Frage von WanderIgelchen, 53

Ich würde am Liebsten die Ausbildung hinschmeißen?

Hallo :]

Ich hatte heute meinen ersten Ausbildungstag (Erzieherin) . Ich bin verständlicherweise sehr müde, ausgepowert und motivationslos... ich war schon immer eine Person die dazu neigt, depressiv zu werden. Jetzt kam ich um 5 heim und um 10 ist schon wieder Schlafenszeit. Auch wenn gerade erst alles anfängt, fühle ich mich eingeengt und so, als hätte ich nun kein frohes Leben mehr. Ich weiß es wäre paradox, alles hinzuschmeißen, schließlich muss da jeder durch, aber habt ihr Tipps, wie ich nicht depressiv werde und mal positiver denke?..

LG :)

Antwort
von conelke, 38

Aller Anfang ist schwer...und bis Du Dich an einen acht-Stunden-Tag gewöhnt hast, so dass Du Dich nciht mehr so müde fühlst, werden einige Wochen ins Land gehen. Das Arbeitsleben gehört nun zu Deinem Leben dazu. Vorbei die schöne Schulzeit, in der man in der Regel um 14.00 Uhr den Griffel fallen lassen kann und sich dann seiner Freizeit hingibt. Du bist nun erwachsen, möchtest irgendwann auf eigenen Beinen stehen und Dein Leben selbst finanzieren. Das sollte Ansporn genug sein, die Ausbildung positiv zu sehen. Wenn man sich erst einmal eingearbeitet hat, aktiv mitgestalten kann und sich bei den Kindern beliebt gemacht hat, dann fällt das Aufstehen morgens leichter.

Antwort
von InaThe, 26

Am ersten Tag im neuen Job, erst recht der Ausbildung, wo man sich ja schon erwachsen und verantwortungsbewusst benehmen muss, was man vorher nicht so stark musste, fällt man natürlich erst mal in ein Loch. Ein paar Wochen sollte man sich für die Umstellung schon geben. 

Hast du vorher kein Praktikum gemacht um zu sehen, ob dir das liegt? Ich würde sagen, solange das Kollegenteam stimmt gib dem Laden noch ne Chance. Aber Vollzeit zu arbeiten, wenn man das vorher GAR nicht kannte, ist freilich kein Zuckerlecken, aber so ist das Leben, wenn man einen Job hat, hört sich hart an, aber gewöhn dich dran. 

Antwort
von ScharfeKritik, 31

Die Zeit verfliegt und aller Anfang ist schwer. Ich habe heute auch etwas neues angefangen, was mir überhaupt nicht gefällt. Ich kann mir es aber nicht erlauben schon wieder was im Leben abzubrechen, da ich schon damals eine Ausbildung abgebrochen habe. Deshalb bin ich praktisch gezwungen dazu, diesen Sch. hier durchzuziehen. 

Ich wünsche mir mittlerweile, ich wäre in meiner Ausbildung geblieben. Auch wenn dass jetzt alles ein bisschen ätzend für dich wirkt... es kann nur besser werden wenn du dich daran gewöhnst! Es dauert nicht lange dann hast du schon dass erste halbe Jahr rum, der Rest des Jahres wird sowieso jetzt im Fluge vergehen. 

Antwort
von Shae69, 20

Hart aber herzlich: Stell dich nicht so an. Das einzige, das dich runterreißt, bist Du selbst. Und ja, wir müssen da alle durch. Und ja, wir haben alles alle überlebt. Du erfüllst mal wieder total die Klischees der heutigen Generation.. Und das sind Gründe, wieso ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer kündigt.

Antwort
von Schuhu, 30

Vertrau darauf, dass es nicht so anstrengend bleibt.Jetzt stürzen alle möglichen Eindrücke auf dich ein, du hast noch in nichts Routine, da ist klar, dass du zum Feierabend ziemlich erledigt bist. Das legt sich mit der Zeit und dann ist dein Privatleben nicht mehr so eingeschränkt. Außerdem kannst du dich auf die Wochenenden freuen, die du für dich hast und umso mehr genießt, desto anstrengender die Woche war.

Antwort
von Stellwerk, 35

Dann stell Dir die Frage, WARUM Du Erzieherin werden willst. Du hast dne Beruf ja sicher aus guten Gründen gewählt.

Und es ist normal, dass man sich am Anfang vielleicht nicht so topp fühlt, bis man sich an den neuen Rhythmus und das Umfeld gewöhnt hat. Kein Grund, direkt die Flinte ins Korn zu werfen!

Antwort
von webya, 15

Das liegt am nicht am Job des Erziehers. In anderen Betrieben wärst du genau so kaputt. Das legt sich.

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