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ich will mit dem rauchen aufhören und brauche hilfreiche tipps

gefragt von froesifroesi am 28.05.2009 um 22:15 Uhr

ich gehe ab samstag für 2 wochen in urlaub das ist der xte versuch mit dem rauchen aufzuören.ich versuchs immer im urlaub da meine kollegen alle rauchen und das würde ich sonst nich im normalen alltag schaffen. ich fahre gottseidank auf reisen was die langeweile schon mal bekämpft um nicht zu rauchen oder daran zu denken ich rauch über 15jahre und ca 20 ziggis am tag bin also total abhängig habt ihr paar tipps für mich das ich es diesmal länger als 2 tage durchhalte oder wie habt ihr es geschafft dankääää lg


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anonym
beantwortet von schnumau am 28. Mai 2009 22:17
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ich habe 40-50 Stück geraucht und habe von einem Tag auf den anderen aufgehört (im Nov. wird es 3 Jahre) Es muss einfach im Kopf stimmen ! Nun ich habe natürlich auch die Lunge kaputt und bin Sauerstoff abhängig!


stefanpeter
beantwortet von stefanpeter am 28. Mai 2009 22:18
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ich habe nach 20 Jahren und ebenfalls 20-30 Zigaretten täglich einfach aufgehört. Wenn Du nicht mehr willst, tu's nicht mehr. Einfach so. Schwierig wird's nur, wenn man rauchen will und aufhören möchte.


alblovegirl
beantwortet von alblovegirl am 28. Mai 2009 22:16
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ujjj,... das is schwer...gut das ich nicht rauche :D aber gabs da nich ma so ne werbung?? da gabs i-was und da haben die gesagt: ... statt zigaretten, habs aber vergessen was es war ..


djstormtrooper
beantwortet von djstormtrooper am 28. Mai 2009 22:16
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NUR DER WILLE ZÄHLT DANN KLAPPT ES !:-)

Kommentar von schnumau am 28. Mai 2009 22:20

DH DH


baer1
beantwortet von baer1 am 28. Mai 2009 22:17
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Momentan bieten die Apotheken solche Nichtrauchersets an,da ist einiges drin,was hilfreich ist.Frag mal nach.Viel Erfolg.


Rhagai
beantwortet von Rhagai am 28. Mai 2009 22:17
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Die meisten, die ich kenne haben sich mit Fishermans Friend oder Kräuterbonbons vom rauchen abgehalten...Immer wenn sie Lust auf einen "Sargnagel" hatten, haben sie die Bonbons gelutscht...und da man ja nicht den wohltuenden Geschmack im Mund zerstören will...


Rhagai
beantwortet von Rhagai am 28. Mai 2009 22:17
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Die meisten, die ich kenne haben sich mit Fishermans Friend oder Kräuterbonbons vom rauchen abgehalten...Immer wenn sie Lust auf einen "Sargnagel" hatten, haben sie die Bonbons gelutscht...und da man ja nicht den wohltuenden Geschmack im Mund zerstören will...


Hukii
beantwortet von Hukii am 28. Mai 2009 22:18
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Also bei körperlicher Abhängigkeit helfen natürlich Nikotinkaugummis. Ansonsten ist das nur ne Sache des Kopfes. Hier Bilder zur Abschreckung was dir blüht wenn du so weitermachst:


Bild/er:

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Kommentar von 5135406d4999b5812f3da72726b07207smallfroesi am 28. Mai 2009 22:26

sehr aufmerksam danke für die bilder


f4rm3r
beantwortet von f4rm3r am 28. Mai 2009 22:19
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Ich kann dir nur erzählen was für Erfahrungen ich bis jetzt gemacht habe, bin selber Raucher, weiß aber inzwischen wie es einem leichter fällt aufzuhören. 1. Du musst es wirklich wollen, nur wegen dem Geld aufzuhörn schaffst du nicht, du musst wirklich aufhören WOLLEN. 2. Trink die ersten Wochen keinen Alkohol und verzichte auf andere Drogen, das schwächt nur die Willensstärke. 3. Sag deinen Freunden sie sollen dir keine anbieten, sag ihnen dass du aufhören willst. 4. Besorg dir einen Ersatz, z.B. Fishermen's Friend. Z.B. wenn du nach der Arbeit immer eine geraucht hast, schmeiß dir dann einfach son Teil rein. 5. Körperlich ist die Sucht ein Witz! Maximal biste zwei Wochen lustlos, eher eine Woche.


cyracus
beantwortet von cyracus am 30. Mai 2009 02:55
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@froesi,

die Schlusspunkt-Methode (Termin setzen - und dann aufhören) ist die erfolgreichste!

Wir Menschen haben in uns so etwas wie einen "Autopiloten", man kann auch sagen "Gewohnheitsviech". Sobald wir eine Handlung gelernt haben, und unser Unterbewusstsein hat dies für gut befunden (Nikotin manipuliert entsprechend das Gehirn), wird diese Handlung vom Unterbewusstsein in den "Autopiloten" integriert.

Wenn Du nun solch eine Handlung ändern willst, und das Unterbewusstsein sieht keinen zwingenden Überlebensgrund dafür (wie z.B. einem auf Dich zusausendem Beil ausweichen), wird es Dich (= Wachbewusstsein) mit aller Kraft daran hindern, die gewohnte Handlung zu ändern. Denn das Unterbewusstsein ist sich sicher, dass Du MIT dieser Handlung überlebst (schließlich lebst Du ja), und es weiß ja nicht, ob Du auch ohne diese Handlung überlebst. (Es will also Dein Leben schützen und weiß nicht, dass es das Gegenteil versucht.)

Das Unterbewusstsein hat den Verstand eines etwa vierjährigen Kindes. Du als erwachsene Person, die erkannt hat, dass Rauchen Dein Leben gefährdet und krank macht und überhaupt willst Du jetzt damit aufhören, musst jetzt die Führung übernehmen.

Dazu brauchst Du Geduld und Durchhaltevermögen. - Das Unterbewusstsein ist natürlich nicht faul und versucht Dich mit aller Raffinesse, von Deiner Verhaltensänderung abzubringen (schließlich weiß es ja nicht, ob Du ohne Rauchen überlebst). Sei wachsam! Es wird vermutlich allerlei Tricks einfallen lassen, um Dich wieder zur alten Gewohnheit zu locken.

Franz Wilhelm Bauer war selbst schwer nikotindrogensüchtig und wunderte sich, wieso es so schwer sei, mit der Qualmerei aufzuhören. Er fing an, seine Motivation zu erforschen und fand heraus, dass er seltsamerweise Angst hatte vor dem Leben ohne Zigarette. Seine Erfahrungen und wie er es doch geschafft hat, schildert er in "Die Rauchgiftfalle - Die heimliche Angst der Raucher vor dem Nichtrauchen", ein sehr lesenswertes Buch mit Ernst und auch Humor. - Er selbst ist schließlich an der (ehemaligen) Qualmerei verstorben. Und sein Wunsch war es, dass er dazu beiträgt, dass anderen sein Schicksal erspart bleibt.

Wenn Du vielleicht auf ZEN stehst, ist auch sehr schön zu lesen von Thorre Schlameus "ZEN oder die Kunst, vom Rauchen zu lassen". Dieser Autor übt sich in asiatischer Kampfkunst und nahm eines Tages verblüfft wahr, dass er in der Nikotindrogensucht hing. Die Art, wie er sich da herausgelöst hat, finde ich auch sehr lesenswert und hilfreich.

Nikotin ist sooooo sehr giftig, dass der Körper es nach dem Rauchen blitzschnell abbaut. Die Hauptaufgabe, die nun also vor Dir liegt, ist Deiner klaren Linie zu folgen, die Du Dir ja nun selbst gesetzt hast.

Unser "Autopilot" reagiert wie ein großer Dampfer auf dem Meer: Will der Kapitän (also Du) den Kurs ändern, muss er (anders als beim Fahren eines Autos) lange das Steuer in die neue Richtung lenken. Hält er das Steuer nur kurze Zeit (wie bei einem Auto) in die neue Richtung, ändert sich sein Kurs nicht.

Die ersten 72 Stunden Abstinenz sind am schwierigsten, danach wird es leichter. Die 72 Stunden musst Du am Stück (!) abstinent sein. Rauchst Du vorher, fangen die 72 Stunden von vorn an. (Genauso bei einem Rückfall, den Du hoffentlich nicht erleben wirst.)

Wichtig: Sei niemals ärgerlich auf Dich, wenn Du einen Rückfall hast (den Du hoffentlich nicht erleben wirst). Fange ganz geduldig neu mit den 72 Stunden an.

Sorge gut für Dich und lobe Dich, belohne Dich - vielleicht mit einem schönen Spaziergang, einem besonders schönen Blumenstrauß, Theaterbesuch, mp3-Player ... also was auch immer das Richtige für Dich ist.

Steck täglich das Geld, das Du früher für die giftige Droge ausgegeben hast, in ein Sparschwein und freue dich darauf, was Du Dir davon kaufen wirst ...

UND:

Nimm Dir einen Taschenrechner zur Hand und rechne:

Euro Deiner täglich gerauchten Zigaretten

x

365 Tage

x

15 (Jahre)

So viel hast Du der Nikotindrogenindustrie, der Tabakmafia geschenkt. Nach einem aufsehenerregenden Prozess in den USA wurde die Tabakindustrie verurteilt, sämtliche Unterlagen ins Internet zu stellen. Prof. Adams von der Uni Hamburg hat mit seinem Team das gesichtet und eine sehr lesenswerte Dokumentation herausgegeben. Google einfach mal mit

Adams das geschäft mit dem tod

Die Tabakindustrie lässt für sich hoch bezahlte Drogendesigner arbeiten, die dafür sorgen, dass ihre "Kunden" (richtig: Opfer) so süchtig wie möglich werden (in 10 Jahren wurde HEIMLICH der Anteil des Nikotins um 10% erhöht, um auch aussteigewillige "Kunden" bei der (Zigaretten-)Stange zu halten. Gleichzeitig soll die Nikotindroge die "Kunden" möglichst nicht töten, denn nur ein lebender "Kunde" ist ein zahlender "Kunde".

Außerdem wurden von der Tabakindustrie hochrangige, angesehene "Experten" bestochen, damit diese Gutachten fälschen. Das kannst Du nachlesen, indem Du googelst

aerzteblatt vom teufel bezahlt

Nun entscheide selbst, wer soll Deine kostbaren Euronen die nächsten Jahre bekommen: Du selbst oder die kriminelle Tabakindustrie. - Seit dem Prozess in den USA darf man die Tabakindustrie offiziell "weltumspannende kriminelle Vereinigung" nennen!

Würde einer Deiner Freunde so mit Dir umgehen wie die Glück und Freiheit versprechende (so nach dem Motto "versprechen kann man sich öfter") Tabakindustrie - wie lange wärest Du mit der/dem noch befreundet?

Viel Erfolg - Du bist nun auf dem besten Weg!


cyracus
beantwortet von cyracus am 30. Mai 2009 03:10
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Ach ja:

interessant für Dich ist möglicherweise auch die kostenlose Unterstützung durch das "Rauchertelefon" des dkfz (= Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg), siehe hier:

http://www.tabakkontrolle.de/index.php?firstid=37166

Und google doch mal mit

dkfz rote Reihe

Nun klicke gleich oben "WHO Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle - Publikationen ..." an.

Klicke hier auf "Rote Reihe Tabakprävention und Tabakkontrolle", und Du kommst dann direkt zur "Roten Reihe" mit vielen kostenlosen Infos rund ums Tabakrauchen.

Und google doch auch mal mit

aerztezeitung Drastische Anti-Raucher-Kampagne für Kinder

In diesem Artikel (gleich ganz oben) wird die Arbeit des Chirurgen und Privatdozenten Prof. Dr. Laack vorgestellt mit vielen wertvollen Infos. Sehr unterstützend auch und gerade für Aufhörwillige.


cyracus
beantwortet von cyracus am 30. Mai 2009 03:12
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Genau zu diesem Artikel hat RTL nun ganz frisch dieses Video ins Netz gestellt:

http://www.rtlregional.de/player.php?id=6599&r=1&seite=0

Also nochmal. Viel Erfolg!


anonym
beantwortet von Kuechenmeister am 28. Mai 2009 22:25
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Alle Versuche scheitern wenn Du nicht ernsthaft aufhören möchtest. Eine prima Unterstützung gibt es welche dich gut unterstützt ein Psycho Pharmaka welches aber Verschreibungspflichtig ist. Das Mittel suggeriert dem Hirn das der Nikotinspiegel aufgefüllt ist. Dadurch hast Du keine Entzugserscheinaungen und kommst gut über den Tag. Ein weiterer Vorteil des Präperats ist das du die ersten 10 Tage weiterrauchen kannst. in dieser Zeit verschwindet das Rauchverlangen und somit wird die mehr und mehr bewußt das das Rauchen nutzlos ist. Keine Entspannung der Glimmstengel schmeckt nach dem was er ist, einfach wiederlich. Das Mittel heißt Champix. Hoffe Dir weitergeholfen zu haben. Ich hab den Weg erfolgreich bestritten und bin sehr zufrieden mit der jetzigen Situation. Von den Kosten her ist es genauso teuer wie als wenn du rauchst. Viel Glück

Kommentar von wilco71 am 29. Mai 2009 02:30

die nebenwirkungen sind nicht ohne!!! man sollte doch eher davor warnen.


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