Frage von tommy40629, 95

Im Kühlhaus eingeschlossen (gewesen)?

Hey!

Habe mir gerade Fragen angeschaut, wo Leute eingeschlossen waren.

Ich war mal in einem Kühlraum eingeschlossen, dass Licht ging nur von außen an.

Die TK-Häuser hatten im Schnitt Temperaturen von -22°C.

Also es war so, ich habe Inventur gemacht und musste kurz in den TK, weil ich an eine Packung nicht herangekommen bin.

Ich war drin und ZACK war die Tür zu, die nur von außen zu öffnen war.

Was hättet Ihr gemacht in der Situation?

Ich hatte kein Handy, ich war bekleidet mit leichter Stoffhose und kurzem Hemd.

Und das Licht war auch noch aus. Meinen Mitarbeitern habe ich auch nicht Bescheid gesagt, dass ich Inventur mache.

Antwort
von poldiac, 57

Körperoberfläche möglichst klein machen. Das Zittern wird Wärme verursachen. Ansonsten halt brüllen. Wenn das alles nicht hilft würde ich versuchen irgendwie die Kühlung zu unterbrechen, was vermutlich nicht so leicht ist. Du könntest versuchen Dich mit den Materialen dort zu isolieren. Kartons und so.

Antwort
von schelm1, 20

Da Du uns heute von Deinem tollen Erlebnis berichten kannst, ist davon auszugehen, dass du den Kühlraum erfrischt verlassen hast.

Beim nächsten Kühlaustrip empfiehlt es sich dafür zu sorgen, dass im Kühlhaus eine Lampe mit Bewegungsmelder installiert ist und die Türe sich auch von innen öffnen läßt.

Warme Kleidung dürfte ein Selbstverständnis sein.

Antwort
von fhuebschmann, 34

In Deutschland müssen alle Kühlräume von innen zu öffnen sein.

Kommentar von tommy40629 ,

Ja, weiß ich, nur der war eher ein Kontainer mit TK-Aggregat.

Antwort
von Spirit528, 22

Nach Hilfe rufen. 

Wenn sich da nichts rührt und klar ist, dass man das ganze Wochenende oder die ganze Nacht eingeschlossen sein wird, müsste man dafür sorgen, dass das Tiefkühlhaus nicht mehr tief kühlt. D.h. im Idealfall befindet sich der Regler im Inneren -> kein Problem. Wenn nicht, dann muss man schauen, dass man Kühlaggregate zerstört, sie von der Verkabelung löst oder dergleichen.

Dann wird es wärmer und man kann sich im Laufe der Zeit von den aufgetauten Waren ernähren (Rohkost halt). Zum Trinken hat man mit dem Tauwasser definitiv etwas. Auch ohne Nahrung würde man es das Wochenende schaffen. Mit Nahrung wären selbst die ganzen Betriebsferien kein Problem. Stuhlgang und Pinkeln kann man in einer Ecke... schlafen irgendwo auf dem Boden.

Man könnte auch versuchen die Tür aufzubrechen, aber das wird wahrscheinlich beim Versuch bleiben.

Das alles wäre zwar ein enormer Sachschaden doch müsste man diesen hinnehmen, um zu überleben. 

Antwort
von nowka20, 14

ich wäre ohne aufsehen gestorben!

Antwort
von JanGo2211, 30

Und wie bist du da wieder rausgekommmen ? Wäre interessant zu wissen

Kommentar von tommy40629 ,

Wir wurden ja gewarnt, die Tür immer offen zu lassen, wenn wir dort zählen.

Als die Tür zugegangen ist habe ich einen echt mega Schreck bekommen, es war ja sofort stockdunkel und scheiiße kalt.

Dann ging mir durch den Kopf, dass kein Schwein weiß, wo ich bin und dass ich wohl bald neben den ganzen Fleisch liegen werden.

Kann an schlecht beschreiben, eines ist sicher, so viel Angst hatte ich noch nie.

10 Minuten hält man mit Sommersachen bei -20°C aus. Ich weiß das, weil ich in den modernen TK's immer ohne Winterjacke gezählt habe. Und das in der Spätschicht jede Nacht.

Jedenfalls habe ich mehrfach gegen die Tür getreten. Ich denke, dass ich noch nie so sehr gegen etwas getreten habe.

Die Tür ist dann auch wieder aufgegangen.

Beulen hatte sie auch.

War aber echt ein Schreck für das Leben.

Mein Kollege aus der neuen Schicht hat sich kaputtgelacht, als ich es ihm erzählt habe.

Kommentar von JanGo2211 ,

Da hattest du ja nochmal Glück gehabt ! Danke für die ausführliche Antwort

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community