Frage von lachs4709, 126

Ich wollte fragen, ob man bei der Staatsanwaltschaft akte einsehen kann?

Ich wollte fragen ob man bei der Staatsanwaltschaft Akte einsehen kann?

Mich lies das LRA zu Unrecht einsperren, bzw. das ging vom Ordnungsamt aus. Diese geben sich jetzt gegenseitig die Schuld. Ich wurde dann von der Polizei misshandelt und meine Ame wurden in Handschellen nach oben gedrückt, sodass ich im linken Arm Sehnen gerissen sind. Und wer jetzt meint, dass ich mich gewehrt hätte. Fehlanzeige. In der Akte vom LRA steht sogar drin, dass ich mich ohne Widerstand festnehmen lies. Auf der Polizeiwache wurde mir vorgelogen es käme ein Arzt, der natürlich nie kam. Als ich dann auf die Toilette musste und das mitteilte wurde ich als Memme beschimpft und mir wurde gedroht, dass der Polizeibeamte mir mit der flachen Hand ins Gesicht reinschlagen werde. "Egal wenn Du mich anzeigst", so der Polizeibeamte. Dann hat man meine Arme im gefesselten Zustand als sie auf dem Rücken waren nach oben gedrückt und mir sind im linken arm Sehnen abgerissen wie es die Computertomographie gezeigt hat und musste jetzt ein Jahr Therapie machen.

Laut anfrage bei der Polizei wurde Ermittlungsgruppe gebildet. Dann sperrten sie mich in Gewahrsam ein und brachten mich in die psychiatrische Klinik. Da ging es weiter. Wie aus dem Polizeiprotokoll zu entnehmen ist heisst es am 4.7. dass ich derzeit auf dem LRA bin und drohen würde mich umzubringen. Dies war eine Schutzbehauptung. In der Akte steht, dass ich am Vortag am Telefon gedroht hätte mich umzubringen was auch nicht stimmt.. Vom 4.7. steht in den Akten nichts. Mir wurde ein Unfall vorgeworfen, obwohl in meinem ganzen leben noch kein verursacht habe. Die haben mir einen Unfall von KA vorgelesen von 2007 an dem ich überhaupt keine Schuld hatte..

Das LRA meinte dann, dass ich ein psychiatrisches Gutachten machen müsse, ansonsten würden sie mir den Führerschein abnehmen. Der Psychiater konnte keine Krankheit feststellen und ich konnte meinen Führerschein behalten.

Nachdem ich dann aus dem Polizeigewahrsam geholt wurde, wurde ich in die Psychiatrie eingesperrt. Die Oberärztin drohte mir, freiwillig dazubleiben ansonsten würde sie mich 6 Wochen festhalten oder ich kann tags darauf gehen. Leider hat sie sich daran nicht gehalten. Dann habe ich meine Freiwilligkeitserklärung widerrufen.

Die Klinik behauptet ich wäre freiwillig hier gewesen und es würde kein Widerruf vorliegen. Die haben den Widerruf verschlampt, bzw. die Oberärztin hat es verschlampt ansonsten hätte nach 2 bis 3 Tagen ein Richter geholt werden müssen. Zum Glück habe ich mir das mit Unterschrift geben lassen. Ich habe Anzeige erstattet und auch beim Gericht Beschwerde eingereicht. Im Beschwerdeurteil steht, dass ich nicht 5 Tage hätte eingesperrt werden dürfen sondern vor Ort hätte abgeklärt werden müssen.

Gegen wen soll ich klagen? Ordnungsamt; LRA, Polizei, Klinik

Wo ist der Unterschied ob ich Akteneinsicht direkt bei der Staatsanwaltschaft mache oder beim Anwalt? Außer das es Geld kostet. Warum geht es nicht direkt bei der Staatsanwaltschaft?

Antwort
von Matahleo, 61

Hallo lachs4709

deine Geschichte klingt schauderhaft und erschreckend und ich wünsche dir erst einmal gute Besserung.

Also, egal, ob du nun gegen die ermittelnde Behörde, die Polizei oder die Klinik vorgehen willst, ohne Anwalt geht in diesem Fall gar nichts!

Wenn du keine Rechtschutzversicherung hast, dann ersuche nach einer Kostenübernahme, das kann aber der Anwalt für dich erledigen.

Es ist in diesem Fall unerlässlich, dass du mit Anwalt kommst, ohne hast du nicht den Hauch einer Chance.

Stell immer sicher, dass du alles was du im Original besitzt, an Dokumenten und Zusagen, auch behältst und niemals Originale raus gibst. Die verschwinden sonst unheimlich schnell. So traurig wie das in unserem Staat ist.

Ich wünsche Dir gute Besserung, unendlich viel Kraft, einen guten Anwalt und viel Erfolg.

LG Mata

Kommentar von lachs4709 ,

Das würde ich nicht sagen, dass man ohne RA keine Chance hat. Habe die meisten Prozesse ohne RA gewonnen. Mit Anwalt nur ein Vergleich. Aber zugegeben waren es andere Dinge. Mietstreitigkeiten, Wohnungseigentümergesetz, Anfechtung einer Beschlussfassung. Hier kenne ich mich besser aus als manche Anwälte und Richter.

Aber Rechtsschutz habe ich nicht. Deshalb denke ich das selbst zu machen. I.d.R. ist es immer so, dass ich selbst auch geladen werde auch wenn ich ein Anwalt habe. Hatte erst letzten Monat einen Prozess mit Anwalt wegen Verkehrsunfall. Wollten den Gutachter nicht bezahlen. Ich wurde geladen. Anwältin hatte einem Vergleich zugesagt aber so ein Vergleich dass der Gegner meine RA auch bezahlen musste. Ich kann damit leben. Nur wenn sich die Gegenseite stur stellt und jeder bezahlt seine eigene Kosten dann fressen die Rechtsanwaltskosten das Schmerzensgeld auf. Davor habe ich Angst.

Kommentar von lachs4709 ,

vor ein paar wochen konnte ich beim oberstaatsanwalt akteneinsicht nehmen. ich konnte sogar fotografieren und letzte woche wurde ich von der kripo vernommen wegen offener fragen gegen die polizei weil sie mich beleidigten und misshandelten und einsperrten. der bürgermeister hat sich entschuldigt und sonst niemand. die oberärztin hat die klinik verlassen und auch der chefarzt. der neue chefarzt hat mich einige male angerufen. ich habe aber gemerkt, dass er versucht zu vertuschen, weil er immer von aufnahmeumständen spricht, da ich in handschellen gekommen bin. die polizei sagt, dass das normal sei und das hätte die oberärztin auch wissen müssen.

Expertenantwort
von furbo, Community-Experte für Recht, 55

Wenn du Beschuldigter in einem Strafverfahren bist, kannst auch ohne Anwalt Akteneinsicht verlangen. Das ergibt sich auch § 147 Abs. 7 StPO

Allerdings solltest du dir bei deinem verworrenen Fall einen Rechtsanwalt nehmen.

Du heisst nicht zufällig Gustl Mollath?


Kommentar von lachs4709 ,

Ok. Ich habe jetzt gerade gedacht, dass wenn man nicht Beschuldigter ist dann Akteneinsicht nehmen kann.

Aber welchen Zweck hat es, dass man als NICHTBESCHULDIGTER keine Akteneinsicht nehmen kann?

Mir geht es eigentlich nur darum zu wissen, was ich genau bei der Staatsanwaltschaft eingereicht habe. Z.B. hatte ich 3 Therapien wegen meinem Arm und ich weiß nicht mehr ob ich als anhang alle 3 oder nur 2 oder eine angehängt hatte. Ich wollte halt vermeiden, dass die Staatsanwaltschaft was doppelt bekommt.

Kommentar von furbo ,

Ich weiss nicht, was du mit der StA "am Hut" hast. Als Anzeigender oder Zeuge hast du kein Akteneinsichtsrecht. Allerdings vermute ich, dass bei die einige Verwaltungsverfahren gelaufen sind, bei denen du Akteneinsicht fordern könntest (§ 29 VwVfG). 

Genaueres könnte man sicherlich sagen, wenn man sich deine bei dir vorhandenen Akten durchsieht.

Ich denke, dass für dei  Problem das Forum nicht das richtige ist,  es geht zu sehr ins Detail, du solltest dir einen Anwalt nehmen. 

Kommentar von lachs4709 ,

Hast Du Jura studiert Furbo?

Vorhin habe ich gelesen, dass Beschuldigte es schwer haben Akteneinsicht zu bekommen. Also gerade umgekehrt wie Du es geschrieben hast. Jetzt weiß ich nicht wer Recht hat.

Mir geht es eigentlich nur darum zu wissen, was ich bei der Staatsanwaltschaft schon eingereicht habe. Nicht dass ich was doppelt eingereicht habe. Macht sich nicht so gut. So z.B. ob ich die Rechnungen der Therapien alle eingereicht habe, da ich insgesamt 3 mal bei Therapeuten war, da ich starke Schmerzen hatte und mein Arm nicht mehr nach oben bewegen konnte.

Kommentar von furbo ,
Hast Du Jura studiert Furbo?

Ja.

Das Akteneinsichtsrecht des Beschuldigten geht nicht so weit wie das des Anwalts. Der Beschuldigte kann Auszüge bekommen oder Einsicht in die Akte, aber er bekommt nicht die Akte ausgehändigt wie der RA (wäre sicher auch zu einfach für den Beschuldigten, bekommt die Akte und dann verschwindet sie auf Niemmerwiedersehen). 

Ich weiss nicht, in welcher Eigenschaft du die Akten eingereicht hast. Bevor du das große Rad drehst, rufe doch mal beim zuständigen StA an und frage nach. Wenn du das Gz. hast (beginnt mit "JS") steht hinter dem JS-Zeichen eine Zahl. Die verweist i.d.R. auf den sachbearbeitenden StA. 

Ich denke, wir haben es hier mit zwei verschiedenen Rechtsgebieten zu tun. Einmal strafrechtlich, du hast offenbar eine Strafanzeige erstattet ( von daher hast du kein Akteneinsichtsrecht) sowie verwaltungsrechtlich, daa Handeln des LRA. 

Gegen das LRA kannst du auf dem Verwaltungsrechtsweg vorgehen. 

Wie gesagt, es liest sich alles recht umfangreich, man müsste um überhaupt eine halbwegs seriöse Auskundt geben zu können, die Aktenlage kennen. 

Kommentar von lachs4709 ,

Furbo, ich habe heute Morgen den Staatsanwalt angerufen. Er sagte dass ich die Akte einsehen kann, allerdings wollte er genau wissen was ich genau einsehen möchte, da ich geschrieben habe, dass ich die Akte der Anzeige vom Ordnungsamt, LRA, Polizei, Klinikum und Arzt einsehen möchte. Er wollte das dann irgendwie aussortieren.

Dann habe ich gesagt, dass dies alles vom 4.7. ist. An diesem Tag habe ich beim LRA vorgesprochen wurde von der Polizei in Handschellen abgeführt, von der Polizei misshandelt und in Keller eingesperrt. Außerdem wurde mir vom Polizisten gedroht ins Gesicht zu schlagen und dann wurde ich in der Klinik eingesperrt.

Tags zuvor am 3.7. habe ich mit dem LRA telefoniert. Von der Mitarbeiterin wurde mir gesagt dass ich ein psychologisches Gutachten machen müsse. Ich fragte weshalb? Sie sagte dass ich einen Unfall in Bielefeld hatte. Ich sagte dass ich in meinem ganzen Leben noch keinen Unfall verursacht hatte. Sie meinte dass es bei ihr so drin stehen würde und gab mir ein paar Ärzte wo ich das Guitachten machen kann. Alle Ärzte sagten dann dass der Termin zu knapp sei. Dann rief ich nochmals an und teilte dies mit. Die Mitarbeiterin sagte dass die zuständige Mitarbeiterin erst am 7,7. wieder kommen würde. Ich sagte, dass ich dann nochmals eine halbe Woche verlieren würde und sagte dann dass ich schon morgen vorbeikomme und das mit dem Vorgesetzten besprechen möchte. Dies habe ich dann am 4.7. auch versucht und dann wurde die Polizei gerufen und im Polizeibericht geschrieben, dass ich am 4.7. um 12.03 Uhr im LRA bin und drohen würde mich umzubringen. Dies wurde aber am 3.7. von der Mitarbeiterin behauptet und nicht am 4.7.

Deshalb war das eine Schutzbehauptung und eine Rechtfertigung vom LRA. Und ich habe mir ja die Unterlagen vom LRA durchgesehen da steht vom 3.7 drin dass ich gedroht haben soll mich umzubringen aber nicht am 4.7. um 12.03 Uhr.

Ich habe das mit dem LRA sogar besprochen. Sie sagten das hätte die Polizei falsch geschrieben. Dann war ich bei der Polizei. Sie haben das postwendend zurückgeschoben und gesagt, dass sie die Information so vom LRA bekommen haben.

Ich war dann beim Bürgermeister und habe das besprochen. Er hat selbst Jura studiert. Er sagte mir, dass hier so viel schief gelaufen ist und hat sich entschuldigt. Gab mir Thermalbadkarten und wollte mir 100 Euro geben und ein Schreiben von mir haben, dass mit den 100 Euro alles abgegolten ist. Ich habe das nicht angenommen Furbo, da ich dachte dass ich mich ins eigene Fleich schneide und dann nur noch gegen LRA, Polizei, Klinik und Arzt vorgehen kann. Da das Ordnungsamt auch Fehler gemacht hat.

Würdest Du die 100 Euro annehmen Furbo?

Bist Du RA und könntest mich in der Sache vertreten, bzw. kennst Du einen RA? Da man hier ein Strafrechtler benötigt. Hätten mich die Polizei überhaupt im LRA in Handschellen legen dürfen? Nachweislich geht es aus den Akten hervor, dass ich widerstandslos den Beamten Folge geleistet habe.

Was hätte ich auch sonst tun sollen? Wenn ich mich gewehrt hätte, hätte ich eine Anzeige bekommen. Aber mein Ruf wurde geschädigt. Die ganzen Leute haben mich gesehen wie ich abgeführt wurde. Ich wurde behandelt wie ein Schwerverbrecher.

Kommentar von furbo ,

Bist Du RA und könntest mich in der Sache vertreten, 

Nein, bin kein RA, hab nur ein paar Jahre Jura studiert. 

So ganz blicke ich bei deinem Fall nicht durch. Ich weiss auch nicht, aufgrund welcher Tatsachen dich das LRA zu einem Doc zum Gutachten schickt.  Ich kann dir aber einen Tipp geben: versuche beim LRA Akteneinsicht zu bekommen  Das Recht hast du. Gegen das LRA wäre der Verwaltungsrechtsweg eher anzuraten als das StGB. 

Kommentar von lachs4709 ,

Ich hatte beim LRA Akteneinsicht und habe fast die komplette Akte kopiert. Ich möchte also nicht als Beschuldigter bei der Staatsanwaltschaft Akteneinsicht nehmen, sondern als Geschädigter.

Ich musste feststellen, dass beim LRA einiges gewaltig schief gelaufen ist. Man wollte mir meinen Führerschein wegnehmen und dann wurde am 3.7 behauptet, dass ich im Telefonat erklärt hätte ich wollte mich umbringen. Tatsächlich habe ich aber mit einer Mitarbeiterin über einen Unfall telefoniert der zum einen in Bielefeld nicht passierte und zum anderen wurde mir dann am 4.7. also tags später ein Unfall in Karlsruhe vorgelesen den der andere verschuldet hat weil er mir rückwärts drauf fuhr. 

Hier gibt es auch ein Urteil. Hier heisst es, dass der Kläger den Unfall alleine verschuldet hat, da er mir als Beklagter rückwärts auf mein Auto gefahren ist ohne in Rückspiegel zu schauen. Ich fahre mein ganzes Leben unfallfrei und habe auch alle Klassen 1,2,3,4,5.

Trotzdem musste ich ein psychologisches Gutachten machen. Das natürlich positiv für mich ausging aber bezahlen musste ich die ca. 400 Euro trotzdem selber. Der Arzt sagte, dass sie das machen könnten und dass man in Deutschland keine Rechte mehr hat. Ich hatte natürlich zuerst eine ärztliche Bescheinigung geholt vom Hausarzt wo drin stand, dass keine Bedenken bestehen bzgl. Fahrtüchtigkeit. Das lies die Führerscheinstelle unbeeindruckt. Zuvor hatte ich deshalb am 3.7 die Führerscheinstelle (LRA) angerufen und kam dann am nächsten Tag vorbei um Klarheit zu schaffen und dann wurde ich im Flur festgenommen.

Wenn das in Dt. Normalität wird, dann möchte ich in diesem Land nicht mehr leben. Dann wurde ich eine Woche in der Psychiatrie festgehalten. Ich habe auch mit dem Chefarzt der Klinik gesprochen. Er schiebt die Schuld auf die Stadt also aufs Ordnungsamt, da ich in Handschellen gekommen sei mussten die so handeln, was auch völliger Quatsch ist was mir der Patientenfürsprecher sagte. Auch das LRA (Führerscheinstelle) schiebt die Schuld auf das Ordnungsamt und das LRA schiebt auch die Schuld auf einen Psychiater. Das LRA hat bei meinem Psychiater am 4.7 angerufen, steht auch in den Akten was sie denn mit mir denn machen sollen. Dann sagte er einfach holen sie halt die Polizei, ohne mich zuvor gesehen zu haben.

Jetzt hatte ich mit der Landesbeamtin vom LRA ein Gespräch. Sie sagte, dass der Psychiater die Schweigepflicht gebrochen hat und ich ihn anzeigen könnte. Ich habe ihn jetzt auch noch angezeigt. Aber mir scheint es so, dass sie ihre eigene Haut retten möchte, da das LRA den Arzt überhaupt nicht anrufen hätte dürfen, bzw. ihn überhaupt nicht um Rat hätte fragen dürfen, weil er ja sonst seine Schweigepflicht wohl oder übel brechen muss.

Oder diese Aussage des Arztes ist überhaupt nicht verwertbar wie es der Arzt jetzt darstellt und die Schuld wieder ans LRA (Führerscheinstelle) schiebt.

Der einzigste wo Fehler eingeräumt hat, war der Bürgermeister aber erst nachdem ich einen nicht mehr anfechtbaren Beschluss/Urteil vorgelegt habe. Da ich mich nämlich von der Klinik heraus über die unrechtmässige Unterbringung beschwerte. Und in diesem Urteil steht eindeutig drin, dass die Unterbringung rechtswidrig war und nicht nur das. Es fehlte eine Anhörung was derartig schwerwiegend ist und es war unverhältnismässig und man hätte mich beim Gesundheitsamt untersuchen können bzw. müssen, was vielleicht eine Stunde gedauert hätte. Der Bürgermeister sagte mir, dass er sich hinter die Stadt und seine Leute stellen müsse und bot mir gleich 100 Euro an, welche ich aber nicht angenommen habe, da ich mir dann die weitere Klagemöglichkeit möglicherweise abschneide.

Problem ist, dass ich jetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr abschliessen kann, weil ich im Krankenhaus stationär war. Man darf 10 Jahre lang nicht im Krankenhaus stationär gewesen sein und diese Zeit hätte ich gerade hinter mir gehabt.

Was passiert wenn ich arbeitsunfähig werde, hätte von der Versicherung vielleicht 500.000 Euro bekommen und durch diesen Sche... bekomme ich nichts. Ich bin Meister, Techniker, Ingenieur und habe ein betriebswirtschaftlich abgeschlossenes Studium.

Wenn garnichts hilft, gehe ich an die Öffentlichkeit. Kann aber sein, dass ich wegen Rufschädigung angezeigt werde und natürlich meinen eigenen Ruf auch kaputt mache wenn ich in der Zeitung stehe. Deshalb möchte ich diese Karte ungern ziehen. 

 

Kommentar von furbo ,

Ich sehe zwar etwas klarer, aber letztlich reicht auch das nicht.

Du kannst uns hier die aus deiner Sicht wichtigen Fakten übermitteln und wir könnten dir hier noch soviel raten und erklären, das ersetzt aber keinesfalls die Akteneinsicht. 

Was du brauchst, das ist tatsächlich ein RA vor Ort, der sich deine Akten vornimmt und gegen die Behörden vorgeht. Anders ist das nicht zu machen.

An die Öffentlichkeit zu gehen ist durchaus drin. Manche Journalisten sind ganz gut und können auch die Hintergründe recherchieren.

Der ganze Vorfall spielte sich nicht zufällig in Bayern ab und du heisst nicht zufällig Gustl Mollath?

Kommentar von lachs4709 ,

ich habe jetzt akteneinsicht genommen und konnte auch fotografieren.

Antwort
von Daguett, 54

Akteneinsicht kann nur ein von dir beauftragter Rechtsanwalt beantragen, du selber kannst das nicht.

Kommentar von furbo ,

§ 147 Abs. 7 StPO?

§ 29 VwVfG?

Kommentar von lachs4709 ,

Warum ist das so? Mir wurde gesagt wenn ich vorbeikomme, könne ich Akteneinsicht nehmen. Dann heisst es, dass mich der Staatsanwalt anruft, wann ich Akteneinsicht nehmen kann. Jetzt heisst es, dass ich keine Akteneinsicht bekomme?

Antwort
von lieblingsmam, 47

Akteneinsicht bekommt nur Dein Anwalt den Du Dir nehmen solltest.

Antwort
von Messkreisfehler, 34

Dein 1. Absatz klingt in deiner Frage vom 25.02.2015 noch anders.

Da wurdest Du im Keller des Landratamtes von der Polizei eingesperrt und man hat dir Schläge angedroht und dich nicht aufs Klo gelassen.

Jetzt in der Frage ist das gleiche passiert nur jetzt in einer Gewahrsamszelle bei der Polizei.


Wenn ich mir deine Fragen so anschaue gegen wieviel Leute du alleine im letzten Jahr prozessiert hast oder gefragt hast ob man dies oder jenes anzeigen kann dann finde ich das schon erschreckend.


In deiner Frage vom 14.02. schreibst Du das Du in der Psychiatrie eine Kopie deiner Einverständniserklärung bekommen hast. Wo wäre hier also das Problem gewesen wenn die Ärztin das Dokument verschlampt hat? Du warst doch in Besitz der Kopie?



Kommentar von Messkreisfehler ,

In der Frage vom 24.01.15 hattest Du noch einige Infos hinzugefügt die hier oben nicht erwähnt sind.

In der Frage hier schreibst Du es hätte nie eine Aussage zum Selbstmord gegeben, im Januar letzten Jahres schreibst Du, dass Du am Telefon als Antwort auf den geplanten Führerscheinentzug geantwortet hast, das sich Leute die den Führerschein benötigen schon umgebracht haben.

Es ist also durchaus eine Äusserung im Raum die durchaus so ausgelegt werden kann dass man sich was antut.

Oben in der Frage steht auch kein Wort davon das Du in die Ecke pinkeln wolltest.


Dann sagte ich, dass sich Leute die den Führerschein benötigen auch
schon umgebracht haben. So kam ich am nächsten Tag ins LRA und habe die
Sache diskutiert. Die kamen dann wieder mit dem Unfall, lasen mir was
vor und ich merkte, dass sie einen Unfall von 2007 verwechselt hatten an
dem ich überhaupt nicht schuld war. Dann kam die Polizei, ich wusste
überhaupt nicht warum und nahm mich mit in Handschellen und hielt mich
Stunden lang fest und meinte es komme gleich ein Arzt, da aber niemand
kam wollte ich auf die Toilette. Als das auch nicht ging wollte ich in
die Ecke pinkeln, bevor meine Blase kaputt geht. Dann kam ein Polizist
sagte mir, dass er mich mit der Hand ins Gesicht schlägt wenn ich das
mache. Sekunden später sind 3 Polizisten herausgerannt und haben mich in
Handschellen gelegt und meine Arme nach oben gedrückt.

Kommentar von lachs4709 ,

Ich habe schlicht und einfach nicht so viel Platz und kann hier nicht alles schreiben. Natürlich wollte ich in die Ecke pinkeln. Wo soll ich sonst hin pinkeln? Er schlägt mir mit der flachen Hand ins Gesicht wenn ich nicht solange aushalten kann und hat mich als Memme bezeichnet.

Kommentar von Messkreisfehler ,

Nein, das ist natürlich nicht in Ordnung das man einen nicht auf Toilette gehen lässt. Allerdings ist es schon ein Unterschied ob da jemand gerade in einen Raum pinkeln möchte oder nicht. Genau so erheblich ist auch der Telefonanruf am Vortag mit der Aussage das sich Leute deswegen schon umgebracht haben. Ohne diese Info ergibt sich ein vollkommen anderes Bild von der Sachlage.

Kommentar von lachs4709 ,

Aber der Witz ist doch der, dass der LRA Beamte sich nicht auf die Aussage des Vortages des 3.7 stützt, sondern behauptet, dass ich jetzt am 4.7 um 12.03 Uhr beim LRA bin und drohen würde mich umzubringen. Hier steht aber überhaupt nichts in den Akten. Es steht nur, dass ich über einen Unfall diskutiert habe.

Das wurde gegenüber der Polizei mitgeteilt. Ansonsten wäre die Polizei überhaupt nicht gekommen. Es war eine Schutzbehauptung. Schliesslich wollte man mich am 4.7 auch anrufen und mit mir sprechen und nicht einsperren.

Kommentar von lachs4709 ,

Ausserdem hat das LRA der Polizei gegenüber mitgeteilt, dass ich jetzt um 12.03 Uhr beim LRA bin und drohen würde mich umzubringen. Deshalb holte man Polizei. Die angebliche Aussage von der Mitarbeiterin war aber am 3.7. Insofern kann hier was nicht stimmen.

Kommentar von lachs4709 ,

Nein, wurde nicht im Keller des LRA eingesperrt, sondern im Keller bei der Polizei.

Kommentar von Messkreisfehler ,

Ok sorry hatte ich dann falsch gelesen.

Kommentar von lachs4709 ,

Nein, ich habe geschrieben, dass ich die Kopie von meinem Widerruf bekommen habe, übrigens mit ach und Krach mit Stempel und Unterschrift.

Da ich anfangs freiwillig war, da mir gesagt wurde, dass ich nächsten Tag wieder gehen kann, was aber nicht stimmte. Deshalb habe ich am nächsten Tag die Freiwilligkeitserklärung widerrufen.

Dann hat man so getan, als hätte ich diesen Widerruf nie abgegeben. Mir wurde mitgeteilt, dass nichts vorliegt. D.h., dass ich sogar getäuscht wurde. Dann konnte ich aber nachweisen, dass ich das mit Stempel und Unterschrift habe. Die Krankenkasse wollte ja auch noch 10 Euro pro Tag von mir und dann bekam ich vom Sozialgericht ein Schreiben, dass ich dagegen klagen kann. Ich habe dann zurückgeschrieben, dass wenn die von mir was wollen gegen mich klagen müssen. Dann wollten die plötzlich nichts mehr von mir. Wenn jemand von mir was möchte, muss er nachweisen, dass dies auch gerechtfertigt ist und wenn mich jemand einsperrt und ich soll noch dafür bezahlen hat er Pech gehabt.

Das wäre ja ein Schuldeingeständnis gewesen, hätte ich da was bezahlt. Man kann viel mit mir machen aber nicht alles.

Kommentar von lachs4709 ,

Ich war nicht nur im Besitz der Kopie. Ich habe das original. Die Ärztin hat es verschlampt und meinte, dass ich keinen Beweis hätte. Die Klinik hat jetzt leider Pech aber die Oberärztin und der Chefarzt haben sich aus dem Staub gemacht.

In der Zwischenzeit konnte ich beim Oberstaatsanwalt Akteneinsicht nehmen und fotografieren. Er hat mich sogar gefragt ob alles in ordnung ist und ich noch fragen habe.

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