kaddda am 14.04.2009 um 10:46 Uhr
da stellt sich erstmal die frage, ab wann man "ausländer" ist?! reicht es schon wenn die oma polin war? oder man deutsche eltern hat aber in einem anderen land aufgewachsen ist?

ist doch egal, wir sind eh alle Ausländer! Irgendwo!

ich sehe das nicht so. für mich sind in GF erstmal menschen. das andere ist nebensächlich.
mentecaptum am 14. April 2009 10:49 DH!

Ja, ich kenne jemanden, der in Venezuela geboren und aufgewachsen ist. Er heißt Jürgen und ist Deutscher. In Deutschland ist er Ausländer, weil seine "Muttersprache" spanisch ist (Die Eltern haben kaum deutsch mit den Kindern gesprochen). Und in Südamerika ist er sowieso Ausländer, weil er Deutscher ist. So geht es vielen Türken in Deutschland auch.
kaddda am 14. April 2009 10:54 stimmt! DH
Für mich ist jeder Ausländer, der keinen deutschen Pass hat.
Ich bin Ausländer, sobald ich Deutschland verlasse.
Wir alle sind Menschen!

Die Frage stellt sich ein intelligenter Mensch erst gar nicht. Intelligent entspricht "nicht durch die öffentliche Moral verseucht".
Ich denke mal, was der Menge als "Ausländer" aufstösst, sind die ganzen Unterschichtler, mit wenig oder schlechtem deutsch, blonden Strähnchen, und Baggypants mit zumeist slavischem oder auch arabischen Hintergrund. Davon hat Deutschland eine grosse Anzahl, die meisten leben aus öffentlichen Mitteln, oder nehmen den deutschen die (zumindest Mini-)jobs weg. Sie fühlen sich schlecht behandelt hier und haben grosse Integrationsschwiierigkeiten. Wer über diesen Gesellschaftsteil meint, er wäre damit zufrieden, und für ihn gäbe es keine Probleme bzgl Ausländern, ist vielleicht blind. Hier muss eine ganze Menge zur Integration getan werden. Ich habe mich selbst mit drei kleinen Kindern weitgehend allein als deutsche in Ägypten integrieren müssen, ich weiss wie unverstanden man sich fühlen kann, dabei hat man da als Deutscher ein hohes Ansehen. Und es war hart genug. Ich habe mir oft vorgestellt, wie es mir als Ägypterin in Deutschland ginge, wo man wenig Vorgaben zum eigenen Verhalten hat, und alles selbst definieren muss. Am meisten geholfen hat mir immer, wenn Menschen garnicht darauf eingegangen sind, dass ich vllt anders bin, sondern grad in einer bes. Situation, in der mein Verhalten ganz normal ist.
Ich denke mal, was der Menge als "Ausländer" aufstösst, sind die ganzen Unterschichtler, mit wenig oder schlechtem deutsch, blonden Strähnchen, und Baggypants mit zumeist slavischem oder auch arabischen Hintergrund. Davon hat Deutschland eine grosse Anzahl, die meisten leben aus öffentlichen Mitteln, oder nehmen den deutschen die (zumindest Mini-)jobs weg. Sie fühlen sich schlecht behandelt hier und haben grosse Integrationsschwiierigkeiten. Wer über diesen Gesellschaftsteil meint, er wäre damit zufrieden, und für ihn gäbe es keine Probleme bzgl Ausländern, ist vielleicht blind. Hier muss eine ganze Menge zur Integration getan werden. Ich habe mich selbst mit drei kleinen Kindern weitgehend allein als deutsche in Ägypten integrieren müssen, ich weiss wie unverstanden man sich fühlen kann, dabei hat man da als Deutscher ein hohes Ansehen. Und es war hart genug. Ich habe mir oft vorgestellt, wie es mir als Ägypterin in Deutschland ginge, wo man wenig Vorgaben zum eigenen Verhalten hat, und alles selbst definieren muss. Naja, ist jetzt lang geworden, aber ist auch ein brennendes Thema.

Es wird eigentlich sehr wenig hier über Ausländer diskutiert.Und das ist auch besser so.Für mich als Deutscher sind alle die Ausländer,die keine deutsche Staatsbürgerschaft haben.Und so wird der Schweitzer auch von sich denken,oder?

Mir ist das aber nicht aufgefallen. In GF wird eher wenig darüber diskutiert.

Für mich ist jeder Ausländer der kein Deutsches Blut in sich hat. Also wenn die Eltern aus Kasachstan kommen (beide) sehe ich sie als Kasachstaner an und nicht als Deutsche.
Aber nichts das ichetwas gegen Ausländer habe, nein. Bild selber keine "Reindeutsche"
maspick am 14. April 2009 10:56 Igitt ! REINDEUTSCHE ! Was isn das für ein Wort ?