Frage von Lachs92, 40

Ihre Ehrfahrung zu Hirntumoren und deren Symptomen?

Hallo,

Ich habe neulich in einer Serie einen Fall von Hirntumor gesehen und habe mich dafür interessiert und mich drüber belesen da mir einiges bekannt vorkam.

Nun musste ich feststellen dass viele der Standardsymptome des öfteren vorkommen.

Und zwar:

Muskelschwäche und Lähmungserscheinung Schwindel Schwerhörigkeit Sprachstörung Sensibilitätsstörung (Berührung) Sehstörung (verschwommen Sehen, Gesichtsfeldausfälle, Lichter, Flackern) Persönlichkeitsveränderung (z.B. leichte Reizbarkeit, erhöhte Ablenkbarkeit) Veränderung der psychischen Gesundheit (Depression,(Hypo-)Manie) Beeinträchtigung des Gedächtnisses (Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit) Abgeschlagenheit

Viele dieser Symptome kommen häufig bis moderat vor. Daher möchte ich das mit Ihrer Erfahrung erst einmal abklären bevor ich mich und anderer unnötig verrückt mache.

Ich würde mich über hilfreiche Antworten freuen.

Mit besten Grüßen

Antwort
von HalloRossi, 30

Ich habe zwei Freunde, die sind an Hirntumor gestorben. Die hatten diese Symptome nicht. Die hatten gar keine Symptome. Du solltest besser einen Therapeuten aufsuchen. Nich bös gemeint, aber bei dir klingt das eher nach Hypochonder

Kommentar von thlu1 ,

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Symptome, so eindeutig sie auch sein mögen, nicht unbedingt auf einen Hirntumor schließen lassen, weil die Symptome auch auf andere Krankheiten teilweise zutreffen. Und heute weiß ich auch, dass Hirntumore sehr unterschiedlich sein können. Ich habe im Krankenhaus schlimme Fälle erlebt und bin selbst dankbar lebend da raus gekommen zu sein.

Antwort
von Freezy93, 26

Hallo, also verrückt machen sollte man sich damit nicht, nur eher die symptome mit vorsicht beobachten, z.b. wie häufig oder wie stark sie auftreten. Symptome können beispielsweise auch Krampfanfälle und punktuelle kopfschmerzen sein. Aber für die meisten symptome gibt es mindestens noch eine andere krankheit. Wenn man sorge hat eine so schwere krankheit zu haben, sollte man mit den symptomen zum arzt gehen und sich durchchecken lassen. Aber immer dran denken, auch nicht zu viel in "kleine" symptome interpretieren, ein gelegentlicher kopfschmerz ist kein zeichen für einen tumor.

Antwort
von thlu1, 18

Ich selbst bin Betroffener. Vor ca. 20 Jahren litt ich an einem Meningiom, das ist ein langsam wachsender gutartiger Hirntumor. Die Symptome waren aufsteigende Taubheitsgefühle vom Fuß über Bein, über die eine Körperhälfte bis hoch zum Kopf (nicht immer soweit aufsteigend).

Es trat erstmalig im Nachtdienst auf. Die Kollegen riefen einen Krankenwagen, allerdings bis dieser vor Ort war, war der Anfall vorrüber. Ich beendete normal meine Schicht, fuhr nicht mit ins Krankenhaus und beschloss am Folgetag zum Hausarzt zu gehen.

Dieser schickte mich richtigerweise zum Neurologen. Der machte EEG und andere Tests und fand nichts. Dann schickte er mich zur Sonografie, man fand nichts. Unter dessen wiederholten sich die Anfälle immer wieder und verstärkten sich teilweise noch.

Ich erhielt durchblutungsfördernde Mittel, das half natürlich nicht. Ich fing an Tagebuch zu führen, wann und wie lange die Anfälle auftraten. Der Neurologe schickte mich, wie er sagte, zur letztmöglichen Untersuchung, weil er sich eigentlich keinen Rat mehr wusste zum MRT. Mittlerweile war ein 1/4 Jahr vergangen.

Beim MRT wurde endlich meine Krankheit entdeckt. Hiermit sollte ich mich im UKE Hamburg bei einem Professor vorstellen. Dieser sagte mir, das seien so typische Symptome, dass er meinen Fall unbedingt seinen Studenten vorführen wollte, damit diese meine Krankheit diagnostizierten.

Ich bekam eine Einweisung und der Professor kam mit seinen Studenten zur Visite. Keiner der Studenten hat meine Krankheit richtig diagnostiziert.

Irgendwann wurde ich operiert, der OP dauerte 5 Stunden. Der Tumor lag an einer Hauptschlagader, so dass man ihn nicht vollständig wegschneiden konnte. Man setzte für den letzten Rest ein Laserverfahren ein und ich kann heute sagen, dass ich vollständig geheilt bin. Der Weg war lang, aber ich bin heute froh, dass am Ende alles richtig verlaufen ist. Eines ist aus heutiger Sicht für mich jedenfalls klar. So eindeutig die Symptome auch sein mögen, sie treffen in Teilen auch auf andere Krankheiten zu und deshalb ist es so schwer, diese Krankheiten zu diagnostizieren.

Antwort
von canesten, 14

Schwindel, Persönlichkeitsveränderung,

Vergesslichkeit gehören zu den Symptomen von Hirntumor. Es
gibt böse Hirntumore wie zum Beispiel Glioblastom4.Darf ich Fragen wie alt bist Du?

Untern dieser Symptome kann sich Krankheit Alzheimer verbergen.

Ein MRT bringt Klarheit.

Antwort
von Apfel2016, 28

Du hast solche Symptome und gehst nicht zum Arzt? Dann kann es so schlimm ja nicht sein...geh zum Arzt wenn du dir unsicher bist

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten