Frage von Jetzat, 24

Immer Konjunktiv bei sinngemäßen Zitaten?

Hallo, ich schreibe gerade meine Seminararbeit im Fach Geschichte. Da ich in dieser praktisch eine Biografie über eine politisch-aktive Person (einen Bürgermeister zur Zeit des NS-Regimes) verfasse, benutze ich als Quelle Bücher und Zeitungsartikel. Alle diese Informationen aus dem Hauptteil meiner Seminararbeit stammen nicht von mir, sondern ausschließlich aus den Quellen und werden somit von mir in den meisten Fällen, nicht wörtlich, sondern sinngemäß zitiert, also paraphrasiert. Allerdings habe ich in dem Fließtext nie den Konjunktiv verwendet! Ist das dann falsch? Oder gar ein Plagiat?!

Hier ein Beispiel: (damit ihr versteht, was ich meine)

1950 wird Bohl ehrenamtlicher Präsident im Bayrischen Sparkassen-und Giroverband. Im sportlichen-kulturellen Bereich tritt er durch sein Engagement hervor, indem er als 2. Vorsitzender im Fischerei-Verbandes Schwaben tätig ist und ihm als passionierten Sportfischer der Zimmerstutzen-Schützenverein die Ehrenmitgliedschaft im zuspricht. Ebenso ist er im karitativen Bereich aktiv, was vor allem durch seine Hilfstätigkeit beim Roten Kreuz deutlich wird. Der Kreisvorsitzende Bohl nimmt seinen 70. Geburtstag zum Anlass, auf die ihm zugedachten Geschenke zu verzichten, damit diese, zugunsten des Roten Kreuzes, an den Bund für bedürftige Menschen gespendet werden können. Der Verband der Kriegsbeschädigten Illertissen ernennt Bohl als seinen Förderer zum Ehrenmitglied.(und hier jetzt eine hochstehende Ziffer, für die Fußnote, in welcher auf die Quelle verwießen wird --> alle Infos aus diesem Abschied stammen aus ein und dem selben Zeitungsartikel)

Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine. MFG

Antwort
von 0neand0nly, 24

Das sollte eigentlich so gehen. Allerdings waren Zitate nie meine Stärke^^

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