megamagda am 23.09.2008 um 14:20 Uhr
Es wird nun wieder herbst und die igel suchen sich ein warmes quartier für den winter. meine tierätztin sagte einmal zu mir, dass die igel, die bis zum november nicht schwerer als 800 gramm sind, überleben den winter nicht. denen muss geholfen werden. meine tante hat das auch ein paar mal gemacht. wie seht ihr das habt ihr damit erfahrungen? sollte man ind die natur eingreifen und ihn über den winter bringen oder ihn der natur überlassen?

Merkwürdig diese Frage.
Der Mensch greift immer und immer wieder in die Natur ein.
Besonders wenn er einfach seinen Müll in die Gegend schmeißt oder sie sonst irgendwie negativ beeinflusst.
Dam machen sich die wenigsten Gedanke über die Auswirkungen.
Aber wenn es dann darum geht ein Leben zu retten, schreien viele auf und sagen das man der Natur ihren freien lauf lassen muß.
Meine Antwort, klar hilft man ein Igel über den Winter
LG Wolpertinger

Ich bin auch für retten! Es gibt eh schon zu wenige Igel...:(
Eppendorf am 23. September 2008 14:31 Die Stacheln darf man nicht mitessen. Igel muss man immer umdrehen und von unten auslöffeln: http://de.youtube.com/watch?v=41KQX_GDSko
Aber mal im Ernst, natürlich retten: http://www.igelhilfe.de/

Retten!
ja ! dh
Hab schon Igel zur Igelhilfe gefahren, die meisten haben trotzdem nicht überlebt-aber aus anderen Gründen.
Letzten Winter war ein Igel an den warmen Tagen in unserem Garten unterwegs und wir haben das Tierheim angerufen und gefragt-die meinten, wenn er gut genährt und gesund aussehen würde, dann sollten wir ihn machen lassen, er würde eben die warmen Tage nutzen und wenns kälter wird wieder in sein Nest.
Würde aber immer versuchen, das Tier zu einer geeigneten Stelle zu bringen, damit es überwintert wird.

bringe den kleinen doch in eine Auffangstation in deiner Nähe die wissen da viel besser bescheid.

Hmm... also eigentlich sollte man ja die Finger von der Natur lassen... aber was ist heutzutage schon noch wirklich Naturbelassen... Ich würd so einem kleinen Kerl helfen, wenn ich die Möglichkeiten dazu hätte.

Auf jeden Fall retten - kennst Du Einen der Dir dabei helfen könnte ?
megamagda am 23. September 2008 14:26 ich habe meine tante ein paar mal dabei zugesehen, und wüsste auf jedenfall, wie ich ihn ernähren muss. eine unterbringung hätte ich auch, könnte einen hasenstall benutzen, und ihn einen unserer kellerräume stellen. aber hilfe werde ich hier von niemandem erwarten können.
Pinja am 23. September 2008 14:31 Erzählst Du mir was aus dem Igel geworden ist ? Bitte

Helfen, auf jeden Fall.
http://www.kidsweb.de/tiere/igel.htm
Ein wenig kindlich geschrieben, aber trotzdem ein guter Leitfaden.

Igel sind cool. Daher sollte man Igel retten.
Es sind die einzigen Tiere, die sich auf der Straße zusammenrollen in der Hoffnung, dass der 12-Tonner ne Kurve fährt.
http://www.break.com/usercontent/2008/2/Hedgehog-eating-candy-456949.html
Retten was das Zeug hält. Hatten bisher immer so an die 10 bis 15 Igel zum überwintern. Ich mag die Viecherl. Ist übrigens das kleinste einheimische Raubbtier! Voll g... die kleinen Stachelschweine!!
Zobel am 23. September 2008 14:34 hier gibt es auch Mauswiesel und die sind deutlich kleiner

Bei uns kann man die (ungergewichtigen) Igel ins Tierheim bringen. Sie werden dann Ende April/Anfang Mai ausgewildert und sind so in der kalten Jahreszeit gut versorgt.
Gartenfee1971 am 23. September 2008 14:32 (untergewichtigen) sorry

Aber nicht so: http://de.youtube.com/watch?v=41KQX_GDSko

Igel-Rezept Es gibt da nen prima Rezept für Igel im Lehmteig.
Man rührt Lehm an und schmiert den Igel damit sehr dick ein. Anschliessend ins Feuer und nach ca. 20 Minuten kann man den Igelpanzer abziehen und du kommst ans Igelfleisch dran..... hmmm Lecker - hab ich gehört - ich meine: hab ich mal in einem Film gesehen .... Würde ich natürlich nie in Betracht ziehen - aber ich dacht ihr solltet dieses wissen. P.S. Salzkartoffeln dazu runden das Ganze noch ab !
Harmoni am 23. September 2008 14:33 Hab ich dafür nicht ein Kompliment verdient ?

Auf jeden Fall retten. Igel sind, man möge mir das Wort verzeihen, knuffig. :-D Hab dieses Jahr schon zwei leicht suizidale Exemplare von der Strasse aufgesammelt und in den nächsten Park getragen, damit sie nicht überfahren werden.

Igel = Natur ! Denn die Bedingungen dafür kann man kaum dafür nachstellen - es darf nicht zu warm und nicht zu kalt sein - nicht zu feucht und nicht zu trocken - nicht zu dunkel und auch nicht zu hell. Die Natur macht das natürlich schon !
Nachts auf die Fahrbahn setzen und der "Natur" überlassen :-)
(Tschuldigung)
dich wollte ich nicht zur frau :-)

Ich wäre auch für das Retten. Aber bitte nur von Menschen, die den nötigen Sachverstand haben. Ich wüßte z.B. nicht, wie ich so einem Igel helfen könnte und was ihm schaden würde. Aber es gibt sogenannte "Igelstationen", da würde ich ihn hinbringen. Und nebenbei: ich habe in diesem Jahr einmal einen Igel in der Natur lebend gesehen, aber unzählige überfahren auf der Straße.

Sebstverstendlich retten, aber nur, wenn unbedingt nötig.
Denn die sind nicht nur drollig, sondern auch als Insektenfresse sehr nützlich.
Aber wir haben nicht mal Oktober, jetzt ist der Natugrabentisch reich gedeckt!
und wenn man so seine Zweifel hat, erst mal das Tierchen wiegen, ob es überhaupt nötig ist.
Wenn du dann meinst, daß er noch zu leicht ist, dann auf jeden Fall zur Igel-Auffangstation!
Die wissen optimal mit ihnen umzugehen und haben auch anständige Auswilderungsmöglichkeiten, daß er im nächten Frühjahr auch die Chance hat auch das übernächste Jahr zu erleben
Man kann so weit es sinnvoll ist den Igeln helfen, das Problem: aufnehmen und durchfüttern ist nicht sinnvolL!! die aufgepäppelten werden im Frühling viel zu spät in die Natur entlassen, so das dies zu verspäteter Paarung führt und dieser Nachwuchs wieder viel zu klein "nach menschlichen" Maßstäben gilt und wieder durchgefüttert werden muss. Die Meinung die sogar Herr Gzimek mal über das Fernsehen verbreitet hat, unter 400g müßten die Igel gefüttert werden ist überholt. Viel besser hilft man den Igel, wenn man Laubhaufen im Garten beläßt oder wer mehr tun will sogenannte Igelhütten baut - Anleitungen dazu gibt es bei NABU und anderen. Auch ein naturnaher garten mit viel "Futter" bringt den Igel weiter. Durchfüttern ist eine Möglichkeit den Rhythmus der Natur aus den Angeln zu heben - und wer will das schon.
Wooooow - wie wahr!. Wenns ginge, von mir 10 DH
Super-Antwort. DH
Von mir auch!
Das unterschreibe ich...... ;)
Gute Informationen bei www.igelkomitee-hamburg.de