Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Habt ihr Tipps?

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8 Antworten

Verdrängen solltest du deine Trauer nicht. Sie verschwindet deshalb nicht. Lass sie also einfach zu.

Um deine Trauer "abzuarbeiten" und die Erinnerung wachzuhalten, könntest du ja kleine Episoden und viele deiner Erlebnisse mit dem Opa aufschreiben. Jeden Tag eine kleine Begebenheit, an die du dich jetzt noch gut und plastisch erinnern kannst, die aber in ein paar Jahren vielleicht schon verblaßt sein wird. Schreib es auf, dann ist in den Momenten des Schreibens und auch dann, wenn du es später wieder liest, der Opa bei dir, du hältst ihn damit lebendig........
Du kannst dir aber auch sagen, dass du mit deiner Existenz und deiner Entwicklung deinem Opa sehr viel Lebenserfüllung und Lebensfreude gebracht hast.

Heute schmerzt es dich wahrscheinlich auch, dass du ihm nicht mehr danken kannst.  Aber das tust du schon damit, dass er in deiner Erinnerung lebt, denn nur
der ist tot, an den sich niemand mehr erinnert.


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Mit der Zeit wird es immer besser, dass es anfangs weh tut ist normal. Allerdings musst du aufpassen, dass du nicht zu sehr trauerst, dass du immer mehr in ein schwarzes Loch fällst. Treffe dich mit Freunden, gehe deinen Hobbys nach, unternimm was (geh zB in den Moviepark), also tu einfach Dinge die dir gut tun und Spaß machen. Lerne evtl auch neue Leute kennen. Ich war nach dem Tod meines Vaters mit einpaar Jungs befreundet. Diese drei Jungs haben mich immer zum lachen gebracht und einer der drei hat immer gemerkt wenn es mir schlecht ging (und sonst merkt das KEINER, weil ich eigentlich ne gute Schauspielerin bin)

Ja, ablenken ist gut, aber die Sache deines Opas solltest du nicht ganz wegdrängen. Ich habe nach dem Tod meines Vaters meine Gefühle gemalt und in Bildern alles eschrieben. Außerdem habe ich ein Heft angelegt wo ich alles Wichtige in meinem Leben und meine Gefühle aufschreibe. Die zwei Dinge solltest du auch mal versuchen ;)

Außerdem, was mir sehr geholfen hat: Du könntest vielleicht zu einer Trauergruppe gehen. Also ich weiß nicht wie es in anderen Städten so ist, aber in meiner Stadt gibt es 2 Trauergruppen.Eine normale für Erwachsene und sogar eine extra für Kinder, wo ich drin bin. Es ist einfach schön andere i da zu haben die einen verstehen.

Liebe Grüße,

Nadira :D

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Hallo,

Du könntest mit einem Menschen darüber reden. Es gibt z.b. im Internet und über das Telefon kostenlose Seelsorge.

Ich bin Christ. Ich glaube an ein Leben nach dem Tod.
Wenn Du Gründe haben möchtest, um an Gott und ein Leben nach dem Tod zu glauben, dann kannst Du mich z. B. fragen oder auf mein Profil gehen.

Alles Gute

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Trauer ist halt menschlich und gehört zum Leben dazu. Es kann auch nach Jahren noch passieren, dass man an einen geliebten verstorbenen Menschen denkt und weinen muss. Ich weiß, dass Plattitüden wie "die Zeit heilt alle Wunden" dir im Moment nicht helfen, aber es ist wirklich so. Es wird mit der Zeit besser werden.

Vielleicht hilft es dir mit jemandem, der deinen Opa auch gut kannte, über ihn zu reden.

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Jeder verarbeitet seine Trauer anders. Dafür gibt es leider kein allgemeingültiges Rezept. Es ist besser, du verarbeitest die Trauer jetzt, als wenn du sie verdrängen würdest. Dann käme sie später wieder hoch und würde vermutlich zu einem echten psychischen Problem führen.

Sei einfach traurig, heul dich aus, höre Musik. Tue das, was für dich wohltuend erscheint. Vielleicht ist es auch gut, wenn du mit anderen Menschen darüber redest. Rede mit dem Elternteil, dessen Vater dein Opa war, darüber. Euch vereint die Trauer. Das hilft.

Ansonsten lasse dir alle Zeit der Welt. Das Leben wird wieder schöner und besser, sobald du mehr Abstand gewonnen hast. Das kann jedoch dauern. Habe Geduld mit dir selbst!

Alles wird gut...!

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Das tut mir wahnsinnig leid für dich! :/
Leider gehen die besten Menschen immer viel zu früh. Natürlich ist die Trauer dann sehr groß und jeder geht anders damit um. Mache das was du für wohltuend und sinnvoll hälst. 
Lieber jetzt die Trauer verarbeiten, als wenn du es Jahre später machst, weil genau dann frisst es dich innerlich auf. 
Wenn du weinen musst, dann lass es raus. 
Ich habe meinen Opa selbst vor 11 Jahren verloren, ich weiß wie hart sowas ist, vorallem wenn man eine enge Bindung hatte. 

Ich wünsch dir alles Gute...

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Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich habe auch meinen Onkel verloren und ich weiß dass man sich das Leben ohne die geliebte Person nicht vorstellen kann. Bleib stark. Dein Großvater hätte gewollt, dass du das Leben genießt und Spaß daran hast. Und du wirst ihn ganz sicher später wieder sehen. Er hat sein Leben gelebt und er will ganz sicher dass du es auch tust. Da wo er jetzt ist, dort geht es ihm ganz sicher gut und er wacht bestimmt über dich und deine Familie (kitschig, ich weiß aber wahr).

Ich wünsche dir noch alles Gute

TroubleSpy

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Mein Beileid, aber am besten ist es mit einem engen Familienangehörigen darüber zu sprechen. Unterdrücken, verschlimmert alles nur.

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