Frage von dergrueneHund, 101

Ich will keine Freundr?

Alsooo ich fange mal von vorne an... Ich war in der 8. Klasse und musste die dann wiederholen, weil ich oft gefehlt habe und schlechte Noten hatte. Naja so ca. Im Oktober der zweiten 8. Klasse wurde ich mit Depressionen diagnostiziert. Ich habe wenig bis überhaupt nichts mehr gemacht, habe alle Hobbies aufgegeben (schon Jahre davor) und mich nicht mit Freunden getroffen. Dann bin ich in eine Klinik gekommen, bis Ende der 8. Klasse. Natürlich musste ich nochmal wiederholen als ich aus der Klinik raus gekommen bin, weil ich praktisch fast das ganze zweite Jahr in der 8. krank war. Jetzt versuche ich es das 3. mal, aber diesmal an einer anderen Schule, die viel größer ist, denn bei meiner alten Schule hätte sich das mit der Klinik bestimmt rum gesprochen hätte. Naja auf jeden Fall sind alle sehr nett dort und ich mache auch manchmal was mit z.b. meiner banknachbarin in der Pause, und verstehe mich mit allen gut. Aber ich würde sie auf keinen Fall Freunde nennen. es sind einfach nur schulkameraden mit denen man mal über Tests und so quatscht. Aber ich will gar nicht mit ihnen befreundet sein. Ich bin eh lieber alleine. Auch mit denen aus meiner alten Schule habe ich gar keinen Kontakt mehr obwohl ich dort 2 Freunde hatte mit denen ich wirklich extrem gut befreundet war und eigentlich nicht verlieren wollte. Naja wie dem auch sei, jetzt habe ich keine Freunde, das heißt ich mache auch nichts in meiner Freizeit außer alleine mal in die Stadt gehen. Aber mir gefällt das. Ich finde das sehr gut so. Ich will gar keine Freunde. Ich fühle mich sehr gut ohne Freunde, denn dauernd diese Leute die sich 0 für einen interessieren und selbst nur von sich reden. Oder die, die mega schnell enttäuscht sind, nur weil man ihnen seine Probleme nicht anvertraut. Ich kann und will einfach nicht reden, weder über Gott und die Welt noch über Probleme, wahrscheinlich ist das der Grund dafür, dass sich die meisten abgewendet haben. Naja ich habe noch eine Freundin, die ich übers Internet kennengelernt habe, mit der schreibe ich aber auch nur so alle 3 Monate. Auf jeden Fall ist meiner Mutter der festen Überzeugung dass mit mir irgendwas nicht stimmt, weil ich eben nicht so viel mache, und keine Freunde habe. Sie meint ich brauche immer noch Therapie wegen Depressionen, obwohl ich deshalb schon 1 Jahr lang in Therapie war. Symptome wie Suizid Gedanken, schlechtes Selbstwertgefühl oder Selbstverletzung treten quasi gar nicht mehr auf. Und man kann doch auch einfach Einzelgänger sein, und das muss nicht unbedingt irgendwas mit Depressionen zu tun haben... Naja wie seht ihr das, und wie kann ich das meiner Mutter weiß machen?

Antwort
von Satiharu, 31

Jeder durchgeht verschiedene Phasen im Leben, wenns dir so gut geht, dann sei allein. Zwinge dir nichts auf, das du ungesund findest. Solange es dir gut geht, machst du das schon richtig. (:

Antwort
von Skywatcher1102, 46

Ich finde es nicht schlimm, wenn man lieber alleine ist als mit anderen zusammen. Soziale Kontakte zu knüpfen ist eben auch eine Art Talent. Die meisten haben es, aber halt nicht alle. Du kannst dafür was anderes besser. Allerdings solltest du meiner Meinung nach auch versuchen, den Kontakt zu Den Anderen zu halten. Du musst ja nicht mit ihnen befreundet sein oder so, mach es einfach so wie jetzt auch.

Deine Mutter macht sich Sorgen. Gehe auf sie ein und zeige ihr, dass du nicht mehr krank bist. 

Dann wird das schon 

Bye

Antwort
von Mustard1, 37

Alleine sein ist auf Dauer ungesund. Natürlich genießt man die Zeit für sich alleine, jedoch wird es dir dadurch irgendwann mal schlecht gehen. Versuch mal die Leute aus deiner neuen Klasse besser kennenzulernen. Vielleicht sind die ja doch ganz nett.

Nicht dass du dein ganzen Leben umstellen sollst. Ich meine nur, dass du ab und zu sozialen Kontakt brauchst. Das ist ein Grundbedürfnis.

Antwort
von LGB447, 30

Ich denke mit deinem Selbst stimmt was nicht. Soziale Anerkennung(z.B. Freundschaft, Liebe, Zuneigung, Geborgenheit etc.) ist bei uns Menschen ein Bedürfnis das auftaucht, wenn die physiologischen Bedürfnisse und danach das Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit, befriedigt sind. Vielleicht solltest du mal zu einem/einer Psychologen/Psychologin gehen und mal mit ihr/ihm offen reden. Glaub das mal, die können dir helfen und herrausfinden wo genau dein Problem liegt. Oder du bist schon in einer psychologischen Therapie? Wenn ja dann solltest du das doch mal in der nächsten Therapiesitzung ruhig ansprechen. Geh ruhig zum/zur Psychologen/Psychologin und trau dich. Abbrechen kannst du sowieso jederzeit. Ein Versuch ist es wert, was ich dir auf jeden Fall empfehle ;-)

Gruß LGB447

Antwort
von einfachichseinn, 13

Der Mensch ist in der Regel ein soziales Wesen. Daher kann ich deine Mutter sehr gut verstehen.

Hast du denn jedoch einen Therapeuten?

Wenn nicht, wieso hast du mit der Therapie aufgehört, wenn deine Mutter eigentlich noch dafür war?

Antwort
von Kachada, 25

Weiß machen brauchst du es auch deiner Mutter nicht, wenn das für dich so o.k ist. Sie wird es eh anzweifeln, egal wie du es ihr erklärst. Hauptsache für dich ist es so o.k. Arthur Schopenhauer, ein deutscher Philosoph sagte einmal: "Alleine, in bester Gesellschaft."  Und so alleine oder einsam bist du nun auch wieder nicht

Antwort
von OendiKnows, 19

Ist doch nicht schlecht. Einige tendieren zu Einsamkeit andere jedoch nicht. Bei mir ist es z.B. relativ, sprich: Situationsbedingt bin ich so und so. Ich habe wenig Freunde und bin fast nur alleine in meiner Freizeit, nun denn, das ist ja nicht so schlimm. Die Einsamkeit gefällt mir auch.

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