bis zu 3 MM
Trilobit am 15. Januar 2009 15:19 Ich hatte mal bei Wikipedia nachgesehen und mich gewundert, dass 8unghierkilians Makler mehr verlangt als das, was dort als gesetzliche Grenze steht.