Ich mache zur Zeit eine Traumatherapie. Jedoch bin ich noch ganz am Anfang. Nun muss ich sagen, dass ich nun mal nicht viele Freunde habe. Es ist für die halt sehr anstrengend für mich da zu sein. Ich hab oft so einen Tiefpunkt, dass ich selber gar nicht merke, dass ich die anderen total überfordere. Mein Therapeut meinte nur, das gibt sich mit der Zeit. Aber die sind ja jetzt überfordert und es wird mit Sicherheit noch einige Zeit dauernd, bis es mir etwas besser geht. Aber alleine schaff ich das nicht. Wisst ihr was ich machen kann? Ich will eigentlich keinen damit überfordern.

mit ihnen sprechen und ihnen sagen das du weißt wie schwer das auch für sie ist und das dus toll findest wie sie dir helfen...wenns echte freunde sind werden sie dir auch weiterhin helfen
Wenn es wirkliche Freunde sind halten sie dir schon die treue...Wenn sie nicht wissen was mit dir los ist sag es ihnen dir werden es dann schon verstehen...Kopf hoch wird schon werden

Hallo! Ich hab schon ziemlich viele Fragen von Dir hier gelesen und war auch mal auf Deiner Homepage. Nach dem, was Du schilderst, hast Du sehr viel durchgemacht und es ist kein Wunder, daß es Dir erst mal nicht so besonders geht. Ich finde es aber toll, daß Du eine Therapie machst und drücke die Daumen, daß es mit dem Therapeuten gut läuft.
Ich bin mir aber unsicher, warum Du Dich immer wieder mit ähnlichen Fragen an uns wendest. Vielleicht kannst Du ja mal noch ein bisschen dazu schreiben. Erhoffst Du Dir wirkliche Lösungsansätze? Möchtest Du so etwas wie ein Gespräch unter Bekannten? Haben Dir denn die bisherigen Antworten auf Deine Fragen geholfen?
Was mich noch interessieren würde: Wie sieht es denn zwischen den beschrieben Tiefpunkten aus, wenn es Dir besser geht? Was machst Du dann?
Und nochwas: Wenn Dein Therapeut Dir sagt, das würde sich schon geben, und Du willst es genauer wissen, dann frag nach. Der Therapeut ist darauf angewiesen, daß Du das sagst und fragst, was Dich bewegt. Auch wenn er eine Frage vielleicht erst mal etwas abtut, wenn Du nachfragst wird auch eine neue Antwort kommen!
Viel Erfolg auf Deinem Weg!
Ich weiss nicht, was ich mir damit erhoffe. Nur manchmal geht es mir dann etwas besser. Ich weiss nicht, wie es mir dann geht oder was ich mache wenn ich mal keinen Tiefpunkt habe. Ich weiss kaum noch was.
pruloe am 8. Januar 2009 22:10 Du hast also kein bestimmtes Ziel mit Deinen Fragen hier, aber manchmal geht es Dir ein klein wenig besser, wenn Du Antworten bekommst. Hast Du vielleicht ein Beispiel für mich, bei welchen Antworten oder Ratschlägen es Dir das kleine bisschen besser geht?
Sei so wie Du bist, Wahre Freunde akzeptieren Dich und mögen Dich so wie Du bist.

Gute Freunde oder Familie verstehen das und werden dir auch weiter zu Seite stehen viel Glück

Da mußt du alleine durch, ich denke mal, deine Freunde wissen was du hast und verstehen dich
Rede nochmal mit deinen Freunden,dass sie Verständnis für dich haben sollen.Vielleicht schlägst du ihnen mal vor,sie mit zu deinem Therapeuten zu nehmen,dann kann er ihnen erklären,warum du damit nicht alleine fertig wirst.

kannst Du die wirklich guten Freunde in die Therapie mit einbeziehen? Frag doch mal Deinen Therapeuten. Oder wäre eventuell eine Selbsthilfegruppe eine Lösung? Toi,Toi,Toi! Wünsch Dir ganz viel kraft!
Danke, ich weiss nicht, aber ich kann ja mal nachfragen.
nissaja am 7. Januar 2009 19:57 Die Idee, mit einer stationären Behandlung wäre vielleicht auch einmal einen gedanken wert. Es gibt Kliniken mit speziellen Therapien für traumatisierte Patienten. LG nissaja

Deine "echten" Freunde werden auch deine Freunde bleiben, auch wenn sie selbst mal eine Auszeit von dir brauchen.
Für die Zeit wo mal keiner da ist den du überfordern kannst (nicht böse gemeint) gibt es entsprechende Foren (suche über Google) da kannst du Frust ablassen, heulen, lachen, einfach alles...und keiner wird es dir übel nehmen.
Ich hab da schon mal geguckt, aber keins für meine Situation gefunden. Ist sehr schwierig sowas für Jungs/Männer zu finden, da viele immernoch meinen, es sind nur Mädchen und Frauen davon betroffen.

Sprich ganz ehrlich mit Deinen Freunden darüber und sage ihnen, dass Du sie nicht überstrapazieren willst, aber dass es für Dich sehr schwer ist.
wenn du wirklich niemanden hast, der für dich da ist, schreibe alles, was dich bewegt auf, als Tagebuch oder Geschichte. Ich bin überzeugt, das hilft. Mir hats auch geholfen. Und zieh dich selbst nich so runter. Tu dir was gutes.

Wenn es so schlimm ist, lass Dich stationär behandeln. Da bist Du gut aufgehoben und es ist keine Schande!
Mephista am 7. Januar 2009 19:49 aber dann ist er noch mehr abgeschottet und verliert den anschluss an seine freunde und das leben.
frag lieber verwandte , wenn du weißt dass die andern überfordert damit sind. vielleicht mutter oder schwester
Das geht nicht.