in meinem Lebenslauf habe ich geschrieben, dass ich fließend Schwedisch und Finnisch spreche obwohl ich beides nicht kann. Jetzt habe ich den Job und fürchte, dass ich wenigstens Finnisch bald beweisen muss, wir haben demnächst finnische Kunden. Was mache ich denn jetzt??????

ein wenig schönen kann ja noch vertretbar sein, aber eine blanke lüge ist nicht nur gar nicht gut, sondern schadet einem selbst ziemlich! du kannst höchstens mit deinem arbeitgeber sprechen und die konsequenzen in kauf nehmen. heil kommst du daus der sache so nicht mehr raus
Lügen haben kurze Beine, oder wie das Sprichwort heißt.

Verstehe ich es richtig, dass du beides gar nicht sprichst? Das ist eine üble Täuschung und dürfte dich den Job -zu Recht- wieder kosten. Aber ganz ehrlich: Wie dämlich kann man sein bei so etwas zu lügen? Ok, man kann PC-Kenntnisse ein bisschen beschönigen aber gerade bei so speziellen Sprachen ist doch damit zu rechnen, dass du sie auch wirklich direkt anwenden musst. Jetzt kannst du nur mit offenen Karten spielen und sagen, wie es wirklich ist, denn ansonsten wird es nicht nur peinlich für dich sondern auch für die Firma. Und dann sind deine Chancen aus der Sache irgendwie gut rauszukommen noch geringer. Traurig für die abgewiesenen Bewerber, die es vielleicht wirklich konnten.
Ich weiss auch nicht was in mich gefahren ist. Ich wollte mich halt abheben von den anderen Bewerbern und den Job UNBEDINGT haben, und habe nicht damit gerechnet, dass ich es echt anwenden muss.
heligirl am 12. Oktober 2008 14:06 Tja, wie gesagt: Sag deinem Chef, dass du weißt, dass es falsch war und eine Täuschung, dass du den Job unbedingt haben wolltest und dann fang an, den Ikea-Katalog auswendig zu lernen, bevor der richtige Unterricht anfängt. Vielleicht hast du Glück und deinem Chef gefällt diese Ellbogen-Technik. Aber sag es schnell, damit es keinen Schaden für die Firma gibt. Mach nicht auf krank und verstrick dich damit weiter in Lügen. Das kann dich offensichtlich jeden Tag treffen, dass ein Telefongespräch aus Finnland an dich weitergeleitet wird.
butz1510 am 12. Oktober 2008 14:06 @ Heligirl: Absolut und ganz Deiner Meinung, vor allem auch beim letzten Satz. DH!

Ein Satz mit X, das war wohl nix, da kann man echt nur sagen, selber schuld.
Hast Du Dir über dieses mögliche Problem vorher keine Gedanken gemacht? Ziemlich blauäugig, muß ich schon sagen..
Wenn Dir der Job wirklich wichtig ist, würde ich mich SOFORT auf den Hintern setzen und anfangen zu lernen. Nicht nur einen Kurs bei der örtlichen VHS belegen, sondern auch einen anspruchsvollen Sprachkurs erwerben, sich im Netz um finnische Bekannte bemühen usw. Oder Du vergibst einen Studentenjob. Wenn Du Glück hast, gibt es an der Uni finnische Studis. Eigentlich hättest Du damit schon an dem Tag anfangen müssen, als Du den Job bekommen hast. Ist etwas anstrengender als lügen, würde aber sicher auch Dein Gewissen beruhigen. ;-)
Ich spiele zwar gern Poker, aber bei dieser Art Bluff hätte ich doch zuviel Angst, gecallt zu werden (= aufzufliegen) und mich bis auf die Knochen zu blamieren...

Falsche Angaben in Bewerbungsunterlagen können zu einer fristlosen Kündigung führen. Letztendlich handelt es sich um "zugesicherte Eigenschaften", die vertragsrelevant sind. Dein Arbeitgeber kann Dich nun nicht für die vorgesehenen Tätigkeiten einsetzen. Darüber hinaus entstehen ihm ggf. zusätzliche Kosten, z.B. für einen Dolmetscher. Abgesehen davon ist das Vertrauensverhältnis zum Arbeitnehmer massiv gestört, wenn schon in den Bewerbungsunterlagen gelogen wird. Da liegt es auch nahe, dass man in seinem Job evtl. nicht ehrlich ist.
Ehrlich zugeben, daß Du es nicht kannst bzw. aus der Übung bist und Dich entschuldigen. Oder kannst Du Finnisch, nur eben nicht fließend? Dann kannst Du es vielleicht noch schnell auffrischen.
ich kann KEIN WORT in keiner der beiden Sprachen:-(((
seregwen am 12. Oktober 2008 13:59 ich möchte dir nicht zu nahe treten...aber warum schreibst du sowas dann in einen lebenslauf?! es ist doch klar, dass das auffliegt...
das ist natürlich richtig Mist, da hilft nur beichten und zur Not nach nem neuen Job gucken

Sofort gestehen, dass du gelogen hast und darauf hoffen, dass sie dich trotzdem behalten. Ist besser, als wenn sie das erst hinterher rausfinden. Kannst du die Sprachen gar nicht oder nur nicht gut genug?
gar nichts. ausser ich weiss dass auf schwedisch hej hallo heisst und tyksland heisst deutschland
seregwen am 12. Oktober 2008 14:07 "fließend" sollte doch eher etwas über "ikea-schwedisch" hinausgehen...
Swisslady am 12. Oktober 2008 14:08 Dann also sofort beichten. Vielleicht zeigen sie ja trotz Vertrauensmissbrauch Herz, wenn du in anderen Bereichen deine Arbeit gut gemacht hast. Sollte Schwedisch und Finnisch jedoch Bedingung für den Job sein, sieht es mehr als schlecht aus für dich.

Sage deinem Chef das du in Wahrheit kein Finnisch kannst und schlage ihm sofort vor einen Dolmetscher auf deine Kosten hinzuzuziehen. Ob's klappt weiß ich nicht.

Der Fußballer sag dazu: Eigentor. Kann eine Fristlose geben, bevor Du richtig angefangen hast.

wo arbeitest du denn?
in einer PR Agentur

Soll man den Lügen...??????da weiß ich keinen Rat! Einfach nur ...das ist wirklich dumm gelaufen!

Na, dann viel Spaß! Am besten beichten, und nen VHS Kurs belegen um guten Willen zu zeigen!

Es stellt sich die Frage : Waren schwedische-/ finnische Sprachkenntnisse in der Stellenausschreibung gewünscht? Wenn ja geht die Sache schon in Richtung Betrug.
Meinst du echt, dass die mich wegen einer kleinen Lüge rauswerfen?
naja, so klein ist die ja nicht, wenn sie dich eingestellt haben und davon ausgehen, daß Du in Zukunft die skandinavischen Kunden bedienen kannst
das kann man nicht mehr als "kleine" lüge bezeichnen. das sind schlichtweg falsche tatsachen...
JA - also ich würde es tun, denn das ist keine "kleine Lüge"!