Frage von Raabtt, 1.031

Geht es im Leben nur ums Geld ?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Raabtt,

Schau mal bitte hier:
Geld Beruf

Antwort
von NoHumanBeing, 320

Leider ist es bei vielen so, dass der soziale Status vom Einkommen, vom Job (Was ist ein "guter Job"? Natürlich einer, der "gut bezahlt ist"!), etc. abhängen und dass viele sich gut fühlen, wenn es jemanden gibt, auf den sie "herunter schauen können". Natürlich spielt da nicht nur das Finanzielle, sondern auch noch andere Faktoren rein, wie Bildungsstand, etc. Aber letztlich ist alles, was dazu dient, Menschen in Schubladen zu stecken, im Grunde dafür geeignet, im Extremfall auch Dinge, wie Glaubensrichtung, sexuelle Orientierung, Geschlecht, Ethnie, Hautfarbe. Unsere Gesellschaft braucht (noch) eine Hierarchie, damit sie funktioniert. Früher gab es "Stände", heute gibt es andere Kriterien.

Mir persönlich geht es im Leben darum, dass ich möglichst viel Gutes tue. Ich bin ein ziemlich altruistisch eingestellter Mensch. Ich hinterfrage jede meiner Entscheidungen kritisch und bekomme sehr schnell Gewissensbisse. Deshalb geht es mir bei der Berufswahl beispielsweise insbesondere darum, dass ich "möglichst wenig Schaden anrichte". Viele Menschen denken, die "arbeitende Bevölkerung" und die Industrie würden alles am Laufen halten und der Rest sein irgendwie "Schmarotzer". Aber schaut Euch doch einmal an, was die meisten Wirtschaftsunternehmen machen. Da werden Ressourcen verbraucht, die Umwelt verschmutzt, Konkurrenten vom Markt verdrängt, verklagt oder sonstwie "platt gemacht", Forderungen eingetrieben, Arbeiter ausgebeutet, Waren und Wissen (Stichwort "geistiges Eigentum" - welch ein Euphemismus) monopolisiert. Nein, ich bin mir sicher, dass "die Gesellschaft" davon größtenteils nicht profitiert, ganz im Gegenteil!

Mir persönlich ging es in meinem Leben bisher darum, mein Potential auszuschöpfen, das heißt insbesondere einen hohen Bildungsstand zu erreichen beziehungsweise auch möglichst "alles mögliche" zu lernen, für das ich mich interessiere und für das ich eine Begabung habe. Ich bin ein Mensch, der sicher nicht alles kann, aber sich zumindest wirklich für nahezu alles interessiert. Meine Tätigkeit liegt im wissenschaftlichen Umfeld. So werde ich selbst ständig gefordert und stelle auch sicher, dass ich mein Potential möglichst gut ausschöpfen und dabei von größtem Nutzen für "die Gesellschaft" sein kann. Der finanzielle Profit is zweitrangig. Er "muss ja leider irgendwie da sein", da unsere Marktwirtschaft ihn mir leider "aufzwingt". Mir persönlich wäre er im Grunde vollkommen egal. Es ist nur eine Zahl und sie hat auch nicht im Geringsten etwas mit "Leistung" zu tun. Ware wird immer noch von Arbeitern produziert und nicht von Managern. Schaut mal, wie die Verdienstverhältnisse sind, insbesondere heutzutage, wo die Produktion größtenteils in Billiglohnländer, wo es auch keinen vernünftigen Arbeitsschutz gibt, ausgelagert ist. Das steht doch in keinem Verhältnis!

Mir ist es außerdem wichtig, dass ich eine Tätigkeit ausübe, bei der ich mich noch selbst im Spiegel ansehen kann. Da ich ein starkes, im Verhältnis zur "Norm" vermutlich durchaus als "übersteigert" zu bezeichnendes Gewissen bzw. Gerechtigkeits-/Unrechtsempfinden habe, ist das gar nicht so einfach. Sobald ich auch nur irgendwo einen Vorteil erfahre, fühle ich mich schlecht und versuche, es irgendwie zu "kompensieren". In unserem Wirtschaftssystem ist das natürlich sehr "kontraproduktiv". ;-)

Meine Hoffnung ist, dass ich möglichst lange in der öffentlichen Forschung arbeiten kann. Da tut man relativ wenig "Unrecht" (solange die Forschungsergebnisse nicht gerade "missbraucht" werden), man "erweist der Menschheit einen Dienst", indem man Wissen "erschafft", und der Profit, der anfällt, landet zumindest bei "der öffentlichen Hand", anstatt in der Tasche eines privaten Unternehmers. Ob ich damit "dauerhaft zufrieden sein werde", weiß ich nicht. Vermutlich werde noch ein paarmal "wechseln". Meine finanzielle Situation ist auch ziemlich "prekär". Aber im Moment scheint es die beste Möglichkeit zu sein und es wird wohl auch weiterhin in diese grundsätzliche Richtung (Wissenschaft, öffentliche Forschung) gehen.

Kommentar von AlexChristo ,

Du hast eine komische Einstellung zu dir selbst. Mal ein Gedanken spiel: Wenn du Millionär wärst, was könntest du dann alles gutes tun?

Kommentar von NoHumanBeing ,

Dann hätte ich vor allem erst einmal eine Menge "wieder gut zu machen", weil ich dann wohl eine Menge "Mist gebaut hätte", um überhaupt zu diesem Reichtum zu gelangen. Oder einer meiner Vorfahren hätte "Mist gebaut", wenn ich das Geld geerbt hätte. Oder ich hätte im Lotto gewonnen. (Ich würde allerdings erst gar nicht spielen, weil ich hinreichend Verständnis von Stochastik habe. ;-) )

Durch ehrliche Arbeit wird man nicht zum Millionär.

Kommentar von Ontario ,

Schon eine sehr merkwürdige Einstellung, anderen zu unterstellen, sie hätten "Mist gebaut" weil sie zu Geld gekommen sind. Wo wären denn all die Menschen, die täglich ihr Geld in Fabriken verdienen, um ihren Lebensunterhalt finanzieren zu können ? In den Fussgängerzonen sitzen und um Geld betteln ? Ich weiss zwar nicht, wo und womit du dein Geld verdienst, oder dich vom Staat unterhalten lässt. Gäbe es nicht die Unternehmer, welche das Risiko auf sich nehmen, das die Führung und Weiterentwicklung einer Firma abverlangt, wovon sollten die Leute ihren Lebensunterhalt bestreiten, als von ihrer Arbeit ?Klar verdienen einige mehr als die anderen. Das mag an der besseren Ausbildung, am sozialen Status liegen. Manche erben auch viel Geld, welches auch erst erarbeitet werden musste. Sind denn Unternehmer unehrlich, weil sie Millionäre wurden ? Aus deiner Einstellung spricht eher Neid. Niemand bleibt es vorenthalten, sein Leben anders zu gestalten, als es die Masse tut. Du kannst jederzeit eine Firma gründen, so du den Mut zum Risiko hast und mit Glück, Know How zum Erfolg kommen. Wer aber nicht bereit ist, diese Energie einzusetzen und der Mut zum Risko fehlt, der sollte sich nicht darüber beschweren, wenn es andere gibt, die sich mehr leisten können. Wer einmal den Schritt in die Selbständigkeit gewagt hat, der weiss wieviel Arbeit, Zeit und Energie notwendig ist, um damit seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Während andere nach Feierabend ihre Füsse hochlegen , ein sicheres Einkommen haben, schuften andere weiter bis die Firma läuft. Haben denn die "Mist gebaut", wenn sich deren Einsatz lohnt und sie mehr verdienen als die anderen ? Sie Arbeitsplätze schaffen und anderen Familien deren Lebensunterhalt sichern.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Man kann das Handeln natürlich auch glorifizieren. Natürlich haben nicht alle "Mist gebaut", aber gerade, wenn Sie selbst Unternehmer sind, dann werden Sie wissen, dass Sie eben zu allererst wirtschaftlich handeln müssen, damit Ihr Laden läuft. Und dabei bleibt es nicht aus, dass Sie eventuell auch mal die Gehälter Ihrer Angestellten "drücken" müssen, dass Sie Ihre Angestellten eventuell auch mal Überstunden schieben lassen müssen, dass Sie die Preise Ihrer Mitbewerber unterbieten und Sie eventuell vom Markt verdrängen müssen, dass Sie, wenn Ihre Stellung am Markt "gut" (Monopol/Quasi-Monopol) ist, eventuell Ihre Preise anheben müssen und so Ihren Kunden letztlich "das Geld aus der Tasche ziehen".

Natürlich gibt es Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter gut bezahlen, die sich (halbwegs) "fair" am Markt verhalten, etc., aber allein die Tatsache, dass dieses System es "belohnt", möglichst viel Geld einzunehmen (das schließt auch ein, "im Extremfall" oder auch "bestenfalls", je nachdem, aus welcher Perspektive man es sieht, den Verbraucher zu "schröpfen" und es schließt auch ein, seine Angestellten möglichst viel schuften zu lassen, auch Überstunden, etc.) und möglichst wenig Geld auszugeben (das schließt auch ein, die Gehälter seiner Angestellten möglichst zu "drücken", etc.) führt letztlich dazu, dass es zu einer Konkurrenzsituation kommt, die nicht immer zu positiven Entwicklungen im Sinne der Allgemeinheit führt (sondern ziemlich häufig sogar nicht).

Natürlich mag es Unternehmer geben, die ein sehr starkes Gewissen haben und versuchen, so nicht zu handeln und sicher auch einige wenige, denen dies auch tatsächlich gelingt. Und natürlich gibt es hierzulande Gesetze und Regeln, Kartellregeln, Arbeitsschutzgesetze, etc., die den Missbrauch einer Marktposition verhindern und die Rechte der Angestellten stärken sollen. Nur greifen die leider, obwohl Deutschland hier wohl eher eine der besseren Positionen belegt, eben nicht immer. Es finden sich immer Schlupflöcher und es finden sich immer Menschen, die die Regeln "umgehen" oder das System missbrauchen wollen und das liegt eben daran, dass es dieses Verhalten (zumindest zunächst - die "staatliche Kontrolle" ist ja allenfalls "nachgeschaltet") belohnt. Wir alle kennen die Fälle, insbesondere bei großen Konzernen, wie Amazon und Co. Ich gebe zu, ich bestelle selbst dort. Und ich habe auch diverses elektronisches Equipment von fernöstlichen Unternehmen, die dafür berüchtigt sind, unzureichenden Arbeitsschutz bei Umgang mit gefährlichen Substanzen zu gewährleisten, ihre Mitarbeiter auf dem Fabrikgelände "einzusperren", auf Schritt und Tritt zu überwachen und letztlich sogar in den Selbstmord zu treiben. Und woher kommt dies? Das kommt letztlich alles daher, weil unser Wirtschaftssystem hohe Einnahmen belohnt und hohe Ausgaben bestraft. Es kommt daher, dass wirtschaftliche Beschränkungen und Zölle fallen (Stichwort: Globalisierung), dass Arbeitsplätze (insbesondere die tatsächliche Fertigung) ins Ausland verlegt werden (bzw. schon längst verlegt worden sind), wo andere Regeln herrschen, sodass man die hiesigen Bestimmungen "umschiffen" kann.

Man könnte meinen, wir haben es hier im Grunde perfekt, aber das haben wir nicht. Wir haben es vielleicht besser, als andere. Das bedeutet aber nicht, dass nicht noch Luft nach oben ist. Man muss sich immer an dem orientieren, was "über einem liegt", nicht auf andere "herabschauen" und sagen: "Wir sind doch so 'toll', wir können uns jetzt 'ausruhen'. (Oder schlimmstenfalls sogar 'zurück entwickeln'.)"

Ein ehemaliger Mitbewohner von mir studiert Politikwissenschaften und hat einmal Einblicke in die Arbeitsweise eines großen Automobilzulieferers bekommen. Sogar in die Arbeitsweise von Ingenieuren, also eigentlich Menschen, denen es dank ihres hohen Bildungsstands noch relativ "gut geht" in unserem Wirtschaftssystem. Und er sagt, die Arbeitsstellen waren so spezialisiert, diese Leute haben so sehr ihr winziges Spezialgebiet gehabt, auf dem sie die gesamte Zeit zu tun hatten, dass die nach einigen Jahren vollkommen (sorry) "verblödet" waren und wirklich nur noch exakt das konnten und sonst absolut nichts mehr. Wenn die danach was anderes hätten machen sollen, hätte man sie erstmal wieder für ein paar Jahre auf die Uni schicken müssen, weil sie einfach nur in einer super-super-super-spezialisierten Sache gefordert wurden, die sie auch nur für genau diesen Job brauchten und in allem anderen nicht und somit alles andere wieder "verlernt haben".

In meinen Augen müsste ein "gutes" Wirtschaftssystem das Miteinander und die Koexistenz vieler "kleinerer" Unternehmen fördern, eine faire Preispolitik hervorbringen, gute (nicht nur "faire") Gehälter für das gesamte Personal.

Wir leben zudem in einer hochindustrialisierten Welt, in der zahlreiche Vorgänge automatisiert sind. Trotzdem geht es uns (im Verhältnis zu diesem wirklich enormen technischen Fortschritt) nicht so viel besser. Eigentlich müssten wir inzwischen in einem "Schlaraffenland" leben.

Antwort
von NorwinSchneider, 204

Ich selber habe nur ein kleines Monatliches einkommen aber habe mittlerweile spaß am leben. Ich reise sehr viel und lerne dabei auch nette Menschen kennen. In den letzten paar Wochen habe ich unglaublich viele Kulturen kennengelernt da ich jetzt weiß das ich nicht in diese Leistungsgesellschaft hereinpasse.

Antwort
von MrClarkKent, 346

Ich sage es mal so, in der Gesellschaft wird der Mensch am Geld gemessen, zwar auch an deren Kriterien, nämlich Beruf und Erfolg im Beruf, aber auch nur weil es mit Geld in Verbindung gebracht wird. Denn wer Geld hat, ist ein Gewinner und ist erfolgreich. Ich weise daraufhin, dass ist nicht meine Einstellung, sondern die der Gesellschaft. Zumindest habe ich es so noch nie anderes kennen gelernt. Ständig höre ich um mich Leute, die Aussagen machen, wie: "Die Stelle habe ich nicht angenommen, da hätte ich nur 50.000 im Jahr bekommen." Damit wollen diejenigen sich wichtig machen, dass sie noch viel mehr Geld kriegen können. Oder einige behaupten, dass 4000 EUR brutto, sprich ca. 2.400 netto in Steuerklasse 1 nicht viel sei, was absoluter Quatsch ist, denn sie wollen ja ein Haus, einen Porsche usw..

Bei mir im Leben lief es leider nicht so, wie ich es eigentlich geplant hatte, trotz Studium mit guten Abschluss konnte ich mein berufliches Ziel nicht erreichen und verdiene gerade mal etwas mehr als den Mindestlohn. Ich komme gut damit über die Runden und habe noch genug Geld, um in der Freizeit etwas unternehmen zu können und einmal im Jahr eine kleine Reise zu machen. Klar, ich kann mir kein Auto leisten, auch keine Luxuswohnung, aber das brauche ich auch nicht unbedingt. Ich bin es gewohnt, mit wenig Geld auszukommen und so lange ich meine Hobbys finanzieren kann, bin ich halbwegs zufrieden. Aber von erfolgreichen Menschen mit viel Geld werde ich natürlich nicht akzeptiert, da ich für diese Leute dumm bin, jemand, mit denen sie sich nicht abgeben. Aber das ist mir egal, mit solchen Leuten will ich sowieso nichts zu tun haben. 

Kommentar von AlexChristo ,

Aber von erfolgreichen Menschen mit viel Geld werde ich natürlich nicht akzeptiert, da ich für diese Leute dumm bin, jemand, mit denen sie sich nicht abgeben.

Meiner Meinung nach ist das ein Vorurteil. Kennst du überhaupt reiche Menschen? Ich schon. 

Kommentar von MrClarkKent ,

Vorurteil also? Dann waren die Bemerkungen, von diesen Leuten, die teilweise schon beleidigend waren, wohl alle nur Spaß? Warst du dabei? Mich wundert es, dass mir vorwirfst, dass ich Vorurteile habe, ohne vorher mal zu fragen, was für Erfahrungen ich genau gemacht habe. Ja, und ich kenne reiche Menschen und jetzt frag nicht, was ich unter reich verstehe. 

Antwort
von rotesand, 178

Lasst mich so antworten ---------> das Streben nach Geld bzw. mehr Reichtum ist Grundsatz des Kapitalismus.. aber nicht jeder denkt so!

Geld ist auch tatsächlich wichtig, um die Existenz zu sichern, aber ich glaube, dass die Menschheit nicht so durch die Bank oberflächlich & machtstrebend ist, um nur auf Geld zu achten! 

Dinge wie Gesundheit, Zufriedenheit, persönliches Glück, ein gutes privates Umfeld (Freunde, Familie, gute Kollegialität im Job) und eine gewisse Chance zur Selbstverwirklichung sind den meisten Menschen wichtiger als der ganz große Reichtum.

Aber es stimmt schon.. dass gerade die, die eh schon viel haben immer mehr wollen: Wer einmal den Duft des Geldes gerochen hat, der will den immer riechen ;) Ist so wie mit der "Macht" der Politik^^

Also dann, schönes WE ;)

Antwort
von Mucker, 159

NEIN – das wäre unerträglich ! Aber unerträglich ist so manches, wenn Geld statt Liebe und Nächstenliebe u.a. an 1. Stelle steht, insbesonder auch die Abhängigkeit der Ärzte und des Gesundheitssystems von Big Pharma !

GSD gibt es genügend Mitmenschen, die eine andere Einstellung haben. In den Antworten sehe ich hier einige User, die gelernt haben, auch mit wenig auszukommen und trotzdem nicht unglücklich sind.

Wenn es nämlich nur ums Geld und ums Geschäft ginge, wäre die Welt grau und lieblos.

Geld und Profit sollten nicht an 1. Stelle stehen, insbesondere auch, wenn es um unsere Gesundheit geht. Ein deutliches Beispiel, wie es nicht sein sollte – heute aber leider noch ist, zeigt Big Pharma und ihren vielen Lobbyisten. Da geht es vorrangig um Geld bzw. Profit und Profitmaximierung – und weniger um Gesundheit.

Die Reihe der Pharma-Skandale ist lang. Big Pharma belastet unser Gesundheitssystem auf unerträgliche Weise und führt oft zu völlig unangemessenen Verteuerungen, die die Bürger zu tragen haben.

Der Bürger ist die Melkkuh von Big Pharma - und sein Körper deren Marktplatz.

Kritik an der Pharma-Lobby ist daher angebracht und notwendig.

Denn: wenn Gesundheit zum Geschäft wird – und GELD bzw. PROFIT weit vor Gesundheit rangiert – dann stinkt etwas gewaltig zum Himmel !
Die Kritik an Pharmalobby wächst kontinuierlich.

Einmal tief durchschnaufen, nicht einer Ärzteschaft ausgeliefert zu sein, die zugleich sich in gewisser Abhängigkeit zu bestimmten Medikamenten befindet, welche eine geschult instrumentalisierte Pharmaindustrie ihnen tagtäglich vorschlägt, ob werbewirksam aufgeschwatzt oder argumentativ einleuchtend nahegelegt.

Vermögen Ärzte tatsächlich beurteilen, wie die jeweilige Medikation hilfreich ihren Patienten zur Seite steht?

Natürlich nicht, sie verlassen sich auf die Auskunft der Arzneimittelhersteller und dessen Studien im Vorfeld. Und schon schnappt die Falle der Glaubwürdigkeit zu. Wem darf man noch trauen, wenn Kritik an manipulierten Medikamentenstudien zu Recht aufkommt? (…..)

https://buergerstimme.com/Design2/2013/12/gesundheitspolitik-und-ewig-lockt-die-...

Kommentar von Inkonvertibel ,

DH

Kommentar von cyracus ,

DH !!

Antwort
von wekeenz, 11

Eine sehr schwere Frage. Aber das es nur um das Geld geht denk ich nicht. Es geht eher um die Menschliche Evolution. Wir leben in einer Welt indem es besser geregelt ist Sachen zu bezahlen. Früher machte man einen Tausch. Es ist so also viel einfacher mit Geld zu bezahlen. Die Leute die mehr Geld haben, haben auch hart gearbeitet. Leider nicht immer so. Genau das sollte man ändern. Auch Freunde und Familie haben ist wichtig. Ich finde es gut das es Geld gibt aber es sollte Moment im Leben geben indem mann nicht ans Geld denken muss.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Früher machte man einen Tausch.

Das ist auch nicht besser. Der Gedanke "Leistung nur gegen Gegenleistung" ist ... unmenschlich. Oder sagen wir besser unsozial, denn menschlich ist er ja offensichtlich. Andererseits sagt man ja auch, Menschen sein soziale Wesen.

Es ist umso verwerflicher, da wir ja eigentlich in Zeiten des enormen Überflusses leben. Aber der kommt eben leider nur sehr bedingt bei der "normalen Bevölkerung" an.

Antwort
von TimeosciIlator, 231

Wir leben nicht in einem Weltall - sondern in einem Geldall ! :)

Aber das muss nicht für Dich ebenfalls gelten. Viele Menschen (ich auch) verabscheuen den schnöden Mammon. Nicht das Geld an sich - aber zuviel davon. Und es gibt im Leben Tausende von Dingen, die wichtiger, anstrebsamer und interessanter sind. Mit diesen solltest Du Dich versuchen zu umgeben. Vor allem abstrakte Dinge, wie Freundschaft, Aufmerksamkeit, Toleranz u.v.m. sind das, was das Leben viel mehr ausmacht.

GRAND FUNK RAILROAD - "All You've Got Is Money"

http://rutube.ru/video/b31059c92acdf3ae74b0d3b1d9cb8de5/

Kommentar von AlphaundOmega ,

DH wie wahr :)

Kommentar von GoldenerDrache ,

Daumen hoch!!

Wie wahr dies doch ist. :(

Ganz ehrlich, ich finde Geld mach die Welt kaput, oder?

Kommentar von NoHumanBeing ,

Ja, diesen Eindruck habe ich auch! :-(

Kommentar von oblivion ,

Bin ganz deiner Meinung, OG!

Antwort
von Machtnix53, 80

In wessen Leben? Wenn es um dein Leben geht, liegt es auch in erster Linie an dir, welche Rolle Geld darin spielt.

Geld ist eine Form der Beziehung oder besser Nicht-Beziehung zwischen Menschen. Du arbeitest für andere Menschen, die dich nicht weiter zu interessieren brauchen, dafür bekommst du Geld. Dafür kannst du andere Menschen, die dich auch nicht weiter zu interessieren brauchen, für dich arbeiten lassen. Das Geldsystem garantiert maximale Kooperation bei maximaler Vereinzelung.

Die Alternative wäre, füreinander etwas zu tun und Sachen zu teilen oder gemeinsam zu nutzen, ohne Geld zu verlangen. Innerhalb einer Familie ist das ja durchaus noch üblich, obwohl auch da das kapitalistische Denken manchmal schon Einzug hält.

Dasselbe ist aber auch in einem Freundeskreis möglich oder sogar einer größeren Gruppe. Wichtig ist nur, dass man sich darüber einig ist. Dann braucht man nur noch etwas Geld für das, was man nur außerhalb bekommen kann.

Kommentar von MissMarplesGown ,

maximale Kooperation bei maximaler Vereinzelung.

Ich lese Deine Antworten absolut gern! :-)

Kommentar von Machtnix53 ,

Ich deine ebenfalls! :-)

Kommentar von MissMarplesGown ,

Oh!! Vielen Dank! :-D

Kommentar von Ruehrstab ,

Es gibt dazu seit etwa 150 Jahren kaum etwas Besseres als das berühmt-berüchtigte "Warenkapitel" im "Kapital", Band 1, von Karl-Heinrich Marx, demzufolge der Kapitalist im Grunde kein Geld, sondern "Zeit stiehlt", da Geld nun mal Verfügung über die im universellen Tauschwert geronnene Zeit ist: Wer mehr davon hat, verfügt letztlich über mehr Lebenszeit anderer Leute. Der Einzug des Geldsystems in private Beziehungen ist dabei nur ein besonders garstiges Element in der Umwandlung der ganzen Welt in eine Ansammlung verfügbarer Waren.

Kommentar von MissMarplesGown ,

Und hierzu wiederum gibt es das märchenhafte und ebenso plastische "Pendant":

Momo von Michael Ende.

Antwort
von amrita1, 402

Das ist eine Frage der Wahrnehmung, wenn du diese Einstellung von deinen Eltern übernommen hast und kaum andere Haltungen durch Verwandte, Nachbarn, Freunde vorgelebt bekommen hast, dann wird es für dich auch so sein.

In den letzten Jahrzehnten haben sich die Werte tatsächlich eher zum Materiellen hin gewandelt, aber das ist kein Trend, denn man unbedingt mitmachen muss. Jemand der über viel Geld verfügt, ist mMn. nicht automatisch ein wertvollerer oder liebenswerterer Mensch als die, die über weniger Geld verfügen.

"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar." (aus "Der Kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry)

Antwort
von Danielh55, 283

Geld ist weder was gutes, noch was schlechtes! Geld ist neutral, mit dem viel gute Dinge oder auch viele schlechte Dinge gemacht werden können. 

Es ist aber richtig, dass sich ein Großteil der Menschheit hin zum Materiellen entwickelt, was natürlich so gesteuert wurde. Doch Geld macht nicht glücklich. (Eigentlich möchte ja jeder Mensch im Inneren glücklich sein)

In meiner Welt machen Eigenverantwortung, lebenslanges Lernen, das Reflektieren seines Lebens und das nötige Gleichgewicht glücklich. Seit dem ich mich entgegengesetzt zur Masse bewege, wird meine finanzielle Situation immer besser und ich lebe immer bewusster:):) 

Kommentar von Sonja66 ,

DH!   :-)

Kommentar von siedler2000 ,

genau, deswegen DH!

Antwort
von Heart900, 363

Im kleineren Rahmen schon... im größeren nicht unbedingt. Das eine ist die Voraussetzung für das andere. Bestimmung ist über jedem Geld. Denn ohne einen Sinn oder etwas das es Wert ist zu leben, wird auch das Geld wertlos. Glaube mir, ich habe genügend Geld.... und bin dennoch nicht glücklich. Man kann zwar glauben alles zu haben aber nicht das was einem wirklich wichtig ist. Es gibt Kinder die sind reich aber wissen nicht was wirkliche Liebe ist, was überhaupt Charakterbildung bedeutet. Man redet sich manchmal ein, daß wenn man mehr hätte alles besser wäre aber was braucht man wirklich zum Leben ? Geld kann sogar ein Fluch sein, wenn man keinen Plan hat. Also ist das Geld doch nur Nebensache. Jemand der wirklich häßlich ist, kann auch durch dutzende Schönheits OPs nicht schöner machen wie uns Hollywood beweist. Das was die Menschen wirklich brauchen wird ihnen vorenthalten und das ist Gemeinschaft und Liebe !

Antwort
von Iflar, 125

Geld ist ambivalent zu betrachten! 

Tendiert das Kapital einer Person gegen 0 kommen Probleme allerlei Art und Intensität auf den Menschen zu. Armut impliziert eine schlechtere medizinische Versorgung, weniger Essen und Trinken, schlechtere Wohnumstände etc. Allgemein werden in dem Fall also Grundbedürfnisse proportional mit der Geldmenge ausreichender befriedigt und materielle Produkte erst möglich.

Wird die Geldmenge aber höher als eigentlich für ein gesunden Leben notwendig, ist in keiner Weise garantiert, dass jene Proportionalität ad Infinitum anhält. Es gibt sogar eine Studie, die eine Obergrenze an Kapital angibt, an der diese Proportionalität ein Ende nimmt. 

In der westlichen, zivilisierten Welt arbeitet man also, um zu leben und lebt leider auch, um zu arbeiten. Ein Mensch ist eine Arbeitskraft ! Aber eine Arbeitskraft ist auch ein Mensch! Und Mensch zu sein, umfasst wesentlich mehr Aspekte als einzig die Fähigkeit, zu arbeiten. Menschen existierten und existieren ebenso, die ohne die weit verbreitete Idee des Arbeitens glücklich leben können. Es geht in kapitalistischen Systemen und Gesellschaften der Welt also hauptsächlich ums Arbeiten, aber darüberhinaus gibt es mehr, was einen Menschen definiert und was ein jedes menschliche Leben lebenswert macht!

Antwort
von Joshi2855, 80

Zum Teil. Viele sagen zwar Geld ist egal, aber egal ist es nicht. Ohne Geld kann man nicht leben...was bringt einem z.B. ne Beziehung usw. wenn man sich kaum zusammen eine Wohnung leisten kann bzw. mit mehr Geld macht auch die Beziehung mehr spaß...man kann ja viel mehr machen außer hoffen das man nächste Woche noch geld hat^^

Antwort
von GoldenerDrache, 125

NEIN!

Oder, das muss jeder selber wissen, mir geht es im Leben darum, die wahre Liebe zu finden, eine Partnerin mit der ich vielleicht für immer zusammen sein kann und ich glaube ich habe diese Partnerin schon gefunden. ^^

Geld gibt es da draußen wie Sand am Meer, aber wahre Liebe gibt es nicht allzu häufig.

Ich würde sagen: "Im Leben geht es um die Liebe, nicht um das Geld."

Ganz ehrlich, für mich hat Geld nur einen geringen Wert, aber ich bin froh wenn ich mal welches habe.

Kommentar von TimeosciIlator ,

Daumen hoch !!

Kommentar von GoldenerDrache ,

Danke, DH für deinem Kommentar.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Oder, das muss jeder selber wissen, mir geht es im Leben darum, die wahre Liebe zu finden, eine Partnerin mit der ich vielleicht für immer zusammen sein kann und ich glaube ich habe diese Partnerin schon gefunden. ^^

Tja, ich hatte "die wahre Liebe" schon, einen Menschen, bei dem im wahrsten Sinne "die Chemie gestimmt hat", mit dem ich ständig zusammen war, mit dem ich mich super verstand, mit dem ich über alles sprechen konnte, dem ich grenzenlos vertraute, den ich regelrecht "lesen konnte", bei dem ich wusste, was er denkt und fühlt, mit dem ich gemeinsame Pläne schmiedete.

Doch leider hat sich "die Gesellschaft" mit ihren Erwartungen zwischen uns gestellt. Ich weiß leider nicht, ob wir noch eine Chance bekommen werden, aber ich fürchte, das werden wir nicht. :-(

Ob ich mit einem Menschen "für immer" zusammen sein wollte, weiß ich nicht. Ich bin grundsätzlich ein sehr neugieriger Mensch und hätte wohl Angst, "etwas zu verpassen", wenn ich mich "fest an eine(n) Partner(-in) binden" würde.

Antwort
von Babalugagahui, 196

Kann man sagen, wenn man null Fantasie und Vorstellungsvermögen hat, was man mit seinem Leben machen möchte. Geld an sich ist nicht so interessant - was man damit machen kann, das kann interessant sein! Und damit meine ich nicht, permanent Urlaub zu machen oder möglichst viele der vom Markt feilgebotener Artikel zu kaufen (und dann wieder wegzulegen) oder mehrere Autos zu besitzen und doch nur eins aufs Mal fahren zu können, sondern irgendetwas Erfüllendes oder sozial Weiterführendes. Und was man sich mit Geld nicht kaufen kann, ist Zeit (oder Gesundheit bei einer schweren Krankheit) - die zerrinnt, ob arm oder reich, unwiederbringlich...wohl dem, der sie klug nutzt!


Antwort
von SiroOne, 109

Dem Leben geht es überhaupt nicht um das Geld, sondern um das Überleben, also in Erhaltung unserer Art. Also besitzen wir sämtliche Verhaltensweisen von Tieren, machne sagen ja wir haben alle Verhaltensweisen von Tieren geerbt also geht es in erster Linie um Bedürfnisse die das überleben sichern.
Jetzt kommt erst das Geld aber nicht nur das sondern auch die Bedürnisse die man mit Geld nicht kaufen kann, die in unserer Gesellschaft an den Rand gedrängt werden, was mit Sicherheit dazu führt das wir ein viel höheres Bedürfniss nach Geld und das was man sich dafür kaufen kann haben als wir müssten, das führt denn zu solchen Annahmen, das alles was wir sind vom Geld abhängig ist.

Antwort
von wollyuno, 110

im großen und ganzen ja,nur ohne oder mit wenig kannst dir nicht viel gönnen das ist fakt.meine ziele waren ein haus bauen,2x pro jahr in urlaub fahren und so alle 8 bis 10 jahre ein neues auto.das hab ich geschafft und kann es mir sogar im ruhestand leisten,ich bin zufrieden

Antwort
von AlexChristo, 280

Diese Aussage trage ich nicht mit. Im Leben geht es - mal ganz langweilig ausgesprochen - um die Befriedigung unserer Bedürfnisse, angefangen von so Sachen wie Essen, Trinken, Kleidung, Dach über dem Kopf bis hin zu sozialen Kontakten und Selbstverwirklichung.

Nur wie erreicht man das? Durch Geld, weil es als Zahlungsmittel anerkannt ist. Wenn wir ein Tauschmittelsystem hätten und alles mit Hühnern zahlen würden, würdest du dann auch sagen: Alles dreht sich um die Hühner? ;-).

Problematisch wird es, wenn man plötzlich Geld für ein nicht mehr ein Zahlungsmittel oder Tauschmittel ist, mit dem man seine Bedürfnisse befriedigt, sondern wenn man Geld um des Geldes willen haben möchte, so wie beispielsweise Dagobert Duck, der durch seinen Geldspeicher schwimmt.

 

Kommentar von NoHumanBeing ,

Die Frage ist doch, warum muss ich Geld ausgeben, um zu konsumieren? Ohne Konsum würde unsere Wirtschaft zusammenbrechen. Sollte man ihn nicht eher "belohnen", anstatt ihn zu "bestrafen"?

Außerdem hat unser Wirtschaftssystem durch Zins und Zinseszins die Tendenz, dass sich der Reichtum bei denjenigen, die ohnehin schon viel davon haben, "akkumuliert". Und ich muss, um an Geld zu kommen (und somit konsumieren zu können) immer einem anderen etwas "wegnehmen" (ein anderer muss mir Geld geben, womit dessen Kaufkraft sinkt und er sich weniger leisten kann). Auch das fördert nicht gerade "soziales Verhalten".

Noch viel lächerlicher ist, dass Du selbst für Grundbedürfnisse Geld ausgeben musst, teilweise nicht wenig, obwohl gerade diese Bedürfnisse an sich mit sehr geringem Aufwand zu befriedigen sind. Aber da die Nachfrage danach ja nicht nachlässt, ist der Preis nach den Gestzen des Marktes hoch. An sich sollte der Preis für solche Dinge null sein. In unserem Wirtschaftssystem soll ja offenbar sparen (Konsumverzicht) "belohnt werden" (auch wenn das nicht sinnvoll ist, siehe oben). An Grundbedürfnissen kann ich aber nicht "sparen". Warum haben sie dann einen Preis? Und was für einen "Wert" sollten sie haben? Wie sollte man den messen?

So, wie es momentan läuft, macht das alles keinen Sinn. Aber ich denke, unsere Generation wird es noch schaffen, das System zu verändern. Man kann nur hoffen, dass das möglichst gewaltfrei möglich ist. Dass es passieren wird, ist wohl nicht abzuwenden. Schau Dir an, was in Europa passiert ist, bevor die riesen Flüchtlingswelle zum Thema geworden ist. Überall hat es "gebrodelt", Proteste, Demonstrationen, Gewalt. Zu Anfang hat man die Produktion ins Ausland verlagert. Inzwischen werden schon die Ingenieure "outgesourced", zum Beispiel nach Indien, wo das Bildungsniveau auch nicht gerade niedrig ist, die Lohnkosten allerdings schon. Irgendwann auch die Forschung diesen Weg gehen. Was bleibt dann noch? Und wollen wir hier in Europa wirklich mit diesem Lohnniveau konkurrieren?

Die Menschen haben dieses kapitalistische System zurecht satt! Entweder wird es zu einer Reform kommen, oder die Anspannung entläd sich irgendwann und es kommt zu einem gewaltsamen Umsturz, zu einer Revolution. Das möchte ich wirklich nicht erleben, also sollten wir endlich auf "normalem" politischem Wege etwas tun und unser Wirtschaftssystem schrittweise reformieren und zeitgemäß gestalten. Das wird aber wohl nicht funktionieren mit den Politikern, die im Moment an der Macht sind.

Bisher hat jede neue Generation einige gewaltige Änderungen in der gesellschaftlichen Struktur mit sich gebracht und das ist auch gut so. Ich denke, es liegt an unserer Generation, dieses System der Habgier und Unmenschlichkeit abzuschaffen.

Der Kapitalismus war eigentlich dafür gedacht, knappe Güter zu verteilen. In unserer postindustriellen Gesellschaft sind Güter aber nicht mehr knapp. Die Produktion lässt sich größtenteils automatisieren und Güter sich so weitgehend "mühelos" herstellen. Es gibt keine "Knappheit" mehr. (Das einzige, was tatsächlich "knapp" ist, ist die menschliche Arbeitskraft. Alles andere lässt sich immer irgendwie "produzieren".) Damit ist die wesentliche Annahme, die der Kapitalismus macht, verletzt. Das System erfüllt somit seinen angedachten Zweck nicht mehr. Es hat ausgedient und wird nur noch missbraucht, um andere Menschen zu gängeln oder Macht über sie auszuüben. In manchen Staaten geschieht dies noch immer über die Religion, in unserem Staat geschieht es über das Geld. Können wir Menschen uns von diesem "Herrschaftsgedanken" nicht endlich mal verabschieden, damit wir wirklich in Freiheit leben können?

Kommentar von AlexChristo ,

Die Frage ist doch, warum muss ich Geld ausgeben, um zu konsumieren? Ohne Konsum würde unsere Wirtschaft zusammenbrechen. Sollte man ihn nicht eher "belohnen", anstatt ihn zu "bestrafen"?

Du musst doch nicht konsumieren. Du kannst ja auch einfach dir Land kaufen, es selbst bestellen und Selbstversorger werden.

Und ich muss, um an Geld zu kommen (und somit konsumieren zu können) immer einem anderen etwas "wegnehmen" (ein anderer muss mir Geld geben, womit dessen Kaufkraft sinkt und er sich weniger leisten kann).

Meiner Meinung nach ist das Blödsinn. Das würde ja bedeuten, dass ich, wenn ich arbeite und Geld verdiene, meinem Arbeitgeber das Geld wegnehme.

Wenn ich einen Handwerker dafür bezahle, meine Wohnung zu streichen, nimmt er mir nicht Geld weg, sondern ich gebe ihm Geld für etwas, was ich nicht selbst machen will.

Es ist ein Tauschhandel.

Noch viel lächerlicher ist, dass Du selbst für Grundbedürfnisse Geld ausgeben musst, 

Warum ist das lächerlich? Entsteht Brot aus Luft? Nein, es muss hergestellt werden. Soll der Bäcker den keine Leistung für seine Leistung bekommen? Wer sorgt denn für frisches Wasser? Das kommt auch nicht aus dem "Hahn", sondern aus Kläranlagen und muss transportiert, recycelt und wiederverwendet werden. 

Aber da die Nachfrage danach ja nicht nachlässt, ist der Preis nach den Gestzen des Marktes hoch.

Ach ja? Dann frag mal die Bauern, ob die der Meinung sind, die Preise sind hoch. Das sehe ich nämlich anders.

 An sich sollte der Preis für solche Dinge null sein. In unserem Wirtschaftssystem soll ja offenbar sparen (Konsumverzicht) "belohnt werden" (auch wenn das nicht sinnvoll ist, siehe oben). An Grundbedürfnissen kann ich aber nicht "sparen". Warum haben sie dann einen Preis? Und was für einen "Wert" sollten sie haben? Wie sollte man den messen?

Du schreibst ziemlich konfus. Wie kommst du darauf, das Konsumverzicht belohnt werden soll? Bei den niedrigen Zinsen ist das wohl eher nicht so.

So, wie es momentan läuft, macht das alles keinen Sinn. Aber ich denke, unsere Generation wird es noch schaffen, das System zu verändern.

Beschäftige dich erstmal damit. Ich habe das Gefühl, du hast nicht wirklich Ahnung wovon du schreibst.

 Man kann nur hoffen, dass das möglichst gewaltfrei möglich ist. Dass es passieren wird, ist wohl nicht abzuwenden. Schau Dir an, was in Europa passiert ist, bevor die riesen Flüchtlingswelle zum Thema geworden ist. Überall hat es "gebrodelt", Proteste, Demonstrationen, Gewalt. Zu Anfang hat man die Produktion ins Ausland verlagert. 

Bei dem was wir hier gerade machen ist es nicht hilfreich, wenn du alle Themen auf einen Haufen schmeisst und umrührst. 

Ich habe das Gefühl, du hast dich mit VWL und BWL noch nie auseinandergesetzt. Ich kann auch keinen Motor neu konstruieren, wenn ich keine Ahnung habe, wie ein Motor bzw. Verbrennung funktioniert.

Bei dir habe ich genau das Gefühl in Bezug auf Wirtschaft.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Ich habe das Gefühl, du hast dich mit VWL und BWL noch nie auseinandergesetzt. Ich kann auch keinen Motor neu konstruieren, wenn ich keine Ahnung habe, wie ein Motor bzw. Verbrennung funktioniert.

Bei dir habe ich genau das Gefühl in Bezug auf Wirtschaft.

Ich finde wirtschaftliches Handeln an sich "unsinnig". Es ist häufig irrational. Warum sollte ich mich dann damit auseinandersetzen? Du darfst auch nicht VWL- oder BWL-Kenntnisse verwenden, um das zu beurteilen. Natürlich ist das System innerhalb des Rahmens, den es sich selbst definiert, "schlüssig". Du musst "aus der Box ausbrechen". Nicht mehr wirtschaftlich denken!

Unser Wirtschaftssystem ist nicht "naturgegeben" oder sonst irgendetwas, sondern von Menschen erdacht und so "festgelegt" worden. Und es könnte auch jederzeit geändert und durch etwas vollkommen anderes ersetzt werden.

Kommentar von Machtnix53 ,

Tauschen ist keine Alternative zum Geld, da werden nur Sachen zum Ersatzgeld, weil sich das Geldsystem schon im Denken festgefressen hat.

Die Alternative ist miteinander und füreinander zu leben, ohne gleich an materiellen Ausgleich zu denken.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Exakt!

Kommentar von AlexChristo ,

Ich finde wirtschaftliches Handeln an sich "unsinnig". Es ist häufig irrational. Warum sollte ich mich dann damit auseinandersetzen?

Das ist so, als ob du vom Schwimmen redest, aber selbst noch nie nass geworden bist.

Unser Wirtschaftssystem ist nicht "naturgegeben" oder sonst irgendetwas, sondern von Menschen erdacht und so "festgelegt" worden. 

Das sehe ich anders. Selbst bei Tieren besteht Arbeitsteilung. Jeder macht das, was er am besten kann. Wenn man das weiterspinnt, hat das was mit Ausgleich zu tun.

Und es könnte auch jederzeit geändert und durch etwas vollkommen anderes ersetzt werden.

Nein, könnte es nicht. Wie sollte unsere Zivilisation existieren?

Was ich krass finde ist, Geld die Schuld zuzuweisen, was in unserer Kultur nicht klappt. Glaubt ihr, es würde besser funktionieren, wenn es kein Geld geben würde? Glaubt ihr, es würde jemand nicht Macht ausüben wollen? Das ist keine Frage von Geld oder nichtgeld. 

Kommentar von NoHumanBeing ,

Was ich krass finde ist, Geld die Schuld zuzuweisen, was in unserer Kultur nicht klappt. Glaubt ihr, es würde besser funktionieren, wenn es kein Geld geben würde? Glaubt ihr, es würde jemand nicht Macht ausüben wollen? Das ist keine Frage von Geld oder nichtgeld.

Nein, das wohl nicht. Aber Geld ist sozusagen ein "Katalysator". Es beschleunigt und verstärkt viele, eben auch negative, Effekte. Und es ist ein Machtinstrument, das niemand mehr hinterfragt. Auch Du ja nicht.

Wie sollte unsere Zivilisation existieren?

Vielleicht gäbe es ja dann eine ganz andere Form der "Existenz", als "unsere (gegenwärtige) Zivilisation". Und vielleicht wäre die ja sehr viel besser, wer weiß das schon?

Schau Dir doch mal an, was "unsere Zivilisation" für das soziale Miteinander und auch für die Natur, für unseren Planeten gebracht hat. Dabei möchte ich gar nicht auf die "Anthropogener-Treibhauseffekt-Debatte" hinaus. Die finde selbst ich lächerlich. "Erderwärmung per Beschluss auf 2 °C begrenzen" - Na dann viel Erfolg! (Als ob die Erde sich daran halten würde. ;-) ) Aber es ist ja wohl inzwischen genügend anderer "Mist" passiert und passiert jeden Tag.

Das fängt schon damit an, dass es schlicht "viel zu viele Menschen auf diesem Planeten gibt". Ich habe einmal eine (recht gut begründete) Argumentation gelesen, dass viele soziale Probleme gelöst wären, wenn statt inzwischen mehr als 7 Milliarden (was für eine krasse Zahl!) einfach nur noch 1 Milliarde Menschen auf diesem Planeten leben würden und es uns dann allen viel besser ginge. Ein Großteil der "Konkurrenzsituation" kommt ja daher, dass, obwohl die meisten Produkte sich ja (in einer nach oben hin offenen Population auch in quasi beliebigem Umfang) "herstellen lassen" und die meisten Rohstoffe durch natürliche Prozesse immer wieder neu entstehen, es doch einige wenige Ressourcen (z. B. "seltene Erden", aber zum Beispiel auch so etwas simples, wie Grund und Boden) gibt, die nur begrenzt zur Verfügung stehen. Weniger Menschen --> weniger Konkurrenz --> dem Einzelnen geht's im Mittel besser.

Das mag nach einer "Milchmädchenrechnung" klingen, aber an dieser Stelle ist es meines Erachtens tatsächlich so einfach und es gäbe sehr viel weniger Krieg und Leid und anderen "Unsinn", wenn es einfach viel weniger Menschen auf diesem Planeten gäbe.

Wie "Mr. Smith" (Matrix-Trilogie) so schön gesagt hat: "Ihr dringt in ein Gebiet ein und vermehrt Euch und vermehrt Euch, bis alle natürlichen Ressourcen erschöpft sind und die einzige Möglichkeit, zu überleben, ist die Ausdehnung auf ein anderes Gebiet. Es gibt einen Organismus auf diesem Planeten, der genau so verfährt, wissen Sie, welcher das ist? Das Virus! Der Mensch ist eine Krankheit! Er ist das Geschwür dieses Planeten, er ist wie die Pest!"

Diese Aussage ist natürlich krass, aber in gewissem Maße und in einer sehr bildlichen Sprache entspricht sie der Wahrheit. Die Menschheit "wuchert", wenn man so will. Exponentielles Wachstum. Das geht nie lange gut. Unser Wirtschaftssystem tut übrigens das gleiche. Zinsen bedingen exponentielles Wachstum und auch wenn der Bankzins im Moment niedrig ist, so wird durch wirtschaftliche Vorgänge Geld nach wie vor "verzinst". (Auch "Rohstoffe einkaufen, verarbeiten, Endprodukt teurer verkaufen" ist letztlich "Verzinsung", wenn man so will.)

Aber zurück zu der Frage, wie unsere Zivilisation existieren sollte. Die Frage ist, ob sie das überhaupt muss. Ich meine letztlich kann man sagen, sie ist insbesondere für mich sehr wichtig, denn ich bin Informatiker, ich brauche also eine hochtechnisierte Welt, damit ich produktiv sein kann. Aber letztlich bin ich ja "ein Produkt" unserer Zivilisation. Ich bin Informatiker geworden, weil es die Informatik und die entsprechenden "Vorläufertechnologien" gab. "Die Menschheitsgeschichte" ist "groß", mein persönliches Leben ist "klein". Gäbe es "unsere Zivilisation" nicht, gäbe es auch mich in dieser Form nicht und ich würde mich nicht darüber ärgern, dass es "unsere Zivilisation" nicht gibt. Warum sollte mich das "stören"? Vermutlich gäbe es ja nicht einmal ein Wort für "Zivilisation". Oder es würde eben einen anderen Zustand beschreiben. Ob der "besser" oder "schlechter" wäre, als der unsere kann man nicht beurteilen und ist auch "egal", denn man kann ja ohnehin nicht "vergleichen".

Ich frage mich immer, warum viele der Ansicht sind, dass der momentane Zustand "der Welt", "der Zivilisation", "der Menschheit" in irgendeiner Form ein "Optimum" wäre. Es ist in meinen Augen sogar ziemlich unwahrscheinlich, dass dem so ist.

Antwort
von Chris1480, 60

Nein.

Mit Geld kannst du dir keine Freunde, Glück, Gesundheit, Frieden etc. erkaufen.

Geld macht vieles einfacher, aber ganz ehrlich, für was gibst du Geld aus, was dich wirklich dauerhaft glücklich macht?

Antwort
von cupcake756, 184

Nein um Liebe Wärme und Geborgenheit 😊

Kommentar von Raabtt ,

Die suche ich ^^^^^

Antwort
von NorthernLights1, 202

Nein, Liebe ist ( mir ) sehr wichtig, aber mit Liebe kann man keine Miete, Lebensmittel, Kleidung oder Strom kaufen. 

Leider ist unsere Gesellschaft übersättigt bzw hat neue Bedürfnisse bekommen und um diese Gier zu befriedigen, brauchen die Menschen noch mehr Geld. Tja, und einige Menschen verlieren dadurch die Sicht, worauf es im Leben wirklich ankommt...

Antwort
von Thaliasp, 208

Nicht nur, aber oft würde ich mal sagen.

Antwort
von Sonja66, 82

Hm, liest sich 'n bißchen verbittert. Ganz so, als würdest du etwas Entscheidendes und ganz Wichtiges im Leben vermissen.

Vielleicht die Liebe?

Die kannst du gleich und sofort haben!
Fang nur gleich an zu lieben! Auch dich selbst! Sag JA! Zeig deine Liebe!
Damit kannst du sofort alles ändern!

Antwort
von abibremer, 177

Wäre aber traurig:OHNE soziae Kontakte (Freunde, Verwandtschaft) und OHNE gutes Essen sowie Getränke, würde es wirklich nur um Geld gehen, aber wenn man den Begriff (/Geld) nicht mag, könnte man es einfach als "erleichterten Waren- und Dienstleistungsumtausch" sehen: Hat den Vorteil, dass dir dein Arbeitgeber deine Mühen NICHT in Kartoffeln oder Schweinekottletts "auszahlt".

Kommentar von NoHumanBeing ,

"Erleichterter Waren- und Dienstleistungsaustausch" ist die eine Sache. Die Frage ist aber doch, ob es wirklich erstrebenswert ist, so "rechnerisch" zu sein und Leistung auf Heller und Pfennig nur gegen Gegenleistung zu erbringen. Letztlich ist es ein Druckmittel. Ich wäre froh, wenn das ganze "ohne Druck" funktionieren würde. Ich wäre wirklich gerne bereit, meine Fähigkeit als Naturwissenschaftler und Softwareentwickler unentgeltlich zur Verfügung zu stellen und dafür im Gegenzug natürlich auch Ware und Dienstleistungen ohne Entgelt zur Verfügung gestellt zu bekommen. Ich glaube dann wäre mein Leben glücklicher. Ich könnte mich jeden Monat darüber freuen, dass mein Vermieter sich bei mir wohnen lässt, dass mein Bäcker mir jeden Morgen meine Tüte Brötchen gibt und dass ich die Welt ein Stück verbessert habe, indem ich eine tolle nützliche Software entwickelt oder ein gutes Paper veröffentlicht habe. :-)

Leider ist dem aber nicht so. Wenn ich in unserem Wirtschaftssystem eine tolle Software entwickle oder ein gutes Paper veröffentliche, dann bekomme ich leider in der Regel nicht zu hören, dass ich ja so ein guter Mensch sei, denn ich mache es ja schließlich nur für's Geld. Und ich kann mich auch nicht darüber freuen, dass mein Bäcker so ein toller Mensch ist, dass er jeden Tag früh aufsteht und mir meine Brötchen backt, denn er macht es ja schließlich für's Geld. Obwohl die gleichen Waren fließen, wird die Einstellung plötzlich zu einer vollkommen anderen, denn sobald eine Gegenleistung da ist, ist man ja nicht mehr dankbar, es handelt ja schließlich jeder im eigenen Interesse und nicht im Interesse des Anderen. Und auch ich habe vielleicht nicht mehr das Gefühl, "der Welt einen Dienst zu erweisen", sondern ich denke mir nur: "Ach, ich schleppe mich heute schon wieder zur Arbeit, damit mein Chef den großen Reibach machen mit dem machen kann, das ich entwickle!"

Du merkst den Unterschied? ;-) Ich wäre wirklich froh, wenn man mich für meine Arbeit einfach nicht bezahlen würde, denn die mache ich ja schon, um Gutes zu tun. Dafür müssten andere ihre Leistung aber dann natürlich auch ohne Gegenleistung erbringen.

Antwort
von Plautzenmann, 223

Ich würde nicht sagen, dass es im Leben nur ums Geld geht, wohl aber, dass im Leben nichts ohne Geld geht.

Dass man ohne Geld nicht zu seiner vollen Zufriedenheit leben kann, wissen wir alle (Selbstversorgende Eremiten ausgenommen). Aber es muss auch klar sein, dass Geld alleine noch kein glückliches Leben macht. Aber es ist zumindest ein recht guter Anfang ;)

Antwort
von frischling15, 171

Das sehe ich anders ! Es gibt unzählige Werte, die das Dasein lebenswert machen .

Was nützt einem Blinden  alles Geld der Welt , wenn er nie die strahlenden Augen seiner Liebsten sehen kann.....

Antwort
von Gerneso, 227

Geld spielt natürlich eine große Rolle - ist ja schließlich unser Zahlungsmittel.

Menschen, die kein Geld haben, melden Ansprüche an und wollen "mehr" Geld - egal ob sie arbeiten oder nicht.

Menschen die Geld haben und hart dafür arbeiten, möchten gerne soviel wie möglich davon behalten und nicht noch mehr Steuern bezahlen.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Haha! Der war gut!

In der Realität ist es doch eher so, dass diejenigen, die tatsächlich "hart arbeiten", nach wie vor am wenigsten Geld von allen verdienen. Diejenigen, die viel Geld verdienen, arbeiten nicht selbst, sondern deligieren ihre Arbeit, sie "lassen für sich arbeiten".

Ein Kollege von mir hat es mal auf den Punkt gebracht: "Wer arbeitet, hat keine Zeit zum Geld verdienen." - Das klingt widersprüchlich, ist aber tatsächlich so. Diejenigen Tätigkeiten, die am aufwändigsten sind, sind meist am wenigsten profitabel.

Für mich sind "schlecht bezahlte Menschen" keine "Schmarotzer". Eher umgekehrt. Unser Wirtschaftssystem ist im Grunde eine Art Pyramidensystem und die "Geringverdiener" sind ganz unten.

Antwort
von elfriedeboe, 21

Ja ich finde schon, aber mal soll nicht alle in einen Topf schmeißen, manche geht auch die Familie vor aber leider nicht mehr viele, ist nur meine Meinung!

Antwort
von Altzio, 48

Nicht nur, Freunde und das Gefühl aufgehoben zu sein, ist auch wichtig.

Antwort
von kaputtermensch, 164

Es geht um Lebensqualität und glückselugkeit dafür braucht man nicht unbedingt Geld

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