Frage von Seyms, 56

Ich würde gerne wissen, wie ihr zu der Mauer in Mexiko steht, die nach Donald Trump gebaut werden "soll"?

Was wären eurer Meinung nach mögliche Konsequenzen und wie kann man mit so einem Ansatz umgehen ?

Antwort
von Kickflip99, 23

Erstens wird sie nicht gebaut werden und zweitens wäre sie unsinnig, zumindest gegen Drogenschmuggel. Die direkte Folge, abgesehen von der Verschandelung der Landschaft, wäre dass die armen Schweine die aus Südamerika, Zentralamerika und Mexiko in die USA gelangen möchten, den Schleppern noch mehr Geld zahlen müssen. Elend lässt sich nicht mit Mauern fernhalten. Und gegen die mexikanischen Kartelle hat Trump sowieso keine Chance.

Antwort
von Peterpopov, 30

Schwer umsetzbar, größtenwahnsinnig, unverhältnismäßig, rassistisch

Antwort
von Willie02, 23

Dazu möchte ich dir gerne eine Gegenfrage stellen:

Wie stehst du zur geplanten Mauer von Victor Orban? Wer hat sich in dem ganzen Flüchtlingsdrama von Ende 2015/Anf.2016 richtig verhalten und inwieweit?

Was ich damit sagen möchte ist, dass diese Frage doch recht subjektiv zu beantworten ist. Wie fühlst du dich augenblicklich? Würdest du eine Mauer bauen um dem Flüchtlingsstrom ein Ende zu bereiten?

Oder versuche dich in einen Texaner oder Kalifornier zu versetzen. Wie fühlst du dich? Bedroht? Würdest du eine Mauer bauen um dem Flüchtlingsstrom ein Ende zu bereiten?

Bist du Europäer oder Kalifornier? Jeder wird sein Problem mit eigenen Augen sehen.

Ich finde es immer wieder beschämend, wie andere Menschen über anderer Menschen Probleme urteilen möchten, obwohl sie deren Ursachen und Hintergründe doch gar nicht kennen! Denn, kennt man erstmal die ganze Geschichte, erscheint alles in einem anderen Licht!

Kommentar von Seyms ,

Ich finde das Hauptproblem liegt darin, dass die Flüchtlinge in unserer Gesellschaft gar nicht als Menschen angesehen werden, weil wenn es so wäre , würde man sich nicht Gedanken darüber machen, welches Land wie viele aufnehmen soll. Die Empathie der Länder fehlt einfach. Man schiebt gerne zur Seite , dass die Flüchtlinge bereits viel Potenzial bewiesen haben, in dem sie beispielsweise ihr ganzes Vermögen für "Nussschalen" geopfert haben , mit der Vision sie könnten hier ein besseres Leben führen. Ich finde sie haben das Recht auf ein gutes Leben und dieses muss Ihnen gewährt werden.

Kommentar von Willie02 ,

Es geht doch hier gar nicht in erster Linie um Flüchtlinge!

Antwort
von Ulyses, 16

Wenn du so locker-flockig eine Meinungsumfrage startest, bekommst du nur spontane Assoziationen von irgendwelchen Schülern, Arbeitslosen, Rentnern & Co.  Es ist ja keine wirkliche "ratsuchende" Frage.

Interessant fand ich aber in diesem Zusammenhang, dass die Republikaner nicht wenige Befürworter unter den lateinamerikanischen Einwanderern finden. Hat man nämlich erstmal die Greencard und evtl. die US-amerikanische Staatsbürgerschaft erhalten, dann steht man schnell einer vermehrten Zuwanderung mexikanischer und mittelamerikanischer Einwanderer ablehnend gegenüber.

Auch kubanische Immigranten sind traditionell konservativ und befürworten eine harte Haltung gegenüber Kuba.

Antwort
von MAB82, 31

Souveräne Staaten dürfen nun mal selbst bestimmen wie ihre Grenzanlagen gestaltet sind. Das muss man nicht gut finden, aber es verstößt auch nicht gegen Völkerrecht.

Die Grenze Mexiko/USA ist ohnehin schon schwer befestigt und überwacht und trotzdem gelangen immer wieder Menschen und Schmuggelgut ungehindert durch. Eine Mauer wie hoch auch immer, wird da nicht viel ändern. Wer will findet einen anderen Weg.

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