Frage von MinnaEvelyn, 110

Im Unterricht mitbeten?

Eine Freundin von mir ist genauso wie ich Atheisten, sind also nicht getauft oder jegliches. Sie geht regelrecht auf Protest und betet Am Unterrichtsbeginn ungerne das Vater unser mit. Ich bete trotzdem mit, wäre sonst ja ziemlich unhöflich, stört mich auch nicht wirklich. Darf sie nicht mitbeten nur weil sie nicht getauft ist und anders glaubt, oder wäre das zu unverschämt?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von PeterLustig1999, 54

Die Sache ist nicht, dass sie das nicht darf. Du kannst dich zu jeder Religion bekennen, oder auch zu gar keiner. Das Problem ist glaube ich eher, dass sie nicht will. Und keiner kann sie dazu zwingen. Wenn sie nicht mitbeten möchte, hat sie alles Recht dazu, dies zu unterlassen.

Ich muss ehrlich zugeben, ich weiß nicht, ob ich hier etwas falsch verstehe, aber wenn ich in einer Schule dazu gebracht werde, jedes mal zu Unterrichtsbeginn das Vater Unser zu beten, hätte ich schon längst die Schule gewechselt. Die Schule sollte Werte der Weltoffenheit vermitteln, nicht die Pflicht oder den Drang dazu, sich zu einer Religion zu bekennen.

Auch, wenn ich, aus welchem Anlass auch immer, die Kirche besuche, bete ich nicht mit. Wieso? Ich bin nicht religiös und keiner kann mir vorschreiben, mitzubeten. Wenn andere mich deswegen als unhöflich ansehen, dann ist das halt so. Habe ich kein Problem mit.

Kommentar von Rixon ,

Es könnte sich um eine privat Schule handeln. Da gibt es einige. Da wird dann auch der Kreationismus gelehrt. Das ist die einzige Erklärung die ich habe. Als Vater wäre ich schon längst beim Schulamt gewesen und hätte mal auf die Trennung von Staat und Kirche hingewiesen, wenn dies in einer öffentlichen Schule passiert wäre.

Kommentar von danhof ,

Unsere Kinder sind an einer ganz normalen, staatlichen Schule in Bayern.

Hier ist es offenbar auch üblich, morgens zu beten, ein Lied zu singen und zum Beispiel auch das Vaterunser zu lernen, wie mein Ältester mir stolz mitteilte.

Als Christ habe ich natürlich überhaupt nichts dagegen :-)

Als Atheist würde ich da allerdings auch kein Fass aufmachen (Ich war über 30 Jahre lang ohne Glauben). Wie gesagt, Kommunikation kann meistens Probleme ganz einfach aus der Welt schaffen. Schon hat sich die "Betpflicht" ganz schnell erledigt.

Und Auswendiglernen müssen sie sowieso. Dass nun neben vielen Gedichten auch mal ein Gebet wie das Vaterunser dabei ist, das, nebenbei bemerkt, für meine Begriffe fast zum Allgemeinwissen gehört, stört doch nicht weiter, oder?

PS

Letztens hatten wir Elternabend in unserem Christlichen Kindergarten. Ich WEIß, dass da Eltern dabei sind, die mit Gott nichts am Hut haben. Als der Pfarrer dann mit einer Andacht und einem Gebet begann, waren diese Leute einfach kurz ruhig und gut war's.

Antwort
von juergen63225, 6

In welchen Land lebst du ?

In Deutschland wäre so ein Prozedere mir Gebet in der Schule kaum  denkbar ... Diskriminierung der Atheisten, Muslime, und und ... die oft die Mehrheit darsteĺlen. Oder gehst du in eine private, kirchliche Schule ?

Ich würde nie meine Einstellung verbergen, statt Hände falten, knien etc kann man auch sitzenbleiben, Hände verschränken. Ich respektiere Religioen und religiöse Bräuche, selbsterständlich ziehe ich in einer Moschee die Schuhe aus, und meine Frau zieht ein Kopftuch an, in eine Kirche gehen wir nicht in Strandkleidung, bei einer Christlichen Beerdigung disktutieren wir nicht über Religion, beten auch nicht mit .. siehe oben. Respekt, aber keine Heuchelei ... 

Aber sowas wie ein Zwangsgebet in der Schule, da würde ich wenns meine Kinder wären (ich habe keine), wohl den Schulleiter auf unser Grundgesetz hinweisen.

Antwort
von JTKirk2000, 30

Für mich stellt sich zunächst einmal die Frage, warum jemand, der mit Kirche nichts zu tun hat, also nicht an Gott glaubt und auch nicht getauft ist, überhaupt in den Religionsunterricht geht? Gibt es da nicht die Alternative des Ethikunterrichts?

Wenn man sich also entschließt, in den Religionsunterricht, anstatt dem Ethikunterricht zu gehen, sollte man auch am Unterricht mitwirken, was in diesem Fall auch bedeutet, an Gebeten mit teilzunehmen, oder man sollte einen Wechsel zum Ethikunterricht, notfalls mit Einverständnis der Eltern bewirken. Das Schuljahr steht ja noch ziemlich am Anfang, weshalb ein Wechsel durchaus möglich sein sollte.

Dieselbe Frage stellt sich auch für Dich, da Du weder getauft wurdest noch offenbar an Gott glaubst. Würdest Du nicht lieber in den Ethikunterricht gehen, als in den Religionsunterricht? Du schreibst ja selbst, dass Du Atheistin bist. Gott selbst kann man nichts vormachen, aber indem Du trotzdem das Vaterunser nachplapperst, obwohl Du selbst nicht daran glaubst, machst Du anderen etwas vor. Da Du nicht getauft bist, ist es Deinen Eltern doch offenbar ohnehin relativ egal, ob Du in den Religionsunterricht gehst oder stattdessen in den Ethikunterricht. Von daher sollte auch für Dich ein solcher Wechsel kein Problem sein.

Es sei denn natürlich, dass Religion für Dich grundlegend interessant ist und für Dich die betreffende Religion interessant genug ist, dieser vielleicht aus eigenem Glauben heraus irgendwann beizutreten, aber dahingehend gibt es auch viele verschiedene Religionen, wobei jede Religion wieder mehr oder weniger vielfältige Konfessionen hat und der Glaube an den Gott aus der Bibel (das Vaterunser bezieht sich ja nur auf diesen) schon eindeutig für die christliche Religion ist, aber nicht unbedingt für die betreffende Konfession, wie beispielsweise die katholische, die evangelische, eine orthodoxe Kirche und so weiter. Bevor man sich einer entsprechenden Kirche anschließt, sollte man sich über deren Lehre möglichst umfangreich informieren und eben dieses habe ich als Kind zu spät getan, auch da es damals noch kein Internet gab, doch als ich als Erwachsener einer anderen beigetreten bin, habe ich mich entsprechend vorher informiert und Schlüsselfragen, die mir besonders wichtig sind, entsprechend vorher angesprochen und beantwortet bekommen, so wie es in der Bibel steht und wie es meinem persönlichen Glauben entspricht - nicht aber so, wie es durch Interpretationen gegenüber der Klarheit der Bibel in vielen Kirchen verdreht oder eingeschränkt wird.

Kommentar von FunnysunnyFR ,

Alles richtig, aber ich denke nicht das es hier um Religionsunterricht geht. So wie ich die Frage verstanden hab, geht um das Gebet im ganz normalen Unterricht.

Das sind zwei verschidene Dinge. Auch wenn ich Atheist bin, würde ich dir Recht geben, das wer am Religionsunterricht teilnimmt, auch das Gebet mitsprechen sollte.

Wenn schon nicht aus Überzeugung, dann als"nettes" Gedicht.

Aber nicht im normalen Unterricht. Da gehört das nicht hin. Und so habe ich die Frage verstanden.

Und über die Teilname an Ethik oder Religionsunterricht haben leider die Erziehungsberechtgten das letzte Wort. Im ungünstigsten Fall, gegen den Willen der Kinder. 

Kommentar von JTKirk2000 ,

Alles richtig, aber ich denke nicht das es hier um Religionsunterricht geht. So wie ich die Frage verstanden hab, geht um das Gebet im ganz normalen Unterricht.

Tja, leider fehlen da die notwendigen Fakten, um es genau zu wissen, aber mal ehrlich: In welchem Unterricht würde das Vaterunser gesprochen werden? Doch normalerweise nur im Religionsunterricht.

Das sind zwei verschidene Dinge. Auch wenn ich Atheist bin, würde ich dir Recht geben, das wer am Religionsunterricht teilnimmt, auch das Gebet mitsprechen sollte.

Ich würde sogar so weit gehen (und das bin ich ja auch in meiner Antwort) dass nur jemand in den Religionsunterricht gehen sollte, dem Religion entsprechend wichtig ist. Auch sollte Religionsunterricht eigentlich gegenüber allen Religionen neutral gehalten werden, sodass man Gelegenheit bekommt, alle Religionen kennen zu lernen, so wie man im Geschichtsunterricht möglichst die Gelegenheit erhält über viele Epochen der Geschichte etwas zu erfahren.

Wenn schon nicht aus Überzeugung, dann als"nettes" Gedicht.

Ich wüsste nicht, dass man das Vaterunser als ein Gedicht sehen kann. Wie man in http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus6,9-13 nachlesen kann, reimt sich kein Vers auf den anderen, was eine Eigenschaft eines Gedichtes wäre.

Aber nicht im normalen Unterricht. Da gehört das nicht hin.

Ich sehe Religionsunterricht als Wahlpflichtfach an (Wahl in dem Sinne, weil man zwischen Ethik und Religion wählen kann und Pflicht, weil man eines von beiden wählen muss.) und daher auch als normales Unterrichtsfach, aber ich stimme in dem Punkt zu, dass in allen anderen Unterrichtsfächern außer eben Religion, keine Gebete und auch nicht das Vaterunser hingehören. 

Und über die Teilname an Ethik oder Religionsunterricht haben leider die Erziehungsberechtgten das letzte Wort.

In Deutschland gilt die Religionsmündigkeit ab dem abgeschlossenen 14. Lebensjahr, das heißt, wenn man 14 Jahre alt geworden ist. Ist ein Schüler also mindestens 14 Jahre alt, sollte es auch für den Religionsunterricht gelten, dass ein Schüler selbst entscheiden kann, auch entgegen dem Wunsch der Eltern, ob er oder sie am Religions- oder am Ethikunterricht teilnehmen möchte.

Im ungünstigsten Fall, gegen den Willen der Kinder. 

Da die Fragestellerin schreibt, dass sie und ihre Freundin nicht getauft sind, ist es naheliegend, dass den Eltern entweder Religion egal ist und daher auch die Religionszugehörigkeit ihrer Kinder, oder dass sie selbst nichts von Religion wissen wollen. Warum sollten sie dann ihre Kinder dazu verdonnern, am Religionsunterricht teilzunehmen? Es steht zwar nirgends geschrieben, dass die Menschen logisch sind, aber so etwas wäre selbst nach menschlichem Ermessen höchst unlogisch.

Antwort
von Netie, 19

Gebete sollten aus dem Herzen kommen, sonst kann man es lassen.

Antwort
von JG1990, 32

Wenn sie nicht christlichen Glaubens ist, muss sie auch nicht beten. Glaubensfreiheit besteht unter anderem darin, nicht zum Gebet oder gezwungen zu werden. Wenn sie sich also weigert, ist es ihr gutes Recht.

Ich kenne keine Schule, an der vor Unterrichtsbeginn immer gebetet wird. Allerdings frage ich mich, wenn sie so strikt dagegen ist, wieso ist sie dann auf dieser Schule? Ist nicht böse gemeint, aber wenn ich jeden morgen protestieren und ärgern müsste, hätte ich da wirklich keine Lust drauf.

Na ist ja eigentlich auch egal, sie muss jedenfalls nicht beten ;)

Kommentar von Rixon ,

Könnte viele Gründe geben. Aber es entscheiden halt die Eltern auf welche Schule das Kind geht und nicht das Kind. Wenn die Eltern wollen, dass ein Kind auf Schule XY geht, hat das Kind kaum Chancen.

Wenn das bei ihr der Fall ist, ist es ihre einzige Chance zu "protestieren"!

Antwort
von danhof, 23

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wenn man dagegen ist.

Die sinnvollste ist immer der Dialog. Geht doch einfach zum Lehrer/zur Lehrerin und sprecht mit ihr. Sagt ihr, dass ihr nicht an Gott glaubt, dass ihr Atheistinnen seid und um Verständnis darum bittet, dass ihr nicht mitbeten werdet.

Man muss ja in der Minute nicht gerade laut quatschen und dadurch die Gemeinschaft der anderen stören. Aber ihr könntet ja einfach still auf eurem Platz sitzen.

Ehrlichkeit ist immer noch am besten. Und wenn man eine klare Haltung hat und diese klar vertritt, kommt das sicher auch gut rüber.

Ich bin selbst Christ, aber kein Lehrer, wäre aber beeindruckt vom Mut und hätte volles Verständnis für diese Haltung.

Antwort
von AnnnaNymous, 62

Niemand kann zum Beten gezwungen werden. Wenn Ihr aber auf eine Bekenntnisschule geht, dann sollte man schon die Regeln der Höflichkeit einhalten. Man könnte ja auch die Schule wechseln, wenn man persönlich mit dem Beten nicht klar kommt.

Kommentar von FunnysunnyFR ,

Grundsätzlich richtig. Die Frage ist, ob die Freundin da freiwillig hingeht. Und als Minderjährige aus persönlichen Gründen die Schule wechseln. Da müssen auch die Eltern mitmachen.

Antwort
von Whitekliffs, 22

Als Christ würde ich sagen, benimm dich höflich und respektvoll, wenn die Anderen beten. Aber wenn du nicht hinter dem Inhalt des Vaterunser stehst, solltest du es auch nicht beten.

Überleg dir mal, was du da sagst. Nur mal ein paar Beispiele:

"Unsre Vater" das stimmt ja nicht bei dir, oder?

"Dein Reich komme" dahinter kannst du ja auch nicht stehen.

"Dein Wille geschehe", für mich eine wunderbare Bitte, aber es wäre ja eine Lüge, wenn du das sagen würdest, oder?

"Vergib uns unsere Schuld", das Kernthema der ganzen Bibel, und eine wunderbare Sache, dass wir um Vergebung bitten dürfen und neu anfangen, aber auch das trifft ja für dich nicht zu als Atheist.

Alles in allem wäre es doch wahnsinnig geheuchelt, um ohne an den Inhalt zu glauben, das Vaterunser mitzubeten. 

Du könntest dich natürlich auch tiefer mit dem Vaterunser beschäftigen und mit Jesus, der ja auch dich liebt und Gemeinschaft mit dir haben will. Dann würdest du vielleicht den Reichtum und die Tiefe dieses Gebetes entdecken. 

Übrigens war dieses Gebet ja nie so gemeint, dass man es wie ein Mantra ableiert. Es ist ein Beispiel, bei dem Jesus zeigt, welche Elemente in einem Gebet enthalten sein sollten. 

Kommentar von FunnysunnyFR ,

An sich ein sehr kluger Beitrag, bis auf den Teil man soll sich mit Jesus beschäftigen, der dich liebt und in seiner Gemeinschaft haben will.

Das ist nun wieder eine sehr religiös Christliche Sichtweise.

Ich als überzeugter Atheist kann nur sagen, Jesus ist seit fast 2000 Jahren tot. Er war mit sicherheit ein sehr charismatischer Mensch, aber eben nur ein Mensch, und kein Sohn von irgend einem Gott. Und das ein toter Mensch einen liebt,  GLAUBE ich nicht.

Ich will keinen Christen beleidigen, aber diese klammheimlichen bekehrungsversuche find ich schon lustig.

Ist es so schwer zu verstehen, das so wie für Christen unbestritten Gott existiert, er genau das für Atheisten nicht tut.

Kommentar von Whitekliffs ,

Hallo FunnysunnyFR

ja, ich kann's nicht lassen. :-) 

Aber du ja auch nicht :-)

Also können wir doch einfach unsere gegenseitigen 'Bekehrungsversuche' so stehen lassen. Was macht es denn aus?

Du behauptest mit grosser Überzeugung das eine, ich das andere. Fertig!

Und danke für das Kompliment am Anfang.

Antwort
von luisa20p, 57

Ich finde es toll dass du trotzdem mit betest, man kann deine Freundin nicht zwingen sie muss es selber wissen , aber es wäre schön wenn sie mitmachen würde :)

Kommentar von FunnysunnyFR ,

Warum sollte sie. 

Aus Höflichkeit? Singst du aus Höflichkeit Koransuren mit, wenn du bei Muslimen zu besuch sein solltest. 

Keiner sollte seinen Eigenen Glauben nur aus Höflichkeit verleugnen. Und die Überzeugung das es KEINEN Gott giebt, ist auch ein Glaube. Warum sollte die Freundin also zu jemandem sprechen, den es in ihrer Weldanschauung nicht giebt.

Mit Leuten sprechen, die es nicht giebt, dafür kommt man in allen anderen Fällen in die Klapse. Und in dem Fall der Schule soll sie genau das tun.

Warum sollte sie?

Kommentar von danhof ,

Und die Überzeugung das es KEINEN Gott giebt, ist auch ein Glaube.

Oooooooooooohhh, lass das nicht die Hardcore-Atheisten lesen ;-)

Antwort
von Karolinek, 6

Jeder darf Jesus und Gott anbeten auch die, die ihn noch suchen wie ihr. Gott hat uns alle gleich und bedingungslos lieb. Ihr seid auch immer herzlich in der Kirche willkommen. Aber eins wundert mich, wenn man nicht glaubt warum macht man sowas, naja auser man will glauben. Wenn es so ist das du es willst solltest du dich taufen lassen, denn Gott hat uns ale lieb.

Antwort
von beangato, 36

Sie dürfte - aber warum sollte sie? Das hat doch nichts mit Unhöflichkeit zu tun, sondern damit, dass sie Atheist ist. Und die beten nun mal nicht.

Mach ich (auch Atheist) auch nie.

Kommentar von AnnnaNymous ,

Er/sie geht aber wohl auf eine Bekenntnisschule.

Kommentar von beangato ,

Das hat doch damit nichts zu tun.

Ich bekreutzige mich auch dann nicht, wenn ich in eine Kirche gehe.

Kommentar von danhof ,

Hmmm... ich stimme im Prinzip zu, aber das Letztgenannte finde ich schon grenzwertig.

Dann würdest Du dein Haupt in einer Synagoge auch nicht bedecken? DAS fände ich schon unhöflich.

Im Alltag sollte es selbstverständlich sein, als Atheist eben nicht mitbeten zu müssen oder dergleichen. Aber wenn man sich als Gast in ein Gotteshaus begibt, sollte man die Regeln dort schon einhalten, oder?

Kommentar von beangato ,

Warum sollte ich was machen, was meiner Überzeugung widerspricht?

Ich verhalte mich ruhig in einer Kirche und achte auch die Betenden.

In eine Synagoge gehe ich aus Prinzip nicht.

Antwort
von FunnysunnyFR, 28

Wieso betet ihr im Unterricht. Und wenn es eine Kirchliche Schule ist, geht deine Freundin als überzeugte Atheistin da freiwillig hin.

Ich bin auch nicht getauft und überzeugte Atheistin, und ich bete auch nirgens mit, auch nicht wenn ich zu Beerdigungen in die Kirche muß.

Aber ich senke den blick, und bin ruhig. Aus Respeckt den anderen gegenüber.

Aber ein Verbot zu beten giebt es für Atheisten sicher nicht.

Eine Innere Überzeugung, was man tut oder lässt schon. Für mich zeigt deine Freundin Stärke wenn sie Ihrer Überzeugung treu bleibt, und nicht des lieben Friedens willen zum Mit - beter wird.

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