Frage von LadyBump20, 102

Im Hintergrund der Aufstockung der Bundeswehr möchte ich abstimmen lassen ob Frauen in Kamptruppen gehören, wie seht ihr das?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von trickytricky91, 50
NEIN, gehören überhaupt nicht / gehören nur wenn "Not am Mann ist"

Ich bin selber Soldat und muss sagen, dass es zwar schön ist mal eine Frau in der Einheit zusehen. Allerdings senken Frauen die Leistungsfähigkeit des jeweiligen Zuges.

Das hat zum Teil psychologische Gründe:

Niemand will der schwächste sein, niemand will der erste sein, der nicht mehr weiter kann. Jetzt ist da aber eine Frau in dem Zug, sie kann niemals so Stark werden wie die Männer, da brauchen wir nicht drüber diskutieren. Sie kann irgendwann nicht mehr und macht schlapp.

und genau da fängt der Sturm aus Sch**** an:

Sie kann nicht mehr und fällt damit den anderen zur Last( Ausrüstung muss von Kameraden getragen werden etc.)

Andere denken sich, es wäre jetzt ok aufzuhören, da sie ja nicht die ersten sind. Das kann auch unterbewusst passieren.

Wenn einem so etwas im Einsatz passiert ist das lebensgefährlich und deswegen haben Frauen meiner Meinung nach nichts in der Kämpfenden Truppe zu suchen.

Kommentar von Daoga ,

Der kluge Kommandant sucht sich seine geeigneten Leute vorher aus, und es sind nicht zwangweise die Frauen, die im Einsatz als erste schlapp machen oder durchdrehen. Das "Kavaliersdenken" sitzt als antikes Relikt in den Köpfen der Männer fest, nicht in denen der Frauen, die sich selbst (und den anderen)  beweisen wollen.

Kommentar von trickytricky91 ,

Richtig ist, dass der Kommandeur die Züge mit für die Aufgabe geeigneten Leuten ausstatten sollte. 

Deswegen sollte er auch keine Frau in eine kämpfende Truppe stecken. Das manche Frauen stärker sind als manche Männer ist auch richtig, diese Männer sind dann aber auch in keiner kämpfende Truppe. 

Antwort
von Modem1, 19
NEIN, gehören überhaupt nicht / gehören nur wenn "Not am Mann ist"

Nein sie gehören nicht zur Truppe. Im Kriegsfall braucht man auf Heimatboden Menschen in der Produktion.In der Truppe kommt es zum Sex und zu Eifersüchtelleihen was die Moral beeinträchtigt.Das haben schon unsere Vorfahren gewusst.

Kommentar von LadyBump20 ,

einverstanden, endlich jemand der nein sagt, aber so trollig bitte wieder nicht

Kommentar von Daoga ,

Das selbe Argument, warum bis heute Schwule in Armeen diskriminiert werden...

Antwort
von greenhorn7890, 44
andere Antwort

Jeder wie er will. Wenn eine Frau aus freien Stücken sagt, dass sie zum Bund will, kann sie das gerne tun, wenn sie nicht will, dann soll sie es lassen.

Antwort
von Kleckerfrau, 47
andere Antwort

Vielleicht  nicht gerade in der Kampftruppe, aber im Hintergrund können sie sehr gute Dienste leisten.

Kommentar von Hoegaard ,

Dann dürfen sie aber auch geringer bezahlt werden als die Kampftruppe.

Antwort
von FragaAntworta, 36
JA

Sollen sie, wenn sie das wollen. Männer im Krieg haben nichts gegen Frauen die auch dort sind.

Kommentar von LadyBump20 ,

:-DDD

Antwort
von Daoga, 43
JA

Ja. In anderen Ländern (USA, Israel, Russland, Schweiz etc.) sind Frauen in der Armee ja auch üblich, keine Frauen als Freiwillige anzunehmen wäre ein glatter Fall von geschlechtsbezogener Diskriminierung. (Von Zwangserhebung ist hier ja nicht die Rede.) Daß zum Militär zu gehen zwangsläufig auch heißen kann in Kampfhandlungen zu geraten (egal ob im Aus- oder Inland) liegt in der Natur der Sache, wer das scheut, darf sich von Anfang an nicht bewerben. Aber was spricht gegen Frauen als Piloten, Panzerfahrer, Sanitäter oder Scharfschützen? Wir sind ja nicht mehr in Zeiten, in denen eine Schlacht gleichbedeutend war mit stundenlang ein Schwert schwingen zu können, wofür man(n) Muckis brauchte, heute zählt der Finger am Abzug oder die Hand am Steuerrad/Joystick.

Kommentar von trickytricky91 ,

Die Frage war, ob sie in die Kämpfende Truppe gehören und wer da ja sagt hat keine Ahnung wovon er redet. In der Armee Ja , aber nicht in der Kämpfenden Truppe.

Kommentar von Daoga ,

Eine Armee ist per Definition eine kämpfende Truppe. Sanitäts- und Musikdienst oder Nachschubbetreuung sind nur "Zubehör".

Kommentar von LadyBump20 ,

nein, sind nicht "Zubehör" :D

Kommentar von Daoga ,

Eine Armee aus Musikern und Sanitätern ist eine Operettenarmee. Nachschub war in früheren Jahrhunderten fast völlig "privat" geregelt, vor allem in Hinblick auf Nahrung, weil Armeen das ganze Land, durch das sie zogen, ringsum kahlfraßen, da war nicht viel mit ehrlich gekauftem Nachschub aus dem eigenen Land, der reichte bei längeren Kriegszügen ohnehin nicht lange. Auch Kriegsmaterial wurde nur so viel mitgeführt, wie man bequem mitschleppen konnte, später wurde vom Feind übernommen was man konnte. Weshalb es bis heute üblich ist, Kriegsmaterial, das in die Hände des Feindes gefallen ist, notfalls aus der Ferne per Luftschlag zu vernichten (sieh die Kundus/Tankeraffäre).

Kommentar von LadyBump20 ,

Daoga, schau mal die schöne Antwort von Kleckerfrau :

"Vielleicht  nicht gerade in der Kampftruppe, aber im Hintergrund können sie sehr gute Dienste leisten."

Und das kannst du nicht anerkennen?

Kommentar von trickytricky91 ,

Das ist eine so unglaublich Falsche Antwort, dass ich gar nicht weis, wo ich anfangen soll.

Kämpfende Truppen sind zum Beispiel Fallschirmjäger Bataillone oder Panzergrenadiere.

Die ganze Verwaltungs-, Ausbildungs- und Instantsetzungstruppen sind auch Teil der Armee, aber keine Kämpfende Truppen.

Selbst in den Bataillonen gibt es Züge, die nicht für den Kampf gedacht sind.

In den Zügen, die aber tatsächlich für den Kampf ausgebildet werden und deren Hauptaufgabe das ist, haben Frauen nichts zu suchen.

Das hat nichts mit Kavaliersdenken zutun, sondern nur mit dem Wunsch nicht zu sterben, weil man ein schwaches Mitglied im Zug hat.

Kommentar von Daoga ,

Vor allen in kleinen Armeen wird man in einem echten Krisenfall nicht viel Auswahl haben, wer kämpft und wer untätig bleibt, wenn der Feind vor der Tür steht. Du gehst vermutlich von Sonntagskriegen irgendwo im Ausland aus, wo tatsächlich nur die ausgewählten besten Kämpfer samt Versorgungstruppe hingeschickt werden und der Löwenanteil zuhause bleibt und Socken stopft, wie man es im heutigen friedlichen Europa gewöhnt ist. Aber da geht es tatsächlich nach realer Befähigung, die mancher Mann - und auch manche Frau - bringt und viele eben nicht. Da gleich von vornherein zu sagen, das geht für einen bestimmten Personenkreis nicht, ist simple Diskriminierung. Erst kommt die gleiche Ausbildung für alle, und dann wird anhand des Vorhandenen die Wahl getroffen, nur das ist der korrekte Weg.  

Kommentar von Francescolg ,

Die Stärke eines Kampfverbandes misst sich einzig daran, ob und wie man sich um die schwächsten Glieder einer Kette kümmert. Es gibt auch oft Wissenschaftler, Journalisten, Übersetzer und viele andere, die auch nicht (körperlich) in der Lage sind, 20+ Kg Ausrüstung mit sich herumzutragen, auch bei den Kampfverbänden.

Ebenso sind Frauen in vielen Situation besser, wenn es z.B. um das Durchsuchen und Betreuen von strenggläubigen, weiblichen Gefangenen geht. Bei der Navy sieht es vielleicht noch ganz anders aus, da (Gerüchte-weise) auf dem einen oder anderen Schiff oder U-Boot überdurchschnittlich viele gays mit an Bord sind.. Natürlich alles nur Gerüchte und Verschwörungstheorien! Ich hoffe die Leser verzeihen mir das!! ;) (dient NUR der Unterhaltung) 

Kommentar von Daoga ,

Eben. Der jeweilige Kommandeur muß wissen, was und wen er für einen bestimmten Einsatz braucht bzw. brauchen könnte, wenn unvorhersehbare Situationen auftauchen. Und wenn der einzig verfügbare Übersetzer mit Kampfausbildung zufällig eine Frau ist, muß er halt in den sauren Apfel beißen. Piloten werden auch in Kampfhandlungen geschickt unabhängig ihres Geschlechts, oder wird hier jetzt gleich behauptet, daß Frauen automatisch schlechtere Piloten wären?

Antwort
von Mazudemu, 67
JA

Wenn sie die selben Leistungen wie Männer bringen ist das absolut kein Problem, allerdings wäre es wohl nicht sinnvoll eine Frauenquote einzuführen, weil gerade in Spezialeinheiten die körperlichen Anforderungen für viele Frauen zu hoch sind.

Antwort
von Cholo1234, 7
andere Antwort

Sofern die Leistung erbracht wird, kann jeder, ob Mann oder Frau zur Kampftruppe.

Wobei mancher Kerl es nicht auf die Kette kriegt und dennoch "Infanterist" sein will.

Antwort
von Hoegaard, 31

Wer dasselbe Geld bekommt, soll sich bitte auch genauso totschießen lassen.

Kommentar von LadyBump20 ,

schön und aufschlussreich...:-DDD aber das Kreutzchen machst du mir bitte schön unter "nein" - einverstanden? :-DD

(alles "Kriegstreiber"...  da muss frau/man dagegen sein:-DDD)

Antwort
von extrapilot350, 1
NEIN, gehören überhaupt nicht / gehören nur wenn "Not am Mann ist"

Nein, maximal in den medizinischen dienst.

Antwort
von dechrisd, 63

Wenn sie die nötige Ausbildung erhalten haben, und dadurch bewiesen ist das sie der physische Belastung standhalten können.

Beispiel Vewundete schleppen

Kommentar von Kleckerfrau ,

Ich glaube Frauen kommen im Krieg fast besser mit den psychischen  Belastungen klar als Männer.

Kommentar von dechrisd ,

Küne Behauptung, maße ich mir kein Urteil zu an. Ich bezog mich im Kommentar auch rein auf die physische Belastung

Kommentar von Daoga ,

Frauen sind körperlich schwächer, aber dafür häufig zäher und härter im Nehmen. In Kriege sind Frauen sowieso immer verwickelt, also lieber als bewaffnete Partei, die sich energisch wehren und auch mal austeilen kann, als nur als verängstigtes Opferlamm. Soldatinnen sind auch besser geeignet bei Einsätzen im Ausland, wenn dort weibliche Kriegsopfer betreut werden müssen, weil männliche Sanitäter oder Wachmannschaften (z. B.) in Frauenquartieren gar nicht gern gesehen werden.

Kommentar von dechrisd ,

Ich Glaube dir das. Hast du dazu zufällig Quellen / Artikel oder ähnliches parad. Würde mich interessieren

Kommentar von Daoga ,

Quelle "Frauen im Militär: Empirische Befunde und Perspektiven...", der Ausschnitt taucht als Link auf, wenn Du Frauen + Armee + Leistungsfähigkeit eingibst. Häufig wird als Gegenargument gegen Frauen in Armeen auf eine "allgemein gesunkene Leistungsfähigkeit..." verwiesen, aber für sinkende körperliche Leistungsfähigkeit auf Seiten der Männer, die heute durch das bessere Leben als in früheren Zeiten ebenfalls häufiger verweichlicht sind, können die Frauen ja nix, oder?

Kommentar von dechrisd ,

Danke dir

Antwort
von Desox, 45
JA

Klar. Wenn man schon von Gleichberechtigung spricht sollen auch die Drecksjobs 50/50 besetzt sein.

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