Frage von PlayerPlayer542, 117

Immer mehr Christen werden Atheisten stimmt das?

Antwort
von DaniGGa3, 54

Ja, weil sie nicht anstandig erzogen wurden. Meine Eltern haben mich in meinen frühen Jahren katholisch erzogen & als Teenager haben sie mir die Wahl gelassen, ob ich weiterhin diesen Pfad gehe. Und man sieht es - bin immer noch Christ, bzw Glaube immer noch an Gott, die Kirche an sich ist mehr in den Hintergrund geraten.
Viele tretten aber auch aus der katholischen Kirche aus wegen den ganzen pädophilen Priestern, was ich gut verstehen kann. Hauptsache man verliert den Glauben nicht.

Kommentar von earnest ,

Ehrlich jetzt?? Du meinst, die Kirchenaustritte liegen daran, daß die Austretenden "nicht anständig erzogen wurden"? 

Das finde ich einen sehr originellen Gedanken.

Kommentar von DaniGGa3 ,

@earnest und ich finde, dass du Gläubige nicht akzeptierst

Kommentar von earnest ,

Du lenkst ab, DaniG.

Kommentar von sarahj ,

könnte man Deine Aussage nicht beleidigend auffassen?
Ich meine "unanständig erzogen" ist doch schon etwas überheblich abwertend - oder?
Akzeptierst Du Anders- und Nichtgläubige?

Kommentar von DaniGGa3 ,

@earnest entweder, die Eltern sind selber ungläubig (passiv) oder zu streng gläubig. In beiden Fällen findet man keinen Bezug zu Gott, beim letzteren vor allem, weil es ja aufgezwungen ist.

Kommentar von earnest ,

Nein, das sind unzureichende Alternativen. 

Es gibt jede Menge Menschen, die unabhängig von ihren Eltern den Entschluß fassen, aus der Kirche auszutreten. 

Es gibt jede Menge Menschen, die von sich aus Atheisten werden oder sind.

Kommentar von DaniGGa3 ,

Wovon, earnest?

Kommentar von earnest ,

Vom Thema.

Ob ICH Gläubige akzeptiere oder nicht - ja, das tue ich! - ist dabei völlig unerheblich.

Kommentar von DaniGGa3 ,

Nichtgläubige sind für mich unsympathischer als Gläubige. Jeder soll an das Glauben, an das er will; um mich selber zu zitieren "Hauptsache man verliert den GLAUBEN nicht". Damit sind alle Glaubensrichtungen gemeint, bei denen von etwas übernatürlichen die Rede ist.

Kommentar von DaniGGa3 ,

Hey, es ist nur meine Meinung, kein Plan, warum das jetzt so negativ aufgenommen wird. @earnest finde gut, dass du Gläubige akzeptierst, kenne leider genug Leute, die dies nicht tun & sich so anhören wie du. Jetzt kann ich dich ernst nehmen bei diesem Thema, da du nicht die Religionen "hatest"...

Kommentar von DaniGGa3 ,

@earnest warum denkst du, tretten so viele aus der Kirche aus, ausser Aufgrund der von mir genannten Gründe?

Antwort
von larry2010, 64

das amg vielelicht an den kirchenaustritten in statistiken herauslesen.

auf der anderen seite hat andreas englisch bei seinen lesungen immer mehr publikum. er schreibt bücher über den vatikan bzw. die päpste.

Antwort
von flunra39, 10

Christen können sich alle getauften Menschen nennen.

  • Manche (getauften) Christen gehören KEINER Kirche an, glauben aber an einen Gott
  • Manche (getauften) Christen gehören keiner Kirche mehr an und glauben  auch nicht, dass es einen Gott gibt. (Atheist)
  • Manche (getauften) Christen gehören keiner Kirche mehr an und zweifeln und lassen es offen, ob es einen Gott gibt (Agnostiker)

Die Zahl der Athisten und Agnostiker steigt in jährlich unregelmäßigen Zuwächsen

Antwort
von voayager, 22

Das stimmt auf jeden Fall. Die Menschen unterliegen zusehens weniger überholten Zwängen und bloßen leeren Traditionen, sind gebildeter und freier, daher steht ihnen die Kirche im Wege, bzw. erweist sich als lästig. Zu bieten hat diese Organisation uns nichts, das wird immer mehr Menschen klar.


Antwort
von DerBuddha, 44

verlässliche zahlen gibt es nicht, da viele glaubensgruppen immer wieder mal "schwund" haben............:), das einzige was wirklich verlässlich ist, ist der fakt dass leider über 80 prozent der weltbevölkerung an einen gott oder vergleichbarem glauben und dass der grösste teil der gläubigen auf dieser welt den glauben nicht selbst "erfährt" sondern in diesen hineingeboren wird und dann damit aufwächst............und dabei ist zu beobachten, dass es einen "trend" in eine interessante richtung gibt, nämlich die tatsache, dass die kinder und jugendlichen in den industrienationen zwar glauben, aber den glauben nicht mehr zu hundert prozent wirklich praktizieren, bedeutet, sie sind nur zum schein gläubige, aber leben MIT den ganzen dingen, wie alkohol, drogen, medien und anderen dingen, die im glauben verboten sind und dass ist deshalb so, weil sie zwar mit dem glauben aufgewachsen sind, ihn eben aus "tradition" heraus praktizieren, aber die ganzen "weltlichen" dinge trotzdem nicht missen wollen...........

das haben auch die hard-core-gläubigen erkannt, und versuchen deshalb überall in "westlichen" ländern, durch ihre "aufklärung" die gläubigen zum kern des glaubens zurück zu bringen, z.b. salafisten im islam oder auch zeugen jehovas im christentum..........sie verweisen auf den kernpunkt und die totale annahme des glaubens ohne wenn und aber..........

allerdings macht der wissenschaftliche bereich große fortschritte und irgendwann kann man selbst das märchen der erschaffung des universums durch gott wiederlegen...........großrojekte, wie z.b. CERN, dass über 20 nationen nutzen und mitfinanziert haben, wo man auch das sogenannte "gottesteilchen" bewiesen hat oder auch die erforschung des universums selbst, der nachweis der graviationswellen, der vor einigen tagen erfolgreich bewiesen wurde, lässt mit der zeit keinen echten grund mehr zu, an die märchen der religionen zu glauben und dass wissen die gläubigen auch selbst......letztenendes bleiben nur zwei möglichkeiten.....entweder man legt den glauben ab oder man richtet seinen glauben nach dem wissensstand und lebensstandard neu aus...........

dass immer mehr christen zu atheisten werden, wäre nur eine annahme, weil viele christen aus den kirchen durch die skandale der letzten jahre ausgetreten sind, bedeutet aber nicht, dass sie den glauben dann ablegen..........:)

Antwort
von Hamburger02, 56

Zumindest für Europa und ganz besonders Deutschland stimmt das. 

Bei diesen Statistiken gibt es immer ein Problem: wer ist Christ? Jemand der Mitglied der Kirche ist oder jemand, der an das Heilsgeschehen glaubt? Kardinal Woelki hat z.B. letzten Herbst festgestellt, dass sich viele Christen nennen, aber nicht an das glauben, was das Christsein ausmacht.

Antwort
von Maxieu, 50

Vermutlich ja.

Wir können aber nicht in die Menschen hineinsehen und müssen auch ihren Selbstcharakterisierungen nicht glauben.

Was man feststellen und leicht ergoogeln kann, ist, dass die Kirchenaustritte in Deutschland in den letzten Jahren so sehr zugenommmen haben, dass die Mitglieder der  katholischen Kirche und der protestantischen Kirchen zusammen genommen bald zu einer Minderheit in der Bevölkerung werden.
Aber weder weiß man, ob sie vorher Christen waren (auf den Begriff gibt es kein Copyright), noch, ob sie Atheisten (oder auch nur Agnostiker) geworden sind. Umgekehrt kann man auch nicht wissen, ob die in den Kirchen verbliebenen gläubige Christen sind.

Dass das Christentum dennoch weltweit wächst, wie TT1006 schreibt, liegt in erster Linie an der Geburtenrate in den außereuropäischen Ländern mit christlicher Prägung, verbunden mit dem Umstand, dass Eltern dazu neigen, ihre Kinder mit den eigenen Überzeugungen einzulullen und, wenn sie Christen sind, über die Kindestaufe sozusagen amtlich (und damit auch statistisch) darauf aufmerksam machen.

Natürlich gibt es eine derartige elterliche Anleitung zur Unmündigkeit auch - und im Fall des Islam sogar noch stärker - in anderen Religionen.

Antwort
von Micromanson, 51

Atheismus ist ein sehr nichtssagender Begriff. Es ist wichtiger, an was man glaubt, als an was man nicht glaubt.

Antwort
von psychopathicus, 57

kann das denen nicht verübeln.

Antwort
von Geistchrist16, 26

Nein, es werden immer mehr Atheisten Christen, weil die Wissenschaft auf den besten Weg ist, Gott zu beweisen.

Kommentar von sarahj ,

"weil die Wissenschaft auf den besten Weg ist, Gott zu beweisen."
habe beim googlen nichts gefunden. Kannst Du weiter helfen?

Kommentar von Geistchrist16 ,

Die Wissenschaftler haben bereits diese sogenannten "Gottesteilchen" entdeckt.

Es ist zwar nicht korrekt aber die Wissenschaft ist nicht mehr weit davon entfernt, den Geist und somit Gott zu entdecken.

Antwort
von TT1006, 61

Nach kurzer Recherche: Nein. Im Gegenteil:

http://images.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.bibelundermutigung.de%2Fp...

Wenn du da etwas runterscrollst, kommt eine Statistik ("Weltreligionen (in Mio)") die besagt, dass das Christentum seit 1900 weiter gewachsen ist und voraussichtlich auch weiter wachsen wird.

Über die Jahre nimmt aber (denke ich) zumindest die Intensität ab, mit der das Christentum gelebt wird. Dafür gibt es verschiedene Gründe (wenn du willst, kann ich mal ein paar schreiben). Um es zu verdeutlichen: Im späten Früh-, Hoch- und Spätmittelalter war die Kirche enorm mächtig. Was sie sagte, war richtig. Jeder ging regelmäßig in die Kirche. Heute? Solche Christen gibt es immer weniger.

Kommentar von sarahj ,

vielsagend ist in dem verlinkten Text der letzte Abschnitt, in dem konträr zum vorherigen Zahlenmaterial völlig falsche Aussagen bez. Atheismus stehen... (falsche Wahrnehmung oder bewusste Täuschung?)

Kommentar von Hegemon ,

Ja genau. Und die selbstgebastelte Heimseite www.bibelundermutigung.de macht einen ausgesprochen seriösen Eindruck.

Wieso meinen manche Leute eigentlich, hier jeden Sch... verlinken zu müssen? Oder ist das Deine eigene?

Kommentar von earnest ,

Diese Recherche war wohl wirklich nur sehr kurz ... 

Ansonsten hättest du ja vielleicht einen seriöseren Link gefunden.

Kommentar von TT1006 ,

@sarahj @Hegemon @earnest

Wenn ihr schon darauf eingeht, hier die Ergebnisse einer etwas (!!!) längeren Recherche:

Zunächst einmal muss ich zugeben, dass meine erste Recherche wirklich nicht lang war, aber viele der hier gestellten Fragen könnten sich die Fragesteller auch leicht mit etwas googlen selbst beantworten.

Nach checken einiger weiterer Quellen, kann ich nun sagen, dass sie sich quasi alle unterscheiden. Was sich aber über alle sagen lässt: Es kommt ganz darauf an, wie man "Wachstum" definiert. Prozentuell gesehen schrumpft das Christentum nach vielen Quellen, u.a. aufgrund des enormen Wachstums des Islams. Rein von der Anzahl her nimmt das Christentum (weltweit) aber zu - siehe hierzu den Beitrag von Maxieu weiter oben. Dass immer mehr (evangelische und katholische) Christen aus der Kirche austreten, ist in Deutschland aber der Fall. Aber: Nun ist die große Frage, wie man "Christ" definiert. Ist ein Christ jmd, der regelmäßig in die Kirche geht? Oder jmd, der sich christlich verhält? Nimmt man Zweiteres an (wozu ich tendiere), so bringt das alles durcheinander, da auch viele "Atheisten" nach der Definition Christen wären.

Fazit: Die Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Inspiration für eine eigene Antwort lässt sich hier mittlerweile aber genug finden. Jetzt muss jeder für sich selbst einige Definitionen klären und schließlich zu einer persönlichen Meinung kommen.

Antwort
von Sibylled, 37

Hallo

Nein, die Frage gilt so nicht, wer aus der Kirche austritt, wird nicht unbedingt Atheist. Die meisten bleiben Christen, sind nur nicht mehr Mitglied der Kirche.

Sibylle

Antwort
von NoahBeat, 45

Religion tritt sowieso immer mehr in den Hintergrund. Nicht nur die der Christen

Kommentar von Bswss ,

"Religion tritt immer mehr in den Hintergrund". Hallo? Ist der Islam keine Religion für Dich?

Antwort
von yoshkay, 41

Naja, es treten ziemlich viele aus der katholischen Kirche aus. Aber an sich bleibt die Zahl ziemlich gleich.

Kommentar von Bswss ,

Es treten weitaus mehr aus der EVANGELISCHEN Kirche aus!

Kommentar von yoshkay ,

Wohl kaum. Beweis mir das erst mal.

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