Ich wollte ihn nur retten War es die richtige Entscheidung?

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9 Antworten

Suche Dir einen Lehrer oder (privaten) Coach, der DIR zeigt, wie man mit dem Pferd umgeht und sich auch "lieb Kind" macht bei ihm (so dass das Pferd Dich halt mag). Wenn jemand Dir versucht einzureden, dass Du nur Fehler machst, verkrampfst Du, was das Pferd ja gerade an der Longe gut fühlen kann.

Solche Leute würde ich dann für diese Aufgabe nicht nehmen!

Lass es langsam angehen und vertraue darauf, dass Du mit dem Pferd gut zurecht kommst. Wenn Du "Bodenarbeit" mit ihm machen willst, kannst Du versuchen, mit ihm zu clickern. Allerdings nachdem Du weißt, wie das genau geht (diverse Internetseiten und Videos zeigen das). Clickern arbeitet nur mit (Futter-) Belohnungen, so dass das Pferd nur Erfolg hat und damit ein positives Erlebnis mit dem Trainer. Dadurch entsteht automatisch eine Bindung und der Trainer wird mit Positivem, Interessantem verknüpft; außerdem bekommt das Pferd mehr Selbstvertrauen, kann besser mit Dir kommunizieren (beim Training lernen Tier und Trainer, die Signale des anderen viel besser zu lesen).

Anregungen findest Du hier:

http://www.hylling.de

Das Training wurde schon mit vielen misshandelten Tieren durchgeführt, oft mit beißenden (Papageien etc.), die dadurch meist schnell Vertrauen fassten und "lieb" wurden. Man muss allerdings wissen, wie es geht, also wann man belohnt, wie oft man belohnt, wie man ein gewünschtes Verhalten formt. 

Unter anderem gibt es gute Infos auf der Homepage von Karen Pryor (auf Englisch). Sie hat Anleitungen, Listen mit Tipps und Tricks (was tun bei...), haufenweise Geschichten verschiedener Trainer. Man muss sich einmal anmelden und kann dann kostenlos alles lesen. Sie hat auf youtube einige, wenige Videos, die Erfolge oder Anfänge zeigen.

Ich hatte 3 Jahre lang einen sehr ängstlichen Wellensittich, der auch nach 3 Jahren trotz aller Mühe noch in Panik ausbrach, wenn ich den Futternapf wechseln wollte etc. Mit dem habe ich ein halbes Jahr geclickert - es ging SEHR langsam voran. Einen Tag vor Weihnachten kam er auf meine Hand. Eine Woche später entwischte er (im Haus meiner Eltern in einem nicht vogelsicheren Gästezimmer) aus dem Käfig. Es war ein Behinderter im Haus, der jederzeit die Tür hätte öffnen können und dann wäre der Vogel evtl. sogar ins Freie geflogen. Er saß oben auf einem Schrank, hinter den er hätte fallen können und den ich nur auf Zehenspitzen stehend auf einem Stuhl balancierend erreichen konnte. Der Vogel kam nach einigem Zögern auf meine Hand, ließ sich trotz wackligem Stuhl zum Käfig tragen und kletterte rein. Vor dem Clickertraining wäre es absolut undenkbar gewesen, dass ich ihm in dieser Situation überhaupt nahe kommen könnte und man hätte ihn mit einem Kescher einfangen müssen (was ich nicht konnte).

Von daher kann ich das Training sehr empfehlen. Habe heute noch einen von Natur aus sehr ängstlichen Vogel, der durch das Training aber gelernt hat, immer zurück zu kommen und es noch mal zu probieren, wenn er sich erschrocken hat, und er erschreckt sich leider leicht.

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Wenn du jemanden hast, der dich anleitet, ist es schon noch möglich, dass du und der Hafi noch ein "Team" werdet. Du hast den doch gerade mal einen Tag. 

Ich hoffe für dich, dass du deine Freundin nicht deshalb von Tag 1 schon als RB brauchst, weil du das Geld für den Unterhalt des Pferdes brauchst, denn eine richtige Entscheidung wäre, jetzt erstmal auf eine RB zu verzichten.

Wenn das Pferd in dem Stall untergebracht ist, in dem du auch Reitunterricht nimmst, dann schau zu, ob es möglich ist, auf dem Pferd Unterricht zu bekommen und ob dir der RL zeigen kann, wie man richtig longiert. Kostet halt unter Umständen etwas mehr Unterhalt, aber das muss man einkalkulieren, wenn man noch so wenig Ahnung von Pferden hat, dass man sich noch unterstützen lassen muss. 

Ob es die richtige Entscheidung von dir war, das Pferd zu retten, kann dir allerdings von uns keiner beantworten. Du musst wissen, was dir dieses Tier wert ist !


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Das Pferd gehört dir grade einen Tag!
Lass den mal 1-2 Wochen ankommen und fang dann an mit Bodenarbeit, Spazieren, entspanntes Reiten usw. .
Das ist keine Maschine, der muss sich auch erst umgewöhnen.

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Offenbar hast du nicht wirklich Ahnung von dem, was du tust. Wenn du so extrem unsicher bist, glaube ich leider, dass es nicht die richtige Entscheidung war.  

Lass die RB weg, gib dem Pferd erstmal ein paar Wochen Zeit, sich an dich zu gewöhnen und arbeite gar nicht mit ihm.  

Dann holst du dir einen Trainer und fängst am Boden an. 

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Woher soll ich wissen, ob ihr noch ein Team werdet?

Mitleidskäufe enden meistens nicht gut, schon gar nicht wenn der Käufer keine Ahnung von Pferden hat.

Wenn das Pferd dir gehört, warum motzen dich dann deine Freundinen an?

Wenn du es nicht kannst, dann verkauf das Pferd weiter oder stell ihn auf eine Weide, bis du Ahnung vom Pferd bekommen hast.

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Das brauch ein bisschen. Geb ihm Zeit, er braucht die Zeit um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Er muss sich auch erstmal an dich gewöhnen. 

Meiner Meinung nach ist es auch mit einer RB zu früh. Das Pony weiß doch gar nicht wer seine neue Bezugspersonen ist.

Lass ihm die Zeit um sich an dich zu gewöhnen und versuche es dann nochmal mit Longieren und dann später auch mit einer RB.

Viel glück und Spaß mit deinem neuem Parter :)

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Ich finde sich gleich am Anfang eine RB zu suchen nicht besonders schlau!! Schließlich soll sich das Pferd einmal an dich gewöhnen und nicht an deine RB !! Ich würde die RB mind. für ein paar Monate kündigen !! Sonst wird das nix

sorry

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das lernst du noch. Sicher werdet ihr beiden noch ein Team.

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Das Tier ist nervös und unter Fremden. Ein Apfel und so viel Zeit wie möglich dann gewöhnt er sich auch an dich

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