Frage von Herbert17, 116

Ich will mir nicht helfen lassen aber bräuchte diese?

Hallo, Ich, Männlich -18 Habe stark mangelndes Selbstvertrauen, wohlmöglich Minderwertigkeitskomplexe und unteranderem auch Depressionen. Ich habe kein wirkliches soziales Umfeld wie Freunde (wahre). Eine Partnerin habe ich, der ich eigentlich auch viel erzählen kann aber es mich mittlerweile nicht mehr traue weil ich das Gefühl habe ich belaste sie damit zu stark. Meine ganze Familie weiß eigentlich nichts davon, jedem spiele ich das Glücklich sein vor. Ich habe oft starke Suizid Gedanken.. Ich Ritze mich zwar nicht aber füge mir selbst Kopfverletzungen zu. Ich vergleiche mich oft mit anderen die es " zu mehr geschafft haben". Sei es in der Schule oder im normalen Privatleben. Ich weiß nicht was ich tun soll.. Ich will mir nicht Psychologisch helfen lassen weil ich niemandem mehr meine Gedanken anvertrauen mag. Meine jetzige Stufe (Gymnasium) werde ich höchstwahrscheinlich auch nicht packen weil ich einfach nicht lernen kann da mich ständig der Gedanke von Suizid plagt oder ich mir selbst Vorwürfe mache wieso ich das und das nicht hätte besser machen können. Was würdet ihr machen ? Wie kann ich mir helfen?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Philipp59, 11

Hallo Herbert17,

wichtig ist, dass Du Deine derzeitige Situation nicht als gegeben hinnimmst. Veränderungen in positivem Sinn sind immer möglich, vergiss das nicht! Was also könntest Du tun?

Nun, der Feind eines gesunden Selbstvertrauens ist eigentlich in uns selbst: Unsere innere Stimme, die uns ständig verurteilt und kritisiert. Wir müssen begreifen, dass dieser innere Kritiker uns eigentlich keinen Gefallen tut, im Gegenteil: Er ist die Ursache dafür, dass wir uns selbst ablehnen und er beraubt uns unserer Selbstachtung. Ein wichtiger Schritt ist es, nicht diesen Kritiker über unseren Selbstwert bestimmen zu lassen, sondern wieder selbst die Regie zu übernehmen. Das ist sicher leichter gesagt als getan. Wie kann das gelingen?

Wenn uns wieder einmal unsere innere Stimme verurteilt, warum dies widerstandslos annehmen, ohne es erst einmal zu hinterfragen und infrage zu stellen? Statt sich also selber zu sagen: "Ich mache immer alles falsch", oder "das schaffe ich nie", könnten wir uns klar machen, dass Fehler und Schwächen kein Grund sind, uns zu schämen oder uns zu verurteilen. Besser ist es, für die eigenen Fehler und Schwächen Verständnis aufzubringen und sich selbst anzunehmen. Die Bibel verhilft zu einem ausgeglichenen Selbstbild, wenn sie sagt:" Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Wie dieser Text zeigt, brauchen wir ein gewisses Maß an Eigenliebe, um psychisch gesund und stabil sein. Das soll allerdings nicht bedeuten, dass es nicht mehr nötig wäre, sich zu verändern oder zu verbessern.

Es ist auch ein schöner Gedanke, dass Gott Dich persönlich für wichtig hält. Ein Bibelschreiber, der berühmte König David von Israel, brachte das einmal wie folgt zum Ausdruck:" Du selbst hast mein Sitzen und mein Aufstehen erkannt. Du hast meine Gedanken von fern bemerkt.   Mein Wandern und mein Liegen hast du ermessen, Und du bist ja mit all meinen Wegen vertraut geworden." (Psalm Kapitel 139:2,3).Gott hatte sich also mit den Einzelheiten im Leben Davids befasst. Sein Interesse ging sogar so weit, dass er sich mit den innersten Gedanken Davids beschäftigte. Ein solches persönliches Interesse hat Gott auch heute an jedem einzelnen von uns. Wie bei David, so blickt er auch auf Dein Leben und hat persönliches Interesse an Dir.

Willst Du Deine Selbstachtung aufbauen, dann lerne es, gut zu Dir selbst zu sein und zeige Verständnis für Deine Fehler und Schwächen. Versuche Dich selbst immer so zu behandeln, wie Du einen Dir sympathischen Menschen behandeln würdest: Liebevoll, geduldig und verständnisvoll. Wenn Du Dir jedoch immer wieder Selbstvorwürfe machst und Selbstkritik übst, streust Du in gewisser Weise Salz in Deine Wunden. Sei Dir darüber im Klaren, dass Du Dich und Dein Leben nicht verbesserst, wenn Du Sich selbst ablehnst oder Dein eigenes Ich hasst. Halte Deinen inneren Kritiker möglichst klein, in dem Du Dich nicht immer wieder von Deiner unerbittlichen Selbstkritik herunterziehen lässt.

Was einer gesunden Selbstachtung entgegen läuft, ist, wenn Du Dich immer wieder mit anderen vergleichst, oder an dem Idealbild misst, das Du von Dir selbst hast. Dieses Idealbild stammt meistens nicht von einem selbst, sondern von Menschen, die einen im Laufe des Lebens geformt haben: Z. B. die Eltern, Lehrer oder Gleichaltrige. Somit stammt das Idealbild, dem Du möglicherweise hinterher läufst, nicht von Dir selbst, sondern andere haben es für Dich ausgedacht. Wäre es nicht viel besser, zu dem zu werden, der Du sein möchtest?

Manchmal sind es auch recht kleine und einfache Dinge, die Dir zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen können. Du kannst z. B. mit einem Lächeln innerhalb kürzester Zeit Deine Gefühle positiv beeinflussen. Das funktioniert selbst dann, wenn Dir nach Lachen gar nicht zumute ist. Das kommt daher, weil unser Geist mit unserem Körper verbunden ist. Auch die Körperhaltung ist mitbestimmend dafür, ob Du Dich klein und mickrig oder gar selbstbewusst fühlst. Eine aufrechte, gerade Haltung vermittelt ein anders Gefühl, als wenn Du mit gesenktem Kopf und hängenden Schultern umher läufst. Ein weiterer Tipp ist die richtige Atemtechnik. Sobald Du hektisch und aufgeregt bist, wird Deine Atmung automatisch flach. Wenn Du ganz bewusst darauf achtest, immer dann, wenn Du erregt bist, langsam tief ein und auszuatmen, wirst Du sehen, dass Du ruhiger wirst.

Falls Du mal wieder in einem seelischen Tief steckst, kann körperliche Bewegung wahre Wunder wirken. Fahre Fahrrad, geh joggen oder mache einfach nur einen Spaziergang. Ganz bestimmt wirst Du Dich hinterher besser und ausgeglichener fühlen. Auch für andere da zu sein und sich selbstlos für jemanden einzusetzen, macht einfach ein gutes Gefühl. Das Bewusstsein, etwas Sinnvolles geleistet zu haben, hebt letztendlich auch Dein Selbstbewusstsein.

Du siehst also, es gibt einige Möglichkeiten der Verbesserung. Es ist wichtig, dass Du immer am Ball bleibst und nicht gleich aufgibst. Erfolge stellen sich nämlich nicht von Heute auf Morgen ein; Du brauchst also eine gewisse Ausdauer. Alles Gute und viel Erfolg!

LG Philipp

Kommentar von Philipp59 ,

Vielen Dank für den Stern!

Kommentar von Herbert17 ,

Ich muss mich bedanken 

Kommentar von Philipp59 ,

Gerne!

Antwort
von Dahika, 43

geh erst mal dahin.

www.bke-jugendberatung.de

langfristig wirst du aber nicht drumrumkommen, dich an jemanden zu wenden, der dir helfen kann. Du alleine kannst das nicht.

Wenn du eine Blinddarmentzündung hättest, würdest du ja auch nicht sagen: ich helfe mir alleine.

So ähnlich solltest du auch deine seel. Probleme sehen. Ich jedenfalls würde mich, wenn es mir so schlecht gehen würde, lieber überwinden und Hilfe suchen als dass es mir weiterhin schlecht geht.

Aber wie gesagt, der link oben ist für dich sicher ganz nützlich.

Kommentar von Herbert17 ,

Vielen Dank !

Antwort
von Shiranam, 61

Ich rate Dir: 

Find Dich damit ab. Du hast keine Wahl, wozu dann hardern?

Findest Du die Antwort zu hart? Kann sein. Aber wenn Du nichts ändern willst, dann wird sich nichts ändern. Du kannst Dir selbst nicht helfen, lehnst aber Hilfe von Anderen ab.

Ich sag Dir was: Du könntest Dir helfen, wenn Du den Mut hättest, eine Veränderung zu riskieren, gewohnte Wege zu verlassen.

Überlege genau, was Du riskierst, wenn Du gewohnte Wege verläßt.

Du weißt längst, wie der Weg aussehen könnte.

Antwort
von ThePsychoBird, 41

Hey Herbert,
Ich hatte bis vor kurzem ähnliche Probleme und wollte auch mit niemanden darüber reden. Vor allem nicht mit meinen Eltern, da ich ihnen nicht zusätzlich Sorgen bereiten wollte. Da es aber natürlich auffällig ist, wenn man so lustlos durch sein Leben vegetiert, ohne jeglichen sozialen Kontakt, ohne Motivation irgendetwas zu machen, haben sie mich letztendlich zum Psychologen gebracht. Ich wollte das natürlich nicht und es war mir unangenehm, aber jetzt im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich dort hin bin.
Ich kann dir also nur empfehlen, such dir Hilfe. Einem Arzt oder Psychologen kannst du vollkommen Vertrauen, er will dir nur helfen. Dafür musst du ihm aber auch alles genau erzählen und ihm nichts wichtiges vorenthalten.
Dass du erkennst, dass es so eigentlich nicht weitergehen kann, ist schonmal ein Schritt in die richtige Richtung.

Alles Gute :) LG

Antwort
von Trela1809, 12

Hi Herbert17,

so paradox es auch klingen mag, solltest du zu aller erst deine Deadline ändern. Aus einem schüchternen, ängstlichen jungen Typ den Glaubenssatz eines starken, selbstbewussten, intelligenten und fröhlichen Mann kreieren.

Ich erkläre es dir anhand eines Experimentes, dass du unbedingt aus Interesse durchführen solltest. 

Nimm dir ein Ladekabel und fasse es so, dass der Adapter unten hängt. Warte einen kurzen Moment bis das Ladegerät aufhört zu schwingen. Stelle dir jetzt vor, ohne dabei deine Hände zu bewegen, wie das Kabel anfängt zu schwingen. Sag dir in Gedanken: "Links, Rechts, Links, Rechts!" usw.

Das Resultat kannst du mir gerne in das Kommentarfeld schreiben. Danach wirst du möglicherweise darauf kommen, warum Glaubenssätze so enorm wichtig sind.

Ich halte es für eine gute Idee, dich vorerst selbst zu stärken und danach vielleicht doch mit dem Gedanken an eine Therapie spielen. Aber ja kein Stress. Wenn es zurzeit nicht so einfach ist, gehe entspannt an die Sache heran. Ich garantiere dir, dass du aus diesem chaotischen Kreislauf schon bald rauskommen wirst und das auf einem besseren Wege, als den du dir vorstellst.

Falls du Fragen hast, oder einfach jemanden brauchst schreibe mir sehr gerne.

Überdimensionale Selbstwert Grüße

Alex

Antwort
von FelinasDemons, 37

Irgendwie blöd:/
Du brauchst dringend Hilfe, willst/kannst sie aber nicht annehmen. Auch verständlich, es ist nicht für jeden leicht sich vor einem Fremden zu öffnen. Aber dieser Fremde ist ja da, damit du dich öffnest und er die hilft. So schwer das zu Beginn ist.
Es ist gut, dass du noch deine Partnerin hast, aber auf Dauer wird sie das vlt wirklich noch belasten. Also warum versuchst du es wenigstens nicht für sie, um ihr ein bisschen von der Last abzunehmen.
Und mit einer neutralen Person über die Probleme zu reden ist immer noch am angenehmsten, finde ich.

Also versuch es bitte:)

Alles Gute🍀

Kommentar von Herbert17 ,

Ich habe halt das Gefühl dass nicht nur meine Probleme eine Last für sie sind sondern dass ICH eine Last für sie bin.. 

Kommentar von FelinasDemons ,

Das glaube ich nicht. Sonst wäre sie ja nicht mehr mit dir zusammen, oder. Ich meine, es geht ja um deine Probleme und DU bist nicht deine Probleme. Also mach dir da bitte keine Sorgen:)

Antwort
von ferdinand12354, 2

Bitte vergleiche dich nicht mit anderen. Der eine hat einen guten Schulabschluss, der andere hat einen schlechten. Na und? Alle Menschen sind unterschiedlich. Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Der eine mehr, der andere weniger. Ich hatte z.B. die Möglichkeit zum Studieren, aber ich habe mich mit einer Ausbildung genügen lassen. Mein Cousin war auf der Sonderschule, aber er ist deswegen niemals schlechter als ein anderer Mensch, der vielleicht einfach mehr Gaben hat.

Wenn alle Menschen gleich wären, und jeder die gleichen Möglichkeiten hätte, dann wäre es ein langweilige und traurige Welt.

Denke nicht viel an dem herum, was früher war. Wichtig ist, wie du jetzt lebst, was vergangen ist, ist vergangen. Was aber in Zukunft kommt, da hast du die Chance, dir von anderen und Jesus helfen zu lassen. Rede mit deiner Familie. Alle Menschen haben Probleme, mit denen sie irgendwann nicht alleine weiterkommen. Wenn wir denken, dass die anderen keine Fehler machen und perfekt sind, dann haben wir uns sehr, sehr getäuscht. Wir merken die Fehlschläge der anderen Leuten nicht, weil wir nur ihr Äußeres sehen, aber in Wirklichkeit sieht es oft ganz anders aus.

Doch da ist einer, der gewiss helfen kann, wenn wir uns ihm vertrauen: Genau DU bist wertvoll in den Augen Gottes. So wie du bist, musst du sein. Akzeptiere, dass du aus eigener Kraft nicht so toll bist, wie du gerne sein möchtest. In Gottes Augen sind alle Menschen gleich und sehr wertvoll. Hast du darüber nachgedacht?

Weil du gut sein willst, legst du besonderen Wert auf deine Fehlschläge. Denke nicht, dass du perfekt oder gut sein musst. Wichtig ist vielmehr, wie du und ich zu Gott und unseren Nächsten stehen. Und da will uns einer dabei persönlich helfen, wenn wir uns ihm anvertrauen:
Jesus sagt: "Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken" (Matthäus 11:28)

Wenn du willst, kannst du gerne das lesen: http://www.cs.cornell.edu/home/kreitz/christian/Hauskreis/stolz.html

Bitte denke nicht, dass ich dich bekehren will. Ich will dir helfen!!

In Liebe

Paul

Antwort
von LovelyShiba, 26

Hallo, ich fühle mich ebenso schrecklich. Daher kann ich deine Lage sehr gut nachvollziehen. Was sich bei mir unterscheidet ist das, dass ich mit NIEMANDEM darüber reden kann, da mich keiner versteht, mein Partner nimmt das übrigens sehr locker. Ich bin auf mich allein gestellt. Ich leide seit Monaten an Depressionen & Selbstmordgedanken, mein Selbstbewusstsein schwindet, ich fühle mich allein und nutzlos. Was noch hinzukommt, ich bestrafe mich selbst. Ich habe immer Gedanken die wie folgt aussehen: "Du hast es nicht verdient, auf dieser Welt zu sein, dein Schicksal, alleine sein. Du hast gefälligst UNGLÜCKLICH zu sein! Ich habe so einen Hass auf mich, mein Spiegelbild und auf alles andere. Ich bin eine Lügnerin. Meinen Psychiater (stationäre Aufnahme) habe ich angelogen. Dementsprechend falsche Diagnose. Ich habe angegeben keine Suizidgedanken zu haben. Aber ich habe sie, ich lebe damit, solange es noch geht.

Vielleicht solltest du wenigstens so "normal" sein und eine Thera in Anspruch nehmen.

Antwort
von Nube4618, 36

Es geht nicht darum, ob du dir helfen lassen willst oder nicht. Es geht darum, ob du selbst etwas ändern willst oder nicht. 

Du fragst, wie du dir helfen kannst. Beginne dir Ziele zu setzen. Z Bsp dich nicht mehr mit anderen zu vergleichen. Mit jedem Ziel, das du erreichst steigt dein Selbstvertrauen. Werde aktiv. 

Und denke immer wieder mal an Einstein, der mal gesagt hat "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen, und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert."

Antwort
von watchdog, 28

Du bist gerade so an der Grenze, wo du vermutlich noch ohne Antidepressiva aus deiner Depression raus kommst. Vermutlich wäre aber ein leichtes Antidepressivum, welches stimmungsaufhellend wirkt, für dich von besserem Nutzen und würde dir helfen, mit deiner Depression besser klar zu kommen. Solche Antidepressiva wirken sich positiv auf das Konzentrationsvermögen aus, sind antriebsfördernd, machen nicht abhängig, führen allein aber auch nicht zum Erfolg. Wichtig ist, dass man sich im Gespräch, über das was vor sich geht, klar wird.

Wenn du dich jetzt nicht überwindest, wird alles nur noch schlimmer.

Antwort
von Helpinghand0361, 24

Du solltest es unbedingt deiner Freundin erzählen.

Natürlich würde sie das beslasten, wenn sie erfährt, dass ihr freund suizid Gedanken hat. Wäre auch eher traurig wenn nicht. Aber stell dir mal vor, wie sie es belasten wird, wenn ihr Freund aufeinmal Tod ist, ohne dass sie irgendwas versucht hat zu tun.

In dem Fall wäre es also wirklich das kleinere Übel, ihr davon zu erzählen, allein für deine Freundin wäre es besser. Und für dich natürlich auch. 

Möglich, dass du im Moment Selbstmord als einzige Lösung siehst. Diese Entscheidung ist absolut endgültig. Du denkst, deine Probleme,  ie Depressionen und der Selbsthass, würden einfach verschwinden. Aber die ganzen schönen Dinge auch. Familie, Freundin und vielleicht auch Haustiere. Wenn du dein Leben berndest, bevor es entschieden hat zu enden, verpasst du eine Menge schlechte und schöne Erlebnisse.

Wahrscheinlich denkst du jetzt, du hättest sowieso nichts zu verlieren. Du siehst nichts gutes mehr in deinem Leben. Du hast das Gefühl anderen etwas vorgaukeln zu müssen, obwohl das eigentliche quatsch ist.

Alles ist eine Frage der Perspektive. Nehmen wir mal an du würdest dich selbst nicht mit anderen Vergleichen und stolz auf deine Erfolge sein. Oder, dass du dich selbst liebst und nicht hasst. Wahrscheinlich könntest du anfangen, die schönen und die schlechten Dinge zu sehen. Wahrscheinlich könntest du neue Lebensfreude gewinnen und glücklich sein. Dann würdest du gar nicht daran denken, ich umzubringen.

Kommentar von Herbert17 ,

Ja darum geht es mir teils auch, solange ich sie noch habe werde ich mich nicht umbringen weil ich ihr das nicht antun will, egal wie mich sonst die anderen Umstände dazu drängen.. Nur trotzdem muss ich so oft daran denken und sage mir dass mit diesem einen Schritt alles " Gut" wäre, meine Familie ( Mutter Alleinerziehend) mehr Geld hätte..

Kommentar von Helpinghand0361 ,

Das schlimmste für eine Mutter ist ihr Kind zu verlieren. Ich hab selbst zugesehen. Du bist für sie so viel mehr wert als geld! Egal, ob sie dann auf der Straße leben müsste, hauptsache du bist noch da!

Erzähl ihr unbedingt von deinen Problemen! Dich zwar nicht körperlich aber seelisch zu verlieren, ist mindestens genauso schlimm...

Antwort
von Mignon6, 43

Ob du Depressionen hast, kann nur ein Arzt diagnostizieren, nicht aber du selbst.

Wenn du dir nicht helfen lassen möchtest, dann werden deine psychischen Beschwerden schlimmer. Ein Arzt will dir helfen. Das ist sein Job. Er ist nicht dein Feind, sondern dein Freund. Sobald du das begriffen hast, wirst du verstehen, dass du ihm vertrauen kannst.

Allerdings mußt du ihm lückenlos alles wahrheitsgemäß anvertrauen. Nur dann kann er eine richtige Diagnose erstellen und eine richtige Therapie einleiten. Ihr seid ein Team und arbeitet zusammen: Du erzählst ihm alles und er kann es einordnen und dir helfen.

Eine Therapie kann jedoch nur erfolgreich sein, wenn du selbst dazu bereit bist, dich therapieren zu lassen. Bist du es nicht, nützt die beste Therapie nichts.

Sicherlich möchtest du, dass es dir besser geht. Dann mußt du dich für eine Therapie entscheiden. Du brauchst Geduld. Eine Therapie wirkt nicht von heute auf morgen. Brich also nicht sofort ab, wenn es mit der Heilung nicht gleich klappt.

Gute Besserung!

Antwort
von Emi14xD, 40

Wenn deine Partnerin wirklich die ei Zuge ist mit der du überhaupt reden kannst, dann würde ich das auf keinen Fall aufhören. Ich kenne einige Leute die das Selbe Problem haben wie du, aber nicht zu reden verschlimmert das ganze nur noch um so mehr.

Antwort
von LittleMistery, 19

Depressionen müssen diagnostiziert und behandelt werden. Das kannst du nicht selbst.

Antwort
von Satiharu, 30

Hallo Ich, Warum willst du deine Gedanken niemandem anvertrauen?

Kommentar von Herbert17 ,

Aus Angst und Misstrauen 

Kommentar von Satiharu ,

Angst und Misstrauen dir selbst gegenüber?

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