Frage von xdxdxd1, 80

Im Folgenden ein paar Fragen zu Beamten:?

Stimmt das Vorteil der "trägen Schmarotzer"? Zahlen sie Steuern? Wie groß sind die Gehälter? Wie groß die Pension? Wie ist die durchschnittliche Arbeitshaltung? Wie lange arbeiten Beamte pro Woche? Mit wie viel Jahren werden sie pensioniert? Sind sie fähig im freien Markt wirtschaftlich gesehen zu überleben? Wie viele Zulagen und Prämien bekommen sie? Wie viel zahlen sie für die Krankenversicherung? Haben sie mehr Netto vom Brutto? Gibt es zu viele, sollte man privatisieren?

Antwort
von vitus64, 30

Steuern:
Zahlen die wie alle anderen auch

Gehälter:
Stark abhängig von Ausbildung und Tätigkeit. Im Grunde auch wie überall

Wochenarbeitszeit:
41 Stunden

Pensionierung:
Mit 65; wird stufenweise auf 67 erhöht, wie überall

Zulagen:
Spielen in den wenigsten Fällen eine Rolle und wenn, dann für sowas wie Arbeit nachts und am Wochenende.
Zu diesem Thema existieren diverse Märchen

Prämien:
Gibt's nicht

Krankenversicherung:
Für 50% der Arztkosten muss eine private KV abgeschlossen werden, den Rest der Kosten zahlt der Dienstherr.
Kosten: so grob 200€/Monat

Mehr netto vom brutto:
Ja, da die AN-Anteile der Sozialversicherungen wegfallen (s. aber oben: KV).
Außerdem sind die Bruttogehälter entsprechend ausgelegt.

Das Vorurteil beruht auf Unwissen und Missverständnissen.

Kommentar von xdxdxd1 ,

Danke.

Kommentar von ChristianK95 ,

Falls du mit "Nachts" oder am "Wochenende" arbeiten Überstunden meinst, muss ich dir sagen, dass das nicht extra besoldet wird. Nach einer gewissen Anzahl an Überstunden bekommt man einen extra Urlaubstag.
Gehälter sind von der Laufbahn (einfacher, mittlerer, gehobener oder höherer Dienst) und der Besoldungsgruppe abhängig.
Für Beamte gibt es eine Sicherheitszulage, die wird denen gezahlt, die bspw. bei der Polizei, in der JVA oder beim Verfassungsschutz tätig sind.

Kommentar von vitus64 ,

Aber Zulagen für "Dienst zu ungünstigen Zeiten" gibt es doch noch, oder?

Habe ich jedenfalls so gelernt.

Ich bin selbst Beamter, habe aber mit Nacht-, oder Wochenendarbeit nichts zu tun.

Antwort
von rotesand, 36

Hallo!

Das mit dem Klischee kann stimmen, muss aber nicht. Kommt auf die Arbeitssituation bzw. den Arbeitsort eines Beamten an -------> es gibt aber überall Engagierte und Träge veranlagte ;)

Steuern zahlen sie auch, die Gehälter werden nach Dienstgrad/Stufe und mittlerem/gehobenem Dienst usw. gestaffelt --------> ich kenne diese Dienstgrade und Stufen sowie ihre Zirka-Gehälter allerdings nur bei Lehrern^^

Ob sie in der freien Wirtschaft bestehen können ... puh, auch hier gibt es solche und solche. Fakt ist aber, dass viele als Beamte auf'm Rathaus z.B. 'nen relativ ruhiges Berufsleben haben & oftmals je nach ABteilung weniger zu tun haben als etwa ein Industriekaufmann in einem Büro.

Pensioniert wird man mit 65, allerdings kann man mit 45 Jahren auch mit 63 schon gehen.. ansonsten greifen auch Altersteilzeitmodelle.

Hoffe ich konnte dir helfen :)

Antwort
von ChristianK95, 6

Vorurteil:
Es gibt solche und solche.

Steuern:
Ja.

Gehälter, bei Beamten heißt es Besoldung:
Von der Laufbahn (einfacher, mittlerer, gehobener oder höhrer Dienst) und Besoldungsgruppe abhängig.

Pension:
i.d.R. ab 65, Höhe bis zu 71% der letzten Monatsbedoldung.

Wochenarbeitszeit:
40 Stunden pro Woche.

In der freien Wirtschaft?
eher nicht.

Zulagen:
-Familienzulage (verheiratet, x Kinder, eigenes Alter)
-Sicherheitszulage für Beamte bspw. bei der Polizei, in der JVA oder beim BfV

Prämien:
nein

Antwort
von soissesPDF, 17

Bissl viel auf einmal.
Den Beamten gibts nicht, es hängt davon ab, ob das ein Dorfschuppo oder ein Dorfschullehrer ist, 'nen Staatssekretär oder was auch immer.
Je nach Qualifikation fällt die Bezahlung nach Tarif aus.
So'n Dorfschuppo kommt auf um 1600€/netto , 'nen Lehrer ein bissl mehr, Gymnasiallehrer noch einen drauf.

Im Regelfall erhält ein Beamter "Beihilfe" 70% der Arztkosten und muss die Differenz privat versichern.
Regelpensionsalter ist 65+, Pensionshöhe je nach Dienstjahren, derzeit etwa 51% vom netto (das ist anpasst worden an die gesetzliche Rentenversicherung).

Das "Beamtenmikado - wer sich zuerst bewegt verliert" liegt nicht an den Beamten, sondern am Dienstherrn.
Der Staat sagt "komm 'se, komm'se, gehn'se, gehn'se, bleibens stehn wo wolln's denn hin".

Kommentar von grubenschmalz ,

Beim "Dorfschullehrer" ist das nicht nur ein "bisschen" mehr sondern 1000 Euro mehr schon als Berufsanfänger

Antwort
von grubenschmalz, 17

Ich zahle Steuern, Gehalt ist ok, Pension ist ok, ich arbeite 30-80 Stunden pro Woche, je nachdem was anfällt, ich werde mit 67 pensioniert, denke schon, keine Zulagen und keine Prämien, 

Antwort
von Kuestenflieger, 19

wieviele derartiger provokanten  fragen kommen noch ?

Kommentar von xdxdxd1 ,

Ich will es nur wissen. Ich interessiere mich dafür.

Antwort
von Gestade3, 33

Hallo,

diese Fragen muss jeder selbst beantworten. Der eine ist super zufrieden, der andere ist stocksauer.

Alles Gute

Kommentar von xdxdxd1 ,

Wenigstens die Fragen zu finanziellen Dingen kann man doch beantworten.

Kommentar von Barolo88 ,

Die Gehälter der Beamten sind für jeden einsehbar, du musst halt ein bisschen selber googeln, auf alle deine Fragen findest du im Netz die Antworten

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