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Im Bewerbungsgespräch als "zu leise" empfunden. Was muss ich in Zukunft besser machen?

gefragt von stefftn am 23.10.2009 um 12:35 Uhr

Hallo zusammen,

habe heute Feedback zu einem Bewerbungsgespräch bekommen, bei dem ich abgelehnt wurde.

Hauptgrund für die Absage war, dass ich als "zu leise" empfunden wurde. Ich hätte den Eindruck vermittelt, dass mir die "Arbeit zugetragen werden muss" und ich zu wenig selbst aktiv werde.

Wie kann ich diesen Eindruck am besten in Zukunft verhindern? Bzw. mit welchen Fragen wird dies im Bewerbungsgespräch geprüft und was wären passende Antworten darauf?

Kurz zu meinem Hintergrund: Dipl.-Wirtsch.-Ing (FH), Schwerpunkt Fertigungsmanagement, aktuell Diplomand und im Moment auf Stellensuche.

Gruß, Steff


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anonym
beantwortet von pelznase am 23. Oktober 2009 12:38
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Sei nicht zu zurückhaltend, Klappern gehört zum Handwerk. Aber auch nicht zu großkotzig, das kommt auch nicht gut. Sag klar und deutlich was du kannst und welche deine hervorstechendsten, besten Eigenschaften sind. Ich weiß, es klingt immer doof, wenn man sich selbst loben muß, aber die meisten Arbeitgeber suchen selbstbewußte Leute.


anonym
beantwortet von anjanni am 23. Oktober 2009 12:36
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Das erste könnte schon ein Stimmtraining sein. Wenn Du auf Fragen (egal welche) mit fester, sicherer und eben nicht leiser Stimme antworten kannst, vermittelt das schon sofort einen entsprechenden Eindruck.

Die Stimme ist letztlich Ausdruck Deiner selbst und Deiner Persönlichkeit. Und wenn Du eben eher leise sprichst, ist es egal, was Du sagst - es kommt nicht richtig beim Gegenüber an, wirkt schüchtern, weniger bestimmt oder aktiv usw. - Zu laut jedoch wäre auch eher schlecht.

Guck doch mal, ob es an der VHS einen Rhetorik-Kurs gibt. Da sollte man so was auch lernen können.


Juliiii
beantwortet von Juliiii am 23. Oktober 2009 12:37
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Mit mehr Selbstbewusstsein an die Sache ran gehen und an sich glauben!


Simpzon
beantwortet von Simpzon am 23. Oktober 2009 12:37
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Selbstbewusster auftreten, Initiative signalsieren, eventuell auch mal Gegenfragen stellen oder nachhaken bzw. diskutieren, wenn es angebracht ist (nicht frech oder forsch werden, sondern halt sachlich und freundlich diskutieren)


Doppelherz
beantwortet von Doppelherz am 23. Oktober 2009 12:38
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Am besten mit Freund/Freundin Rollenspiel machen. Habe ich mit meinem Freund exerziert. Ich stellte die Fragen (aus Büchern zusammengesucht) und er musste antworten. Da konnte ich dann immer gleich Feedback geben, was besser zu machen ist, keine ähs und ohs, oder eben bestimmter aufzutreten, lauter zu sprechen etc. Ist auf jeden Fall eine gute Übung.


GegenDenStrom25
beantwortet von GegenDenStrom25 am 23. Oktober 2009 12:39
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Ähm...klare Kritik oder? Du hast ein Diplom - man sollte davon ausgehen, dass du selbstständig aus Kritik lernen kannst. Vllt ist genau das dein Problem. Vllt traust du dich zu wenig? Wenn man dir sagt man hat dich als "leise" empfunden dann würde ich das so interpretieren, dass du zurückhaltend, evtl schüchtern gewirkt hast. Das kann von der Situation her kommen oder aber du musst vllt an deinem Selbstbewusstsein arbeiten. Ich denke nicht, dass es hier auf bestimmte Fragen ankommt. Ich glaube du solltest insgesamt selbstsicherer wirken. Laut und deutlich sprechen, aufrechte Sitzhaltung, fester Händedruck, kurze knappe aber präzise Antworten. Vllt auch mal sich einmischen und nicht nur antworten, wenn man gefragt wird (allerdings sollte man mit dieser eigenschaft umgehen können und nicht übertreiben).


gigaset
beantwortet von gigaset am 23. Oktober 2009 12:40
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Eventuell wird bei Dir an der FH / über die FH ein Rhetorikseminar angeboten. Dort wird so etwas gezielt geschult. Wichtig, wie andere schon sagten, dass Du mit viel Selbstbewusstsein und somit dem festen Glauben an Deine Fähigkeiten in das Gespräch gehst. Allein dadurch wird normalerweise Deine Stimme lauter (bitte nicht schreien) und Deine Gesamtausstrahlung besser.


anonym
beantwortet von Drachentoeter am 23. Oktober 2009 12:41
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Bei so etwas ist es hilfreich auf eine Frage die gestellt wird ruhig etwas ausführlicher Antworten. Es gibt da kein Patentrezept, du mußt halt den Eindruck erwecken das du in der Lage bist selber zu erkennen wo Not am Mann ist und dann auch anpackst. Gerade bei deinem Hintergrund mußt du dir darüber im klare sein das du eien Führungskraft bist und als solche darfst du beim Bewerbungsgespräch nicht nur reagieren


schildi
beantwortet von schildi am 23. Oktober 2009 12:36
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etwas lauter und bestimmter sprechen

Kommentar von tgasthaus am 23. Oktober 2009 12:38

zu leise bezieht sich hierbei nicht aus die Lautstärke...


Elch67
beantwortet von Elch67 am 23. Oktober 2009 12:38
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Dein "Dipl,Dr,tralala" nützt dir nicht einen Cent,...wenn du keine lockere Type bist,sondern nur eben ne Nummer!


DonRamon
beantwortet von DonRamon am 23. Oktober 2009 12:38
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Ein bestimmtes Auftreten, kräftige Stimme usw. nehme ich an. Oder mangelndes Selbstbewußtsein... Schwer zu sagen, wenn man den Gesprächsverlauf nicht kennt.


RastaLaVista
beantwortet von RastaLaVista am 23. Oktober 2009 12:39
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Im Prinzip könntest du jetzt die Firma verklagen, wegen Diskriminierung :) Normalerweise ist üblich, das Gründe in der Form nicht mehr angegeben werden, da man den Firmen einen Strick draus drehen kann.

Ich weiß nicht, wie sich das Gespräch gestaltet hat, bzw wie du dich dabei gefühlt hast. Aber vielleicht hatten sie den Eindruck, als würdest du nicht deine "Frau" (deinen Mann?) stehen können, dass du stur die Fragen beantwortet hast, ohne etwas von deiner Persönlichkeit preiszugeben. Dass du eben irgendwie nicht aus dir rauskommst, sondern lieber im stillen Kämmerlein hockst und das machst, was man dir sagt.

Ob es so ist, weiß ich nicht, ich kenn dich ja nicht...sind nur Vermutungen.


PeterTheodor
beantwortet von PeterTheodor am 23. Oktober 2009 12:40
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Es mag häufig daran liegen, dass die Person die als zu leise und undeutlich daher kommt Verschüchtert den Mund beim Sprechen nicht richtig aufmacht und zu leise rüber kommt. Mund auf und beim Sprechen die Zähne auseinander so das der Ton Deinen Mund verläßt und nicht über die Lippen genuschelt wird.


Kleinsorge
beantwortet von Kleinsorge am 23. Oktober 2009 13:05
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Die Aussage "als zu leise empfunden" bezieht sich meines Erachtens weniger auf Ihre Stimme, sondern vielmehr darauf dass Sie zu zurückhaltend bei der Äußerung Ihrer Vorstellungen waren. Zu diesem Eindruck passt auch der zweite Teil der Aussage, dass Ihnen die Arbeit zugetragen werden muss... Auf die Stimmlage möchte ich nur kurz eingehen. Normale Lautstärke, normale Körpersprache ist okay, keinesfalls übertreiben, dies wirkt kontraproduktiv. Sie bewerben sich auf eine Stelle als Wirtschaftsingenieur, es wird erwartet dass Sie eigene Vorstellungen entwickeln und diese aktiv verteten, denn Sie bekleiden später einmal eine Führungsposition. Sie sind im Bewerbungsgespräch derjenige, der sich und das was er kann, vorstellt. Stellen Sie eigenständig ein schlüssiges Konzept vor. Sie müssen den Gesprächsverlauf beobachten und zuhören und gegebenfalls auf Einwände, Ergänzungen Ihrer Gesprächspartner reagieren. Keinesfalls dürfen Sie deren Beiträge oder Einwände außer acht lassen. Stellen Sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel. Viel Erfolg P. Kleinsorge


anonym
beantwortet von stefftn am 23. Oktober 2009 16:54
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Danke für die vielen Antworten.

Wie "Kleinsorge" richtig schreibt, bezieht sich die Aussage "als zu leise empfunden" nicht auf Stimmlage, undeutliche Aussprache usw.

Evtl. lag es daran, dass es sich dabei um ein Bewerbungsgespräch um eine Stelle handelte, die nicht zu meinen Favoriten gehört und bei der ich mir selbst nicht sicher war, ob diese zu mir passt...


QuasiModo9999
beantwortet von QuasiModo9999 am 23. Oktober 2009 17:05
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Heute sind die Leute in der Arbeitswelt eh schon sehr frech und teils forsch. Obwohl ich bin aus der Schweiz, wir sind nicht so direkt, dafür manchmal zu diplomatisch. Zurückhaltung im gesunden Sinne ist gut, aber das Selbstbewusstein kommt natürlich durch die Stimme und das Körperverhalten. Nicht so schlimm DENN: Das kannst du dir aneignen mit Training. Uebe das mit einer Kollegin, dann klappts auch.


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