Ein vor mir fahrender Pkw-Fahrer musste an einem Zebrastreifen plötzlich abbremsen, weil dort ein Radfahrer auf seinem Rad die Straße überquerte. Glücklicherweise ist nicht geschehen.
Das ist Euch sicher auch schon so gegangen, dass Ihr in ähnlichen Situationen plötzlich reagieren musstet.
Wie ist jedoch die Rechtslage, wenn ich als Autofahrer nicht mehr plötzlich an einem Zebrastreifen halten kann und es mit einem Radfahrer zu einem Unfall kommt.
Auf der einen Seite darf der Radfahrer den Zebrastreifen nur zu Fuß überqueren.
Andererseits denke ich, dass ein Autofahrer am Zebrastreifen auch jederzeit bremsbereit sein muss.
Dann braucht das schwächste Verkehrsmitglied also nicht mehr mitdenken?
Naja theoretisch doch, praktisch ist man aber in der Situation als Autofahrer z.T. leider der Depp. Hin und wieder siehst ja schon daß du für gewisse Leute immer mitdenken mußt...
Genau!! Und Radfahrer benutzen den Zebrastreifen ganz selbstverständlich. Autofahrer MÜSSEN hier ja anhalten, ganz gleich ob ich Fußgänger bin oder mit einem 40-Tonner über den Zebrastreifen gehe/fahre. Irrtum!