Frage von KaiMeier, 88

Ideen zur verbesserten Integration?

Welche Vorschläge und Ideen habt ihr, damit sich Flüchtlinge/Migranten besser integrieren. Mir geht es speziell um den praktischen Ansatz und nicht um die übliche AfD-Propaganda!

Antwort
von OhneRelevanz, 26

Das ist ein sehr komplexes Thema. Ich würde anstelle eines gesamten Konzeptes, zudem mir jetzt die Lust fehlt, eher zwei mir persönlich sehr wichtigen aber m.M.n. meist übersehenen Aspekte ausführen.

Um Integration grundsätzlich möglich und erfolgreich zu gestalten müssen demnach zwei Grundpfeiler in der aufnehmenden Gesellschaft vorhanden sein:

1.) Die Gesellschaft (natürlich auch die Migranten) müssen möglichst frei von Rassismen und abstrakten Ängsten denken und agieren. Zumindest unterbewusst ist das Handeln der meisten Menschen, die seltener in Kontakt zu Migranten stehen meist durch, oftmals nicht böswilliger, Rassismen geprägt. So hält man bspw. einen dunkelhäutigen Menschen vielleicht für ungebildet(er), weil man glaubt, dass es in Afrika keine Schulen gäbe. Auch wenn diese erst einmal gut gemeinte Rücksicht vielleicht sinnvoll erscheint, beeinflusst sie in negativer Weise doch den zwischenmenschlichen Umgang. Es muss schlicht und ergreifend gegeben sein, dass die Gesellschaft bzw. die Migranten nach Möglichkeit jeden Menschen möglichst individuell begegnet und eben nicht auf Stereotypen zurückgegriffen wird. Nur so ist wirkliche Offenheit da, die man braucht um auf einer ehrlichen Ebene miteinander zu kommunizieren und letztendlich auszukommen.

Darüber hinaus sollten beide Akteure im Idealfall erst recht frei sein von offenem und böswilligem Rassismus, von Neid und von abstrakten Ängsten. Das ist allerdings so gut wie nie der Fall, wir sehen das hierzulande an der AfD, NPD und Teilen größerer politischer Parteien, die entsprechend auffallen. In anderen Ländern gibt es den Front National (Frankreich) oder die UKIP-Bewegung (Vereinigtes Königreich). Auch wenn das tendenziell nicht so oft der Fall ist und noch seltener organisiert auftritt, gibt es mit Sicherheit auch ähnliche Gedankenmuster bei Migranten. Hierbei in erster Linie aber bei unfreiwilligen Migranten, worunter mitunter Flüchtlinge fallen. Das zu erwähnen soll lediglich darauf hinweisen, dass Integration ein gegenseitiger Prozess ist, letztendlich muss man aber anerkennen, dass die wirklichen Probleme i.d.R. in der aufnehmenden Gesellschaft anzutreffen sind.

So oder so und in beiden Fällen kann Integration natürlich nicht funktionieren, wenn die Störenfriede beider Seiten tagtäglich an ihrem Scheitern arbeiten. Wenn diverse Politiker bspw. wiederholt versuchen Flüchtlinge pauschal als Verbrecher und Betrüger darzustellen, dann kann dies bei den Flüchtenden Ängste, Verunsicherung und Misstrauen wecken, was sich wiederum auch in bestimmter Form ausdrücken wird. Umgekehrt gilt dies natürlich genauso.

2.) Was viel öfter übersehen wird ist da noch die Perspektive, die Menschen brauchen um sich auch Integrieren zu wollen. Dies bezieht sich explizit auf die Flüchtlinge. Viele Schutzsuchende müssen nämlich wochen- oder monatelang auf die Bearbeitung ihres Antrages warten. Sie leben in oftmals überfüllten Unterkünften und müssen zeitgleich mit ansehen wie die eigene Heimat zerstört wird und evtl. zurückgebliebene Familienteile, Freunde und Bekannte in dieser um ihr Leben fürchten müssen. Hinter sich haben sie oftmals traumatisierende Ergebnisse (besonders die Kinder), Kriegserlebnisse und eine manchmal wochenlange Flucht. Zugleich wissen sie nicht, ob sie ein Bleiberecht erhalten, ob sie die Gesellschaft akzeptiert, ob sie die Sprache (rechtzeitig) lernen können und ob sie eine Arbeit finden werden. Väter und Mütter müssen ihre Kinder, aber auch oftmals ihre eigenen Eltern ernähren und ihnen eine Zukunft ermöglichen.

Man sollte entsprechend nicht übersehen, dass es einen Stress- und Verzweiflungsfaktor gibt. Diese erschweren die Integration, wenn sich das aufnehmenden Land nicht darum bemüht, den Menschen Perspektiven und Hilfen anzubieten und zu geben.

Antwort
von gfntom, 40

Integration ist keine Einbahnstraße!

Man kann nicht von den Fluchtlingen erwarten, dass "sie sich intergrieren", wenn "man sie" nicht intergrieren will / lässt.

Man darf sich nicht beschweren, dass jemand sich irgendwo nicht beteiligt, wenn man nicht zulässt, dass er sich beteiligen.

Sprich: Flüchtlinge nicht ausgrenzen, in Gethos pferchen, sie aus verschiedensten Gründen "nicht dabei haben wollen".

Also der wichtigste Ansatz: Menschen, die sich integrieren wollen, auch die Gelegenheit dazu geben. Wenn dann noch etwas Geduld und gegenseitige Toleranz dabei ist, dann haben sich solche Fragen hoffentlich bald erledigt....

Antwort
von Phantom15, 16

Integration beinhaltet auch das gegenseitige Toleranz herrscht. Man muss auch Diskussionen, Meinungen, Standpunkte anbringen können ohne das der Betreffende sich angegriffen fühlte. Am Beispiel der Moslems funktioniert das schon deshalb nicht, weil sie keine andere Religion etc. akzeptieren. Diese Klientel ist nicht Kritikfähing und gegen alles andersartige Resistent. ..

Antwort
von 3plus2, 19

Die Zuwanderer sollten zu erst ihre völlig überholten und veralterten Ansichten ablegen um  für voll genommen zu werden, dann klappt das auch mit den Nachbaren.

Über 5 (fünf) Milliarden Menschen essen Schweinefleisch, hören Musik, malen Bilder, halten Hunde, lassen sich nicht Beschneiden, tragen keine Kopfücher/Burkas, Fasten nicht wochenlang, beten nicht 5 x am Tag, töten keine Ungläubigen um in das Paradies zu kommen.

Sind das nicht genug Beweise, dass diese unsinnigen Verbote/ Gebote Vergangenheit und out sind, dass es sich ohne den obigen Schwachsinn  unbeschwert und besser Leben lässt.

 

Antwort
von Jiggy187, 40

anstatt den fehler ständig in gebückter haltung bei uns zu suchen und seinen rest stolz ständig selber noch mit füßen zu treten, sollte man auch mal den integrationswillen unserer "besucher" beleuchten

Antwort
von Kaesebohrer, 32

Die Integration ist eine Bringschuld der Zuwanderer und alleine von deren Bereitschaft dazu abhängig.

Es gibt ja genug Ausländer in Deutschland die bewiesen haben, dass es  relativ problemlos geht, sofern man ein Mindestmaß an zivilisiertem Verhalten hat. Einen fremdenfreundlicheres Land wird sich auf der Welt kaum finden lassen.

Wer dem Ruf der Ausländer schadet, sind die kriminellen unter ihnen. Diese gehören mit einem lebenslangen Einreiseverbot konsequent und unkompliziert abgeschoben. Dann würde sich die Stimmung in Deutschland schnell bessern.

Eine Abschiebung würde ich auch dann anstreben, wenn  sich einer weigert, innerhalb von zwei Jahren Grundkenntnisse in deutsch anzueigenen. Dann ist nämlich kein Integrationswille erkennbar.

Das sind die praktischen Ansätze.

Antwort
von Strolchi2014, 47

Mal hingehen und sich mit den M3enschen unterhalten und befassen. Sie in verweine aufnehmen. Vor Allem die Kinder. Das würde schon helfen.

Und die Menschen mal nach ihrer Geschichte fragen.

Viele von ihnen können Englisch, falls jemand meint, man kann sich nicht unterhalten.

Antwort
von kevinundmoni, 41

Hallo :) ich bin in meiner Schule ich teilweise für die Integration zuständig. Ich kann Dr ein paar Ideen geben die eventuell helfen :)

Also z.B deutsch Spiele spielen mit nicht so schweren wörten z.B Name Alter e.t.c  (mit anderen deutschen)und halt auch das Schreiben üben die Wörter laut ilvorlesen das die das nachsprechen und so :) vielleicht konnte ich dir einbissel helfen :) 

Antwort
von Katzenreiniger, 55

Keine Isolation von der restlichen Bevölkerung.

Antwort
von Lumpazi77, 39

Kontakt und Kommunikation sind dringend erforderlich, dann klappt es auch

Antwort
von ManuViernheim, 13

Die Flüchtlinge werden schon integriert.

Es ist nur eine Frage, ob die Flüchtlinge auch bereit sind sich zu integriieren oder ob sich eine 2 Klassen Gesellschaft entwickelt.

Die meisten Flüchtlinge besonders aus den islamischen Ländern wollen sich nicht integrieren. Sie wollen nicht im späteren Arbeitsleben eine Frau als Chef haben usw.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community