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Immobilienfinanzierun mit Eigenleistung, wie am besten möglich?

gefragt von tamore am 03.11.2009 um 21:07 Uhr

Bei einem Hauskauf (Volumen 140.000) und geplantem Anbau und Sanierung (110.000) könnten evtl. auch kfw Darlehen zum Einsatz kommen. Zum Beispiel in Sachen Energieeffizienz, wofür man bei entsprechender Modernisierung bis zu 50.000 Euro bekommen könnte. Problem: wir würden das meiste in Eigenleistung erledigen bzw. auch einige "helfende Hände" aus unserem Umfeld entlohnen, also keinen Fachbetrieb einschalten. Gibt es Tipps, Tricks etc., wie man das Problem am besten lösen kann? Grüße!


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anonym
beantwortet von shreg84 am 3. November 2009 21:19
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Hallo, Habe gerade das selbe Problem. Die KFW-Förderungen werden nur gegen Kostenvoranschlag von Fachbetrieben genehmigt und später ausschließlich gegen Rechnung der durchgeführten Arbeiten ausgezahlt. no other way! Und mit den Bausteinen der KFW ganz Vorsichtig sein. Genauestens Informieren!!! z.B Baustein 152 Energieeffizientes Sanieren. Hackschnitzelheizung einbauen Förderung JA. Stückholzheizung einbauen Förderung NEIN. Großes Theater!!!!

Kommentar von shreg84 am 3. November 2009 21:24

Hast du schonmal an Wohnriester gedacht wenn du eine Immobilie kaufen willst?? Ist momentan auch ganz hoch im Kurs, gibt es seit dem 01.01.2009 Frag mal deine Bank!!


baufibemu
beantwortet von baufibemu am 4. November 2009 13:48
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Die Arbeiten müssen von Fachpersonal ausgeführt werden. Da gibt es keine Tricks.


Jeanmarie
beantwortet von Jeanmarie am 4. November 2009 14:39
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Es ist nicht unmöglich, aber auch nicht ganz einfach. Wenn Du ein Haus mit Eigenleistung hinstellen willst, dann nimmt das Dir eine Bank erst dann ab, wenn Du das schon ein paarmal nachgewiesen hast und dafür kein Fremd-Geld gebraucht hast). Selbst Handwerker besorgen aus der Nachbarschaft und die schwarz bezahlen funktioniert dabei auch nicht, selbst wenn es günstiger wäre, denn für nicht abgeführte Steuern und Sozialabgaben haftet der Arbeitgeber und viel wichtiger, die erbrachte Leistung kann weder nachgewiesen werden, noch gibt es dafür eine Gewährleistung. Mit professioneller Vorbereitung und guter Beratung funktioniert dann auch die Bauleistung in Eigenregie. Ein Beispiel: Für ein Gewerk werden drei Kostenvorschläge eingeholt. Deren Preise incl. Material liegen bei 20000, 22000 und 24000 (Baupflichtenheft und Material wären identisch). Das Material bekommst Du geliefert für 8500, somit wäre zum günstigsten Angebot eine Differenz von 11500. Du musst jedoch Deinen Helfern Lohn icl. Lohnnebenkosten (z.B.SozVers.+Steuern) von 3500,- zahlen, den Rest erledigst Du selbst und Deine Verwandtschaft ohne Lohnkosten (500 Euro Verpflegung allerdings fallen auch da an z.B.) Also sparst Du Dir 11500-3500-500= 7500 Euro und das entspricht der Eigenleistung. Das günstigste Angebot würde wohl auch als tatsächliche Wertschöpfung (Beleihungswert) gegenüber der Bank und der KfW standhalten, wenn dieselbe Leistungserbringung nachgewiesen werden kann. Also ich habe das viele Jahre so gemacht und mit Erfolg.


anonym
beantwortet von MarkusReinartz am 9. November 2009 15:15
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Werter Forumsteilnehmer, werte Forumsteilnehmerin, werte Forumsteilnehmer,

in Sachen Haftung und Gewährleistung, die hier angesprichen worden ist bleibt zu sagen, dass auch Schwarzarbeiter für die von ihnen ausgeführten Arbeiten haften. So sieht es (will es) zumindest der Bundesgerichtshof. Die Frage ist natürlich, ob denn dann da noch etwas zu holen sein wird.

Nichts desto trotz ist es natürlich nicht empfehlenswert einen derartigen Weg der Ausführung von Arbeiten einschlagen zu wollen.

Entweder tatsächlich selbst machen und in Eigenregie ausführen oder ausführen lassen,

Die zur Förderung auszuzahlenden Mittel von der KFW gibt es natürlich nur gegen Vorlage einer offiziellen Rechnung, was auch nicht mehr als nur richtig ist. Wie sonst soll der Staat die Verteilung der Gelder überwachen können.

Dennoch gibt es Mittel und Wege, eine derartige Finanzierung auf die Beine stellen zu können, was sich hier in diesem Forum zu erläutern jedoch mehr als nur müßig gestalten dürfte und sicherlich darüber hinaus einer persönlichen Beratung bedarf, die hier im Forum nicht geleistet werden kann.

So müssen unter Anderem bestimmte Werte bei bzw. nach der Sanierung eingehalten werden und die genannten (bis zu) 50.000,00 Euro gibt es nur dann, wenn diese eingehalten werden.

Beratungskosten sind im Übrigen Kosten die im Sanierungspaket mit angegeben und mit finanziert werden können.

Schauen Sie doch mal unter www.baumängelforum.de

Eine Seite auf die ich zufälligerweise bei einer Internetrecherche aufmerksam geworden bin.

Habe gehört dort würde man in so einigen Fällen fündig. Wie es zu diesem Thema hier aussieht, weiß ich natürlich nicht. Einfach mal nachschauen.

Vielleicht kann man Ihnen dort weiter helfen.

Markus Reinartz Freier Sachverständiger für Bauwesen

Hauptstraße 51 53894 Mechernich

Handy: 0170 2940 223 E.-Mail: ReinartzMarkus@t-online.de

PS. Meine Beiträge hier im Forum stellen lediglich meine eigene Meinung und somit keine Beratung dar. Aus diesem Grund kann in dieser Hinsicht keinerlei Haftung und keinerlei Gewährleistung übernommen werden.


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